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Flacedoo

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Sonntag, 25. November 2012, 10:15

Canon Eos 60D vs. 650D

Hallo,
Ich stehe im Aufenblick vor der Wahl, ob eine Video DSLR zu kaufen.
Ic stehe jetzt vor der Wahl der fast gleich teuren Kameras 60D und 650D.
Ich möchte sie vorwiegend für Video Aufnahmen nutzen.
Nun ist meine Frage, welche besser geeignet ist.
Die 60D gehört ja schon nicht mehr dem Amateur Bereich an.
Die 650D unterstützt ja die STM Objektive und den damit verbundenen Focus.
Ist dieser wirklich überzeugend?
Vielen Dank für eure Hilfe,
Flacedoo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flacedoo« (25. November 2012, 11:27)


Danielleinad

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Sonntag, 25. November 2012, 23:54

Dann empfehle ich dir liebe die Canon EOS 600D, die noch günstiger ist. In Foto- und Videoqualität, als auch von den Funktionen her, gibt es keine nennenswerte Unterschiede, nur Kleinigkeiten wie ein drehbares Steuerrad oder automatisches Ausschalten des Displays, wenn du durch den Sucher guckst.

Die Video-Autofokus-Funktion der 650D ist eigentlich der Hauptunterschied zur 600D. Aber er taugt nichts. Wenn du dich mal durch ein paar Videos der Kamera bei YouTube zappst, wirst du schnell merken, dass der Autofokus bei Video noch viel zu unpräzise ist und viel zu viel hin und her pumpt. Das sieht einfach schlimm aus, man sollte lieber drauf verzichten.

Möchtest du eine Fotokamera mit brauchbaren Videoautofokus, dann greif lieber zu einer Sony Alpha 65 oder einer Panasonic GH2/3.

Ilja

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Montag, 26. November 2012, 16:26

Super das jemand genau vor der gleichen Frage steht wie ich.
Mir wurde auch als super neue Innovation die 650D empfolen, gerade weil im Herbst das neue STM Objektive zusmamen mit der Kamera auf der Photokina vorgestellt wurde und nun zum angebots Preis von 999,99€ zu bekommen ist.

Jedoch bin ich der Kamera skeptisch gegenüber, nach dem ich in einer Fotozeitschrift gelesen hatte, das Canon ein eigenes Viedoformat entwickelt hat in der die Viedos abgespeichert werden. Dieses neuartige Format würde massig speicher brauchen war die zu lesende Kritik. Die Frage die sich mir stellte: Was bedeutet dies für die Nachbearbeitung. Komm ich da mit den aktuellen Magix und Adobe
Programmen noch weiter ?

Dennoch hab ich mir von mehren Verkäufern, in verschieden Fotofachgeschäft, sagen lassen, das Canon die besten Produkte für die DSLR-Filmerei zu bieten hat. Meine Vermutung liegt aber nahe, das diese das selber nicht wirklich ausprobirt haben weil es ja doch eingefleischte Fotografen sind und somit nicht wirklich ahnung in dem Bereich haben.
Daher wäre meine Frage, da Danielleinad schon alternativ Kamera Vorschläge gemacht hat, lieg ich mit meiner Vermutung Richtig und welche wäre zu empfelen ?

Denn eine DSLR solls auf jeden fall werden, da ein Compact Camcorder es nicht mehr wirklich bringt. Und vergleichbare Kameras irgendwo zwischen 2000€ und 5000€ zu findne sind. Aber wem erzähl ich das ;-)

schon mal jetzt Danke für brauchbare Antworten.

ein verwirrter Filmer ;-)

Flacedoo

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Montag, 26. November 2012, 17:48

Da ich durch einen netten Zufall die 650D kostenfrei gegen meine 600D tauschen konnte, habe ich das mal einfach gemacht.
Bisher war ich mit der 600D absolut zu Frieden, sind einige coole Aufnahmen entstanden! Bis dato habe ich noch nie von diesem eigenen Format gehört?
Meine 600er hat dies zum mindest nicht gemacht, ich glaube in .mov hat die das gespeichert.
Ich werde mich mal melden wenn ich die 650er ausgiebig getestet habe, und wie das auch mit dem eigenen Format ist..
Bis dahin,
Flacedoo

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Ilja

Danielleinad

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5

Montag, 26. November 2012, 19:50

@Flacedoo Mich wundert es ganz schön, warum du fragst, ob du dir eine 60D anlegen solltest, wenn du schon eine nahezu gleiche 600D besitzt?

@Ilja Dazu musst du erstmal preisgeben, was du von einer DSLR alles erwartest und was du damit auch vorhast. Es gibt nicht DIE eine Top-Kamera, jede hat ihre Vor- un Nachteile und ist spezifisch für die individuelle Nutzung zugeschnitten.

Ehrgeizige Filmemacher, die vorrangig ambitionierte Kurz- und Langfilme drehen wollen und dafür auch das gewisse Talent haben oder aneignen wollen und bereit sind viel Geld in Zubehör zu investieren und während der Filmarbeiten viel Geduld und Zeit einplanen können sind mit Sicherheit bei Canon am Besten bedient.

Anfänger, Freizeitfilmer, Spontanfilmer, Reisende, Fotografiekünstler und diejenigen, die auf Komfort wertlegen sollten vielleicht auch mal ein Blick auf Panasonic oder Sony werfen.

Flacedoo

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Montag, 26. November 2012, 20:02

Naja, ich fragte, da ich die Möglichkeit hatte ohne Aufpreis die 650er zu bekommen,
Oder wenn ich etwas dazu geben würde die 60D...

Awaylabel

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Montag, 26. November 2012, 20:43

Hallo Flacedoo,

auch ich bin zur Zeit auf der Suche nach einer DSLR. Auch ich habe habe zwischen 650D und 60D hin und her gewankt. Dann habe ich einen tollen Test von Dave Dugdale (neben unzähligen anderen) gesehen/gelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass eine 600D die klügste Entscheidung ist. Aber um auf deine Situation zurückzukommen; mit der 650D bist du bestens bedient. Der Aufpreis lohnt sich nicht, da es wirklich keine Unterschiede in der Aufnahmequalität gibt. Wenn es dir tatsächlich nur um das Filmen geht, dann wirst du vielleicht sogar von der 650D angetaner sein, da sie durch den Touchdisplay sehr schnell zu bedienen ist. Vielleicht ist für dich aber auch der "spring" in der SD Carddoor der Bringer. 8o

Grüße.

Flacedoo

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Montag, 26. November 2012, 21:16

Ähm, was ist ein "Spring" im sd carddoor?

Awaylabel

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Ilja

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Montag, 26. November 2012, 23:43

@Awaylabel: der "spring" in der SD Carddoor hat mich überzeugt ;-)

@Danielleinad: Ach verdammt ich dachte das Klappt auch so, nein spaß.
eigentlich so wie du es beschrieben hast. Ich bin kein Freizeit, Hobby, Urlaubsfilmer, sondern ein ambitionierter, szenisch veranlagter Filmer.
Jedoch hatte ich immer nur das Vergnügen mit Camcordern aus der Schule oder meinem eigenen veralteten zu arbeiten.
Als ich dann aber vor etwa nem Jahr die (schlag mich tot kp welche es war) Canon von nem Kumpel in die Finger bekommen hatte, die er für nen kurzen clip dreh für die Jugendarbeit zur verfügug gestellt hatte, war ich hell auf begeistert.
Klasse Bildqualität, sogar der Sound war akzeptabel, obwohl wir kein externes mic. hatten..
Naja und ab da an hatte ich blut geleckt. Jetzt, ein Jahr später hab ich nun das Glück, die Finanziellenmittel zu besitzen und mir eine anschaffung derartiger art leisten zu können ;-)
Aber bevor ich mal eben so viel geld investiere, wollt ich mich erstmal schlau machen, mit was für dollen geräten so die anderen filmer im dslr bereich so hantieren ;-)

Danielleinad

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Dienstag, 27. November 2012, 00:19

Dann wärest du sicher mit einer Canon EOS 600D gut bedient, wenn du stets dem Fokus manuell in Griff bekommst. Mit dieser DSLR hat man sehr viel Spielraum zur Gestaltung. Deutlich bessere Bildqualität liefert die Canon EOS 5D Mark II. Dieses Modell ist aber schon neu gekauft gut ein Tausender teurer. Noch ein Tausender musst für die Mark III drauflegen. Suchst du ein scharfes Bild, guckst du dir die Panasonic GH2/3 oder die Premiumkompaktkinpser NEX 5/7 von Sony an. Allerdings bekommt man mit der Panasonic nicht so stark die gewünschte Tiefenunschärfe wie bei Canon hin. Die Sonys machen zwar ein super Bild, doch fürs Filmen sind die in der Praxis eindeutig zu klein und fummelig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Danielleinad« (27. November 2012, 18:56)


rick

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Dienstag, 27. November 2012, 09:46

Deutlich bessere Bildqualität liefer die Canon EOS 5D Mark II

allenfalls etwas Rauschärmer bei hohen ISOs und eine Blendenstufe weniger Schärfentiefe. Eine deutliche besseres Bildqualität (technisch gesehen) gibt's bei der 5D2 nicht.

Zitat

nach dem ich in einer Fotozeitschrift gelesen hatte, das Canon ein eigenes Viedoformat entwickelt hat in der die Viedos abgespeichert werden. Dieses neuartige Format würde massig speicher brauchen war die zu lesende Kritik.
Wann hast Du das denn gelesen ? Entweder war damit gemeint, daß Canons Videoformat etwa doppelt soviel Speicher benötigt, als der vergleichbare AVCHD Codec von anderen Camcordern. Oder die Rede war von der 5D Mark 3, die im ALL-I Format etwa doppelt so viel Speicher benötigt wie alle anderen Canons. Dafür ist die Bildqualität (weniger Artefakte) und die Bearbeitungsgeschwindigkeit (jeder Frame liegt als vollständiges Bild vor) besser. Der Faktor Speicherplatz ist bei diesen hochkomprimierten Formaten zu vernachlässigen. Auf eine 32GB Karte passen ca. 90min Film in FullHD drauf. Allerdings bricht die Kamera nach jeweils 4GB (ca. 12min) die Aufnahme ab und muß entweder manuell oder über die alternative Firmware Magic Lantern (automatisch) neu gestartet werden.

Zitat

Dennoch hab ich mir von mehren Verkäufern, in verschieden Fotofachgeschäft, sagen lassen, das Canon die besten Produkte für die DSLR-Filmerei zu bieten hat.

Wirf einen Blick auf die Panasonic GH2/GH3, dann wirst Du feststellen, daß Canon derzeit eigentlich nur mit der 5D Mark 3 noch mithalten kann (was die technische Bildqualität betrifft). Die GH3 wenn sie denn verfügbar ist, wird im Preisrahmen der 60D liegen, bietet dafür aber ebenso wie die 5D3 einen All-I Frame Modus. 60D,600D,650D haben ein Moire Problem bei sehr feinen Strukturen. Dieses Flimmern von feinen Linien ist sehr störend, bei Häuserdächern, Garagentoren und Augenbrauen in Nachaufnahmen.

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