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conte

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  • »conte« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 18. Oktober 2013, 08:40

Welchen ND-Filter für D7100

Hallo,

Welchen würdet ihr empfehlen? Filme momentan mit einem Walimex 35mm.

Welche Variablen funktionieren vernünftig?

Danke

ToXic pictures

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2

Freitag, 18. Oktober 2013, 09:50

Hallo!

"Welchen ND-Filter für D7100" ... Prinzipiell ist die Kamera egal - ND Filter ist ND Filter.

Zitat

Filme momentan mit einem Walimex 35mm.
Da musst du mal in dein Datenblatt schauen - gilt für alle Filter - welchen Objektivdurchmesser du hast - meines Wissens nach 77mm. Denn das ist dann der Filterdurchmesser den du für das Objektiv benötigst. Hier gilt: Größer ist mit Adapterring immer möglich, kleiner nicht. Dh., wenn du mehrere Objektive mit unterschiedlichen Durchmessern hast, solltest du die Filter für den größten, bei dir vorhandenen Objektivdurchmesser anschaffen. Die kleineren Objektive bekommen einen Adapterring zB. von 52mm auf 77mm und damit ist der Filter an allen nutzbar.
ACHTUNG! Dies gilt NICHT für Verlaufsfilter!

Zitat

Welchen würdet ihr empfehlen? [/] Welche Variablen funktionieren vernünftig?

Grundsätzlich empfehle ich ausschließlich Filter von B+B (SchneiderKreuznach). Grund: Deren Filter haben ganz klar ausgezeichnete Qualität. Ich kenne keinen besseren Hersteller. Ich bin kein Markenfreak und lege auch i.d.R. keinen Wert drauf, aber da wir uns mit dem Filter in der Optik der Kamera bewegen und eine Schicht Glas mehr dazu bringen, sollte man hier nicht an der falschen Stelle sparen. B+W ist alles andere als günstig, aber man wird den Unterschied schnell merken.

Welchen ND Filter man empfehlen kann, hängt stark davon ab, in welcher Situation man ihn einsetzen muss. Der ND ist ja quasi der Retter in der Not, wenn es mal viel zu hell ist.
Ich beziehe mich in der Empfehlung hier wirklich auf die B+W Filter - andere Hersteller bieten aber ähnliche Filter an.
Beim Film wird man selten sehr starke ND's brauchen, daher bietet sich zum Ersten der ND0.3 an. Der reduziert um einen Blendenwert (Faktor 2).
Der Klassiker unter den ND's wäre der ND0.6. Hier zeigt sich schon deutlich die Wirkung ... Filterfaktor 4. (Bsp. Blende 4 statt Blende 8 bzw. 1/15 statt 1/60 Belichtungszeit - letzteres eher in der Fotografie)
Stärkere ND's würde ich beim Film nicht verwenden. B+W bietet aber ND's bis Faktor 1000 an!

Interessant für den Film wäre sicher auch ein variabler ND (auch bei B+W) - dieser reicht von einer Blende bis zu 5 Blenden und ist stufenlos regelbar. Dies wäre auch am ehesten meine Empfehlung, weil man damit flexiebel ist und auf verschiedenste Stituationen reagieren kann.

Soviel zum Thema ND-Filter.
Für den Film sind natürlich Grauverlaufsfilter auch eine ganz interessante Sache - sollte da Interesse bestehen - einfach Nachfragen, auch da kann ich was zu sagen - und in dem Falle nicht auf B+W verweisen ;-)

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joey23

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3

Freitag, 18. Oktober 2013, 11:27

Im Prinzip ist das so richtig, und nur als Ergänzung:

Zitat

Größer ist mit Adapterring immer möglich, kleiner nicht.


Mit der Einschränkung, dass die Streulichtblende unter Umständen nicht mehr passt.

Und als Ergänzung: ND-Filter lassen sich auch kombinieren, ich würde also zB 0.3 und 0.6 kaufen, 0.9 kannst du dann einfach erreichen in dem du sie gleichzeitig vorschraubst. Bei extremem Weitwinkel kann es dann aber sein, dass der Rand des Filters ins Bild reicht.

ToXic pictures

TeeTrinker

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4

Freitag, 18. Oktober 2013, 15:54

@joey ... Danke für diese wichtigen Ergänzungen. Das Kombinieren ist wirklich (!) sehr hilfreich - war mir beim Schreiben durch die Lappen gegangen!

Zitat

Bei extremem Weitwinkel kann es dann aber sein, dass der Rand des Filters ins Bild reicht.
Sollte man extreme Weitwinkel haben bieten sich die "Slim"-Varianten an, die bei zahlreichen Filtern angeboten werden. Die sind wesentlich dünner und somit besser für Weitwinkel geeignet... kosten aber etwas mehr.

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