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pikk

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Freitag, 10. August 2012, 15:08

Umstieg auf DSLR - Angst

Hallöchen,

ich hab mal wieder ne Frage von der Art, wie sie bestimmt schon 100 mal hier gestellt wurde, aber der persönliche Schwerpunkt ist dann doch immer ne individuelle Frage... :)

Ich hab mich jetzt mehr oder weniger entschlossen, mir als nächste Equipmentaufstockung eine DSLR anzuschaffen. Ich liebäugel mit der 600D, aber um eine Kaufberatung geht es mir gar nicht. Bisher habe ich immer auf Camcorder geschworen, aber bin seit einer Weile entgültig davon überzeugt, dass DSLR´s deutliche Vorteile bringen, wenn man finanziell nicht gerade reich gesegnet ist.
Nun liest man aber reichlich über die Besonderheiten und Schwierigkeiten bei DSLR´s gegenüber Camcorden und ich geb ehrlich zu, dass ich deswegen beunruhigt bin und längst nicht alles davon verstehe (und auch nicht verstehen werde, wenn ich es mehrmals lese). Ich war schon immer der Typ, der Geräte erst mal ausprobiert und erst anschließend die Bedienungsanleitung durchblättert, aber bei ner Investition von 600 Euro geht man da natürlich nicht so leicht ran.

Meint ihr, bei nem ganz guten Verständnis für Technik wird sich das mit der Bedienung schon nach ner Weile von selbst Regeln oder ist da doch wesentlich mehr nötig?

*Topic verschoben*

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dödeli117

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Freitag, 10. August 2012, 15:41

Also ich hab damals für 4200 Franken (3500 Euro oder so) meinen Camcorder, Sony FX1000 gekauft und auch mal mehr oder weniger einfach drauflos gefilmt. Auch wenn du das Manual auswendig kannst brauchst du die Erfahrung, damit sich Routine einstellt.
Zum Thema DSLR: das ist noch einmal eine Umgewöhnung, habe letztes Jahr zum ersten Mal mit einer gedreht. Die Bilder können wirklich toll werden aber es braucht eingie Angewöhnungszeit wenn man sich Camcorder gewöhnt ist. Aber auch dazu: wenn du Zeit hast, einfach mal rumprobieren. Kaputt machen kannst du ja, sofern du nicht völlig ungeschickt bist, nichts ;)

Ich würd umsteigen und der DSLR eine Chance geben, es lohnt sich meiner Meinung nach (wobei es natürlich draufankommt, was du filmen willst).

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pikk

rick

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Freitag, 10. August 2012, 16:28

Meint ihr, bei nem ganz guten Verständnis für Technik wird sich das mit der Bedienung schon nach ner Weile von selbst Regeln oder ist da doch wesentlich mehr nötig?

Ein bißchen in die Materie einlesen ist hilfreich. Einige Zusammenhänge sind etwas komplexer. Du kriegst auch so durch learning by doing gescheite Aufnahmen hin, nur im Hinblick auf die Reproduzierbarkeit ist es wirklich empfehlenswert sich in ein paar Basics der Fotografie einzulesen. Das ist ungemein hilfreich, wenn man eine Shotlist oder einen Drehplan oder ein Drehbuch mit Kameranweisungen schreibt, und vorher schon in etwa weiß welche Brennweite und Blende man einsetzen möchte.

Hauptsächlich geht es ja um die Blende und wie sie sich auf den Lichteinfall und die Schärfentiefe auswirkt. Wenn man nicht total frustriert ist, dann saugt man eigentlich automatisch den ganzen Stoff auf, weil es interessant ist und auch den Ehrgeiz weckt. Streckenweise kommt man sich vor wie ein Pionier, wenn man auf gewisse Komfortfeatures von Camcordern verzichten muß, aber das macht ja gerade den Reiz aus.

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Freitag, 10. August 2012, 17:37

Danke für die Antworten bisher. :) Dadurch fühle ich mich unterstützt in meinem Streben/meiner Hoffnung. Dass es mit einer DSLR nicht unbedingt leichter wird, ist mir natürlich klar, aber ich lerne gerne noch etwas, um dafür viel bessere Bilder zu kriegen. Ist vielleicht etwas seltsam, aber ich vermisse seit meinem ersten Tag als Amateurfilmer den Fokusring bei modernen Camcordern und wage mich deshalb grundsätzlich gerne auf Neuland.
Mein Kopf geht wohl einfach zu, wenn ich in einem Artikel eine Tabelle sehe, in der 30X "ISO" steht, weil mich das an meine verhasste Büroausbildung erinnert, in der ständig von "DIN" die Rede war, aber auch die Hürde wird sich sicher noch nehmen lassen. :D

rick

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Freitag, 10. August 2012, 17:47

Keine Sorge, Du wirst einen ganz neuen Bezug zum ISO-Wert entwickeln. Entwickel Dich zum ISO100 oder 160 Fetischisten , dann wird alles gut. Bis ISO320 ist die 600D recht gutmütig. Es geht hier auch nicht um Nukleare-Weltraumphysik für Fortgeschrittene, sondern um etwas was normale Menschen seit über 100 Jahren lernen und verstehen. Mit Licht hast Du ja schon etwas rumexperimentiert, insofern sehe ich da bei Dir nun wirklich keine unüberwindbaren Probleme.

Danielleinad

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Freitag, 10. August 2012, 23:09

Ich habe mir ja die Canon EOS 550D angelegt, um damit zu filmen, doch was ist herauskommen: Ich habe mit der Kamera viel mehr fotografiert als gefilmt :D

Es schadet wirklich nicht, sich mal die Bedienungsanleitung durchzulesen. Es stehen eigentlich viele interessante Dinge drin, weswegen ich diese wie einen spannenden Roman verschlungen habe :D

Beim szenischen Filmen wird man denke ich auch als Anfänger mit einer DSLR viel Freude haben, wenn man ihre Vorteile richtig ausreizt - im Grunde genommen kauft man sich DSLR's ja hauptsächlich wegen der Möglichkeit der geringen Tiefenschärfe. Dazu empfhielt es sich natürlich ein lichtstarkes Objektiv mit kleiner Blendezahl anzulegen. Für den kleinen Geldbeutel kommt einem da das Canon 50mm 1.8 II ideal entgegen. Zusätzlich braucht man aber auch noch ein Objektiv geringerer Breitweite um auch Totalen zu ermöglichen.

Der Nachteil ist aber, dass eine DSLR in der Regel an ein Stativ gebunden ist. Aufnahmen mit der Hand sind bei Canon-DSLR's eine ziemlich wackelige Angelegenheit und ruhige Bilder sind da eher die Ausnahme.

Darum ist es manchmal klug, in bestimmten Fällen wieder auf den Camcorder zurückzugreifen.

Allein die DSLR zu bedienen ist keine große Kunst. Die Kunst besteht zum einen darin die Szenerie für die Optik optimal in Szene zu setzen. Man braucht bei DSLR's einfach mehr Geduld. Stativschwenks sind selbst für Camcorderfilmer oftmals eine große Herausforderung, ein Schwebestativ wird noch mehr Ansprüche stellen.

Wenn du also genug Ambitionen hast und ich weiß, dass sie in dir stecken, lohnt es sich eine DSLR anzulegen. Zumal sie zudem noch tolle Knipser sind - da wirst auch du sicherlich noch viel Freude finden. Es ist wohl gar nicht mal so verkehrt sich auch einen gebrauchten Camcorder anzulegen - man spart viel Geld. Meine Canon war auch gebraucht und außer, dass mir der Vorbesitzer keine OVP mitgeschickt hat, ergaben sich für mich keine Nachteile. Die DSLR's sind ordentlich verarbeitet und nicht der geplanten Obsoleszenz unterworfen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Danielleinad« (10. August 2012, 23:16)


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