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JayKay

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1

Dienstag, 2. Oktober 2012, 22:19

Bild-Stabilisatoren im Video?

Hey,
verzeiht mir bitte diese Frage, allerdings bin ich gerade erst aus der Fotografie ins Film-Genre eingestiegen.

Ich habe an einem meiner Objektive einen Bildstabilisator. Nun kenne ich mich mit der Technik der DSLRs nicht so gut aus. Funktioniert dieser Stabilisator auch beim Filmen oder ausschließlich beim Fotografieren?

JayKay

pikk

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Dienstag, 2. Oktober 2012, 22:27

Hi,



bin zwar selbst kein Ass, da ich gerade erst mit einer Systemkamera anfange, aber nach meiner Erfahrung und em, was man so hört, nutzt der Bildstabilisator in "Fotokameras" beim Filmen herzlich wenig. Das Filmen aus der Hand ist schlichtweg nicht zu empfehlen. Die stabilsten Bilder sollte dir ein gutes Dreibeinstativ bieten. Falls das mal nicht möglich ist, solltest du es mit einem Schulterstativ oder einer Steadycam versuchen.

Wenn mal wirklich ganz doll Not am Mann ist, hilft es zumindest ein Bisschen, den Sucher am Auge zu haben oder den Gurt der Kamera am Hals ganz straff zu spannen.

Edit: Grundsätzlich hast du im Objektiv einen optischen und keinen elektronischen Bildstabilisator. Die Stabilisierung kommt -vereinfacht gesagt- dadurch zustande, dass die Linsen in einem Magnetfeld schweben und bei schnellen Bewegungen etwas mehr Zeit brauchen, um gegen den Rand zu schlagen. In der Fotographie ist dieser Spielraum aber nicht so relevant, wie er es bei handelsüblichen Camcorden ist, da du nur ein Bild aufnimmst und nicht 25 oder 50 pro Sekunde, weshalb die Objektive diesem Anspruch auch nicht gerecht werden (müssen).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pikk« (2. Oktober 2012, 22:38)


MP-Digital

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Dienstag, 2. Oktober 2012, 22:37

Ich halte davon nur etwas davon, weil die Werbung viel verspricht und kaum was halten.

So muss ich pikk in seinen Ausführungen zustimmen.

pacad

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Mittwoch, 3. Oktober 2012, 11:33

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass der Bildstabilisator beim Filmen merkbar arbeitet.
Bei einem Video "schnell" aus der Hand raus ohne Bildstabilisator ist das gezitter bei mir unerträglich. Mit Bildstabilisator ist das Zittern deutlich reduziert.

Wie das alledings mit ner Steadicam ist weis ich nicht.

Fazit: Bei Handaufnahmen ist der Bildstabilisator deutlich spürbar. Wenn du Lust hast kannst dus ja einfach mal ausprobieren. Kamera in die Hand nehmen einmal mit eingeschaltetem Bildstabilisator eine Szene filmen und einmal mit ausgeschaltetem Bildstabilisator.

~pacad

rick

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Mittwoch, 3. Oktober 2012, 11:51

mit eingeschaltetem Bildstabilisator eine Szene filmen und einmal mit ausgeschaltetem Bildstabilisator.

Ist sofort spürbar, gerade bei längeren Brennweiten. Versuch mal mit 70mm freihand einen Kopf im Sucher/Liveview zu halten und schau Dir auf einem großen Bildschirm das Gezittere an und vergelich das mit der gleichen Aufnahme mit einem Objektiv mit Bildstabilisator.

Bei Kamerabewegungen sieht es dann allerdings häufig anders aus, weil der träge Bildstabilisator in den meisten Fotoobjektiven mit Verzögerung einer Bewegung/Schwenk folgt, was dazu führt das die ersten Frames im Video quasi auf dem Motiv "kleben bleiben" und dann ruckartig der Bewegung der Kamera folgen. Einige wenige Canon Objektive haben eine Bildstabilisator der Schwenks, als solche erkennt und nicht mit dieser Trägheit reagiert (z.B. das 18-135mm IS II/III).
Ein weiterer Punkt der zu beachten ist, ist der Geräuschpegel des Stabilisators, der kann mitunter sehr laut sein (Bsp. canon 28-135mm f3,5-5,6). Objektive mit aktiviertem Bildstabilisator verbraucht etwas mehr Akkuleistung, was sich aber bei den neueren in Grenzen hält. Wenn Du also nicht unbedingt etwas freihändig aufnehmen mußt, würde ich den Bildstabilisator ausschalten.

JayKay

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6

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 17:48

Okay, vielen Dank!:)

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