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Ezio

Witcher

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1

Dienstag, 23. Juli 2013, 10:12

Umstieg von 600D auf 5D Mark II?

Hi Leute,

habe mir überlegt, meine 600D (und SD707) zu verkaufen und mir eine 5D Mark II zu holen.
Mir geht es vor allem darum, dass meine Filme professioneller wirken sollen, ich nicht immer auf so viele Details verzichten möchte und vor allem bei dunklen Aufnahmen kein übermäßiges Rauschen im Bild will.
Habe mir dieses Video angesehen und finde die Bildqualität der Mark II echt geil, frage mich aber, ob es 700€ wirklich wert sind (soviel würde sie für mich in etwa kosten, falls ich meine anderen Sachen halbwegs gut verkaufen kann).

Die Mark II soll ja vor allem im Lawliet-Bereich richtig gut sein und das wäre für meine zukünftigen Pläne echt von Vorteil. Gerade bei Szenen mit wenigen oder schwachen Lichtquellen, denke da gerade an ein paar Szenen aus Metro 2033, bei denen ich glaube, dass man mit einer 600D nicht sehr weit kommen würde... Oder die Szene aus The Walking Dead, als Rick in Episode 1 die Treppe runterläuft und im komplett Dunklen nur ein Streichholz in der Hand hält. Wir haben so eine Szene schon gedreht (mit 600D), allerdings war das Bild ziemlich am rauschen.

Ich benutze zur Zeit für meine 600D ein 24-100mm 4.0f L, also eines der besseren Objektive, glaube aber zudem, dass man die Leistung des Objektivs mit der 600D nicht richtig ausnutzen kann, was ja eigentlich klar ist, aber wie hoch ist der Qualitätsunterschied wirklich? Habt ihr da Erfahrung? Lohnt es sich, wenn man das Geld hat?

Der größte Nachteil den ich bei der Sache sehe ist eigentlich nur die Tatsache, dass die ganzen CGI dann auch besser aussehen müssen... ^^




Dann noch eine Frage: Wann denkt ihr, dass die Mark IV erscheinen wird? Habe mir das wegen dem Preis überlegt, nicht, dass die Mark III dann bald total billig wird. :D

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

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JoJu

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Dienstag, 23. Juli 2013, 11:34

Das mit dem Licht ist natürlich so eine Sache wenn man eine Blende von 4.0 hat. Vielleicht würde es sich für dunklere Aufnahmen auch einfach lohnen ein lichtstärkeres Objektiv zu besorgen. Dann rauscht das auch nicht mehr so. Außerdem macht er da sicherlich auch Sinn die Szenen auszuleuchten. Wie dunkel (aber rauschfreier) die dann am Ende sind kannst du ja in der Kamera einstellen.

Zum Rest müssen andere was sagen. Hab auch nur die 600D.

LG, JoJu

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Matti

div4o

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Dienstag, 23. Juli 2013, 11:53

ich denke, als aller erstes sollst von der Idee des "professionellen" Looks weg. Es sind die Bilder, die du machst und deine Arbeit, die das "professionelle" ausmachen und nicht die Kamera, sie ist nur das Werkzeug. Die 600D ist ein guter Start, mit der MKII kommen aber neue Herausforderungen. Hier muss du das Bild deutlich mehr auf die Schärfe kontrollieren, ein Fullframe Sensor macht schon was aus. Dennoch hat die MK2 auch ihre Grenzen was low-light angeht, bei 3200 ISO ist Feierabend. Außerdem solltest du lernen mit Licht umzugehen, das steigert den Wert deiner Produktionen.

Ich denke, du wirst mit deinem 700€ nicht weiter kommen, du brauchst neue Akkus, mindestens drei davon, ich kann dir jetzt schon von den billigen abraten. Auch neue Speicherkarten 2x32GB sind guter Start.

Zum MKIV, nicht bald und selbst wenn wird sich an dem Preis der MKIII und II nichts ändern, das war nach der Einführung der MKIII auch nicht der Fall, sogar im Gegenteil, kurzzeitig war der Neupreis der MKII gestiegen!
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Ezio

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4

Dienstag, 23. Juli 2013, 12:23

Die 600D ist ein guter Start, mit der MKII kommen aber neue Herausforderungen.

Genau! Und das ist gut so!

Will mir eine gebrauchte (nur den Body) für ca. 1200 kaufen. Wenn ich meinen restlichen Kram loswerde, dann muss ich am Ende nur noch 700€ bezahlen, so war das gemeint.

Ich hab hier mal ein Screen von unserem neuen Film im Anhang, der mit der 600D gemacht wurde. Find ich eigentlich gar nicht so schlecht, aber hochaufgelöst wird das Originalbild dann schon deutlich unscharf und gerade so Sachen wie Wassertropfen auf der Haut oder Dreck werden ziemlich undeutlich. Die 600D ist eben auch keine Vollformat-Kamera. Und wenns dann zum Color Grading geht, verliert das Bild zusätzlich noch an Details. Wenn man FilmRiot glaubt, dann sieht das mit der Mark II anders aus.

PS: Das Bild ist unscharf, weil es nur ein Screen mit niedriger Auflösung ist, es dient nur zur Demonstration, wie unsere Filme in etwa aussehen. Wirklich viele Details erkennt man allerdings auch im Original nicht.
»Ezio« hat folgendes Bild angehängt:
  • screen02.JPG

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

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div4o

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Dienstag, 23. Juli 2013, 12:41

ich will dir den Kauf nicht ausreden :) ich meine nur, dass du das Geld in festen Brennweiten, Ton, Licht oder Reflektoren investieren kannst, was mehr ist am Ende als eine neue Cam :)))
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Lukas Gustav

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Dienstag, 23. Juli 2013, 12:53

Hi also vorne weg: ich hab ne 5D mk II

Aber wie schon div4o sagt sobald man jemand hört der sagt "er möchte jetzt professionellere Aufnahmen machen und sich zu diesem Zweck ne 5D kaufen" dann wird man erstmal skeptisch. Die Kamera zu beherrschen ist nicht leicht! Ich arbeite seit einem Jahr damit und auch mir unterlaufen immer wieder Fehler (Unschärfe, Weissabgleich, Wackler etc) nichtmal weil ich diese Dinge vergessen sondern manchmal noch Denkfehler mache etc...

Um vlt ein Missverständnis von vorne herein auszuräumen: mit 1200 € wirst du nichts anfangen können... allein meine Objektive haben so viel gekostet (ganz zu schweigen von Akkus, Karten etc etc)

Mein Tipp: kauf dir erstmal Equipment dass du sowohl an/mit der 5D als auch an/mit der 600D benutzen kannst - konkret: Objektive, Stativ, Licht, Focuswerkzeug etc etc wenn du das alles optimiert hast ist die 5D der letzte Sprung...

Empfehlungen:
Objektive 50/1.4; 35/2.0; 100/2.8
Du wirst mit diesen Lichtstarken Objektiven schon einen erheblichen Unterschied merken!
Auch dunkle Szenen darf man ausleuchten!
Zum Thema Grading kann ich dir sog. Flat-Styles empfehlen um mehr Bildinformation zu speichern.

Gruß
Lukas
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Ezio

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Dienstag, 23. Juli 2013, 13:29

Danke für die Antworten.

Die 1200 waren nur auf den Body bezogen. Ein brauchbares Allgemein-Objektiv habe ich schon, genauso wie ein "Stativ" (Glidecam HD 2000 um genau zu sein, halte nicht viel von Stativaufnahmen :P :D) und Akkus, Speicherkarten, ect. werden extra gekauft. Geld für weiteren Kram ist nicht das Problem, die frage ist nur, ob es sich lohnt so viel auszugeben und ob der Qualitätsunterschied bei passender Beleuchtung und Einstellung deutlich erkennbar ist.
Ich beschäftige mich zur Zeit auch mehr mit dem Thema Licht und es ist auch nicht so, dass wir totale Anfänger sind, was Film betrifft.
Eine Frage, die ich mir stelle ist aber: "Wie viel besser würde der Film aussehen, wenn wir ihn mit einer Mark II gedreht hätten?"

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Lukas Gustav

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8

Dienstag, 23. Juli 2013, 13:40

Also ok unter der Voraussetzung dass du das Equip und die Erfahrung hast würde ich sagen:

Ja! Die 5D MkII lohnt sich zu 100% - wirklich tolle Kamera du hast wirklich komplette Kontrolle über das Bild! Die Abbildungsqualität ist fantastisch - meiner Meinung nach für fortgeschrittene Benutzer die einzig sinnvolle DSLR. Der Vollformatsensor hat wirklich ein gutes Lowlightverhalten...

Einzige überlegung die ich machen würde wenn ich die Cam nochmal kaufen würde wäre ob sich die 5D mk III doch lohnt - an sich hatt die zwar keine essentiellen Verbesserungen aber mit ML funktioniert bei der mk III als einzige Cam das RAW richtig - das bietet dir natürlich bezüglich Bildinformation nochmal einen kleinen Quantensprung und mit der richtigen Software (ich empfehle davinci) nochmal die Möglichkeit das Grading noch ausgefeilter zu gestalten als mit den doch recht stark komprimierten movs...

Also wenn Vollformat-DSLR kann ich dir die 5D wirklich nur ans Herz legen!!!
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Christoph_S8

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Dienstag, 23. Juli 2013, 14:21

Auch auf der Mark 2 funktioniert raw richtig, nur nicht in 1920x1080 ;) Aber man kann die tiffs auch in 3k/2k ausgeben, dann ist das ganze auch scharf.
Würde auch zur Mark 2 raten, da du mit ihr selbst bei lichtschwachen Optiken einen Vorteil im low light hast. Und ich liebe einfach die Ästhetik des Full Frame Sensors. Und natürlich jetzt die raw-Funktion, wenn dich der Arbeitsaufwand nicht abschreckt.

EvilMonkey

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 18:15

Ein brauchbares Allgemein-Objektiv habe ich schon,"


Das oben erwähnte? F/4.0?!

Also wenn du Lowlight willst, investier mal kurz die 80€ in ein 50mm f/1.8. Wenn du dann immernoch eine Fullframe-Cam explizit für Low-Light haben willst, musst du schon nachts aufm Dorf unterwegs sein. Bildschärfe, Cropfaktor, Raw etc. sind sehr gute Argumente für eine MK II aber mach es bitte nicht an Low Light fest.

Bei deinem Beispielshot (sieht aus wie gegen die Sonne) hätte es auch nen kleines abgeblendetes Licht auf der Cam zur Schattenaufhellung getan. Dieses "wie besser würde es aussehen wenn ich es mit ner MKII gedreht hätte" ist seeehr gefährlich.
Gerade bei den High-End Cams weil man von denen meist nur Material zu sehen bekommt was von Profis gemacht wurde. Da spielen auch Sachen wie Licht, Rig und anderes Equip mit rein. Wenn du so denkst schreibst du hier in 3 Monaten rein dass du deine MK-II verkaufen willst weil die MK-III doch Raw kann und ein besseres Moire-Verhalten hat. ;)

Christoph_S8

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 18:27

Er schrieb ja "Allgemeinobjektiv" und ja, es ist eines der besten immerdrauf trotz f4. Geilt euch doch alle nicht immer am Low Light auf, in der hinsicht gebe ich dir recht, wenn du professionelle Ergebnisse willst, brauchst du auch gutes Licht, auch bei Aufnahmen in der Nacht oder generell bei dunkleren Szenen. Und wenn es nur ein Kopflicht als Key für den Protagonisten bei einer Straßenszene in der Nacht ist.

Ezio

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12

Donnerstag, 25. Juli 2013, 19:11

Gerade bei den High-End Cams weil man von denen meist nur Material zu sehen bekommt was von Profis gemacht wurde. Da spielen auch Sachen wie Licht, Rig und anderes Equip mit rein. Wenn du so denkst schreibst du hier in 3 Monaten rein dass du deine MK-II verkaufen willst weil die MK-III doch Raw kann und ein besseres Moire-Verhalten hat.

Mag sein, habe allerdings nicht vor auf ewig auf dem gleichen Level zu bleiben. Und in 3 Monaten habe ich mich vielleicht schon soviel weiterentwickelt, dass ich auch mit Licht, Rig und anderem Equipment gut umgehen kann. Und gerade dann, wenn das Material von Profis kommt, macht es am meisten Sinn sich daran zu orientieren, denn schließlich will man ja auch irgendwann so gut sein, oder nicht? ^^

Mir geht es, was Lowlight betrifft, darum, dass das Schwarz eben nach Schwarz aussehen soll und im halbdunklen nicht alle Details verloren gehen. Aber nicht nur im Lowlight, auch allgemein werden die Aufnahmen mit der 600D ziemlich matschig und das ganze sieht dann eben oft nach Youtube-Video aus... es soll aber nach Vimeo-Film aussehen :D. Und da ist es egal wie gut man beleuchtet, man merkt einfach den Qualitätsunterschied zu professionelleren Filmen -> damit meine ich z.B. das, was CorridorDigital und Co. produzieren, die verwenden ja eine RED-Scarlet und ich würde gerne wissen, ob die Mark II zumindest ansatzweise auf dieses Niveau kommt. Kommt sie nicht, ich weiß, aber wie viel näher als die 600D frage ich mich?

Also nochmal, es geht unter anderem auch um diese kleinen Details, die einen Film professionell wirken lassen, wie Wassertropfen auf der Haut oder Staubpartikel, welche von "Billigcams" nicht wirklich wahrgenommen oder vermatscht werden.

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

HerosProductions

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 19:40

Corridor Digital beleuchten aber ihre Szenen aber auch und sei es nur mit einem Reflektor. Und deren alte Videos haben sie auch "nur" mit einer 7D gemacht. Ich bin gerade an einem Punkt angelangt wo ich realisiert habe das es eigentlich nichts bringt in eine teure Kamera zu invistieren, jedes Jahr kommt eine bessere auf den Markt und die Preise sind zudem für mich als Schüler viel zu teuer. Ich werde in Zukunft in Licht und Audio investieren, ein 800 Watt Licht wird auch in 5 Jahren genauso gut sein wie heute. Leih dir lieber eine Kamera aus oder bleib bei der 600D. Die habe ich auch, sie ist zwar weich und hat nicht den Kontrastumfang einer Blackmagic oder 5D, aber es ist eine Kamera ;) Und wenn die kamera schärfer ist muss auch das Make-Up, Effekte und alles andere auch besser sein. Den Filmlook wirst du sowieso nur mit richtigen Licht hinbekommen, die Kamera sollte ganz hinten anstehen bei einem Film. Schau dir mal 28 Days Later an, klasse Film und geschossen mir einer DV Kamera! Im Endeffekt ist es aber deine Entscheidung ;)

pascal

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 19:44

Ich habe ne 5D Mark 3 und benutze ML RAW (Magic Lantern) zur Videoaufzeichnung. Die Bildqualität ist vergleichbar mit der einer RED Scarlet. Trotzdem ist RED 100x besser, bei 1080p muss sich die Canon dank ML aber nicht verstecken.

Das sind Frames aus meinen RAW Aufnahmen. Ohne Postprocessing, direkt aus der cam. 0% sharpening.

http://xezon.xe.funpic.de/screens2/main.Still001.png
http://xezon.xe.funpic.de/screens2/main.Still003.png
http://xezon.xe.funpic.de/screens2/main.Still008.png
http://xezon.xe.funpic.de/screens2/main.Still009.png

Mit der 5D Mark 2 wirst du ähnliche Ergebnisse erzielen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pascal« (25. Juli 2013, 20:09)


Starri

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 22:46

Hi Ezio,

Also erstmal find ich wieder richtig witzig wie die Freunde um dich rumtanzen und eher am Body rumschrauben anstatt Dir ein lichtstärkeres objektiv zu empfehlen *facepalm*

Was die Schärfe angeht würde ich jederzeit zu einer Panasonic greifen, aber das Thema hatten wir schon durch. Jedenfalls scheint es dass du schon Canponzubehör hast und deshalb sollte es auch wieder ein canon-body werden.


Willst Du meine ehrliche Meinung hören? Das wird aber den Canon Schnuckelpupsis aus dem forum wieder nicht gefallen:

Eine 5D ist momentan "von Haus aus" keine Kamera die annähernd für Videofilmer ein gutes preis Leistungsverhältnis bietet. Das drumrum um diese Kamera sowie natürlich Magic Lantern als hack lassen das ding aber richtig gut werden. Aber als Hobby Filmer? Der Body ist in ein paar Jahren veraltet, investiere lieber in gutes Glas anstatt in einen Body! Nichts veraltet so schnell wie die Technik!

Und was natürlich noch schöner ist ist mein Fazit zu Canon: Canon hat momentan krasse probleme weil sie marktanteile verlieren mit ihrem "canon"anschluss. Das ist ja auch logisch, nur profi fotografen kaufen sich eine 5D und die xxxD Reihe geht momentan nur an sparende videofilmer oder an "bliblabla-photography" Seiten von irgendwelchen 15-Jährigen Gören raus, die sich dann sigma scherben als must have kaufen.

Deshalb würde ich aus diesen beiden gründen definitiv von einem teueren Canon Body abraten und einen mft mount mit adapter raten.
zukunftssicher, überall anpassbar und billig.
Grüße Starri

pascal

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Donnerstag, 25. Juli 2013, 23:26

Eine 5D ist momentan "von Haus aus" keine Kamera die annähernd für Videofilmer ein gutes preis Leistungsverhältnis bietet.
Das sehe ich ähnlich, allerdings ist das schon meckern auf hohem Niveau. Durch die RAW Möglichkeit + diverse andere Funktionen steigt jedoch der Wert zumindest für mich erheblich, weil ich damit mehr anfangen kann. Alternativ hätte mir eine Blackmagic gefallen, aber der Formfaktor dieser Klumpen macht sie weniger vielseitig als eine DSLR. Eine Schulterkamera, Blackmagic, oder wie auch immer der Kasten aussieht ist am Ende immer unflexibler als eine kleine DSLR, die man mal eben locker bequem in der Hand tragen kann, und sogar Fotos schießen kann (wer hätte das gedacht :D).

Wenn du universell deine Kamera einsetzen willst kann ich eine DSLR uneingeschränkt empfehlen. Wie Starri sagt soll die Panasonic GH3 wohl ganz toll sein. Wenn du allerdings RAW filmen willst, dann überleg dir das mit der 5D. Oder greif zu einer der neuen Blackmagic Pocket Cameras. Super klein mit 1080p RAW und angenehmen Preis. Es gibt viele möglichkeiten, aber das haten von Starri wird nicht die Lösung sein. Am Ende kommt es drauf an was dir am Besten gefällt und womit du am liebsten arbeiten willst. Für mich ist das die Canon 5D und ich bereue den Kauf nicht (und der Widerverkaufswert sinkt nicht wirklich rasend - auf eBay gehen Canon Artikel immer teuer weg).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pascal« (26. Juli 2013, 09:00)


Starri

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17

Freitag, 26. Juli 2013, 01:57

Super klein mit 1080p RAW und angenehmen Preis. Es gibt viele möglichkeiten, aber das haten von Ezio wird nicht die Lösung sein.
Also Erstmal hab ich hier "gehated". Ezio ist der Threadersteller.

Und zweitens sehe ich es nicht als haten wenn man mit einem 4,0 Lichtschwachen Objektiv filmt und sich dann über rauschen wundert, und gleichzeitig von der Community auch noch bestätigt bekommt dass das alles natürlich nur am body liegt.

Wo sind wir denn hier, in einem filmforum oder bei gutefrage?
Grüße Starri

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Matti

Christoph_S8

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Freitag, 26. Juli 2013, 03:18

Hier hat niemand behauptet, dass das einzig und allein am Body liegt. Fakt ist, dass du mit der 5D einen Vorteil in Schwachlicht-Situationen hast auch mit lichtschwächeren Optiken, natürlich sind das keine riesen Sprünge, aber es ist weniger Rauschpotential vorhanden. Aber wenn du die Schärfe bei Blende 1.4 im dunkeln ordentlich ziehen kannst, meinen herzlichen Glückwunsch!

€: sag mal nem focus puller am set er soll dir nachts bei ner außenaufnahme die schärfe bei offenblende ziehen, der klatscht dir eine und geht nach hause.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christoph_S8« (26. Juli 2013, 03:23)


pascal

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Freitag, 26. Juli 2013, 09:01


Also Erstmal hab ich hier "gehated". Ezio ist der Threadersteller.

Stimmt, ich hab es korrigiert.

@Christoph_S8
Die Schärfentiefe lässt sich ausrechnen mit tools wie http://www.dofmaster.com/dofjs.html
In der Tat ist der Schärfebereich bei f1.4 mit 50mm auf 100cm beispielsweise 3.23cm. Das ist natürlich nicht leicht wenn man den perfekten fokus sucht, vorallem dann wenn die Kamera oder das Objekt in Bewegung sind. Da muss man vielleicht ein Kompromiss mit Schärfe und Helligkeit eingehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »pascal« (26. Juli 2013, 09:07)


Christoph_S8

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Freitag, 26. Juli 2013, 12:07

Mir ist bewusst wie man das ausrechnet, in der praxis strebt man aber immer nach dem größtmöglichen schärfebereich und dazu braucht man licht oder wenn man keins oder wenig zur verfügung hat braucht man eben nen body der weniger zum rauschen neigt.

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