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dödeli117

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1

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:11

DSLR-Zubehör - Was lohnt sich?

Guten Tag die Damen und Herren,

Wie bereits in einem anderen Thread angekündigt plane ich ein grösseres Projekt, das hauptsächlich bei Nacht spielen soll. Ich habe mich eigentlich entschlossen mit DSLRs zu drehen, da diese einfach lichtstärker sind als meine Sony FX1000. Zur Verfügung stehen sicherlich eine Canon 60D, wenn ich Glück habe auch noch eine 5D.
Nun frage ich mich, was ich für Zubehör brauche: Stativ ist klar, aber ich dachte auch an einen Dolly, ein Shoulder Rig, Mattebox, evtl. Follow Focus, Kran, kleiner externer Monitor... Da ich leider nicht unendlich Geld habe wollte ich fragen, was man davon braucht. Damit ihr euch was vorstellen könnt: der Film wird wie gesagt zu einem Grossteil bei Nacht spielen, Action gibt es keine, dafür viel Dialog, aber auch nächtliches Umherirren in der Stadt.
Was vom genannten Equipment ist unentbehrlich, was kann man kaufen, was selberbasteln, was lohnt sich nicht?

Ich nehme an ich bin nicht der einzige der sich diese Fragen schon gestellt hat und wäre den DSLR-Experten und auch allen anderen für ein paar Tipps dankbar.

Gruss,
Andi

rick

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2

Dienstag, 21. Februar 2012, 19:55

Vorwiegend Nachts drehen schreit jetzt nicht geradezu nach einer Mattebox. Sollte es wirklich zu hell sein bei Offenblende, dann tut es auch ein ND Filter am Objektiv.

Dolly selber bauen ist nicht so problematisch (Anleitunge gibts im Inetrnet zu Hauf), die Schienen sind eigentlich das problematisch. Sowohl beim Transport als auch beim Zusammenfügen mit glatten Übergängen. Kran würde ich leihen aber nur wenn das Drehbuch ihn zwingend vorschreibt.

Shoulder Rig gibts bereits für 80,- Euro (ohne Follow Focus).

Wenn Du nur ein oder zwei Schärfeverlagerungen im Film hast, dann tut es ein günstiger Follow Focus wie ein Trudeau Twistjar Opener (schwierig in Deutschland zu bekommen) oder sowas hier (eigentlich überteuert). Die Frage ist ob Fokusverlagerungen überhaupt vorgesehen sind.

Kleiner externer Monitor ist sehr ratsam. Fängt ab 90,- Euro an (http://www.cnet.de/blogs/preisradar/4155…er_100_euro.htm).
Eine Displaylupe fänd ich wichtig wenn man vom Rig aus filmt. Kann den Monitor ersetzen, wenn die Schärfe nicht nachgezogen werden muß.

auf einige Dinge bin ich bereits in diesem Thread eingegangen

Entsprechend lichtstarke Objektive wirst Du sicherlich mit der 60D oder der 5D bekommen.

Ton und Licht ? Was ist da vorhanden, bzw. wird O-Ton überhaupt gebraucht ?

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Danielleinad

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Dienstag, 21. Februar 2012, 20:03

Ich würde sagen, zuerst sollte man sich auch ein sehr gutes Stativ zulegen und hier sollte es schon Sachtler sein. Zudem hast Du so ein Stativ ein Leben lang. Die anderen Sache nach und nach. Exxterner Monitor finde ich auch sehr gut, um doch hier die Schärfe besser beurteilen zu können.

dödeli117

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4

Dienstag, 21. Februar 2012, 20:53

Erst einmal herzlichen Dank für die Tipps, hilft mir schon einmal weiter.
Ton und Licht ? Was ist da vorhanden, bzw. wird O-Ton überhaupt gebraucht ?
Mein externes Tonequipment ist meiner Meinung nach ok: ich besitze ein Zoom H4n Recorder und ein Rode NTG2, Kabel und Pole. Das ist das, was die meisten hier im Forum empfohlen haben. Ich hab es bei meinen letzten Dreharbeiten eingesetzt und muss es noch etwas perfektionieren, aber das sollte in den Griff zu bekommen sein

Licht: da hast du mich, da ist eben praktisch nichts vorhanden. Überhaupt werde ich mir sicher nicht alles kaufen. Ein Kollege hat eine D60 mit zwei Objektiven. Ein bekannter von ihm ist Werbefilmer und der kann und für geringe oder keine Preise Equipment ausleihen, ich weiss aber nicht was er alles besitzt. Ein genügend gutes Stativ ist aber sicher vorhanden.
Was würdest du denn für Licht empfehlen? Es gibt in meinem Film Szenen auf der Strasse, in Bars und an einer Party, muss also alles etwas anders belichtet werden. Fall wer Ideen hat, her damit.
Die Frage ist ob Fokusverlagerungen überhaupt vorgesehen sind.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich dachte gerade bei der Partyszene beispielsweise daran, dass die Kamera dem (etwas trunkenen) Protagonisten durch das Geschehen folgt. Ein Shoulder Rig wäre hier natürlich Voraussetzung. Mir wurde gesagt, dass bei DSLRs mit lichtstarken 1,4 Objektiven der Schärfenbereich extrem gering ist (die Erfahrung habe ich eigentlich auch selbst gemacht, beim letzten Dreh). Eine Fokusverlagerung ist also weniger vorgesehen, sondern geschieht vielmehr einfach, da der Darsteller kaum exakt dieselbe Distanz zur Kamera einhalten kann wenn diese ihm folgt.
So stelle ich mir das zumindest vor.

Gibt es eigentlich ferngesteuerten Follow Focus?

So oder so, dankbar für weitere Hilfe und Tipps.

rick

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5

Dienstag, 21. Februar 2012, 21:50

Zitat

Mein externes Tonequipment ist meiner Meinung nach ok

Ja ist doch super. Den Punkt kannst Du schonmal abhaken. Was mußt Du denn da noch perfektionieren ?

Zitat

Was würdest du denn für Licht empfehlen?


Spontan würde ich sagen:

Straße bei Nacht eher Spotlicht (bedenke aber, daß Du Strom brauchst)
Party eher flächig

Welche Lichtquellen kommen in Frage:

Autoscheinwerfer wenn es gar nichts kosten soll.
Bauscheinwerfer wenn es billig sein soll. Gegebnenfalls indirekt über Styroporplatten oder Reflektoren. Gibt eine flächige Ausleuchtung.
Par56 Scheinwerfer (auf die schwört joey23, der mehr Erfahrung damit hat), wenn Du eher Spotbeleuchtung brauchst. Farbtemperatur kann über Filterfolien angepaßt werden - ebenfalls recht günstig
Tageslichtlampen wenn es natürliches Licht sein soll und für flächige Ausleuchtung. Am besten um Tageslicht zu simulieren und wenn man viel Licht bei wenig Wärme und geringer Stromaufnahme braucht (siehe dazu hier)

Zitat

Gibt es eigentlich ferngesteuerten Follow Focus?

Ja für Canon gibt es folgende Möglichkeiten: Bei Autofokusobjektive über Magic Lantern (gratis) oder über USB (hatten wir gerade Gestern das Thema im Forum 500,- Euro) oder über die EOSUtility Software von Canon mit einem Notebook (allerdings sehr unbefriedigend - ebenfalls gratis). Selbstbaulösungen mit Stepmotoren am Fokusring des Objektivs gibt es auch. Einfach mal nach DIY Remote Focus googeln. Gibt's auch Lösungen die aus Lego gebastelt sind.

Zitat

Eine Fokusverlagerung ist also weniger vorgesehen, sondern geschieht vielmehr einfach, da der Darsteller kaum exakt dieselbe Distanz zur Kamera einhalten kann wenn diese ihm folgt.


Du hast recht, wenn Du dem Protagonisten von Hinten folgst, wirst Du vermutlich die Schärfe nachführen müssen. Dies geht wie gesagt auch mit dem Twistjar Opener und dem 80,- Euro Shoulder Rig (dazu einfach den rechten Griff des Rigs nach oben drehen, dann ist die rechte Hand direkt neben dem Fokushebel).

Fokusverlagerungen kann man aber minimieren.

Der Schärfebereich bei Blende F1.4 ist unterschiedlich gering. Es hängt von der Brennweite und/oder dem Abstand zum Motiv ab. Wenn Du den Protagonisten mit dem Shoulder Rig parallel zu seiner Bewegung filmst in der Totale (3m Abstand) mit einem 30mm Objektiv (am Crop 1,6), darf der Protagonist 24cm auf die Kamera zu schwanken oder 29cm von ihr Weg schwanken um noch im Near oder Far Focus zu sein. D.h. die Schärfe muß nicht zwangsläufig nachgeführt werden.

Du kannst das hier mit dem DOF Rechner ausprobieren (http://www.dofmaster.com/dofjs.html)

Je größer die Brennweite und je größer die Abstandsveränderung zur Kamera umso stärker muß der Fokus nachgeführt werden. Es ist also eine Frage der Perspektive und des Timings wenn man das Schärfeziehen auf ein Minimum reduzieren möchte.

JoJu

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6

Dienstag, 21. Februar 2012, 22:38

Ich habe glaube ich auch mal irgendwo gesehen, dass der Protagonist mit einem Seil (Gummi) am Kameramann festgebunden wurde. Um den Abstand gleich zu halten. Hab`s aber selber noch nie ausprobiert...

JoJu

dödeli117

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Mittwoch, 22. Februar 2012, 01:37

Ja ist doch super. Den Punkt kannst Du schonmal abhaken. Was mußt Du denn da noch perfektionieren ?
Das Equipment ist top, aber ich hatte das Pegeln noch nicht so ganz im Griff, auch klang es manchmal etwas dumpf.

Was anderes: sind PAR 56 diese hier ? Falls nicht, was sind diese dann? Da steht was von LED. Hab schon vor längerem mal einen Thread dazu eröffnet, weiss es aber nicht mehr genau.

Danke jedenfalls für die vielen Tipps, ich freue mich auf weitere.

rick

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8

Mittwoch, 22. Februar 2012, 04:11

Ich meine diese PAR 56. Es gibt sie in short oder long, chrom und schwarz. Man kann sie mit Halogenlampen 300W oder 500W bestücken (die PAR 64 mit 650W oder 1000W). Die Lampen gibt es mit unterschiedlichem Abstrahlwinkel (Wide/Mid/Narrow), als Kombination aus Lampe und Reflektor oder als Pressglasslampe in einem Stück. Die Lebensdauer der Leuchtmittel ist unterschiedlich, und steht bei den Lampen dabei. Achtung die Dinger werden sehr heiß. Als optionales Zubehör gibt es noch Flügeltore mit denen man zusätzlich den Abstrahlwinkel beeinflussen kann.

Die mit LED's sind für Diskotheken ,Lifeveranstaltungen und ähnliches.

dödeli117

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9

Dienstag, 28. Februar 2012, 14:54

Ok, ich hab solche PARs nun auch hier in der Schweiz gefunden: hier. Die sollten eigentlich hinhauen.

Eine Frage, die sich mir noch stellt ist, wie oder worauf man diese Dinger montiert.

rick

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10

Dienstag, 28. Februar 2012, 16:06

Lampenstative z.B. Wt-806 mit Adapter oder an einem Lampenstativen mit T-Bar

Dein Link geht übrigens nicht.

joey23

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11

Dienstag, 28. Februar 2012, 16:22

Ich habe im Baumarkt mal billige Klemmzwingen gekauft, Stück irgendwie 3-5€ und die PAR-Kannen einfach drangeschraubt. Die mittleren Klemmengrößen reichen völlig aus, um die relativ leichten PAR-Kannen zu halten. Gerade draußen, wo man vll einen Baum, ein Geländer, einen Pfeiler oder ähnliches hat, funktioniert das recht gut. Ein Stativ ist natürlich nie verkehrt, kostet aber auch noch mal so viel wie die PAR-Kanne, wenn nicht sogar ein paar Euro mehr.

dödeli117

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12

Dienstag, 28. Februar 2012, 16:34

Ok danke für die Tipps. Wer mich mal umsehen. Mein Link geht bei mir, dafür derjenige von Joey nicht...

Meine jedenfalls diese Website: www.conrad.ch
Da einfach mal nach PAR56 suchen und die LED-Teiler ignorieren. Das ist schon in etwa das Gesuchte, oder?

dödeli117

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13

Donnerstag, 15. März 2012, 16:24

Glidecam vs. Rig

Ok, sorry für den Doppelpost, aber ich finde es mindestens so blöd wenn täglich ein Thread zu einer DSLR-Frage eröffnet wird.

Ich fass die Frage knapp: ich bin durch einen Film hier auf Glidecams aufmerksam geworden. Jetzt wollte ich fragen, wann man eine Glidecam, wann ein Rig einsetzen kann oder soll, bzw. was kann eine Glidecam nicht, was ein Rig kann und umgekehrt?
Schliesslich sind die meisten Rigs ja massiv teurer als Glidecams...

Wäre froh um Aufklärung.

joey23

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14

Donnerstag, 15. März 2012, 16:57

Das Rig verbindet die Kamera mit diversem Zubehör, zB der Mattebox, dem Follow-Fokus, bietet Montagemöglichkeiten für einen Monitor, Mikrofon und so weiter. Unter Umständen auch für eine Schulterauflage, aber das ist eher ein Nebeneffekt.

Die Glidecam "entfesselt" die Kamera von deinen Bewegungen und hält sie im Lot, zumindest wenn sie sauber eingestellt ist und der Benutzer entsprechend geübt ist. Sie gleicht auch Geh- und Laufbewegungen aus. Oft wird die Kamera auch samt Rig auf der Glidecam montiert, zB um die Mattebox oder oft auch einen Funk-FollowFokus nutzen zu können.

2 komplett unterschiedliche Geschichten, also. Eine Schulterauflage sorgt bei ruhig stehendem Kameramann für ein ruhigeres Bild. Mit einer Glidecam kann sie nicht mithalten. Umgekehrt ist der Einsatz einer Glidecam extrem anstrengend, zumindest wenn man keinen entsprechenden Bodymount mit Arm hat. Normalerweise würde man eine Glidecam also nicht für ruhige Szenen aus der Schulter einsetzen.

mo

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15

Donnerstag, 15. März 2012, 17:35

Mit einer Glidecam bekommst du schöne fliegende oder gleitende Aufnahmen hin und bist im Gegensatz zu Dolly und Kran auch noch entfesselt, da du auf keine Streckenlängen begrenzt bist.

http://www.youtube.com/watch?v=3Ger9exVd2I hier z.b kann man eine schöne Mischung aus Stativaufnahmen ( wie du sie auch mit einem Rig hinbekommen würdest. Im Video alle "stehenden" Aufnahmen ) und Glidecam aufnahmen sehen ( Alles "fliegende" oder "gleitende" im Video ) ;)

Weste und Arm braucht man meiner Erfahrung nach ausserdem nicht zwingend bei einer DSLR Kamera ;)

rick

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16

Donnerstag, 15. März 2012, 17:49

Genau genommen erfüllt das Rig (zu Deutsch - Ausrüstung/Sattelschlepper) erstmal nur die Aufgabe, Dinge (halbwegs genormt) an der Kamera zu befestigen. Follow Focus, Matte Box, Zoom Hebel, Tragegriff, Monitor, Akkus oder auch ein Schulterstück, wodurch das Ganze dann erst zum Shoulder-Rig wird. Das Rig selber kann dann wieder als Einheit auf einem Stativ oder einer Glide-Cam oder von der Schulter aus eingesetzt werden.

dödeli117

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Donnerstag, 15. März 2012, 18:15

Ok, herzlichen Dank für die genaue Auskunft. Irgendwie hatte ich eine falsche Vorstellung von einem Rig.
Aber ich nehme an man kann mit einem Shoulder-Rig und Handgriffen auch einigermassen gut in Bewegung filmen, also sofern es nicht zu schnell geht. Beispielsweise ein Dialog von zwei Personen auf der Strasse während sie gehen. Die Glidecam wirkt dann ja irgendwie... unnatürlich, wie eine Steadicam halt. Seh ich das richtig? Oder lohnt sich ein Rig ohne beispielsweise Mattebox oder Monitor oder so gar nicht?

joey23

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18

Donnerstag, 15. März 2012, 18:17

Nur mit einer Schulterauflage wird das Gehen schon ziemlich holperig, wenn es nicht wirklich ein langsames Schlendern ist. Aber das ist auch immer eine Frage der Übung und der Brennweite.
Die Glidecam wirkt eigentlich natürlicher, da das menschliche Auge eine Art eingebauten Stabi hat und dein Gehirn einen großteil der Bewegungen einfach rausglättet.
Das Rig lohnt sich immer dann, wenn du Zubehör montieren willst. Einfach nur ein Rig zu kaufen, ohne irgendwas zu haben was man dann daran befestigt macht irgendwie keinen Sinn ;)

rick

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19

Donnerstag, 15. März 2012, 18:56

Zitat

Aber ich nehme an man kann mit einem Shoulder-Rig und Handgriffen auch einigermassen gut in Bewegung filmen...

Du kannst länger die Kamera halten, z.B. bei Konzertaufnahmen. Aufnahmen mit DSLR von der Schulter klappen bei mir am Besten wenn ich mich ganz behutsam seitwärts bewege, aber gut in Bewegung filmen würde ich das nicht nennen. Hängt auch vom Bildstabilisator ab, sofern man den verwenden möchte.

Zitat

Oder lohnt sich ein Rig ohne beispielsweise Mattebox oder Monitor oder so gar nicht?

Zum Filmen von der Schulter aus, gibt es günstigere Möglichkeiten zum echten Rig. Du verzichtest dann auf die Möglichkeit einen regulären Follow Focus anzubringen und mußt auf Alternativen beim Fokusieren ausweichen. Für mich immer noch angenehmer als mein Rig vom Inder, was mich vom Gewicht und der Ergonomie nach wenigen Minuten platt macht.

obimad

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Donnerstag, 15. März 2012, 21:14

Ich habe mir vor kurzem dieses Rig zugelegt und bin bisher sehr zufrieden.
http://www.ebay.de/itm/DSLR-VCR-Schulter…=item19cb270afb
Angenehm vom Gewicht und für meine Zwecke vollkommen ausreichend und alles dran, was ein Einsteiger im DSLR-Filmen braucht.

Für "schwebende" Aufnahmen habe ich mir das Flycam DSLR Nano zugelegt. Ebefalls sehr gut verarbeitet.
http://www.ebay.de/itm/DSLR-Flycam-Nano-…=item4162a14443

Dann noch ein ND-Filter und ein externes Mikro (Rode VideoMic Pro mit Deadcat). Das sollte für den Anfang reichen.

Liebe Grüße
Obimad
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Kameras: Panasonic GH3; Canon HF-M41, Canon HF-M46, Canon EOS 600D (Objektiv 35/f2.8, 17-70/f2.8-4.0; 70-200/f2.8)
http://www.obimad.de / http://www.youtube.com/madwerner / https://www.facebook.com/obimad

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