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Kalle

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1

Dienstag, 29. März 2011, 08:59

Alte M42-Objektive an der EOS

Hallo Leute,

gibt es noch andere Filmer, die auch zwischendurch mit älteren M-42-Objektiven an der 550D, oder auch anderen DSLR´s experimentieren? Wie sind Eure Erfahrungen?
Ich persönlich bin davon nicht sehr begeistert. Habe ein Beroflex 2.8, 35mm und ein Revuenon 1.4(!), 50mm. Dazu natürlich einen Adapter von M42 auf EOS.
Beide Objektive reißen mich nicht vom Hocker. Schon durch den Sucher betrachtet sieht das aus wie weichgezeichnet, irgendwie milchig. Ich atme danach regelrecht auf, wenn ich wieder das Kit-Objektiv drauf habe---eine Wohltat für die Augen.
Kann es denn sein, daß unsere Sehgewohnheiten sich derart verändert haben? So ein größerer Kleinbildausdruck war ja damals auch nicht schlecht und ein groß projeziertes Dia schließlich auch nicht "weichgespült".
Oder sind da doch Abweichungen zu berücksichtigen, weil diese Objektive einfach für andere Kameras hergestellt wurden? Oder lassen die Linsen im Laufe der Zeit nach? So makroskopisch sind sie sauber, klar und ohne Fungus. 8-)

Schönen Gruß,

Kalle

hjkoenig

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2

Dienstag, 29. März 2011, 12:50

Hallo,
nein, es liegt nicht (nur) an den Sehgewohnheiten. Die alten Fotoobjektive sind für die Belichtung auf Film korrigiert. Die Bildsensoren stellen da andere Ansprüche. Streng genommen kann die Lichtmenge, die bei einem Film genau auf die Bildmitte trifft, nicht dieselbe sein wie an den Ecken des Bildformats, weil der Weg vom optischen Zentrum zu den Formaträndern länger ist als zur Bildmitte. Die Unterschiede sieht man zwar kaum, aber messbar sind sie (wer mal mit einer Lochkamera fotografiert hat, kann das Phänomen auch mit bloßem Auge erkennen). Gute Objektive für Analogfilm sind dafür optimiert.

Digitalsensoren verlangen allerdings ein weitgehend senkrechtes Auftreffen der Lichtstrahlen und die Orginialobjektive sind genau dafür gerechnet. Dazu haben sie meist noch eine andere Kontrastcharakterristik als die alten Gläser. Die preiwerten waren für Amateurzwecke damals ganz gut zu gebrauchen, aber inzwischen sind sie oft nicht mehr leistungsstark genug.

Ich habe einige ausgezeichnete Minolta MD Objektive, aber auch bei denen bin ich etwas enttäuscht vom Kontrastverhalten. (Es lässt sich aber in der Nachbearbeitung ausgleichen).
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hjkoenig« (29. März 2011, 22:14)


Borgory

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3

Dienstag, 29. März 2011, 13:03

Ich habe gleich mit M42 angefangen^^
Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit den M42 Objektiven. Fürs Filmen sind die voll ok finde ich. Ich habe ein Meyer-Optik Görlitz 1.8-50mm Objektiv und ein Rubimat Auto Zoom 1:4,0 F=90-210mm. Das 1.8-50 find ich klasse, obwohl es sehr schwer ist immer alles scharf zuhalten beim Filmen. Das Rubimat kommt mir bei Fotografie so vor, als würde ich dass nie 100% scharf bekommen^^

Für den Preis sind sie aber unschlagbar und eine günstige Alternative :)

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