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StoneyMaloney

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1

Montag, 25. Januar 2010, 21:40

Canon Eos 500D - Fragen zur Videofunktion

Hallo!
Erstmal möchte ich mal Hallo sagen! Bin ja schließlich neu hier. Und dann komm ich gleich mal zu meiner ersten Frage!

Ich bin schon seit längerem am Überlegen ob ich mir eine Canon Eos 500d kaufen sollte aufgrund Ihrer Videofunktion. Mich würde es nämlich deswegen sehr reizen weil man mit DSLR- Videos super tolle Tiefenschärfe zusammenbekommt! Und damit dem Film Look etwas näher kommt!

Nur hab ich mir einige Videos auf youtube angeschaut und meine Frage ist jetzt warum diese Videos so komisch verschwommen sind, bzw so aussehen, als würde die Kamera das ganze nit packen und deswegen nachhängt! Ich hoff irgendjemand versteht was ich meine!

Danke im Vorraus!

Lg
Stoney

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (26. Januar 2010, 18:06)


joey23

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Dienstag, 26. Januar 2010, 20:45

Du meinst den Rolling Shutter? Das ist leider ein typisches CMOS-Problem, für das es bisher im Grunde keine Lösung gibt. Man lernt diesen Effekt mit der Zeit kennen und man lernt auch, wie man das weitgehend vermeidet. Es ist eine Einschränkung, aber die Bilder sind diesen Kompromiss durchaus Wert.

StoneyMaloney

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3

Mittwoch, 27. Januar 2010, 01:41

Also meinst is die Kamera das Geld wert? Danke für die Antwort.

mfg
Stoney

joey23

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 10:33

Für mich und meine Arbeitsweise: Ja.

Was willst du mit der Kamera denn filmen? Als Urlaubs-Kamera wäre sie ziemlich unbrauchar und auf jeden Fall eine Fehlinvestition.

Mac Mave

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 12:25

Die Videofunktion dieser Kamera ist zwar ein nettes Gadget, aber keinesfalls sofern tauglich um damit kurz mal einen Film zu drehen, bzw soviel Dynamik ins Bild zu bringen dass sich das Video von den "Standard-ich-filme-die-Blumen-mit-Unschärfe-und-unterlege-es-mit-schöner-Musik-Videos" bei Youtube oder Vimeo abheben kann.
Der angesprochene Jelly Efefekt mag ein Grund sein - fehlende Einstellmöglichkeiten beim Filmen, miese Tonqualität (extrem lauter Autofokus!), der Verschluss arbeitet Zeilenbasierend (bei Schwenks also schräge Linien), Blendeneinstellung kann beim Filmen nicht variert werden (spielereinen mit der Schärfentiefe fallen somit unter Try&Error) und die verdammt doofen 20 frames/Sekunde bei Full HD sowie 30 bei 720p machen die 500D zu einer Kamera die mit der Video-Funktion nur gut dastehen will, einen nutzen sehe ich da für den ambitionierten Filmer aber nicht. Von der extremen Artefaktbildung bei schnellen Bewegungen ganz zu schweigen! Tiefen-Unschärfe hin oder her - nur das Feature gepaart mit guten Low Light Eigenschaften steht gegenüber zig besseren Alternativen.

Allerdings hat joey23 schon recht wenn er sagt dass man sich durchaus auch in so eine Kamera einarbeiten kann (die guten Bilder bestreite ich ja nicht) - mir persönlich ist die Framerate schon ein Dorn im Auge auch wenn es da workarounds gibt das auf 25b/s zu bringen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mac Mave« (27. Januar 2010, 14:03)


StoneyMaloney

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 14:13

Naja es geht darum. Ich mach mit ein paar freunden schon länger Kurzfilme und so weiter. Zur Zeit arbeite ich mit einer Jvz-Gz-Hd 30ex und bin auch sehr zu frieden damit. Nur Tiefenschärfe und 30 mm effekt bekommst da nur schwer hin,, zumindest ich. Und da dachte ich ist eine DSLR Video Kamera nicht so blöd. Weil halt schnell und einfach Objektive und Filter tauschen kannst. Habt ihr sonst einen Tipp für eine Kamera in dem Preisbereich?

Danke im voraus

HTS_HetH

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 15:18

Es gibt bereits kostengünstige 35mm Adapter für den independent Bereich, die gerade für die kleineren Camcorder-Gewinde optimal ausgelegt sind. Damit würdest du sicherlich günstiger davon kommen, kannst deine Kamera weiter benutzen und musst dich nicht über die Unzulänglichkeiten der Eos ärgern. Wenn es dir hier echt nur um die berühmte geringe Tiefenschärfe geht, würde das sicherlich schon ausreichen.

StoneyMaloney

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8

Mittwoch, 27. Januar 2010, 22:46

Also meint ihr bin ich mit der Gz-Hd 30 besser bedient? Was haltet ihr von der Cam? und sind alle DSLR Videocams nicht unbedingt fürs filmen geeignet?

So viele Fragen aber ich denk ich bin da bei euch richtig:)

lg

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:14

Von den DSLR's überzeugt mich die Canon 7D in ihrer Preisklasse bisher am meisten. Da hast du auch schon ein paar Problemchen der 500D nicht mehr. Ich persönlich kann die Abstriche (Handling und Einstellungsmöglichkeiten) im Gegenzug zum genialen Look hinnehmen. Musst du selbst entscheiden was dir wichtiger ist!

Meine Frage: Meint ihr es wäre SEHR auffällig, wenn ich einen Film mit ner DSLR drehe und für schnelle Actionszenen mit viel Bewegung eine normale HD Kamera nehme? So würde ich dann das Rolling Shutter Problem umgehen. Was meint ihr?

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10

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:29

Also ich habe auch die Eos und mehr als nur eine second Unit Kamera wars bis jetzt nicht.
Ich mach mit dem Ding viel Lieber Fotos. ^^

janiboy18

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Donnerstag, 28. Januar 2010, 10:11

Wenn Du das nötige Kleingeld besitzt dann kauf Dir die EOS 7D. Sehr geil zum Fotos schiessen und ebenso geil zum filmen :-)
Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben

HTS_HetH

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12

Donnerstag, 28. Januar 2010, 10:24

Ein halbwegs geschultes Auge wird immer den Unterschied zwischen einer DSLR und einer HDV Aufnahme erkennen können. Der Bildeindruck ist nun mal ein anderer. Ebenso würde man auch bei einem Film Aufnahmen mit und ohne Adapter sofort unterscheiden können, ungeachtet der Schärfentiefe. Darauf muss man sich schon einlassen, wenn man mit unterschiedlichen Techniken dreht. Es muss aber ja dem Film keinen Abbruch tun.

Aber man sollte sich immer die Frage stellen, ob es einem jetzt wert ist, viel Geld dafür auszugeben, nur für mehr Tiefenunschärfe? Die alleine macht nun auch keinen Filmlook aus. Die meisten hier kennen leider nicht mal die wichtigsten Konzepte der Bildgestaltung, sorgen sich aber um den ultimativen Filmlook. Ich bin der Meinung, das der derzeitige Markt der DSLRs noch in den Kinderschuhen steckt und für uns Filmergeeks nur sehr begrentzt brauchbar ist. Entweder sind die Kameras noch so teuer, das man nicht bereit ist soviel auszugeben, oder aber die Kameras sind noch so schlecht und mit fiesen Kompromissen behaftet, dass man die Finger davon lassen sollte. Eine Kamera die entweder 20 oder 30 fps kann, nicht aber 25 fps, hat in keiner Filmerhand hier in Deutschland etwas verloren. Der Rolling Shutter ist nach wie vor bei selbst den teuren Cams sichtbar und ein echtes Problem, sobald man auch nur ans Schwenken denkt und die fiese AVCHD Kompression ist so aggressiv das jede Shutteraufnahme in Pixelbrei mündet und das nicht nur bei den günstigen Kameras...

Generell ist ja ein extremes Wettrüsten zu erkennen, vielen scheint die neuste Technik wichtiger zu sein, als das eigentliche Drehen und Erlernen der Arbeit mit der Kamera.

StoneyMaloney

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Donnerstag, 28. Januar 2010, 10:35

Eigentlich sehr wahr was du sagst! Ich denke ich werde mich daweil mitmeine gzhd 30 begnügen und abwarten!wollt nur eine DSLR weil ich sowieso eine zum Fotografieren brauche. Ich hoff ich kann mit der Jvc auch ein gutes Ergebniss erzielen! Nur leider sind die Möglichkeiten mit ihr sehr begrenzt!

lg

HTS_HetH

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Donnerstag, 28. Januar 2010, 11:07

Das Ding ist eben, das man viel Geld sparen kann, Geld das man dafür in Zubehör investieren kann. Externes Micro, Tonangel, Beleuchtung, besseres Stativ für butterweiche Schwenks etc. Alles Komponenten, die einen Film mit Sicherheit mehr nach vorne bringen, als nun eine extreme Tiefenunschärfe. Hier Forum ist dieser ganze 35mm Look Fanatismus halt recht ausgeprägt, da kommt es auch gerne mal vor das als Tipp dazu geraten wird, das der gedrehte Film besser gewesen wäre, wenn man ihn mit einem 35mm Adapter gedreht hätte (oder eben jetzt mit einer DSLR...), das halte ich allerdings für ein Gerücht. Wir finden die Hollywood Filme ja auch nicht nur so toll und hochwertig, weil sie so wenig Schärfentiefe haben, sondern eben weil sie generell hochwertig produziert sind und dazu zählt eben auch die Beleuchtung, der Ton, die Locations, Kostüme, das Schauspiel, die Story usw. Ich hab selbst ein Vermögen ausgegeben für ne vernünftige Kamera und einen hochwertigen 35mm Adapter, hab aber auch gelernt, dass das alleine keinen guten Film ausmacht. Sachen wie das Spiel mit der Schärfe im Film ist allemal das I-Tüpfelchen, nicht aber der Grund den Film zu schauen. Ein schlechter Film wird eben mit guter Technik nicht automatisch ein guter Film.

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Donnerstag, 28. Januar 2010, 11:26

Ich hätte für unseren Film ja gerne einen Adapter gehabt. Bin mir aber sicher dass ich da nicht so gut und beim Dreh zurechtgekommen wäre.
So hatte man eine Henkelcam und konnte immer mitten im Actiongeschehen dabei sein. Wenn man da aber bei so einem Shot noch mit dem Adapter rumspielen muss ruiniert das den Flow der Szene.
Also bis jetzt konnte ich noch gut auf den Adapter verzichten. Erstens fehlt das Geld, zweitens darf man zeitglich noch in Externen Monitor und Beleuchtung investieren.

Johan

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16

Montag, 1. Februar 2010, 07:30

Bei Slashcam läuft derzeit ein recht interessanter Thread, in dem erklärt wird wie man die Kamera etwas austricksen kann.

[url]http://forum.slashcam.de
[/url]

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