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Kjarthan

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1

Sonntag, 1. Februar 2015, 14:23

NIKON Stereomikrofon ME 1

Hallo,

durch geburtstags-bedingte Ereignisse befindet sich nun erfreulicherweise eine NIKON D 3200 in unserem Haushalt. Ich - bisher nur mit Camcordern unterwegs - fühle mich wie eine Horde Affen vor einem Monolithen.

Da die Kamera auch einen Mikrofoneingang besitzt -und das Ziel meiner Amateurfilm-Truppe ist, auch gute Audioqualität zu haben, frage ich, ob jemand Erfahrung mit NIKON Mikrofonen hat bzw. ob sonst irgendwas passendes zu empfehlen wäre - darf gerne so um die 100 - 200 Euro kosten.

Weiss auch jemand, ob man auch einen Kopfhörer an die Kamera irgendwie anschliessen kann?

Vielen Dank

jk86

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2

Sonntag, 1. Februar 2015, 20:19

Da die Kamera auch einen Mikrofoneingang besitzt -und das Ziel meiner Amateurfilm-Truppe ist, auch gute Audioqualität zu haben, frage ich, ob jemand Erfahrung mit NIKON Mikrofonen hat bzw. ob sonst irgendwas passendes zu empfehlen wäre - darf gerne so um die 100 - 200 Euro kosten.

Habt ihr noch andere Mikros und Audiorekorder am Start? Mit einem Mikro auf der Kamera alleine kann man noch nicht viel anfangen. Aber das kommt auch drauf an, was man so dreht. Für Interviews ist es sicher ok, aber für szenische Shots ist so ein Mikro nur sehr begrenzt einsetzbar.

Zitat

Weiss auch jemand, ob man auch einen Kopfhörer an die Kamera irgendwie anschliessen kann?

Wenn die Kamera keine eigene Kopfhörerbuchse hat, geht das leider nicht.

Eine Aufrüstmöglichkeit für 100 € wäre ein Audiorekorder (Zoom H1, oder für 200 € ein Zoom H4n, mit dem ihr auch professionellere XLR-Mikros anschließen könnt). Damit könnt ihr das Mikro wenigstens unabhängig von der Kamera einsetzen, z.B. an eine Tonangel hängen.

edit: oh sorry, gerade erst gesehen, dass der Mikrofonkauf noch aussteht. Also, für 200 € wird es schwer, da was brauchbares mit guter Audioqualität zu finden. Das Zoom H1 ist aber schonmal ne Adresse - 100 €. Dann bleiben 100 € für ein Mikro. Das hier: http://www.thomann.de/de/rode_videomic.htm wäre zum Beispiel ne Möglichkeit. Eigentlich für den Einsatz auf DSLRs gedacht, kann man es aber mit Gaffatape oder so auch auf nem Besensteil anbringen.
Wenn es was professionelleres sein soll - Zoom H4n und Richtmikro mit XLR - bleibt bei dem Budget eigentlich nur der Gebrauchtmarkt.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »jk86« (1. Februar 2015, 20:38)


Christian_Eberle

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3

Freitag, 6. Februar 2015, 14:09

Danke für die Antworten!

Was ist übrigens DAVON zu halten? http://www.amazon.de/gp/product/B00BOK93…#productDetails

jk86

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4

Freitag, 6. Februar 2015, 14:32

Na ja, das nimmt halt komprimiert auf, und 192 kbit/s sind auch nicht so das Wahre. Du hast damit keine guten Möglichkeiten, den Ton nachträglich noch zu verändern (Kompression, Denoiser, Frequenzanpassungen sind so der Standard bei ner Tonaufnahme, v.a. für Sprache). Wenn's schon ein Billo-Diktiergerät sein soll, nimm lieber ein Philips DVT 1200, das nimmt wenigstens im unkomprimierten wav-Format auf.

Was sind denn die Gründe, warum du kein Zoom H1 nehmen willst? Der höhere Preis? Glaub mir, das Teil lohnt sich...

Christian_Eberle

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Freitag, 6. Februar 2015, 14:34

Ich werde wohl auf jeden Fall ein ZOOM H1 nehmen. Mein Kollege hat mir nur vorhin das per Link zugeschickt - und da war ich als Audio-Laie nun neugierig.

Vielen Dank auf jeden Fall für den guten (und erschwinglichen) Tipp!

pikk

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Freitag, 6. Februar 2015, 16:58

Du kannst dir auch überlegen, ob du dir gleich ein ZOOM H4n oder das vergleichbare Tascam DR-40 holst und den Mikrofonkauf auf später vertagst. Die eingebauten Mikros sind qualitativ und von der Anwendung her auf jeden Fall ebenbürtig zu den Aufsteckmikrofonen, bzw. teilweise auch besser, weil du den Rekorder oft diskret näher an die Schallquelle heran bringen kannst.
Der Nachteil ist die fehlende Richtwirkung, was du aber durch nicht ganz sachgemäße Ausrichtung der Mikrofonkapseln und bedachte Aufnahmeweise auch etwas ausgleichen kannst.
Wenn es später etwas professioneller werden soll, kommst du um die Anschaffung eines solchen Gerätes mit XLR-Anschlüssen sowieso nicht drum rum, also überleg dir gut, ob es nicht vielleicht mehr Sinn macht, gleich zukunftssicher zu investieren.

Christian_Eberle

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Samstag, 7. Februar 2015, 11:35

Stimmt, das dachte ich mir gestern dann auch noch. Frage: Wenn du schreibst, die beiden von dir empfohlenen Recorder (ZOOM H4n & Tascam DR-40) seien vergleichbar - die könnte man also beide "durch nicht ganz sachgemäße Ausrichtung der Mikrofonkapseln und bedachte Aufnahmeweise" einsetzen???

"Zukunftssicher" will ich auf jeden Fall investieren, meine Freunde / Kollegen haben erfreulicherweise schon diverse gute Scheinwerfer etc. - und Kameratechnisch sind wir jetzt auch sehr gut ausgestattet.

Ich muss schon sagen - vor 10 Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, so eine (erschwingliche) Technologie mal zu haben. Ein Leben lang wollte ich den großen Kinolook... und jetzt ist es tatsächlich möglich!

pikk

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8

Samstag, 7. Februar 2015, 12:04

Ich selber besitze nur ein DR-40, also kann ich über das H4n nicht so viel sagen, aber soweit ich weiß, kannst du bei beiden Rekordern die Mikrofone parallel ausrichten. Damit killst du natürlich die Stereowirkung, aber die willst du ja bei Dialogen auch gar nicht haben. Beim DR-40 lässt sich die Aufnahme auch auf Mono-Summe stellen, also wird das beim H4n sicher auch gehen. Der Hauptgrund, weshalb ich mich damals für das DR-40 entschied, ist die Möglichkeit, simultan eine zweite Tonspur aufzunehmen, die niedriger gepegelt ist. Somit hast du quasi kein Risiko, nachher mit einer übersteuerten Tonspur da zu sitzen.

Und ja, ist schon echt toll, was man heute alles machen kann. Ich saß früher mit einer Video8-Kamera und zwei Videorekordern da, bis ich schließlich frustriert aufgab. ^^

jk86

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9

Samstag, 7. Februar 2015, 12:14

Zoom H4n und Tascam DR-40 sind beides tolle Geräte. Mit einem kostenlosen Firmware-Update (bei älteren Geräten, neuere sollten das schon haben) kann man auch mit dem Zoom zwei Spuren separat pegeln.

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