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luftfilmer

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1

Montag, 20. Juni 2011, 20:39

CANON EOS550D Kameraschwenk unscharf

Hallo zusammen.
habe seit kurzem eine Eos 550d und habe das Problem, dass ich bei den Kameraschwenks nie scharfe bilder Kriege
stille Videos sind ok ( bei 1080) aber sobald ich nach links oder rechts schwenke wirds unscharf
Da ich ein absoluter Neuling bin, und auch nichts im Forum gefunden habe, bin ich froh für jeden Tipp
Besten Dank
luftfilmer

mo

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2

Montag, 20. Juni 2011, 20:40

was hast du denn für ein Objektiv drauf ?

luftfilmer

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3

Montag, 20. Juni 2011, 20:47

hallo
das Standart Objektiv 18/55, eine Chipkarte class 10
grus

mo

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4

Montag, 20. Juni 2011, 20:48

mhh, hört sich eig. gut an. schonmal geprüft, ob der fokusring zu locker ist und sich bei bewegungen durch den wind mitdreht und somit das bild unscharf wird ?

luftfilmer

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5

Montag, 20. Juni 2011, 20:52

sollte eigentlich ok sein, habe auch den autofokus rausgenommen, da dies die bessere Qualität geben soll
sind irgendwelche Einstellungen vorzunehmen an der DSLR?

KingCerberus

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Montag, 20. Juni 2011, 20:58

Vielleicht liegts ja auch an der "Bewegungsschärfe" ;)

Mit welcher Belichtungszet filmst du denn? Je Kürzer, desto besser.

Octa

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Montag, 20. Juni 2011, 21:03

mhh, hört sich eig. gut an. schonmal geprüft, ob der fokusring zu locker ist und sich bei bewegungen durch den wind mitdreht und somit das bild unscharf wird ?


Also ein Objektiv mit einem solchen Fokusring will ich mal sehen.... :huh:

Hast du einen Beispielclip parat, wo man das deutlich sieht?

Hast du mal versucht, den IS am Objektiv auzuschalten?

luftfilmer

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Montag, 20. Juni 2011, 21:15

also die Belichtungszeit kann ich nicht einzel einstellen bei der 550d oder?
hier ein Beispielvideo wo die Cam auf einem Oktokopter montiert ist
aber auch bei Handführung gibs unscharfe bilder
http://www.youtube.com/watch?v=V-__C98P2gk ab sek 50

freezer

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Dienstag, 21. Juni 2011, 12:00

Das ist ganz normale Bewegungsunschärfe.
Die kannst Du verringern, indem Du die Belichtungszeit (Shutter) reduzierst, zB auf 1/200 oder kürzer. Allerdings wird Deine Aufnahme dann bedingt durch die geringe Bewegungsunschärfe ruckelig wirken, was sich nur durch eine höhere Bildrate verringern lässt.
In Deinem Fall würde ich mit einer Auflösung von 720p bei 50 Bilder pro Sekunde bei einem Shutter von 1/200 - 1/500 experimentieren.
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
8010 Graz - Austria
Blackmagic Cinema Camera Blog

luftfilmer

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Dienstag, 21. Juni 2011, 21:01

Super vielen Dank für den Tipp, hatte die Belichtungszeit. Auf Automatic gestellt....
Und die Qualität von 1080 und 720 ist ja auch nicht riesig oder?
Gruß

Octa

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11

Mittwoch, 22. Juni 2011, 00:35

Und die Qualität von 1080 und 720 ist ja auch nicht riesig oder?


Da bei 720p bei der Aufnahme mehr skaliert werden muss (Der Chip hat ca. 5000x3500 pixel, 720p hat 1280x720), treten die Nachteile der DSLRs (Moire und Aliasing) viel mehr zum Vorschein.

Unsere erste Spielerei wurde mit 720p50 gedreht, unsere letzten 2 Projekte (Promovideo, das hier im Clips-Bereich kursiert, und das Musikvideo, das gerade in Arbeit ist) wurden in 1080p25 gedreht und geschnitten, gerendet wird aber in 720p25. Der Unterschied ist erkennbar, vermutlich, weil Premiere beim Rendern etwas besser skaliert als es die Kamera in Echtzeit macht.

Auch wird, so wie ich gesehen habe, dadurch das Moire reduziert. Bei den Außenaufnahmen des Promovideos trug der "Reporter" ein Jacket, das bei den Rohaufnahmen deutlich flackert, das wurde durch die runterskalierung von 1080 auf 720 erheblich verbessert.

Mein Masterplan aus diesen Erfahrung ist, fertige videos in 720p25 abzuliefern, aber in 1080p25 zu filmen. 720p wird nur verwendet, wenn ich tatsächlich mal 50 fps für zeitlupen benötige.

Kalle

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12

Donnerstag, 7. Juli 2011, 10:34

Unsere erste Spielerei wurde mit 720p50 gedreht, unsere letzten 2 Projekte (Promovideo, das hier im Clips-Bereich kursiert, und das Musikvideo, das gerade in Arbeit ist) wurden in 1080p25 gedreht und geschnitten, gerendet wird aber in 720p25. Der Unterschied ist erkennbar, vermutlich, weil Premiere beim Rendern etwas besser skaliert als es die Kamera in Echtzeit macht.

Auch wird, so wie ich gesehen habe, dadurch das Moire reduziert. Bei den Außenaufnahmen des Promovideos trug der "Reporter" ein Jacket, das bei den Rohaufnahmen deutlich flackert, das wurde durch die runterskalierung von 1080 auf 720 erheblich verbessert.

Mein Masterplan aus diesen Erfahrung ist, fertige videos in 720p25 abzuliefern, aber in 1080p25 zu filmen. 720p wird nur verwendet, wenn ich tatsächlich mal 50 fps für zeitlupen benötige.

Hallo,

ich würde gerne nochmal auf diesen Thread eingehen, auch wenn er einige Tage alt ist. Stichwort "Masterplan". Ich lese immer mal wieder, daß Filmer zwar in 1080i/p aufnehmen,(was ja auch einen Sinn ergibt, meiner Meinung nach, gerade bei DSLR´s, um das Runterskalieren mit den bekannten unschönen Nebeneffekten zu begrenzen), aber die "Endversion" dann in 720p ausgeben. Das heißt also, geschnitten, usw., wird noch in 1920x1080, man hat also immer alle Wege offen, richtig? Aber gerendert zur "Weitergabe" wird dann in 720p, richtig?

Worin liegt der Vorteil dieser Methode begründet? Ich habe in Vergleichen beobachten können, daß die Dateigröße die gleiche bleibt(!) D.h. Platzeinsparung, geringere Datenmenge kann nicht das alleinige Kriterium sein. Werden Artefakte bei diesem 1080--->720-Workflow wirklich "geglättet"? Dann wäre das ja eine gute Methode, um Aliasing und Moire zu minimieren? 8o

Gruß,

Kalle

Thom 98

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13

Donnerstag, 7. Juli 2011, 11:23

Worin liegt der Vorteil dieser Methode begründet? Ich habe in Vergleichen beobachten können, daß die Dateigröße die gleiche bleibt(!)

Das tut sie nur, wenn die Bitrate gleich bleibt. Diese ist nämlich der einzige Faktor, der die Dateigröße eines Videos beeinflusst (neben bitdepth); Auflösung oder Framerate haben mit der Dateigröße nichts zu tun.
Nun ist es so, dass man für 720p eine geringere Bitrate benötigt, damit es gut aussieht: Mit h.264 reichen etwa 3000-4000kbit (für 720p-WebVideo, Endausgabe), bei 1080p sollten es schon mindestens 6000kbit sein.

Die Theorie mit dem Moire kann ich nicht bestätigen, aber da so feine Details im Bild ja quasi "weichgezeichnet" werden, könnte es funktionieren.

Kalle

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14

Donnerstag, 7. Juli 2011, 11:57

O.k., das mit der niedrigeren Bitrate hatte ich nicht bedacht.
Aber dennoch müßte die Qualität eines 720p-Endproduktes doch eigentlich "schlechter", sprich auflösungsärmer sein, als in 1080p. Trotzdem lese ich immer wieder von Verfechtern der 720p-Mastering-Methode.
Z.B. Zitat: ...ein exzellentes 720p-Master ist meiner Meinung nach mehr Wert, als ein
weiches 1080p-Bild. Das trifft meiner Meinung nach auf keinen Fall nur
für die NEX-VG10 zu - sondern für die meisten Consumer- und
Prosumer-Camcorder jenseits von HDCAM-SR.---Zitat Ende.(stammt hier her http://www.hackermovies.com/503701/mit-d…era-testbericht).

Wohlgemerkt: Aufgenommen immer in 1920x1080, so, wie es Octa beschrieben hatte, Weiterbearbeitung auch bei voller Auflösung und erst die Endausgabe dann in 720p. So hat man immer alle Wege offen.(so verstehe ich es jedenfalls.)

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