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Jackman

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Montag, 9. Juni 2014, 14:43

Entscheidungshilfe - Weitwinkel für Vollformat

24mm 1.4 oder 16mm 2.0?

Hey Leute,

ich hab mich bereits per Suchfunktion durch's Forum geklickt, aber ich bin nicht so recht fündig geworden in Bezug auf meine Fragestellung.
Mir steht derzeit eine Canon 5D MarkII mit dem 50mm 1.8 und einem 35mm 1.4 Objektiv zur Verfügung. Nun möchte ich noch ein zusätzliches Weitwinkel-Objektiv dazu holen und stehe vor der Frage welche Brennweite ich nehmen soll?
Eine 24er oder eine 16ner von Samyang/Walimex oder ähnlichem? Ein großer Schärfebereich ist mir wichtig, das Teil soll vorzugsweise mit einem Schwebestativ zum Einsatz kommen und (der wichtigste Punkt für mich) es darf noch kein "Fisheye-Effekt" auftreten. Ist das bei dem 16ner evtl bereits der Fall und bekommt man da auch schon Probleme mit der Vignettierung?

Würde mich freuen, wenn ihr mir bei meiner Entscheidung weiter helfen könnt :thumbsup:

Jackman

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Donnerstag, 12. Juni 2014, 10:13

*hochhol*

joey23

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Donnerstag, 12. Juni 2014, 11:55

Die beiden Samyangs kenne ich nicht näher, mittels Google sollte sich die Verzeichnung doch aber schnell klären lassen.

Ich habe ein Sigma 12-24, mit dem ich nicht gerne fotografiere, aber zum filmen ist es scharf genug. Das macht an der 5D3 enorm viel Spaß, sieht aber, auch wenn es keine Fischaugenoptik hat, schon seeeeeehr verfremdet aus und man muss aufpassen, keine stürzenden Linien zu haben. Auch Menschen wirken bei 12mm an Kleinbild ziemlich verzerrt.

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Jackman

MrMansionIV

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Donnerstag, 12. Juni 2014, 13:48

Ich selber nutze das Canon 17-35mm f/2,8 USM II an der 5D3 und bin sehr zufrieden damit. Auf Vollformat kannst du damit sehr weitwinklig gehen; ein Fisheye-Effekt tritt nicht auf. Da ich es die meiste Zeit für GlideCam-Aufnahmen nutze, bewege ich mich meist zwischen 24-35mm um optimale Ergebnisse zu erhalten.

Einziges Manko: Hoher Preis und keine optische Bildstabilisierung. Auf OIS kannst du aber denke ich verzichten, wenn du es eh nur auf Stativ/Schwebesystemen nutzt. ;)

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Jackman

Da Sting

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Donnerstag, 12. Juni 2014, 13:59

Das Samyang 16er fällt für 5D flach, ist APS-C. Ist aber ein prima Teil.
LG, DS

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Jackman, joey23

Jackman

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Samstag, 23. August 2014, 14:37

Hi Leute,

ich muss den Thread noch ma hoch holen. Bin immer noch auf der Suche nach einem Weitwinkelobjektiv. Beim 24er bin ich mir noch nicht so recht sicher, ob das vom Bildausschnitt genau das ist was ich mir vorstelle. Zur Zeit liebäugle ich mit dem Tokina 16 bis 28mm. Einziges Problem: es hat kein Filtergewinde und das ist ehrlich gesagt ziemlich blöd, wenn man vielleicht doch mal 'nen Filter an diesem befestigen möchte.
Gibt's da noch Alternativen?

Zeitraffer

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7

Samstag, 23. August 2014, 21:56

Das 17-40 L von Canon wäre evtl. eine Alternaive. Diese Linse nutze ich ebenfalls.
Ob daran ein Filter aufgesetzt werden kann, weiß ich allerdings nicht, da ich (zur Zeit) ohne arbeite...
Kölner Zeitraffer:
youtube.com/watch?v=EZoTUvciOzQ

rick

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8

Samstag, 23. August 2014, 22:08

Auf das 17-40mm passen Filter, allerdings hat es nur eine Offenblende von 4.0.

Jannik

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9

Samstag, 23. August 2014, 22:53

Wenn man keine Lowlight-Aufnahmen macht, reicht f4 vollkommen. Bei Weitwinkel-Aufnahmen braucht man sowieso keine geringe Tiefenschärfe und selbst wenn liefert f4 beim 17-40mm einen schönen Look. Ich habe das Objektiv selber und bin echt begeistert! Objektive ohne Filtergewinde würde ich auf keinen Fall kaufen.

rick

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10

Sonntag, 24. August 2014, 00:17

Einziges Problem: es hat kein Filtergewinde und das ist ehrlich gesagt ziemlich blöd, wenn man vielleicht doch mal 'nen Filter an diesem befestigen möchte.

Eine Mattebox mit Filtereinschüben könnte das Problem lösen. Weitere Alternative wäre das Walimex 14mm VDSLR t3.1 (f2.8) http://www.walimexpro.de/de/objektive/su…ktiv-vdslr.html

Michael - Visual Pursuit

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11

Sonntag, 24. August 2014, 08:10


Ein großer Schärfebereich ist mir wichtig, (...)


Das bedeutet ggf abblenden.

Ich vermute daß Dir die Zusammenhänge von Brennweite, Blende und Schärfentiefe
noch das ein oder andere Rätsel aufgeben.

Hier findest Du Abhilfe:
http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm

Bei Aufnahmeformat wählst Du 35mm (=5D MkII Vollformat), bei Brennweite
eben die Brennweite des jeweiligen Objektivs und bei Gegenstandsweite die
typische Entfernung zu Deinen Motiven.

Bei Blende wählst Du die größtmögliche Blende (kleinste Zahl) des Objektivs.

Und dann siehst Du auf der rechten Seite wieviel Schärfebereich übrig bleibt,
wie gross das Bildfeld (Motiv) in der gewählten Entfernung ist bzw sein darf.

Bei gleichbleibendem Abbildungsmaßstab bleibt auch der Schärfebereich gleich.
Für ein Portrait musst Du mit einem 35er näher rangehen als mit einem 85er,
aber wenn das Motiv anschliessend im Bild gleich groß ist, dann ist bei Blende 4
an beiden Objektiven (z.B.) der Schärfebereich auch bei beiden der gleiche.
Nur die Perspektive ist halt eine andere.

Zitat


(der wichtigste Punkt für mich) es darf noch kein "Fisheye-Effekt" auftreten.


Du meinst die Verzerrungen in den Ecken, die für plan abbildende
Superweitwinkel normal sind? Die fallen bei bewegter Kamera natürlich
weit mehr auf weil Objekte die aus der Mitte zum Rand wandern subjektiv
beschleunigt werden durch diese Projektionsverzerrung.

Das kannst Du aber auch schon bei Deinem 35er ausprobieren.
Jeder Millimeter Brennweite weniger macht das Problem dramatischer.

Zitat


Ist das bei dem 16ner evtl bereits der Fall und bekommt man da
auch schon Probleme mit der Vignettierung?


16mm sind schon sehr kräftig, damit kann man reichlich Kometenköpfe bauen.

Vignettierung ist wieder etwas ganz anderes, und verschwindet
beim Abblenden zu einem guten Teil.
It's all about the light.

Zeitraffer

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12

Montag, 25. August 2014, 00:42

Wenn ich z. B. bei meinem Zeitraffer Gebäude mit im Bild habe, bringt mir das 17-40 nur wenig. Die Verzerrung ist so groß, daß durch die Korrektur inkl. Zoom für den Abschnitt der weggebliebenen Ränder fast 20-22mm habe. Das kommt meiner anderen 24-105 Linse sehr nahe. Wenn keine Gebäude im Spiel sind, fällt die Verzerrung nicht auf.

Eine Vignette ist mir nach Einsetzen der Objektivkorrektur innerhalb Light Room nicht mehr aufgefallen...
Kölner Zeitraffer:
youtube.com/watch?v=EZoTUvciOzQ

Jackman

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13

Montag, 25. August 2014, 10:37

Besten Dank erst mal an alle für die Antworten!

Zitat

Ich vermute daß Dir die Zusammenhänge von Brennweite, Blende und Schärfentiefe
noch das ein oder andere Rätsel aufgeben.


Dass durch Abblenden der Schärfebereich zunimmt, war mir bereits bewusst, jedoch war mir noch nicht ganz klar, dass auch mit zunehmendem Weitwinkel der Schärfebereich bei gleicher Blende und gleichbleibendem Abstand zum Objektiv größer wird. (Beispiel Brennweite 35mm/24mm, Blende 1.4 und Gegenstandsweite 1m)
Also danke für die Verlinkung des Schärfentieferechners.

Zitat

Eine Mattebox mit Filtereinschüben könnte das Problem lösen


Etwas ähnliches habe ich auch gefunden für das Tokina. Bild
Aber mir geht's in erster Linie darum an diesem Objektiv einen "anamorphic-filter" von vid-atlantic befestigen zu können. Da fällt so 'ne Filterlösung (siehe Link) leider aus.

Naja… das beste wird sein, ich organisiere mir mal irgendeine Zoomlinse die einen Bereich zw. 16 und 28mm +/- abdeckt und schau dann mal welcher Bildwinkel mir am ehesten zusagt. Sollte ich dann mit einer Brennweite von 24mm zufrieden sein, fällt die Entscheidung auf's 24er von Walimex/Samyang.
Es ist echt nervig, dass das Tokina kein Filtergewinde hat, da es in Tests verdammt gut abschneidet.

Beim 14ner von Rokinon, was ja auch Samyang/Walimex entspricht, sind mir leider die Verzerrungen schon zu deutlich.


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