Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

XF_entertainment

Registrierter Benutzer

  • »XF_entertainment« ist männlich
  • »XF_entertainment« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Dabei seit: 17. April 2011

  • Private Nachricht senden

1

Sonntag, 17. April 2011, 23:47

Canon 550d, Nikon d7000 oder Sony NEX-VG10 ?

Hallo,

ich habe vor mir in nächster Zeit eine Kamera zu kaufen mit der ich überwiegend Kusrzfilme/Musikvideos drehen möchte, aber auch als VJ-Kamera und normaler Foto benutzen möchte.

Zur Zeit habe ich diese Kameras in der engeren Außwahl:

Canon 550D
Nikon D7000
Sony NEX-VG10

Für mich ist vor allem interessant wie lange ich jew. filmen kann. Also ob die Videos in kleine Datei-schnipsel abgespeichert werden (und wenn ja ob man dann Probleme beim ruckelfreien zusammenschneiden hat!) und ab wann die Kamera überhitzt. Ich habe nämlich auch vor mal ein Konzert mitzuschneiden und da wäre die Kamera ja dann länger im Einsatz!
Ich habe zwar Übung in Sachen ManuellerFocus, aber trotzdem wäre ein zuverlässiger Autofocus wünschenswert!

Kann mir jemand der eine dieser Cams besitz dazu eine Auskunft geben?

Und zu welcher Kamera würdet ihr tendieren? Welche hat das beste Preis/Leistungsverhältnis? Die beste Qualität?

Danke schonmal für die Antworten und Viele Grüße!

2

Montag, 18. April 2011, 08:03

Für ein längeres Konzert ist vermutlich die NEX-VG10 die beste Wahl.

Ich habe die 550D. Ich persönlich bin mit der Videoqualität zufrieden. Aber die Kamera schafft es nicht, Dateien > 4GB anzulegen, was in etwa 12min HD-Film (ohne Hilfsmittel!) entspricht. Und die 550D ist in erster Linie ein Fotoapparat. Die Aufnahme stoppt dann also, und du musst eine neue Aufnahme starten. Dadurch gehen dir aber ein paar Sekündchen verloren.
Mit Hilfe von Magic Lantern kann man diese Beschränkung ein bisschen umgehen. Aber wirklich nur ein bisschen! Es gibt eine "movie restart"-Funktion, die bei Erreichen des 4GB-Limit automatisch eine neue Aufnahme startet; bzw. es wird eine neue Aufnahme gestartet, sobald die laufende Aufnahme stoppt. Aber trotzdem fehlt eine knappe Sekunde; oder sagen wir: es fehlen ein paar Frames. Du merkst also in jedem Fall, dass da ein Sprung ist. Die Alternative ist, mit Hilfe von ML die Bitrate zu verringern. So kannst du innerhalb der 4GB-Datei mehr als 12min aufnehmen. Aber das verschlechtert die Qualität. Beides also nicht optimal und nicht geeignet, wenn (wie bei dir) die Möglichkeit besteht, dass eine Konzertsession mal länger als 12min dauert.

Für szenisches Arbeiten (vorbereitete Kurzfilme und Musikvideos) ist sie durchaus geeignet. Aber du solltest die genannten Einschränkungen beachten. Und es werden Folgekosten entstehen. Nimm den Ton als Beispiel: Das interne Mikro kannst du vergessen. Und ohne Magic Lantern hast du auch mit der automatischen Pegelkontrolle (AGC; die Kamera regelt den Ton also selbstständig nach der Umgebungslautstärke) zu kämpfen. Der Fairness halber sei angemerkt, dass dieses Problem auch mit ML besteht. Aber ML schafft es immerhin, die Pegelkontrolle vor der Aufnahme zu deaktivieren (diese "Spitze" sieht man sehr schön im Audiometer, wenn man die Aufnahme startet). Du solltest also ~ 1 bis 2sec am Anfang der Aufnahme als "Audiotake" einplanen, der dann später weggeschnitten werden muss. Oder du greifst zum Nachfolger, der 600, die eine manuelle Tonkontrolle bietet (ähnlich "gut" implementiert wie bei der 5D oder 60D, habe ich mir sagen lassen :rolleyes: ). Oder du schaffst dir gleich eine separate Audiostrecke (externer Rekorder) und nimmst den Kameraton nur zum Synchronisieren.

Und du hast vermutlich noch weitere Kosten durch Objektive, ggf. durch einen externen Kontrollmonitor oder LCD-Lupe, durch Filter usw. usf.


Die Alternative für das von dir erwähnte Konzert wäre übrigens die Verwendung von einem oder mehreren günstigen HD-Camcordern. Was spricht dagegen? Ich möchte bspw. auch mal das ganze Panorama sehen. Die komplette Bühne. Das komplette Publikum. Ohne dass Teile davon in Unschärfe verschwinden. Das mag sinnvoll sein, wenn man während des Konzertes mal einzelne Musiker in den Mittelpunkt stellen möchte. Und für solche Fälle kannst du dann die 550 oder die NEX-VG10 verwenden. Aber das erfordert dann auch wieder ein bisschen Planung im Vorfeld, damit man weiß, wann und wie man die Kamera einsetzen möchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »msi« (18. April 2011, 08:08)


Es hat bereits 1 registrierter Benutzer diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

HobbyFilmer

Social Bookmarks