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schu

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Montag, 2. Juni 2014, 22:09

Kamera um 500 Euro?

Hey!
Ich möchte anfangen professionell zu filmen und habe von (guten) Kameras in dem Preisbuget gehört.
Ich wollte mal fragen, was ihr da so noch zu empfehlen habt. (neu oder gebraucht ist egal)
Wie ist das gegebenen Falls mit Objektiven? wenn man jetzt von Spielereien wie Fisheye absieht, reicht da ein Objektiv, bzw was kann man sich noch holen, bzw wofür sollte man sich teurere Objektive kaufen? Kann man so im Groben "Alles" mit einem normalen Objektiv filmen?
Danke schonmal für die Antworten. :)

*Topic verschoben*

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pikk

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Montag, 2. Juni 2014, 22:31

Hallöchen, aus deiner Fragestellung ergibt sich schon, dass "professionell" zur Zeit bei dir nicht nur eine Frage der Kamera ist, aber das muss ja nicht so bleiben. :)
Da du von Objektiven sprichst, möchtest du vermutlich szenisch mit einer DSLR arbeiten. In der Preisklasse ist immernoch der Dauerbrenner EOS 600D zu nennen, sowie die verwandten Modelle 550D, 650D und 60D. Wegen den Einzelheiten musst du dich selbst mal erkundigen, aber neu dürfte die 600D die Günstigste sein.

Was die Objektive angeht, kann man das nicht so leicht beantworten. Kann sein, dass du mit nur einem Objektiv auskommst, aber das ist beim Filmen eher die Ausnahme. Die Faustregel ist, dass man sich drei Objektive zulegt, die in etwa alle Brennweitenbereiche abdecken. Der allgemein relevante Bereich liegt so zwischen 10 und 200 mm, wobei du das aber nicht unbedingt komplett lückenlos abdecken musst. Ich persönlich bin eher ein Freund von Festbrennweiten, aber habe aus Kostengründen bisher mehr Zoom-Objektive. Ist aber auch mehr oder weniger Geschmackssache.

Nicht unterschätzen solltest du Zubehör wie Ton, Stative und Licht. Da bist du kostenmäßig schnell gleich auf mit der Kamera an sich, wenn du dir ein vernünftiges Basispaket anschaffen willst.

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RaZorHead

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Dienstag, 3. Juni 2014, 01:36

Ich empfehle die Nikon D3200 + Cullmann Alpha 2500 Kamerastativ.Das kostet ungefähr 470-500€.
Ist gut für Einsteiger...

joey23

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Dienstag, 3. Juni 2014, 10:32

Leider sagst du nicht, was du mit der Kamera filmen willst. Wenn es eine DSLR werden soll, gibt es eine Menge zu beachten. Mehr dazu in meiner Signatur. Für 500€ ist eine DSLR zwar gekauft, aber Ton und Licht und Rig und Stativ sind da dafinitiv nicht mit machbar.

Lego Domme

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Mittwoch, 4. Juni 2014, 17:25

Hmm,DSLRs haben wirklich nicht den besten Ton,ein hoches Rauschen im Audiobereich.
Deswegen kann man einfach ein Mikrofon kaufen.Ich habe ein günstiges gesehen für 20€.
Die Audioqualität ist super,aber das Mikro ist klein.

pikk

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 01:35

DSLRs haben wirklich nicht den besten Ton,ein hoches Rauschen im Audiobereich.

Und sonst nirgends?

Deswegen kann man einfach ein Mikrofon kaufen.Ich habe ein günstiges gesehen für 20€.
Die Audioqualität ist super,aber das Mikro ist klein.

Marke? Modellbezeichnung? Bezugsquelle?

Lieber Lego Domme,

dein Eifer in allen Ehren, aber soweit ich bisher Beiträge von dir hier gelesen habe, gibst du sehr subjektive und meines Erachtens oft falsche Ratschläge. Um On-Topic zu bleiben: Ein Miniklinken-Mikrofon für 20 Euro ist Quatsch. Sorry, aber das ist einfach so. Für das Geld kriegst du nichts, was die Audioqualität einer DSLR-Aufnahme merklich aufwertet - auch nicht gebraucht.
Auch deine Empfehlung für das Billigstativ ist fragwürdig. Nur weil du das besitzt, ist es noch lange nicht gut bzw. für jeden Anfänger geeignet. Ich hab mir auch mal so ein Billigteil gekauft und auch wenn es seinen Zweck mehr oder weniger getan hat, hätte ich heute lieber nicht die 30 Euro für Bastelmaterial ausgegeben.
Bitte verbreite nicht weiter derartige Fehlinformationen an nichtsahnende Einsteiger, ohne auf die großen Nachteile hinzuweisen.

Vielen Dank! :)

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schu

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 08:11

Vielen Dank Joey23 und pikk!
(Ich möchte mich jetzt aus den Richtigkeit der Ratschläge-Debatten raushalten)
Ich bin grade dabei deine Ratgeber zu lesen Joey, aber grad noch 3 Fragen:
Zum Ton: Ich hab noch den Zoom H-1 V2 als Fieldrecorder hier rumfliegen.
Was ist mit Licht usw? was empfiehlt sich da? Ich würde gerne eine Szene drehen, bei Nacht innen,
an einem Drehort ganz ohne vorhandene Lampen. Und habt ihr Rig- und Stativempfehlungen?
Und die DSLRs: Ich hatte nämlich vor nem Jahr oder zwei von der Eos 550d gehört, was hat sich da getan in den Nachfolgermodellen? Was macht der Magic-Lantern-Hack? und kann man auch mit der Eos 550d nur 12 Minuten aufnehmen (bzw mit irgendeiner anderen länger)?
Ich würde im Grunde schon szenisch arbeiten, aber für den Fall der Fälle wär es vllt nett zu wissen, man kann auch n Onetake von ner halben Stunde oder länger machen.
Wie ist das mit der Schärfentiefe? Das hat sich jetzt so angehört (in deinem Ratgeber joey) als ob man nur ne krass geringe Schärfentiefe hat mit DSLRs, wenn das so ist gibts da Möglichkeiten?
Danke nochmal, gute Beratung!

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 10:46

(...) Das hat sich jetzt so angehört (in deinem Ratgeber joey) als ob man nur ne krass geringe Schärfentiefe hat mit DSLRs, wenn das so ist gibts da Möglichkeiten?
Danke nochmal, gute Beratung!


Wer auch immer von Euch beiden da was falsch verstanden hat, hier gibt es leicht verständlich Aufklärung

Schärfentieferechner für analoge und digitale Kameras

joey23

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 12:07

Zitat

Wie ist das mit der Schärfentiefe? Das hat sich jetzt so angehört (in deinem Ratgeber joey) als ob man nur ne krass geringe Schärfentiefe hat mit DSLRs, wenn das so ist gibts da Möglichkeiten?


Die Schärfentiefe ist abhängig von der Sensorgröße, der Brennweite und der eingestellten Blende. Mit einem weitwinkligen Objektiv (zB das Sigma 10-20mm an einer APSC-Kamera) und Blende 8 ist alles im Bild scharf. Man kann mit einer DSLR so auch ohne die typischen Unschärfeeffekte arbeiten. Wenn man das vor hat, ist ein Camcorder aber wohl die bessere Wahl.

Lego Domme

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 17:13

@pikk:
Dann sag ich garnichts mehr. :/

Also mein Stativ ist von Cullmann.Es ist wirklich für Einsteiger geeignet.Was ist daran fehlerhaft?
Klar kann man auch ein 70€ Mikro kaufen,welches fast perfekt ist.Aber ich meine,dass man mit einem 20€ Mikro schon anfangen kann.
Aber egal,jedem das seine...

jk86

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 17:23

Zum Ton:

Mit dem Zoom H1 hast du schonmal ne gute Grundlage. Nicht die beste, dafür fehlen XLR-Anschlüsse. Mit einem externen Mikro mit 3.5mm-Stecker müsstest du aber schon einen ganz passablen Sound bekommen können. Und die internen Mikros klingen auch schon besser als das winzige Loch in einer DSLR - WENN man sie richtig einsetzt.
Es gibt durchaus gute Mikros für wenig Geld. Ich habe mit t.bone und der Billigstmarke Superlux überraschend gute Erfahrungen gemacht, allerdings im Livekonzert-Bereich. schu, was konkret und wo möchtest du denn filmen? Ohne das zu wissen, wird die richtige Mikrofonauswahl unmöglich.

Zur Kamera:

Meines Wissens sind alle aktuellen DSLR auf 29 Minuten Aufnahmezeit gedrosselt. Das ist einer Zollbestimmung geschuldet, das lässt sich sicher mit Firmware-Hacks entfernen. Da ich keine Canon habe, kenne ich mich mit Magic Lantern nicht aus.
Ich würde dir empfehlen, zwei Objektive zu kaufen, mit denen du eine große Brennweite abdeckst. Ungefähr 18-200 mm. (Bedenke den Cropfaktor.)

Zum Licht:

Sicher kannst du vierstellige Beträge in Licht investieren, aber wie viele von uns haben mit 10 €-Baustrahlern angefangen? Oder sich nur auf Available Light verlassen? Wie viele Low Budget-Horrorfilme sind nur mit Autoscheinwerfern ausgeleuchtet? Es ist immer eine Frage von "was will ich machen" und "wieviel Geld habe ich". Auch der Transport und die Stromversorgung wird mit mehr Equipment schwieriger, das sollte ein kleines Filmteam ebenfalls beachten. Licht ist das Equipment, das wohl am meisten Strom frisst, am sperrigsten und schwersten ist, und es ist meistens schon da, darum kann am ehesten darauf verzichtet werden. Es ist aber auch essenziell für ein gutes Bild und die kreative Gestaltung des Bildes, darum macht es total Sinn, das Thema nicht zu vernachlässigen. Ich persönlich drehe bisher nur dokumentarisch, und die Lichtsituation war immer beschissen. Ich habe mich immer geärgert, kein Geld und nicht die Transportmöglichkeit für Licht zu haben, und ich bewundere die Menschen, die darauf komplett verzichten können. Ich kann das nur gezwungenermaßen, weil ich weder Auto noch Sherpas habe und zu wenig Zeit, das Licht adäquat einzurichten.

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 18:32

Ich würde gerne eine Szene drehen, bei Nacht innen,
an einem Drehort ganz ohne vorhandene Lampen.


Davon würde ich generell abraten. Eine vernünftige Ausleuchtung ist auch bei Nachtszenen sehr sinnvoll. Es muss dafür nicht extrem hell sein, aber es ist sehr viel einfacher, das Bild nachher dunkler zu kriegen, als es heller zu machen. Es muss auch nicht der ganze Raum erhellt werden, aber deine Darsteller bzw. wichtige Objekte. Worauf du nur achten musst, ist dass möglichst keine auffälligen Schatten entstehen. Sowas bekommt man z.B. mit Softboxen gut hin. Wenn dir die Anschaffung derzeit nicht möglich ist, kannst du es auch erstmal mit Baustrahlern oder anderen hellen Lampen und weißem Backpapier versuchen, wobei das eindeutig als Notlösung zu verstehen ist. Das geht dafür aber nicht so ins Geld und Licht kann man immer mal in Reserve haben.
Einen "Nachtlook" kannst du dann vor Ort hin bekommen, indem du die Blende entsprechend schließt, wobei ich das lieber in der Nachbearbeitung mache.

Dann sag ich garnichts mehr. :/


Ich wollte dir nicht den Mund verbieten, sorry. Bei dir klingt das nur so, als sollte man sich einfach irgendwas kaufen, Hauptsache man hat was gekauft. Und dann staffelt man das eben, bis man irgendwann hunderte Euro in den Sand gesetzt und einen Haufen nutzloses Zeug gesammelt hat. Ich habe selbst durch meine Kurzsichtigkeit sehr viel Geld verbrannt, weil ich mal genauso gedacht habe und das würde ich so niemandem empfehlen. Du kannst solche Empfehlungen ruhig geben, da hat niemand was dagegen. Nur bitte dann mit konkreteren Informationen, Erfahrungsberichten und ggf. Quellen.
Bei einer Preisklasse von 70 Euro für ein Kameramikro kann man Normalerweise übrigens gerade so anfangen, von brauchbar zu reden, wobei man den Ton möglichst nie direkt mit einer DSLR aufzeichnen sollte, unabhängig vom Mikrofon.

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RaZorHead

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Donnerstag, 5. Juni 2014, 23:51

@pikk:
Da ich das Cullmann Alpha 2500 Stativ schon seit einen Monat habe,kann ich ja sagen,wie es ist usw.

-Verstellbar bis ungefähr 1,75m (In der Bescbreibung steht 1,65m).
-Sehr robust
-Bei ganz ausgefahrener Stufe der drei Stativfüße hält es stand
-Kein hochwertiges Material wie Messing (Scherz),aber das Meiste ist aus Aluminium
-Hält sogar Kameras mit fast einem Kilogramm bei einem 90º Winkel
-Einfaches Drehen mit minimalen Geräuschen,aber wenn es zugedreht wurde,hält es

Mir ist das Stativ mal umgekippt,da ich es mit dem Computersessel "umgefahren" habe.
Doch es ist genauso gut wie vorher.

Zum Speedlink Capo Mikrofon:
Es ist kein Mikrofon zum festschrauben,es hat aber einen Ständer,d.h. man kann es auf einen Schrank stellen,wenn man steht.
Es ist kein "Filmmikrofon",lediglich ein Mikrofon für Blog Videos,Vorlesevideos,Reportvideos usw.
.Es hat eine 35mm Klinke,welches in die Kamera angeschlossen wird.Die Tonaufnahme wird dann vom Mikro gesteuert.
-Relativ rauscharmer Sound (In einem Raum,sogar mit geöffnetem Fenster)
-Plastikmaterial,aber es scheint robust zu sein
-"Klein,aber fein".
Ich habe das Mikro nur in Testvideos gesehen und den Ton ebenfalls.
Um spezielle Szenen zu filmen,braucht man halt von der Marke der Kamera ein Mikro oder ein kompatibles mit der Kamera.

xtechnix

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14

Freitag, 6. Juni 2014, 16:00

Also für 500€ darf man natürlich nicht zu viel erwarten.
Ich persönlich würde dir die Canon Eos 600D mit dem Kit-Objektiv für 600€ empfehlen. Nachher kannst du dir dann noch ein oder mehrere bessere Objektive anschaffen.
Beachte aber, dass du noch einen UV-Filter (zum Schutz des Objektives) und noch je nach Anwendung noch ein paar andere Filter benutzen solltest.

Und sowohl das Cullmann Alpha 2500 Stativ wie auch das Speedlink Capo sind nicht zu empfehlen,
das Stativ ist viel zu anfällig gegen Verwacklung und von der Verarbeitungsqualität zu schlecht, meine Eltern haben es sich mal für ein paar Familienvideos besorgt, war nach ein paar Wochen hin.

Über das Capo muss erst gar nicht gesprochen werden.

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Leonard Sanftenschneider

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Freitag, 6. Juni 2014, 18:53

Ich hab mit einer Sony A37K angefangen, da man sie bereits für weniger als 500€ bekommen kann. Ich war zu dem Zeitpunkt ziemlich zufrieden mit der Kamera. Sie ist halt nicht das beste vom besten aber trotzdem auf jeden Fall ihr Geld wert!
Und leg dir statt ner Steadycam lieber eine Flycam zu, da du damit auch immer mobil bist und nicht immer wieder das Stativ umstellen musst. Zudem bekommst du damit auch richtig smoothe Rennszenen oder Verfolgungsjagden o.ä. hin.
Und fürs Audio entweder zwei SmartLavs (80€ pro Stk.), für die du sogar noch nichtmal einen Tonmann brauchst oder hält ein klassisches shotgun mic.
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Samstag, 7. Juni 2014, 15:01

Heißt dieses Forum nicht „Amateurfilmforum“?
Was weiß ich.Mein Alpha 2500 Stativ hält sehr gut und Verwackelungen sind nur beim Drücken des Aufnahmeknopfs zu sehen...
Das Speedlink Capo hat eigentlich eine gute Augnahmequalität,es ist aber für Blogvideos,Reportvideos und ähnliches geeignet.Nicht für Filme,Musikvideos etc.

pikk

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Samstag, 7. Juni 2014, 15:14

Heißt dieses Forum nicht „Amateurfilmforum“?

Ist schon richtig. Aber der TO sagte eindeutig, dass er in die profesionelle Richtung möchte.

Woher weißt du eigentlich so viel über das Capo zu berichten und wieso verteidigst du es so vehement? So weit ich das verstanden habe, hast du es selbst noch gar nicht benutzt. Auf jeden Fall ist da -wie du schon gesagt hast- der vermutlich einzige halbwegs sinnvolle Einsatzbereich die Erstellung von Vlogs und Let´s Plays, wofür eine DSLR aber nicht die optimale Kamera wäre, sondern im Gegenteil relativ unpraktisch.

Und bitte versteh das mal nicht so, dass alle auf dir rum hacken wollen. Ich kenn das aus eigener Erfahrung, wie ungern man sich etwas sagen lassen will, wenn man mit der Filmerei anfängt, aber auch du wirst irgendwann davon profitieren, wenn du dir eine offene Einstellung angewöhnst und einfach mal hin nimmst, dass andere sich im Moment noch besser auskennen. :)

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Samstag, 7. Juni 2014, 19:52



Die Schärfentiefe ist abhängig von der Sensorgröße,


Richtig!


Zitat

der Brennweite


Falsch!


Zitat

und der eingestellten Blende.


Mit Einschränkungen Richtig!


Zitat

Mit einem weitwinkligen Objektiv (zB das Sigma 10-20mm an einer APSC-Kamera) und Blende 8 ist alles im Bild scharf.


Falsch!


Zitat

Man kann mit einer DSLR so auch ohne die typischen Unschärfeeffekte arbeiten. Wenn man das vor hat, ist ein Camcorder aber wohl die bessere Wahl.


Sinnentleerte Aussage!


Quote-Syntax korrigiert

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »CaaOss.TV« (7. Juni 2014, 21:06)


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Samstag, 7. Juni 2014, 22:49

@CaOss.TV

Es ist relativ sinnlos einen Post so zu quoten und seine "Meinung" nicht zu erklären zumal dein Post leider auch nicht richtig ist.

1)Die Schärfentiefe ist sehr wohl abhängig von der Brennweite, bei langen Brennweiten verändert sich sowohl die Tiefe der Schärfeebene als auch das Bokeh.

2)Du hast Recht. Rein technisch gesehen ist nicht alles im Bild scharf. Die Unschärfe wird allerdings so klein und die Schärfeebene so groß, dass man effektiv keine Schärfe mehr ziehen muss. Effektiv stimmt die Aussage.

3)Was an dieser Ausssage sinnentleert ist solltest du auch erklären.

Allgemein sieht dein Post sehr besserwisserisch aus und erklärt nichts. Dass er auch nicht korrekt ist, macht es nicht gerade besser.

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wabu

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Samstag, 7. Juni 2014, 23:17

Das mit der Tiefenschärfe oder Schärfentiefe hatte wir schon öfter.

1. Brennweite kurz Schärfentiefe groß / Brennweite lang Schärfentiefe kurz

2. Blende zu Schärfentiefe groß / Blende auf Schärfentiefe kurz

3. Entfernung weit Schärfentiefe groß / Entfernung kurz Schärfentiefe kurz

Bokeh kenne ich nicht Unschärfe schon

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RaZorHead

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