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airpirate

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1

Samstag, 14. Dezember 2013, 21:45

[Kaufentscheidung] Suche Videokamera für sehr dunkle Aufnahmen

Hi,
Ich bin neu hier, und mit meinem Laien Wissen am Ende.
Kurz zu meiner Person, ich studiere Informatik und beschäfftige mich nebenbei mit Veranstaltungstechnik.
Da ich meist während den Auftritten nichts/wenig zu tun habe, steh ich hinter der Kamera und filme die Auftritte.
Bisher war ich mit den Ergebnissen zu frieden, verschiedene Cam Modelle Sound über Mic. War alles nicht mein Zeug, ging immer zurück an den Besitzer hat mich nicht weiter interessiert. Ich hab dann angefangen für einen Bekannten den Film am PC zusammen zu schneiden, und ein Intro und Abspann ein zu fügen.
Fürs nächste Mal sollte ich dann die live mitgeschnittene Tonspur drüberlegen.

Nun bin ich an dem Punk, wo ich meine eigene Kamera haben möchte.

Also brauche ich eine Kamera <=500€

Sie meist starr auf einem Stativ und es müssen 3h am Stück oder ohne große Unterbrechun <1sec aufgenommen werden. Bei nem TheatherStück heißt es nicht Cut Das ganze nochmal auf Anfang. Ein schwenk über die Bühne und ab un an mal ein Zoom.

Audio Einspeißung wäre wünschens wert nicht notwendig.

Da die Bilder von Fotos mir immer schärfer vorkamen, als das Videobild dachte ich an eine Spiegelreflex.
Im nächsten Sommer plane ich eine US Reise und möchte diese filmisch dokumentieren, hierfür sollte die Kamera dann auch dienen.
Besonders da diese billiger wurden, außerdem ich mich in Zukunft auchmal ans Fotografieren machen möchte :)
Und dann zwei Geräte in einem hätte.

Kann ich das ganze mit der Eos 600d Kit 18-55mm und Magic Lanzern realisieren?

Da ich zwar gelesen habe dass ich mit der DSRL viel Einarbeitungszeit brauche, kann ich trozdem damit beginnen?

Wie sieht es mit der Überhitzung des Sensors bei einer solangen Aufnahme aus?

thx schonmal
(PS wenn ich doch in die andere Abteilung muss dann bitte verschieben)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »airpirate« (14. Dezember 2013, 21:53)


TheMrDomi

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2

Samstag, 14. Dezember 2013, 22:14

Also eine 600d ist für diesen Preis eine sehr gute Kamera.
Von wegen Sensorüberhitzung habe ich noch nichts gehört, aber du kannst mit einer DSLR nur 30min am Stück aufnehmen, außer du schließt die Kamera dierekt an einen PC an.

LG
Dominik

pikk

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3

Samstag, 14. Dezember 2013, 22:21

Hallo,

die 600D besitze ich auch und würde sie dir grundsätzlich empfehlen. Wenn du bei sehr großer Dunkelheit damit filmen willst, musst du aber Einbußen bei der Qualität hinnehmen, wie das bei jeder Kamera ist. Als günstigen Einstieg gibt es noch das 50mm 1:1.8 II Festbrennweitenobjektiv. Es wird aus vielen Gründen gleichermaßen gehasst wie geliebt, aber unstrittig ist, dass du damit bei wenig Licht für wenig Geld rauscharme Bilder bekommen kannst.

An die 600D kannst du auch per Miniklinke ein Mikrofon anschließen, aber auch das musst du natürlich haben.

Die Einarbeitungszeit hängt von deinem technischen Verständnis ab. Wenn das ganz neu für dich ist, wirst du sicher eine Weile brauchen. Was nicht gut geht, ist einfach mal die Kamera einpacken und dann spontan aus der Hand drauf los filmen.
Auch wenn ich recht geübt bin mit dem Gerät, brauche ich mindestens drei Minuten, bis alles aufgebaut ist und ich die nötigsten Einstellungen gemacht habe. Und so schnell geht das auch nur, wenn es unbedingt schnell gehen muss.

Das mit der Überhitzung geht schon fast in Richtung Mythos. Weder habe ich es selbst erlebt, noch habe ich es ein einziges mal persönlich von anderen gehört, dass die Kamera sich abschalten musste, weil es ein Überhitzungsproblem gab. Das Risiko besteht aber natürlich bei sehr langen Aufnahmen in heißer Umgebung.
Edit: Bei Magic Lantern gibt es eine Funktion, die die Aufnahme nach 30 Minuten automatisch wieder von vorne startet. Damit ist dein Zeitfenster von einer Minute nicht in Gefahr, so lange ausreichend Speicher vorhanden ist.


Wenn du in nächster Zeit keine Ansprüche auf Profiarbeit hast, wärst du vielleicht mit einem vernünftigen Camcorder besser bedient. Die SD-909 fällt mir da gerade ein und dürfte gebraucht auch in deinem Preisrahmen zu bekommen sein.

rick

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4

Samstag, 14. Dezember 2013, 22:29

3h am Stück aufnehmen, bedeutet ca. 72gb Speicherplatz auf einer Karte und 4-5 Akkus oder ein Netzteil für die DSLR. In Full HD nimmst Du 12 Minuten am Stück auf und verlierst mit ML ca. 1 Sekunde wenn der nächste Clip gestartet wird. Eine Aufnhame über einen PC wird keine befriedigenden Ergebnisse bringen, nicht über USB. Die Kamera wird mit Sicherheit bei 3h am Stück warm und ich habe es schon häufig erlebt das eine Warnung wegen ansteigender Temperaturen eingeblendet wird (diese Einblendung wäre übrigens in einem caputre Stream auf dem PC sichtbar). Die Temperaturwarnung kann man ignorieren, wenn man sich auf die automatische Abschaltung vertraut (ist mir bei Canon noch nicht passiert), allerdings steig das Bildrauschen mit steigenden Temperaturen.

airpirate

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5

Samstag, 14. Dezember 2013, 22:57

Das geht hier aber flott ^^

Also an Speicher und Strom mangelt es nicht.
Auch wäre eine Aufname am PC möglich ( nicht für USA)

Ist dass immer nur ein Capture Stream oder gibts auch andere möglichkeiten.
PC Schnittstellen kein Problem als Informatiker (nur nix MAC)

Leider ist die Panasonic Sd 909 leider außerhalb meines Budgets. Gebraucht ist eigentlicht keine Option für mich, außerdem in der Bucht min 500 zum bieten, und dass is schon meine Oberste Grenze ^^

Also DSLR Verbindung mit PC ohne USB möglich?
Warum diese 12/30Min Beschränkung?

Fällt es in der Aufnahme auf, wenn unterschiedliche Objektive verwendet werden?
Könnte sonst von einem Bekannten der sich die 600 gerade geholt hat Schnittbilder drehen wenn ein Filesprung kommt. Ggf ich würde mir dies verhasste Objektiv holen ^^

pikk

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Samstag, 14. Dezember 2013, 23:15

Dieses Streamingfeautere bei Canon ist ne nette Sache, aber ich würde es nicht empfehlen. Zuerst mal hinkt das Bild etwas hinterher, das auf dem PC ankommt und die Fehleranfälligkeit dürfte auch um ein Vielfaches höher sein, aber noch viel wichtiger finde ich, dass Magic Lantern dadurch abgeschaltet wird.

Verschiedene Objektive sind grundsätzlich kein Problem. Man muss dann nur dafür sorgen, dass die Bilder sich ähneln. Wenn man das vor Ort nicht kontrollieren kann, geht das aber i.d.R. auch bei der Nachbearbeitung am PC.

Das Aufnahmelimit von 29:59 Minuten hat keine technische Ursache, sondern ist ein Trick, um die Zollbestimmungen zu umgehen, da Geräte ab 30 Minuten Aufnahmemöglichkeit als Camcorder verzollt werden müssen.

rick

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Samstag, 14. Dezember 2013, 23:42

29:59 min (maximale Aufzeichnungslänge am Stück) oder 4GB Dateilimit was auch immer zu erst erreicht wird. Capturen über den PC ist im Prinzip über ein HDMI Capturedevice möglich, wobei ich nicht weiß welche Auflösung bei der 600D über HDMI rauskommt, es wäre auf alle Fälle ein 8bit 4:2:0 Signal.

airpirate

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8

Samstag, 14. Dezember 2013, 23:47

Die Datei größe dürfte in der heutigen Zeit keine Rolle spielen wenn ich den koninuierliche datenstrom als Raw Datei abspeichern könnte
Wo ein Wille da auch ein Weg!!!
Da muss eben noch etwas Ingeneur Arbeit geleistet werden ^^

jk86

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9

Sonntag, 15. Dezember 2013, 04:05

Hey,

deine Situation trifft auch auf mich zu, ich bin Tontechnikerin und habe mir mal gedacht, dass Filmen/Fotografieren neben dem Abmischen (wenn man alles richtig eingestellt hat, läuft das ja meist von selbst) ein bisschen Abwechslung bringt.

Mittlerweile mache ich beides nicht mehr gleichzeitig, weil mir ein paar soundtechnische Pannen passiert sind, und wenn man dann ganz vorne steht und wild rumfotografiert/filmt, statt am Mischpult sofort korrigieren zu können, ist das schlichtweg scheiße. Darum fotografiere/filme ich nur noch auf Konzerten, bei denen ich nicht abmische.

Ich kann dir folgende Tipps geben:
Fang mit dem Fotografieren an, um ein Gefühl für Bildausschnitte, Brennweiten, Blende, Fokus und den ganzen Kram zu bekommen. Und auch dafür, wie du dich mit der Kamera am Moshpit halten kannst, ohne dass Bilder verwackeln. (Ein Einbeinstativ oder der Platz am Rand ist dein Freund.) Wenn das funzt, fang an zu filmen.

Camcorder haben oft das Problem, dass die eingebauten Linsen eine zu hohe Blende für Lowlight haben. Du bekommst dann schnell unbrauchbar dunkle Bilder, höllisch verrauschte Bilder bei hohen ISO-Werten (ich gehe deshalb nie über ISO 1600, bei einer Sony A57) oder ein Problem mit dem Fokus, denn je größer die Blende, desto größer ist der unscharfe Bereich. Wenn die Musiker dann munter über die Bühne hüpfen, kannst du die Kamera genausogut zuhause lassen. Du kannst versuchen, mit der Verschlusszeit die Blende auszugleichen - mit dem Resultat, dass alle Fotos verwackeln. Letztendlich hilft eigentlich nur ein Blitz, und damit Fotos zu machen, auf denen die Musiker nicht wie Vampire aussehen, ist schon eine Kunst für sich.
Die Blende sollte also so niedrig wie möglich sein. Ein 50mm-Objektiv mit Blende 1.8 oder darunter ist schonmal eine gute Adresse, kostet aber auch dementsprechend viel. Hier kannst du auf dem Flohmarkt vielleicht ein Schnäppchen machen.

Noch besser wäre eine kleinere Brennweite, zB. 24 oder 35mm. Da bewegst du dich aber, zusammen mit kleiner Blende, in Gefilde, wo das Objektiv mehr kostet als die Kamera an sich. Das ist der große Vorteil von Spiegelreflexkameras - die vielen Wechselobjektive schaffen große Flexibilität und ein Einsatzspektrum, wo die meisten Camcorder abstinken. Und gleichzeitig ihr Nachteil - wenn du einmal Blut geleckt hast, kaufst du dir ruckzuck fünf oder mehr Objektive á 100 € (und das ist noch billig. Zudem bekommst du für den Preis einer DSLR keinen Camcorder mit so hoher Auflösung und so großem Sensor).
Ich habe mich deshalb für eine Kamera entschieden, die nicht so überhyped ist wie die Canon 600D und für die man günstige Objektive bekommt, nämlich alte Minolta-Linsen, die's auf jedem Flohmarkt gibt. Wenn man sowohl filmen als auch fotografieren will, ist eine DSLR/Systemkamera sehr sinnvoll. Mit den Objektiven hast du auch eine Langzeitinvestition, wenn du irgendwann mal auf eine bessere Kamera umsteigst.

Im Vergleich dazu ist ein Camcorder ein geschlossenes System. Du kaufst ihn einmal als Komplettlösung fürs Filmen (nicht aber Fotografieren) und verwendest ihn, bis er deinen Ansprüchen oder dem technischen Status Quo nicht mehr genügt. Von etwas Zubehör wie Ersatzakkus abgesehen, gibt es bei Consumer-Camcordern keine hohen Mehrkosten (Objektive), die du einkalkulieren brauchst. Er ist einfach einsatzbereit und erfordert weniger Auseinandersetzung mit der Technik (in deiner angegebenen Preisklasse, da viele Camcorder für 500 € ohnehin kaum manuelle Einstellungen bieten oder mit fest installierter Optik da zumindest recht überschaubar sind).

Der Panasonic SD909 als guter Camcorder wurde bereits genannt. Drei Modelle von Canon, die Legria M41, 46 und 52, sollten ihn bei Lowlight klar toppen und sind somit für dich einen Blick wert. Preislich sind sie auch im Rahmen.

airpirate

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Dienstag, 17. Dezember 2013, 23:03

Hi,

leider erst heute dazu gekommen zu antworten.
Mischen tu ich nicht. Ich bin der typische Roadie. Auf- Abbau Besorgungen in letzter Minute.
Daher meine Zeit während den Auftritten.

Nun steh ich vor der Quall der Wahl

600D und fotos machen
Sollte ich mir dann das Mysteriöse 50mm 1.8 dazuholen?

oder

LEGRIA HF M41 fast keine einarbeitung keien Fotos

airpirate

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11

Dienstag, 22. Juli 2014, 21:14

Leider ertwas her dass ich hier aktiv war, aber das Frühjahr war stressiger als ich dachte.

Hat sich an der Technik / Preis etwas getan?
Bräuchte eine Entscheidungshilfe, da bis zu meinem Urlaub noch 2 Monate zeit habe wäre also noch einarbeitungszeit gegeben.

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