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Williy51

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1

Sonntag, 26. August 2012, 09:22

Welches der beiden Modelle?

Hi Freunde,
wie in meinem Vorstellungsthread schon angedroht folgt nun jetzt auch hier mein Thread zum Thema DSLR-Videos:

Habe natürlich zunächst den ausführlichen Beitrag von "Joey23" zum Thema "Die DSLR als Videokamera" gelesen und habe ein paar Interessante Aspekte mitnehmen können.
Besonders interessiert haben mich die Kameramodelle die am Ende aufgelistet wurden, wobei genau hier mein Problem anfängt.
Die gelisteten Modelle sind leider teilweise etwas veraltet und genau die Modelle zwischen denen ich hin und her schwanke sind dort nämlich nicht gelistet.
Und zwar bin ich auf diese Hobbykamera-Seite direkt auf die beiden oberen Modelle "Nikon D7000" und die "Canon EOS 650" gestoßen.
Besonders von letzteren Modell hast du (@Joey23) ja schon die Vorgänger gelistet, wobei du gesagt hast, dass Nikon-Modelle grundsätzlich ehr weniger als Video-Maker geeignet sind?
Hab mir mal die Fakten zu den beiden Digitalkameras angesehen und beide können HD-Filme aufnehmen und scheinen auch sonst ganz tauglich zu sein.

Ich bin nun etwas verunsichert welche der beiden Kameras ich mir kaufen soll oder ob ich die Videofunktionalität bei einem der Modelle komplett vergessen kann? Vielleicht hat zu den beiden Typen ja jemand Erfahrungswerte oder ist eine Marke grundsätzlich nicht für Videos geeignet?

Wenn mir da jemand einen Hinweis geben könnte wäre es perfekt - ansonsten hat der Beitrag von Joey23 schon einiges an Fragen beantwortet (thx)!

Besten Gruß
Williy

SmaX

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2

Sonntag, 26. August 2012, 22:45

Hey und willkommen im Forum,

also ich muss ehrlich sagen, dass ich die Nikonkameras noch nie getestet habe. Aber von verschiedenen Leuten gehört, dass die Nikon beim Film nicht so gut sind. Die Canon Kameras machen eben auch alle ein sehr weiches und natürliches Bild, welches einfach schön aussieht. Sie haben fast alle gängige Anschlüsse (Mic usw.) und sind relativ leicht zu bedienen.

Die Canons sind weit verbreitet und bei Filmemachern beliebt, du kannst dir da sicher sein, dass du immer Hilfe finden wirst, falls du Fragen oder Tipps brauchst.
Ich persönlich würde dir eine Canon empfehlen! :D

SmaX

rick

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3

Montag, 27. August 2012, 07:44

Ein großer Pluspunkt bei den Canons ist die alternative Firmware Magic Lantern (derzeit für die 650D noch nicht verfügbar).

StoneyMaloney

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4

Montag, 27. August 2012, 07:58

Also

Ich bin seit Jahren Canon Consumer. Hatte mit der Eos 550d angefangen und bin dann später auf die 7d umgestiegen. Zeitgleich ist mein Kollege auf die D7000 umgestiegen.
Die Nikon D7000 hat bei fast allen Tests die 7d geschlagen. Und die 650d ist unter der 7d angesiedelt. Der Vorteil der 650d ist der Schwenkbildschirm. Es kommt ganz drauf an, was du mit der Kamera machen möchtest. Wenn du eine DSLR rein fürs Filmen suchst dann nimm die 650d wegen dem Bildschirm. Die D7000 hat eine viel besseren Haptik und bietet einfach im Gesamtpaket viel mehr. Die 650d ist eine Einsteiger-DSRL mit leichter Bedienung und vielen Spielereien. Die D7000 ist das semi-profi Modell. Die Videoqualität ist bei beiden fast ident. Es kommt auch immer auf das Objektiv an, welches du verwendest. Bei der D7000 ist das Kit- Objektiv schon etwas höherwertiger wobei das der 650d eher sehr Lichtschwach und billig ist.

Mein Tipp: Schau dir beide Kameras in einem Geschäft an. Nimm die zeit, schau dir die Menüführung genau an und greif zu der Kamera, wo du dich einfach wohler fühlst :)

rick

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Montag, 27. August 2012, 09:47

Weitere Vorteile der 650D, manuelle Tonaussteuerung ab Werk (bei der D7000 nur in 3 Stufen möglich). Schnellerer kontrast AF mit STM Objektiven.
Vorteile der D7000, sie hat einen minimal größeren Sensor und wird auf Grund der etwas geringeren Pixeldichte ein besseres Rauschverhalten haben.
Beim Preis der D7000, würde allerdings auch eine Panasonic GH2 in Betracht kommen. Diese wäre in Sachen Video sowohl der 650D als auch der D7000 überlegen. Einzig der Panasonic MicroFourThirds Sensor (Crop 2,0) fällt kleiner aus als bei Canon und Nikon.

Wenn es nur um das Schwenkdisplay als Vorteil geht, dann bekommt man dies auch bei der Canon 600D etwas günstiger.

Williy51

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6

Montag, 27. August 2012, 10:12

Das sind ein paar echt gute Hinweise - mehr als ich erwartet hatte in der kurzen Zeit - besten dank.

Ich glaube, ich werde es tatsächlich so machen wir ihr vorgeschlagen habt. Einfach in den Laden gehen und die beiden mal in die Hand nehmen und schauen wo mir die Navigation und das Handling besser gefällt. Ich vermute das man den Qualitätsunterschied der beiden Videos sowieso nur dann bemerkt wenn man die beiden Videos nebeneinander hält - daher ist mir das Handling und das Feeling der Kamera etwas wichtiger (vermute ich).

Eine Panasonic kommt für mich allerdings nicht in Frage, da ich mit der Marke allgemein schlechte Erfahrungen was Service und o. angeht gemacht habe,

joey23

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7

Montag, 27. August 2012, 10:18

Die 650 bietet auf jeden Fall gegenüber der 600 für Filmer eigentlich keinerlei Vorteile. Sie hat zwar theoretisch einen besseren Autofokus (bzw überhaupt einen), der funktioniert allerdings nur mit ausgewählten Objektiven, die allesamt relativ lichtschwach sind. Ums manuelle Fokussieren kommt man eh nicht drum rum, weswegen ich nach wie vor zur 600 raten würde.

Zur D7000 zitiere ich mal Slashcam:

Zitat


Wie wir bereits in unserem Nikon D7000 vs Canon EOS 60D Vergleich festgestellt haben, empfinden wir den manuellen Video-Modus bei der Nikon D7000 als etwas halbherzig umgesetzt. Wir erlauben uns hier mal selbst zu zitieren: „Mit ihm (dem manuellen Videomodus) lassen sich zwar ISO, BlendeBlende im Glossar erklärt und Verschlußzeit für die Videoaufnahme festlegen – jedoch muss man zum Verstellen der BlendeBlende im Glossar erklärt aus der Live-View heraus und nach dem Festlegen des neuen Blendenwertes wieder in die Live-View zurück. Der einzige Weg an dieser umständlichen und fast schon video-feindlichen Bedienung vorbei ist der Verwendung von Objektiven mit manuellen Blendenringen (keine Nikkor G-Objektive).“
Auch in Sachen Ton würden wir uns bei der Nikon D7000 beim nächsten Update etwas mehr Funktionalität wünschen. Die technischen Daten befinden sich zwar auf gutem Niveau: 2Kanal-Ton, 16 BitBit im Glossar erklärt bei 48 kHz. Doch lassen sich Tonpegel während der Aufnahme nicht anzeigen und das Aussteuern beschränkt sich auf 3 Voreinstellungen im Menü (Low, Mid, High) sowie einen Automatikmodus.


Eventuell ist die GH2 wirklich besser, wenn du das Budget zur Verfügung hast. So scharf wie die GH2 ist aktuell keine andere Kamera in dieser Preisklasse.

Mr. B

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Dienstag, 28. August 2012, 03:56

Da hier bisher nur Meinungen aus dem Canon-Lager gekommen sind (Nikon ist bei den Filmern ja, wie bereits geschrieben wurde, nicht sehr verbreitet), möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Ich habe mich vor ein paar Jahren, auf Grund bereits vorhandener Objektive, für Nikon entschieden, jedoch ausschliesslich zum Fotografieren. Das die Nikon D90 auch als Videokamera zu Gebrauch war, war nur ein schönes Extra. Jedoch begann ich schnell Gefallen an diesem Feature zu finden und kaufte deshalb den Nachfolger der D90, die D7000, um damit einen ernst zu nehmenden Videomodus zu haben (was die D90 nicht wirklich hat).

Ich habe mittlerweile einen Kurzfilm mit der Canon 550D und einige kleinere Filme mit der Nikon D7000 gedreht und habe deshalb den Vergleich:
- Im Fotomodus ist die D7000 natürlich klar die bessere Kamera und ist in der selben Klasse wie die Canon 60D, welche sich laut Tests der Nikon ebenfalls geschlagen geben muss.
- Die Bedienung ist bei der Nikon für mich persönlich intuitiver und einfacher, da sie über zwei Einstellräder verfügt - man muss also nicht wie bei der Canon eine Taste gedrückt halten um zwischen den Funktionen hin und her zu schalten.
- Die Bedienung im Videomodus ist bei der Canon besser, denn bei der D7000 lässt sich, wie bereits geschrieben wurde, die Blende nur ausserhalb des Live-View einstellen. Wobei ich damit gut leben kann, der Live-View ist schnell an- und ausgeschaltet.
- Die Videoqualität und die Möglichkeiten im Bereich Video sind bei der Canon ebenfalls besser. Bei der Nikon sind in 1080p bloss 24 Bilder/s möglich, die Canon erlaubt bei 720p sogar bis zu 60 Bilder/s. Es sind also sogar Slowmotion-Aufnahmen möglich.
- Die Filme sind bei beiden Kameras eher unscharf, die Canon hat dabei ausserdem einen sehr weichen digitalen Look, während die Nikon in meinen Augen natürlicher und organischer wirkt. Das Bild der Nikon gefällt mir deshalb insgesamt etwas besser.

Alles in allem würde ich die Nikon nur empfehlen, wenn du auch fotografieren möchtest, denn bei Canon bekommst du für weniger Geld mehr Video. Ich persönlich würde meine Nikon aber nicht gegen die Canon eintauschen, da sie die klar bessere Fotokamera ist, sie ist hochwertiger verarbeitet (Magnesiumgehäuse statt Plastik) und hat einen organischeren Look im Videomodus. Letzteres ist aber Geschmackssache, da auch der Look der Canon durchaus passend sein kann (je nach Thematik im Film).

Kurzform:
Für Fotografie und Video: Nikon D7000
Für Video und Fotografie: Canon 600D
Für Video zu leicht höherem Preis aber dem besten Ergebnis: Panasonic GH2

Am besten du schaust dir Reviews zu allen an (Slashcam)und probierst alle aus. und wenn du mal richtig viel Geld hast, ist die Nikon D800 sowieso die beste ^^
Hier ein Low-Light Vergleich der canon 60D, Nikon D7000 und der GH2 - es ist sehr deutlich zu sehen, wieviel schärfer die GH2 ist:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mr. B« (28. August 2012, 04:19)


rick

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Dienstag, 28. August 2012, 08:18

und wenn du mal richtig viel Geld hast, ist die Nikon D800 sowieso die beste

In dieser Preisregion, muß sich die Nikon aber mit der 5D Mark III messen und da punktet sie im Videomodus eben nicht. Die 5D MKIII hat einen Moirefilter, der endlich Aufnahmen ohne Aliasingprobleme ermöglicht. Das Rauschverhalten in den hohen ISO Bereichen ist ebenfalls bei der 5D3 besser. Zusätzlich kann die 5D3 im ALL-I Intra Frame Modus aAufnehmen. Der einzige Vorteil der D800 (FullHD über HDMI Ausgang zur Aufnahme mit externem Rekorder), kann derzeit nicht wirklich punkten, da es keinerlei Kontrolle über Helligkeit/Kontrast/Gamma beim HDMI-Out gibt, was dazu führt, daß das FullHD Bild in den Schwarz/Weiß Bereichen absäuft und der eigentlich hohe Dynamikumfang zerstört wird.

Was die Fotografie betrifft, würde ich (wenn ich nicht Kamera und Objektivseitig auf Canon ausgelegt bin) die D4 oder D800 der 5D3 auf Grund der höheren Auflösung allerdings Vorziehen, da ich häufig mit crop Ausschnitten arbeite.

Zitat

sie ist hochwertiger verarbeitet (Magnesiumgehäuse statt Plastik)

Das glasfaserverstärkten Polycarbonat Gehäuse der 60D ist dem Werkstoff Magnesium in vielen Bereichen überlegen. Die "Wertigkeit" wird hier nicht objektiv über das Material oder den Herstellungsprozess definiert, sondern über die Kundenwünsche (Vorurteile). Im Profisegment ist man nach wie vor der Meinung , daß ein Body aus Magnesium bestehen muß, ohne das es dafür relevante Gründe gibt. Vom Herstellungsprozess ist das Polycarbonat Gehäuse nur unwesentlich günstiger, setzt man das in Relation zu den Vorteilen die der Werkstoff bietet, kann man nicht von weniger "hochwertig" sprechen.

Das viel zitierte Szenario einer Kamera die auf den Boden fällt, ist ein gutes Beispiel für die Vorteile des Kunststoffes. Der Magnesium Body schützt das Innenleben beim Aufprall durch Materialverschiebung (permanente Deformation/Knautschzone), es bleibt eine Delle zurück im ungünstigsten Fall bricht der Spiegelkasten, da das starre Material nur mässig gute Dämpfungseigenschaften hat.
Beim Polycarbonat Body wird die Aufprallwucht durch temporäre Deformation abgefedert und das Material kehrt nach dem Aufprall in seinen Ursprungszustand zurück. Alle glasfasser(verstärkten) Kunststoffe kennen eigentlich nur zwei Zustände: formbeständig oder zerborsten in tausend Teile. Wenn letzterer Zustand erreicht wird, dann sind die Kräfte so groß, daß auch Magnesium oder Aluminum keinen Aufprallschutz mehr bieten würden. Genau auf Grund dieser Eigenschaften werden Formel-1 Chassis seit den 90er Jahren aus glasfasser Werkstoffen und nicht mehr aus Metal gefertigt. So gesehen hält man mit einer 60D einen Body aus HighTech Material in den Händen im Gegensatz zum Body einer 1D/5D/7D der aus einem "uralten" Werkstoff gefertigt ist.

Eine sehr interessante Erklärung inklusive kleiner Materialkunde habe ich hier gefunden. In dem Beitrag wird auch darauf eingegangen, daß die tatsächliche Wertigkeit des Body's in den kostenintensiven Spritzwasserabdichtungebn zu suchen ist und nicht etwa im verwendeten Material.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rick« (28. August 2012, 09:04)


joey23

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Dienstag, 28. August 2012, 10:16

@Mr. B.: Wobei du jetzt die D7000 mit der EOS 600D vergleichst, dabei aber zwei völlig unterschiedliche Klassen vergleichst, auch preislich. ZB fällt der Daumenradvorteil weg, wenn du fairerweise mit der 600D 60D vergleichst. Würde ich ausschließlich fotografieren, würde ich mich aber ebenfalls für Nikon entscheiden, bzw ich bin ursprünglich nur wegen des Videomodus von der Nikon D90 zu Canon 7D gewechselt.

Edit: Danke, rick :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (28. August 2012, 11:08)


rick

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Dienstag, 28. August 2012, 10:38

wenn du fairerweise mit der 600D vergleichst

Soll vermutlich heißen... mit der 60D (eventuell auch mit der 7D).

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Dienstag, 28. August 2012, 12:06

In Sachen Material kann ich nur noch einmal bestätigen was Rick schon sagte, dass glasfaserverstärkter Kunststoff echt mega stabil und wirklich ein High-Tech Material ist. Ich habe selbst viel Erfahrungen gesammelt, da ich oft mit der Technik von glasfaserverstärktem Kunststoff zu tun habe und der Stoff ist wirklich sehr gut. Ich habe Modelle aus diesem Material mehrmals runtergeschmissen und es ist nie was passiert, ich wäre mir da nicht so sicher ob mit Magnesium das gleiche passieren würde.

Ich finde vor allem ein Vorteil ist wie schon erwähnt die verschiedenen FPS Stufen der Canon - damit kann man echt gute Zeitlupen Effekte machen und hat insgesamt freie Wahl. Die Akkulauftzeit finde auch noch erwähnenswert, da diese bei meiner 60D und allgemein bei Canon unschlagbar ist.

Magic Lantern rundet das Ganze, wie ich finde noch ab, denn man bekommt nocheinmal kostenlos Zusatzfeatures, die super sind und es auch nur für Canon Kameras gibt.

rick

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Dienstag, 28. August 2012, 12:44

die super sind und es auch nur für Canon Kameras gibt

Für die Panasonic GH1/GH2 gibt es auch Firmwarehacks, aber zu denen kann ich nichts sagen, ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber.
Die Akkulaufzeit bei Canon hängt natürlich auch vom Model und einem etwaigen Batteriegriff ab. Die Akkus der zwei- und einstelligen Canons halten zumindest auf dem Papier, ca. 40-50 Prozent länger durch, als die der drei- und vierstelligen Canons. Insgesamt finde ich die Akkulaufzeit bei 550D und 7D durchaus gut. Dort wo Strom vorhanden ist, kann man auch ein Netzteil anschließen, welches allerdings seprat erworben werden muß.

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Dienstag, 28. August 2012, 13:57

Hallo,
ich habe eine "getunte" GH1, die nun echte 25p Aufnahmen bietet und auch höhere Bitraten zulässt. Außer beim Abspielen von Videosequenzen in der Kamera, für die man jetzt ausschließlich das kleine grüne Dreieck an der Rückseite der Kamera nimmt, gibt es keine Nachteile und Einschränkungen.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

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Dienstag, 28. August 2012, 14:52

Das glasfaserverstärkten Polycarbonat Gehäuse der 60D ist dem Werkstoff Magnesium in vielen Bereichen überlegen.
Wobei du jetzt die D7000 mit der EOS 600D vergleichst, dabei aber zwei völlig unterschiedliche Klassen vergleichst, auch preislich.

Moment, ich habe in meinem Beitrag die Verarbeitung der D7000 mit derer der 550D/600D verglichen. Der Threadersteller wollte wissen, ob er sich die 650D oder die D7000 kaufen sollte und da ich bereits mit der 550D und der D7000 gearbeitet habe, wage ich zu behaupten, dass sich die D7000 wertiger anfühlt.
Dass ich zwei Klassen vergleiche ist klar, aber das tut der Threadersteller ja auch indem er fragt, welche der beiden er nehmen soll. Ginge es um die D60 vs. die D7000 sähe es wieder ganz anders aus.

Die 5D MKIII hat einen Moirefilter, der endlich Aufnahmen ohne Aliasingprobleme ermöglicht.

Das stimmt. Andererseits ist die D800 im Videomodus die momentan schärfste DSLR, während die Mark III nunmal sehr weich ist. Auch im Lowlight ist die D800 deutlich schärfer und lässt mehr Details erkennen. Dafür rauscht sie auch mehr und hat in gewissen Situationen halt das Moireproblem, welches mich nie sonderlich störte, egal bei welcher Kamera. Ein paar kleine Artefakte nehme ich persönlich für ein deutlich schärferes und organisch wirkenderes Bild gerne in Kauf, das ist aber meine persönliche Präferenz.
Zitat von Slashcam (Test von Philip Bloom): "Nikon D800 ist schärfer und hat den großen Vorteil eines cleanen HDMI-Outs, während die Canon EOS 5D Mark III im Lowlight überzeugt und weniger Aliasing und Moiré produziert. Für Bloom sind die beiden Kameras damit gleichauf."
Da ich auch fotografiere würde ich mich natürlich klar für die Nikon entscheiden, ansonsten ist es Geschmackssache bzw. für ein cleaneres Bild ist die 5D natürlich klar vorzuziehen (professionelle Produktionen). Der Vorteil der Custom-Software gibt schlussendlich Canon doch noch einen klaren Vorteil im Videobereich.
Hoffe Nikon reagiert bald und bringt sowas wie eine BMCC mit APS-C-Sensor ^^ Im Gegensatz zu Canon und Sony würden sie sich damit ja nicht selbst Konkurrenz machen und hätten somit freie Hand.

Hier ein direkter Vergleich der Mark III mit der D800. Interessante Vergleichsvideos und wie immer das selbe Ergebnis - keine der beiden ist perfekt. Wie gesagt, eine BMCC mit grösserem Sensor und vielleicht noch ein paar FPS mehr, das wäre was ^^

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rick

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Dienstag, 28. August 2012, 15:55

dass sich die D7000 wertiger anfühlt.

Ich will das gar nicht in Abrede stellen. Nur Du schriebst Plastik als Beispiel für weniger Wertig, zumindest klang es für mich so - darauf bin ich eingegangen. Der Body der 600D ist übrigens ebenfalls aus glasfaserverstärktem Polykarbonat mit einem Edelstahlrahmen bei der 60D gibt es eine Alulegierung.

Den von Bloom zitierten cleanen HDMI-Out (den ich ja selber als Hauptkaufkriterium im Hinterkopf hatte), habe ich ja bereits als Argument bemängelt. Er hält derzeit nicht was man sich davon verspricht. Irgendwo hatte ich da mal einen Link zu den Vergleichsvideos gepostet. Solange da keine manuelle Steuerung des HD Signals möglich ist, kommt am Ende weniger Dynamikumfang in den Schwarz/Weiß Bereichen raus, als mit dem internen Codec.

Zitat

Im Gegensatz zu Canon und Sony würden sie sich damit ja nicht selbst Konkurrenz machen und hätten somit freie Hand.

Das stimmt, aber eigentlich liegt der Vorsprung von Nikon genau darin, sich auf die wenigen Kerngeschäfte zu konzentrieren, und nicht wie Sony oder Canon zu Multimedialen Allesanbietern zu mutieren. Mal sehen ob die nächste Generation der Video DSLR's große Überraschungen bringt.

joey23

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Dienstag, 28. August 2012, 16:56

Zitat

Moment, ich habe in meinem Beitrag die Verarbeitung der D7000 mit derer der 550D/600D verglichen. Der Threadersteller wollte wissen, ob er sich die 650D oder die D7000 kaufen sollte und da ich bereits mit der 550D und der D7000 gearbeitet habe, wage ich zu behaupten, dass sich die D7000 wertiger anfühlt.


Ich weiß :) Ich wollte nur darauf hinweisen, falls jemand die Modellreihen nicht so 100%ig im Kopf hat ;)

Spielberg

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Donnerstag, 30. August 2012, 20:53


- Die Filme sind bei beiden Kameras eher unscharf, die Canon hat dabei ausserdem einen sehr weichen digitalen Look, während die Nikon in meinen Augen natürlicher und organischer wirkt. Das Bild der Nikon gefällt mir deshalb insgesamt etwas besser.

Kurzform:
Für Fotografie und Video: Nikon D7000
Für Video und Fotografie: Canon 600D
Für Video zu leicht höherem Preis aber dem besten Ergebnis: Panasonic GH2

Hier ein Low-Light Vergleich der canon 60D, Nikon D7000 und der GH2 - es ist sehr deutlich zu sehen, wieviel schärfer die GH2 ist:

Wieso ist die Panasonic so viel schärfer als die beiden DSLRs? Gibt es dafür eine fundierte, "wissenschaftliche" Erklärung? Und falls ja, liegt es an der Hardware oder an der Kamera internen Software?

rick

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Freitag, 31. August 2012, 07:42

Zitat

Wieso ist die Panasonic so viel schärfer als die beiden DSLRs?

Es betrifft nur den Videomodus.

...liegt es an der Hardware oder an der Kamera internen Software?

Panasonic nutzt anscheinend eine bessere (schärfere) Methode, um die 16 Megapixel vom Sensor per Pixelbinning in ein Full-HD Bild zu wandeln. Dazu kommt noch der AVCHD Codec, der schärfer (aber auch etwas körniger) wirkt.
Von der Hardwareseite (Objektiv/Sensor), liegt die Linienauflösung im Fotomodus etwa 10% hinter der der Canon 60D und sicherlich auch hinter der Nikon (Angaben laut Traumflieger.de)

Spielberg

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Freitag, 31. August 2012, 22:07

Zitat

Wieso ist die Panasonic so viel schärfer als die beiden DSLRs?

Es betrifft nur den Videomodus.

...liegt es an der Hardware oder an der Kamera internen Software?

Panasonic nutzt anscheinend eine bessere (schärfere) Methode, um die 16 Megapixel vom Sensor per Pixelbinning in ein Full-HD Bild zu wandeln. Dazu kommt noch der AVCHD Codec, der schärfer (aber auch etwas körniger) wirkt.
Von der Hardwareseite (Objektiv/Sensor), liegt die Linienauflösung im Fotomodus etwa 10% hinter der der Canon 60D und sicherlich auch hinter der Nikon (Angaben laut Traumflieger.de)
Wenn es quasi nur eine Software-Sache ist, wieso nutzen Canon und Nikon diese Tricks? Mir ist aufgefallen, dass schärfere Einzelbilder auch zu flimmern an den Kanten führen können. Erkennt man das in den Pana-Aufnahmen? Oder kommt diese Schärfe ohne Haken daher?

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