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Ezio

Witcher

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1

Samstag, 18. Dezember 2010, 20:08

Action-Szenen mit DSLR?

Also: Ich hab hier das Video da gesehen:


Ich hab immer gedacht, wenn man solche Sachen filmt mit einer DSLR wird das Bild ständig unscharf oder so und das deshalb für sowas keine solchen Kameras benutzt werden.
Geht das nur schwieriger und man muss hald viel üben bis man sowas drauf hat (also bis man das Filmen drauf hat :D nicht das Kämpfen) oder wie ist das bei solchen Kameras? Weil dann steht auch noch in der Beschreibung, dass das dem sein erster Test war. :huh: Denn das sieht ja voll hammer aus bei dene ohne irgendwelche Fehler.

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ezio« (18. Dezember 2010, 20:18)


Feuerreiter

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2

Samstag, 18. Dezember 2010, 20:33

Unscharf würde es nicht werden, das Problem wäre der Rolling Shutter( -->Google :P ).

Entweder hier wurde nachbearbeitet oder es ist bei der 7D einfach so, ich hab ne A33 von Sony, da hab ich bisher auch keinen sichtbaren RS gesehen.

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3

Samstag, 18. Dezember 2010, 20:56

Hier gabs ja auch keine extremen Schwenks. Hier wurde schnell geschnitten, es gab viel Bewegung im Bild und es gab ein paar digitale, schnelle Zooms.

xreh

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4

Sonntag, 19. Dezember 2010, 17:56

ist doch genug rolling shutter drinne bei dem video. digitalen zoom seh ich da auch nicht.

Yggdrasil

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5

Sonntag, 19. Dezember 2010, 18:34

Rolling Shutter ist da echt mehr als genug drinnen

niGGo

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6

Sonntag, 19. Dezember 2010, 19:00

Also ich hab' anscheinend kein besonders gutes Auge dafür, wo genau seh' ich denn bitte bei dem Video mit diesen krassen Schwenks und Zooms jetzt einen auffälligen Rolling Shutter? Vor allem weil der Shutterspeed sowieso schon so hochgedreht wurde.

Yggdrasil

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7

Sonntag, 19. Dezember 2010, 21:27

0:08 Gleich am Anfang.
0:57 Wo er aufsteht.
1:02 Wo er auf den Asiaten zurennt, da merkt man das wieder extrem.

Da zB, und die Bewegungen sind in keiner Weise schnell oder so, das sind eigentlich recht langsame Bewegungen.

dajgaw

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8

Montag, 20. Dezember 2010, 09:03

ich hab mal einen kleinen test gemacht mit schnellen bewegungen (da ich 2011 wieder einen actionfilm machen möchte) in dem ich den shutterspeed auf 250 hochgestellt habe, musste dafür auch die ISO auf 1600 stellen, sonst ist das bild zu dunkel. resultat:
die bewegungen sind gestochen scharf. kein bewegungsblur. das problem ist hier nur, dass man extrem viel licht braucht, und wenn man mit z.b. mit baulampen ausleuchtet, dann flimmert das bild. also entweder richtige scheinwerfer oder sonnenlicht.

ach ja, test wurde durchgeführt mit der GH1

Yggdrasil

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9

Montag, 20. Dezember 2010, 11:35

Es geht ja nicht unbedingt um den Motion Blur, Filmkameras filmen auch mit einem fixen Shutterspeed von 1/48 und 24 Bildern pro Sekunde, wobei das meiner Meinung nach einfach zu weng ist für schnelle Szenen. Aber hier in dem Beispiel geht es ja um DSLR filmen, bzw. um die Schwächen des CMOS Sensors und des auftretenden Rolling Shutters. Gestern lief Jumper im Fernsehen, der wurde ja zum großen Teil mit der Red One gedreht. Bei einigen Szenen wo schnell geschwenkt wurde, hat man den Rolling Shutter schon gesehen.

Purzel

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10

Montag, 20. Dezember 2010, 12:09

RollingShutter

Achte mal auf den Heckrotor vor und auf die Rotorblätter nach dem Start!
Fällt hier extrem auf!
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Latz

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11

Dienstag, 21. Dezember 2010, 18:26

Ich hab immer gedacht, wenn man solche Sachen filmt mit einer DSLR wird das Bild ständig unscharf oder so und das deshalb für sowas keine solchen Kameras benutzt werden.

Da die Blende vermutlich etwas geschlossen wurde, vergrössert sich natürlich auch die Schärfeebene.
Die Unschärfe die du meinst und die man häufig sieht, liegt daran, dass manche Leute einfach nicht richtig mit solchen Geräten umgehen können.

Letzendlich macht nicht die Kamera die Bilder, sondern derjenige, der da hinter steht.

Yggdrasil

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12

Dienstag, 21. Dezember 2010, 22:10

Ich hab immer gedacht, wenn man solche Sachen filmt mit einer DSLR wird das Bild ständig unscharf oder so und das deshalb für sowas keine solchen Kameras benutzt werden.

Da die Blende vermutlich etwas geschlossen wurde, vergrössert sich natürlich auch die Schärfeebene.
Die Unschärfe die du meinst und die man häufig sieht, liegt daran, dass manche Leute einfach nicht richtig mit solchen Geräten umgehen können.

Letzendlich macht nicht die Kamera die Bilder, sondern derjenige, der da hinter steht.
Die Blende vergrößert eigentlich nicht die Schärfeebene, sondern nur die Ausgeprägtheit des Unschärfeeffekts, die Brennweite vergrößert oder verkleinert die Schärfenebene. Und wenn die Bende dann weiter zu geht, wird die Tiefenunschärfe abgemildert.
Zum zweiten vollkommen richtig, DSLR-Filmen ist nicht so einfach, man brauch einfach so viel Extras wie ein Shoulder Rig, nen Follow Focus, nen Kontrollmonitor usw.

Latz

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13

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 08:57

Doch, die Blende steuert die Schärfentiefe.
An alten SLR Kameras ist extra ein Abblendhebel, um die Schärfentiefe zu überprüfen.
Siehe auch hier:
Link

Hier gibt es auch einen Schärfentiefe Rechner:
Link


Ab Blende 16 oder so kommt allerdings noch ein Beugungseffekt dazu, der das Bild wieder unscharf erscheinen lässt.

Yggdrasil

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14

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 16:16

Achso, dachte immer dass die Blende nur die Unschärfe intensiver macht, und nicht die Schärfenebene vergrößert/verkleinert.

cpt.g

cpt.gerrit

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15

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 19:57

Einfach mit Weitwinkel Zoom Objektiv

Hallo, ich scheiß jetzt auch mal klug
ich habe ebenfalls die Canon 7d und wenn man mit einem Weitwinkel-Zoom-objektiv, z.B. 18-135 (war bei meiner dabei), dann ist der Focus Bereich riesig / oder eben gering je nachdem wie man das jetzt sieht.
Sprich, lässt man das Objektiv fest eingestellt auf z.B. 18 mm und bewegt sich damit dann sieht man eigentlich kaum bis gar keine Unschärfen.
Bei Prime Objektiven also mit Festbrennweite wie z.B. 50mm oder 28mm, da muss man bei Zentimetern schon nach Fokussieren.
Ausserdem bei dem Video gibt es viele kurze Schnitte und wenn man genau hinguckt, sind dort schon Unschärfen zu erkennen.
Der Rolling-Shutter Effekt lässt sich auf 1000 wegen herstellen bzw. beheben.
Wenn man sein Equipment kennt. ^^

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whysoserious

Latz

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16

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 10:09

Bei Prime Objektiven also mit Festbrennweite wie z.B. 50mm oder 28mm, da muss man bei Zentimetern schon nach Fokussieren.

Das liegt ebenfalls daran, dass die FBs Lichtstärker sind. Also sie lassen eine grössere blende zu.
Natürlich spielt die Brennweite auch mit ein. Bei einem Fisheye z.b. ist fast alls scharf.

HerrKaffeetrinken

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17

Montag, 3. Januar 2011, 16:57

Scharfes Video! Ich werde demnächst auch einen Kurzfilm mit der 60D machen und mal ehrlich: Beim Filmen muss man doch immer Kompromisse machen, oder?

Ob das nun Kompression, PAL-Auflösung, Rolling Shutter oder sonstwas ist... Es kommt immer drauf an, was man daraus macht.

Beste Grüße,
Dorian
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