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Lord Denn

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Sonntag, 15. April 2012, 19:33

Abruptes Pumpen der Helligkeit bei DSLR-Zoomobjektiven: Wieso ist das eigentlich so und kann man etwas dagegen machen?

Hallo,

ich entschuldige mich gleich schon mal dafür, wenn meine Fragestellung eine alzu bekannte ist, aber ich habe auch Anhieb keine Antworten dazu gefunden.

Ich habe letztens alte EB-Mühlen im Einsatz gehabt und benutze selbst eine DSLR zum Filmen.
Die großen DSR Kameras, die wir in der Ausbildung zu Gesicht bekommen, können mühelos ins Bild rein- und rauszoomen, wenn ich dies aber mit
dem Zoomobjektiv einer DSLR mache wie der EOS 550d, dann verändern sich dabei immer die Lichtverhältnisse.
Mir ist bewusst, dass die Blende beim Reinzoomen, also größerer Brennweite, kleiner wird. Aber selbst wenn ich die Blende so weit schließe, dass sie sich nicht
mehr verändert, sehe ich ein abruptes Pumpen in der Helligkeit des Bildes, was mich sehr stört. Ich benutze auch keinen Auto-Iso oder sonstiges.

Meine Fragen:
Wieso haben DSLRs dieses Problem und die anderen Kameras nicht, selbst wenn diese ebenfalls Wechselobjektive verbaut haben?
Wieso haben große EB-Kameras mit Wechselobjektiven und kleine Camcorder ohne Wechselobjektive dieses Problem nicht, die DSLRs aber schon?
Gehört das mal wieder zu diesen Faktoren, die man als Kamerahersteller extra nicht verändert, damit die Kamera noch als Fotokamera durchgeht
oder ist es tatsächlich mehr Aufwand, die Kamera so zu bauen, dass dieser Fehler nicht auftritt?
Kann man dagegen etwas tun bzw. gibt es bestimmte Objektive, die besser sind?

Beste Grüße
Lord Denn

rick

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Sonntag, 15. April 2012, 19:53

Das passiert nur bei Canon DSLR bei Objektiven mit variabler Blende. Bei Objektiven mit durchgehender Lichtstärke oder stufenloser Blende (alte analoge Objektive) gibt es keine Helligkeitssprünge. Wenn ich mich recht erinnere hat es was mit der Springblende zu tun. Selbst wenn die Blende auf F5,6 eingestellt ist, "schnappt" sie bei 3->3,5->4,0->4,5->5,0->5,6 ganz kurz auf den Wert der Offenblende (kann auch sein, daß sie auf minimale Blende schließt). Im Zusamenhang mit dem 18-55mm IS II und dem 18-135mm IS wurde das Thema mal im DSLR Forum erörrter. Ich hoffe wirklich, daß ich die Erklärung richtig behalten habe, da ich den Thread leider nicht mehr finde.

Lord Denn

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Sonntag, 15. April 2012, 20:01

Interessant.

Das heißt, wenn ich Objektive suche, die dieses Problem nicht mit sich bringen, helfen nur alte analoge Zoomobjektive?
Oder gibt es auch neue zu kaufen, die das Problem nicht haben?

rick

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Sonntag, 15. April 2012, 20:04

Du kannst an einer Canon jedes neue Objektiv (Canon,Tamron,Sigma etc.) mit durchgehender Blende nehmen (also meist f2,8 über den ganzen Brennweitenbereich), und hast beim Zoomen dann keine Helligkeitssprünge. Hier ist übrigens noch eine Theorie, daß nicht die Mechanik sondern die Kommunikation zwischen Body und Objektiv kurzfristig das Öffnen/Schließen auslöst -> http://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=…0&postcount=413

Lord Denn

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Sonntag, 15. April 2012, 20:21

Hast du zufällig einen Link zu solch einen Beispielteleobjektiv für mich?
In der Amazonsuche finde ich solche Objektive nicht, bzw. habe das in den Artikelbeschreibungen noch nie gelesen.
Es gibt ja Teleobjektive bereits ab 130-200 Euro. Sind diese konstanten auch so günstig oder greift man dann gleich tief in die Tasche?

rick

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Sonntag, 15. April 2012, 20:28

Hier ein Beispiel
http://www.amazon.de/Tamron-17-50mm-digi…n/dp/B000FZ3FY8
Tamron AF 17-50mm 2,8 XR

Hier z.B. von Sigma. Das Erste F/2,8-4,5 hat keine durchgehende Blende das Zweite hat durchgehend F/2,8

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Lord Denn

pacad

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Samstag, 21. April 2012, 08:45

Eine andere sache die du mal ausprobieren könntest wäre folgendes:

http://blog.planet5d.com/2011/11/getting…s-twist-method/

im Photomodus funktionierts mit dem 18-55 Kitobjektiv an einer EOS 550D einwandfrei.
Im Videomodus hab ichs noch nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass das da auch funktioniert.

~pacad

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Lord Denn

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Sonntag, 22. April 2012, 18:41

Es funktioniert prima, genial, danke dir vielmals ;)

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