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Lord Denn

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Donnerstag, 19. April 2012, 20:42

Mattebox/ Kompendium/ Gegenlichtblende für DSLR - wie gut sollte sie sein, wie wichtig kann sie sein?

Hallo,

habe mir gerade folgendes Kompendium von Quenox für 60 Euro zum Testen bestellt:
http://www.amazon.de/Quenox-Sonnenblende…d=1TCS2UFE3YUW5

Das Teil ist klein, aus Plastik und sieht nicht besonders stabil aus, trotzdem sorgt es in meinen und einigen anderen Augen dafür, dass
die DSLR auf meinem Rig professioneller aussieht.

Ich bin nur sehr enttäuscht, dass ich keine Veränderung bemerke. Ich habe direkte Vergleichstest gemacht.
Sollte das Kompendium nicht eigentlich Lensflares (Streulicht) eindämmen und den Kontrast im Bild bei seitlich einfallendem Licht erhöhen?
Ich habe es mit mittelstarkem Licht und der Sonne probiert. Vielleicht hatte ich nicht den richtigen Winkel, denn die Aufnahmen sahen mit und ohne
Kompendium gleich aus. Leider schließt es auch nicht ganz mit den Objektiven der Kamera ab, aber wenn das Objektiv in das Loch hineinragt, ist es ja praktisch
trotzdem von der Anbringung umschloßen. Oder ist dieser Spalt, durch den die Linse nicht mit dem Kompendium abschließt elementar?

Sollte ich das Ding lieber drauf lassen für alle Fälle oder wieder zurückschicken?

Purzel

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Donnerstag, 19. April 2012, 21:05

Mal eine ganz andere Frage:
Welchen Lochabstand und welchen Lochdurchmesser hat das Kompendium unten, wo es auf die Schiene gesetzt wird?
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Filmstammtisch

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3

Donnerstag, 19. April 2012, 21:31

Hallo,

habe mir gerade folgendes Kompendium von Quenox für 60 Euro zum Testen bestellt:
http://www.amazon.de/Quenox-Sonnenblende…d=1TCS2UFE3YUW5

Das Teil ist klein, aus Plastik und sieht nicht besonders stabil aus, trotzdem sorgt es in meinen und einigen anderen Augen dafür, dass
die DSLR auf meinem Rig professioneller aussieht.



Eigentlich hast du die Funktion der Gegenlichtblende für deine DSLR schon ganz gut selbst beschrieben. Es dient zu 80% der Show um eine kleine Kamera größer erscheinen zu lassen. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber früher in der analogen Fernseh und Filmgestaltung hatten mal solche Blenden kombiniert mit einem Filterkompendium durchaus auch einen praktischen Nutzen.
In Zeiten der digitalen Nachbearbeitung macht der Einsatz solcher Kompendien eigentlich kaum mehr Sinn, weil man alle Filter sowieso Digital auf das Originalmaterial draufpappen kann.
Hat sogar den Vorteil, sollte es nicht passen, dann wird der Filter einfach wieder weg genommen.
Das konnte man in Zeiten der analogen Aufnahme nicht mehr. Wo ein Verlaufer mal drinnen war, dann blieb er auch bis zur aufgeführten Vorstellung dort.

Dort wo deine Gegenlichtblende wirklich einen Nutzen hätte, wäre bei extremen Gegenlichtaufnahme, aber das haste wahrscheinlich nicht ausprobiert.

L.G.
Walter

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Lord Denn

mal_kraemer

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Donnerstag, 19. April 2012, 22:18

also ich glaube nicht das filter generell kein sinn mehr machen, vielleicht im dslr bereich nicht so wichtig wie im profi bereich aber sobald es um T1 Filter für zum beispiel die alexa geht, würde kaum einer das digital beheben möchten ;)

ansonsten ja im dslr bereich dient die Mattebox zum verhindern von unerwünschtem licht, von lensflares und ab und zu als filterkompendium (zb true pol usw)

joey23

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Donnerstag, 19. April 2012, 22:31

Ich nutze die Mattebox um nicht für jedes Objektiv wieder neu Filter kaufen zu müssen. Einmal einen Satz ordentliche 4x4 bestellt und gut. Ansonsten reicht die Sonnenblende der Fotoobjektive eigentlich völlig aus. Und ob man mit so einem Teil wirklich Show oder sich nur lächerlich macht...?

Eine Mattebox ohne Filtereinschub macht beim Filmen mit Fotooptiken auf jeden Fall mal absolut echt gar keinen Sinn.

Filmstammtisch

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Donnerstag, 19. April 2012, 22:43

T1 Filter

also ich glaube nicht das filter generell kein sinn mehr machen, vielleicht im dslr bereich nicht so wichtig wie im profi bereich aber sobald es um T1 Filter für zum beispiel die alexa geht, würde kaum einer das digital beheben möchten ;)


Erklär uns das doch ein bisschen genauer, weil da kenn ich mich selber kaum aus, bzw. was hat ein T1 Filter mit der Alexa zu tun ???

mal_kraemer

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7

Donnerstag, 19. April 2012, 22:54

bei der red hast du zum beispiel die Hot Mirror filter. die sorgen eigentlich nur dazu dein Farbbereich leicht zu verschieben. sie schneiden also gewissen wellenbereiche weg (grob gesagt wirken sie wie ein true cut 750 bei red und 680 bei alexa). da es halt in manchen faelle vorkommt das dein bild ein "violetten stich" bekommt verschieben die Hot Mirror (Red) oder T1 (alexa) dein farbbereich (von aussen betrachtet sie sie grünlich)

die ganze filterei zu verstehen und dann zu erklären ist schon ziemlich kompliziert. fast ein bisschen zu viel physik für meinen geschmack ;)

Filmstammtisch

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Donnerstag, 19. April 2012, 23:09

bei der red hast du zum beispiel die Hot Mirror filter. die sorgen eigentlich nur dazu dein Farbbereich leicht zu verschieben. sie schneiden also gewissen wellenbereiche weg (grob gesagt wirken sie wie ein true cut 750 bei red und 680 bei alexa). da es halt in manchen faelle vorkommt das dein bild ein "violetten stich" bekommt verschieben die Hot Mirror (Red) oder T1 (alexa) dein farbbereich (von aussen betrachtet sie sie grünlich)


Aha....... verstehe ??? :S

Zitat

die ganze filterei zu verstehen und dann zu erklären ist schon ziemlich kompliziert. fast ein bisschen zu viel physik für meinen geschmack ;)


Nochmals.......nachdem du in dem Bereich der Profi bist, erklär uns doch bitte was das für den Amateur bedeutet, so nach dem Prinzip "Biene kommt zu Blüte" (halt für Anfänger eben ! 8o )

mal_kraemer

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9

Donnerstag, 19. April 2012, 23:23

ok sensoren nehmen nicht nur das sichtbare licht auf sondern auch das infrarote licht was uns umgibt. je mehr vom IR licht auf deinen filter trifft desto wahrscheinlicher ist es, dass sich entweder dein farbspektrum verschiebt (zum beispiel bekommt dein bild einen lila stich) zudem verhindert es das die schwarztöne komplett verarbeitet werden können, d.h. du hast kein richtiges schwarz nur so aufgehelltest oder schwarz mit rauschen.

was kamera leute oft machen ist die blende zu öffnen um mehr DoF (Dept of Field - Tiefenschärfe) zu bekommen. Je weiter die blende offen ist desto mehr IR licht fällt auch auf den Sensor desto wahrscheinlicher bekommst du farbverschiebungen. daher nimmt man bei Red Hot Mirror oder bei Alexa True Cuts / T1 Filter. Sie sind grünlich und verschieben das Farbspektrum und korriegieren den lila stich im bild.

es ging mir vorallem um die aussage das filter nicht mehr benutzt werden, was halt nicht stimmte ;) aber im DSLR bereich brauchst du auf grund von sensor grösse und anderen faktoren solche filter nicht. nur im profi bereich halt sehr oft ;)

pato4sen

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10

Freitag, 20. April 2012, 00:09

...aber im DSLR bereich brauchst du auf grund von sensor grösse und anderen faktoren solche filter nicht. nur im profi bereich halt sehr oft ;)
Wie soll ich das verstehen?

Der Sensor einer EOS 5D Mark II ist doch viel größer als der vieler "Profi-Kameras"
Und für UV gibt es entsprechende Schmalband-Filter, die vor das Objektiv geschraubt werden und den roten Anteil des Lichtes nicht durchlassen.

rick

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11

Freitag, 20. April 2012, 08:17

@Purzel

Zitat

Mal eine ganz andere Frage:
Welchen Lochabstand und welchen Lochdurchmesser hat das Kompendium unten, wo es auf die Schiene gesetzt wird?

Klemmöffnung: ø 15mm
Abstand (Klemmöffnungen): 4,5cm (6cm von Zentrum zu Zentrum)
siehe hier

In Zeiten der digitalen Nachbearbeitung macht der Einsatz solcher Kompendien eigentlich kaum mehr Sinn, weil man alle Filter sowieso Digital auf das Originalmaterial draufpappen kann.

Wie ja schon erwähnt wurde, kann man eben nicht jeden Filter nachträglich in der Post "draufpappen". Wichtigste Beispiele sind ND Filter/Fader um bei Offenblende und grellem Sonnenlicht zu Filmen oder pol Filter um Reflexionen oder verwaschene Farben schon bei der Aufnahme zu vermeiden. Sicherlich gehören IR-Filter auch dazu, wobei ich mich mit diesen nicht auskenne.

Joey bringt es auf den Punkt, mit einem Filterkompendium spart man letztendlich Geld, weil man nur einen Satz an Filtern für alle Objektive unabhängig vom Filtergewinde braucht. Als Alternative zu einer Mattebox kann ich immer nur wieder auf das Cokin-P System verweisen. Es läßt sich für jeden Objektivdurchmesser bis 82mm adaptieren (entweder mit beigelegten Filterringen oder mit Stepdownringen). Es bietet 3 Filtereinschübe und die Möglichkeit mehrere Streulichtblenden hintereinander aufzustecken. Ab 16,- Euro erhält man bereits günstige Nachbauten des Filterhalters, die mit 9 Adapterringen angeboten werden. Bei der Auswahl der Filterscheiben gibt es ebenfalls mehrere Anbieter, die alle erdenklichen Filter im Angebot haben. Beim Fotografieren kann man auch einfach auf die Schnelle z.B. einen ND oder Grauverlaufsfilter einfach so vor das Objektiv halten. Für mich die bis jetzt platzsparendste und günstigste Möglichkeit eine DSLR mit mehreren Objektiven, mit Filtern und Streulichtblende ausszustatten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rick« (20. April 2012, 08:27)


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Filmstammtisch

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12

Freitag, 20. April 2012, 09:20


Joey bringt es auf den Punkt, mit einem Filterkompendium spart man letztendlich Geld, weil man nur einen Satz an Filtern für alle Objektive unabhängig vom Filtergewinde braucht.


Das ist schon richtig, aber der Themenstarter hat im ersten Post eigentlich diese Gegenlichtblende angesprochen:



und die ist eigentlich nur rausgeschmissenes Geld. Wenn dann würde ich gleich diese nehmen, weil hier kann man auch Filter verwenden.

Profi Matte Box



Mit der kann man wenigstens arbeiten.

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Lord Denn

rick

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13

Freitag, 20. April 2012, 09:38

Das ist schon richtig, aber der Themenstarter hat im ersten Post eigentlich diese Gegenlichtblende angesprochen:

Ja hat er und gleichzeitig stellt er die Frage:

Zitat

Sollte ich das Ding lieber drauf lassen für alle Fälle oder wieder zurückschicken?
Die Frage wurde jetzt von mehreren Leute mit unterschiedlichen Vorschlägen beantwortet.
Also zurückschicken und bei Bedarf nach Filtern nach einem anderen System Ausschau halten.

hjkoenig

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14

Freitag, 20. April 2012, 10:06

Hallo,
das Cokin Filtersystem ist mir im Prinzip vertraut; ich habe es allerdings noch nie benutzt. Wie sieht es denn da mit Streulichtschutz aus? So wie ich es verstanden habe, kann man keine Streulichtblende noch vorne dran montieren (die müsste dann ja auch ziemlich groß sein ...
Gruß Hajo König
hans joachim könig

rick

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15

Freitag, 20. April 2012, 10:22

Wie sieht es denn da mit Streulichtschutz aus?

Das sind diese Teile. Je nach Bedarf kann man mehrere hintereinader stecken (modularer Tunnel). Bei mir hat bis jetzt eine allerdings gereicht. Für Extremfälle habe ich mir aus einem schwarzen Plastikschnellhefter noch eine Verlängerung zusammengetackert, die ich bei Bedarf einfach drüber schieben würde.

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16

Freitag, 20. April 2012, 10:23

Ich selbst habe die angefragte MatteBox auch und denke, dass sie gerade bei Außenaufnahmen ein schöner Schattenspender ist und zumindest mehr Seitenlicht abhält als die normale Gegenlichblende des Objektivs. Der Preis ist hoffnungslos überzogen für das bisschen Plastik, aber ich habe ja auch nur die Hälfte davon bezahlt. Zumindest sieht das Rig viel besser aus als ohne, da wirkt die DSLR ohne doch schon ein wenig verloren.
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Lord Denn

mal_kraemer

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Freitag, 20. April 2012, 17:27

Wie soll ich das verstehen?

Der Sensor einer EOS 5D Mark II ist doch viel größer als der vieler "Profi-Kameras"
Und für UV gibt es entsprechende Schmalband-Filter, die vor das Objektiv geschraubt werden und den roten Anteil des Lichtes nicht durchlassen.
Naja bei einer DSLR Kamera (5D zum beispiel) ist der farbraum viel kleiner. der sensor nimmt zwar das selbe auf aber die kompression dahinter definiert die farben viel klarer und in einem viel kleinerem spektrum! Die kameras im profi bereich kompremieren ja ganz anders und haben einen weitgefassten farbraum daher tritt der effekt fast nie oder sehr sehr selten im dslr bereich auf ;)

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Samstag, 21. April 2012, 12:21

@ mal_kraemer
Was Du schreibst ist ein ziemliches Durcheinander und fachlich leider nicht korrekt.
CCD und CMOS-Sensoren sind grundsätzlich IR- und auch ein wenig UV-empfindlich und benötigen einen vorgeschalteten Sperrfilter. Dieser liegt direkt vor dem Sensor und ist daher immer auch eine Kompromisslösung - ab welchen Wellenlängen komplett beschnitten wird, wie steil der Anstieg ist usw. Um Rottöne noch sauber differenziert zu bekommen kann man also nicht beliebig steil filtern.

Mit dem Aufzeichnungsformat hat das IR-Problem übrigens absolut nichts zu tun.

Mitaufgenommenes IR-Licht verschiebt nicht das gesamte Farbspektrum der Aufzeichnung sondern "verschmutzt" bestimmte, dafür anfällige Bereiche. So haben bspw. Aufnahmen von einem Lagerfeuer mit RED zur Folge, dass die Glut anstatt rötlich auszusehen, einen starken Violettstich bekommt - der Rest der Aufnahme ist davon aber nicht wirklich betroffen. Das ist aber kein reines Problem einer RED, sondern auch zB bei der Sony EX1 zu sehen - zB wenn man eine Person mit schwarzem Sakko und Kunstlicht filmt, so wird trotz korrektem Weißabgleich aus dem schwarzen Stoff ein braunes Etwas.

Um dem entgegen zu wirken gibt es Infrarotsperrfilter wie den Tiffen T1, oder Heliopan Infrarotsperrfilter, welche vor die Optik gesetzt werden.

Setzt man nun starke ND-Filter ein, so interagieren diese mit IR-Licht anders, als mit dem sichtbaren Licht und führen ebenfalls zu Farbverfälschungen. In solchen Fällen hilft dann ebenfalls der Einsatz eines IR-Sperrfilters.
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coolmanfrank

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Dienstag, 4. September 2012, 13:57

Ich muss das Thema mal etwas aufwärmen, sorry. Ich habe für meine NEX-VG 20 einen Heliopan Video Infrarotsperrfilter geordert. Da ich aber auf die Möglichkeit mit der Tiefenschärfe zu " spielen " nicht verzichten möchte muss zusätzlich noch ein ND Filter davor. Ich hoffe doch dass 2 Filter vor dem Objektiv nichts Gegenteiliges bewirken. Welche Stärke für den ND Filter wählt man im Allgemeinen? und welchen Hersteller ? Ist Hoya tatsächlich das beste wo gibt, dem Zufall möchte ich bei der Filterwahl wirklich nichts überlassen.

Nette grüsse F.

freezer

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Mittwoch, 5. September 2012, 23:05

Nein, Hoya ist sicher nicht das beste wo gibt :D
Beste wo gibt sind Heliopan und Tiffen.

2 Filter vor der Kamera sollten noch kein Problem darstellen, eventuell kann es im Weitwinkelbereich an den Rändern zu Abschattungen (Vignettierung) kommen.
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