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Danielleinad

Panasonic Lumix GH4 www.ds-film.de

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Samstag, 10. Januar 2015, 03:08

Preisgünstige 4K-Kamera: Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Ultra-HD/4K schleicht sich nun in die Filmwelt ein. Panasonic bringt nach dem 4K-Spitzenmodell Panasonic GH4 eine recht günstige (ab 730€) 4K-Bridge-Kamera namens Panasonic Lumix DMC-FZ1000 heraus.



Das Datenblatt und die Testergebnisse klingen verlockend. Das besonderste bleibt die Ultra-HD-Auflösung. Aber auch der 1-Zoll-Sensor bei 25-400mm 2.8-4.0 klingen sehr verlockend. Bei solchen Werten stört es gar nicht mehr, dass das Objektiv fest verbaut ist.

Was meint ihr? Lohnt sich ein Umstieg von einer Full-HD-Spiegelreflex-Kamera wie z.B. meine Sony Alpha 65 mit Tamron 17-50 2.8? Ist es eine Alternative zur teueren Panasonic GH4, welche halbwegs an ihre Bildqualität herankommt?

Test & Datenblatt http://www.chip.de/artikel/Panasonic-Lum…t_70631069.html

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Senner

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Samstag, 10. Januar 2015, 07:43

Hallo,
mit der Kamera liebäugle ich auch schon eine Weile! Also würden mich Meinungen dazu auch interessieren!
Gruss
Detlef Schlack

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Harry

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Samstag, 10. Januar 2015, 09:54

Leider keine 50p für 4K Videoaufnahmen.
Gruß Harry

wabu

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Samstag, 10. Januar 2015, 10:28

Jich habe sie seit ein paar Wochen.

Ausschlaggebend war meine Suche nach einer Kamera die zum Fotografieren und zum Filmen geeignet ist da ich bei Bergwanderungen gerne alles dabei habe aber das Gewicht und das Wechseln der Geräte micht ein Stück nervte.

Ich nutze sie sehr erfolgreich als Fotoapperat und wenn ich die Kamera am Auge habe wechsle ich den Auslöser und filme. Das 4K Format ist bestechend da in der Nachbearbeitung Ausschnitte sowie pan und zoom leicht machbar sind und auch Stabilisierung ohne Quali Verluste durchgeführt werden können. Die 50p vermisse ich da nicht wirklich.

Im FHD Bereich steht 50p zu Verfügung und auch eine slomo mit 100fps.

Ich bin ja keine Amateurfilmer sondern mache nur sowas wie Event oder Urlaubsfilme - da bin ich mit der Kamera voll ausgestattet.

Die anderen tu ich nicht weg - mein klassischer Camcorder ist bei Events wie Kindergeburtstag einfach schneller insbesondere im AF. Da ist die Lumix ein wenig langsam und bei schlechtem Licht pumpt sie auch manchmal.

Als ich in 2002 anfing mit meiner ersten Digital Knipse - da habe ich über das Gerät gemeckert und mir war klar welche Vorteile meine analoge SLR hatte. Im Nachhinein muss ich feststellen - die analoge habe ich nie wieder benutzt.

Würde mich bei der Lumix nicht wundern wenn die auch die alleinige Kamera ist...

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Danielleinad

ToXic pictures

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Samstag, 10. Januar 2015, 15:37

Hallo zusammen,

also es kommt ja drauf an, was man mit der Kamera und letztlich mit 4K anstellen will.
Ich sage es gleich vorweg - 4K im Amateurbereich ist vollkommen überbewertet und im Profibereich nutzt man es nur wenn man eine aufwendige VFX Postproduktion oder eine hochauflösende Auswertung vor hat, ansonsten ist 2K oder 2,8K so das, womit man es normalerweise zu tun hat und was vollkommen ausreicht.

Zur Kamera und das was man aus dem Datenblatt entnehmen kann:
- Der Sensor ist mit 1'' nicht grad der Hit, da erreicht man noch keine besonders guten Tiefenschärfen und man kann davon ausgehen, dass ein 4K Sensor bei 1'' Diagonale nicht sehr lichtempfindlich ist;
- Eine feste Optik ist ein großes Hindernis zumal die Optik nicht sehr gut ist. Im Weitwinkelbereich fehlt da einiges - eine 25mm ist eher schwach auf der Brust und der Blendenbereich von 2.8 bis 8 bzw. 4 bis 8 im Tele ist nicht zu diskutieren. Eine Optik sollte mindestens eine 16er Blende haben.
- Wenn man sich das Rauschverhalten und die Detailtreue bei den unterschiedlichen ISO-Werten anschaut, dann stellt man eben genau das fest was ich beim Sensor bereits geschrieben habe... ab 400ISO auswärts wird es problematisch, da das Rauschen stark zu nimmt und die Detailtreue abnimmt.
- Der Dynamikumfang ist mit durchschnittlich 9 Blenden auch eher nicht mehr zeitgemäß, bei ISO 400 hat man sogar nur noch 8 Blenden, das ist schwach.
- Die Optik vignettiert im kompletten Brennweiten Bereich zum Rand hin mit 1/2 Blende, da würde ich auch sagen, was soll denn das???
- Nun zu einem der absolut entscheidenden Punkte, dem Videocodec und -Format. Die Kamera zeichnet 4K als H.264 als *.mp4 auf. Nur ein absoluter Hochleistungsrechner kann das flüssig schneiden. Die Files müssten jedes Mal in ein DNXHD oder ProRes umkodiert werden um damit flüssig zu arbeiten. Desweiteren ist der H.264 als Aufnahmecodec ein recht schlechter Codec.

Also je nach Einsatzzweck kann ich rein vom Datenblatt nicht wirklich zu dieser Kamera raten, im Gegenteil. Dann lieber bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und was anständiges kaufen oder mal vorsichtig drüber nachdenken, was 4K eigentlich soll.

wabu

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Samstag, 10. Januar 2015, 17:15

4K im Amateurbereich ist vollkommen überbewertet
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

lieber bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und was anständiges kaufen
und was ?

G&M Media-Design

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Samstag, 10. Januar 2015, 17:46

und was ?


Die GH4 zum Beispiel. Hat auch 4K, aber auch noch Wechselobjektive und noch mehr

EvilMonkey

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Samstag, 10. Januar 2015, 18:24

Ich habe keine Erfahrungen mit dieser Kamera aber mit der GH4, deswegen antworte ich mal auf ein paar etwas allgemeinere Punkte.

Zitat


Zur Kamera und das was man aus dem Datenblatt entnehmen kann:
- Der Sensor ist mit 1'' nicht grad der Hit, da erreicht man noch keine besonders guten Tiefenschärfen

Es gibt keine "guten Tiefenschärfen". Mit einem kleineren Sensor hast du eine tiefere Schärfeebene, dadurch wird das erzielen einiger Looks erschwert, einiger aber auch vereinfacht. Ich musste einen Tag lang einen Dokumentardreh mit einer 6D erleben, Fokuspullen ist die Hölle und du verpasst echt gerne Momente weil du noch am Fokusziehen bist.
Ein kleinerer Sensor ist da sogar sehr von Vorteil, du hast mehr Zeit um dir über andere Dinge den Kopf zu zerbrechen als um die genaue Schärfeebene. Gerade für Anfänger (die oft Angst vorm Scharfziehen haben) ist das ne gute Sache.


Zitat


- Nun zu einem der absolut entscheidenden Punkte, dem Videocodec und -Format. Die Kamera zeichnet 4K als H.264 als *.mp4 auf. Nur ein absoluter Hochleistungsrechner kann das flüssig schneiden.

Ich schneide 100mbit h.264 4K aus der GH4 an meinem 3 Jahre alten Laptop. Es war zwar mal das Topmodell mit Quadcore und 8GB Ram aber einen "absoluten Hochleistungsrechner" stelle ich mir anders vor. Jeder halbwegs aktuelle Quadcore Desktop kann das Material aus den 4k Lumix Kameras schneiden. Die sind zwar 4k aber die relativ geringe Datenrate macht es sehr gut handlebar. Alternativ stellt man im Editor einfach die Playback Resolution auf 1/2. Haste trotzdem noch FHD Wiedergabe und musstest nichts transcodieren.

ToXic pictures

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9

Sonntag, 11. Januar 2015, 23:31

Zitat


Zur Kamera und das was man aus dem Datenblatt entnehmen kann:
- Der Sensor ist mit 1'' nicht grad der Hit, da erreicht man noch keine besonders guten Tiefenunschärfen

Es gibt keine "guten Tiefenschärfen". Mit einem kleineren Sensor hast du eine tiefere Schärfeebene, dadurch wird das erzielen einiger Looks erschwert, einiger aber auch vereinfacht. Ich musste einen Tag lang einen Dokumentardreh mit einer 6D erleben, Fokuspullen ist die Hölle und du verpasst echt gerne Momente weil du noch am Fokusziehen bist.
Ein kleinerer Sensor ist da sogar sehr von Vorteil, du hast mehr Zeit um dir über andere Dinge den Kopf zu zerbrechen als um die genaue Schärfeebene. Gerade für Anfänger (die oft Angst vorm Scharfziehen haben) ist das ne gute Sache.

Deswegen hab ich ja auch geschrieben, dass es darauf ankommt, was man mit der Kamera machen will. Dass man dokumentarisch / situativ nicht mit dem FullFrame-Sensor oder nem 35mm Sensor drehen sollte, dass ist vollkommen klar (deswegen ist zB die Sony F3 auch n Reinfall und deswegen sollte man sich auch bei der ARRI Amira überlegen, ob man das will oder nicht). Wenn man aber szenisch dreht, dann macht ein größerer Sensor schon Sinn, weil bekanntlich ja alle gern mit Tiefenunschärfen spielen und die ja auch einen erheblichen Effekt bei der Bildgestaltung haben.

Was die Angst vor dem Schärfeziehen angeht - dreh mal auf Film ohne Videoausspiegelung als 1.Assistent, da weißt du was Angst vor dem Schärfeziehen ist, besonders wenn man nur 1 oder 2 Takes macht ;-)
Außerdem verliert man die Angst nur, indem man dreht und übt.

Und zu "es gibt keine "guten Tiefenschärfen""...??? Doch! Es gibt sogar sehr schöne Tiefenunschärfen und mit Bedacht als gestalterische Bildkomponente eingesetzt sind die nicht nur schön, sondern lenken auch den Blick des Betrachters. Das Problem ist nur, dass es mit den Unschärfen im Amateurbereich besonders durch die riesigen Sensoren von 5D und co meist übertrieben wird.


Was die Verarbeitung angeht ist vieles auch von der Grafikkarte abhängig. Man muss das einfach testen. Ich hab die Erfahrung mit meinem PC gehabt, der sich in Sachen Leistung auch nicht verstecken muss, dass da Rohmaterial von der Spiegelreflex in HD schon ein Problem war. RED-RAW-Rohmaterial hingegen geht auch in 4K flüssig, ist aber auch nicht stark komprimiert.

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