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Matti

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Sonntag, 25. Januar 2015, 20:05

Basis-Lichtsetup

Nabend zusammen,

seit einigen Monaten beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Cinematography und habe mehrere Bücher gelesen.
Ein wesentlicher Teil ist natürlich die Lichtsetzung, mit welcher ich mich zurzeit speziell auseinander setze und und mir für den Anfang auch eine kleine Equiptment-Liste zusammengestellt habe:

3-Point Lichtsetup.
Diverse Reflektoren (die weißen bzw. halbdurchlässigen dienen ja hervorragend zum Weichmachen).
Diverse Stative für Lichter, evtl. auch um Reflektoren per Klammer zu fixieren.

Im Amateurfilm-Beleuchtungs-Thread wurden ja schon Reflektoren und Lichtstative erwähnt, die Punkte wären also schon abgehakt.

Die Frage für mich ist jetzt das Lichtsetup an sich (bzw: welche Leistung, PAR oder Studioleuchten(dazu später mehr))

Ich werfe erstmal die These "erstmal so viel Power wie möglich, abdunkeln geht immer(den Aspekt der Stromversorgung mal außenvor gelassen)" in den Raum: Sollte ich mir eher ein System aus 3 z.B 1000w PAR Kannen o.ä zulegen oder doch auch Systeme wie dieses http://www.amazon.com/gp/product/B003TY7…0?ie=UTF8&psc=1 in Kombination mit z.B http://www.amazon.com/StudioFX-Continuou…/dp/B0091V467C/ ?

Danke im Voraus! :)

Michael - Visual Pursuit

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Sonntag, 25. Januar 2015, 21:41

Du solltest Dir vor allem ein Lichtkonzept zulegen.

Licht ist kein Selbstzweck, man macht das passend zu Motiv und Lichtkonzept.

Wenn das was Du tun willst mit 1kW PAR-Kannen geht - fein.

Aber was Du eigentlich tun willst, wissen wir nicht.

Jede Form der Beratung ist unter diesen Umständen ziemlich esoterisch.
It's all about the light.

Matti

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Sonntag, 25. Januar 2015, 22:15

Das leuchtet im wahrsten Sinne des Wortes natürlich ein.

Meine Hauptintention ist die Lichtsetzung bei Innenaufnahmen - Outdoorbeleuchtung ist da noch gar kein Thema.
Sprich: Dialoge und Handlungen aller Art in Gebäuden oder geschlossenen Umgebungen, die von der available-light-verfügbarkeit stark variieren können. Deswegen suche ich nach einem "Starter-Kit", mit dem man in den genannten Umgebungen anfangen kann zu experimentieren und an Erfahrung zu sammeln.
Die Anforderungen an das Kit sind also ein breites Spektrum zum Ausprobieren zu geben.

Als Randinfo: ich filme mit einer sehr lichtstarken Kamera (5D Mark II), bewege mich aber ungern unter Blende 2.8 und über ISO 400.
Ich denke mal das sind Faktoren, die die Wahl des Lichtes auch essentiell beeinflussen.

Der preisliche Rahmen liegt bei 200-250€

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Matti« (25. Januar 2015, 23:33)


joey23

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Montag, 26. Januar 2015, 09:13

Ich persönlich würde wohl die PAR-Kannen bevorzugen, weil ich gerne gerichtetes Licht habe, was ich dann bewusst weicher machen kann. Umgekehrt geht das eher schlecht. Diese Softboxen sind außerdem von der Leistung ehr mäßig und farblich auch schlechter als Halogen. Preislich nicmmt es sich ja nicht viel. Letztlich glaub ich ist das bei der Auswahl ein großes Stück Geschmackssache.

Matti

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Montag, 26. Januar 2015, 10:05

Danke erstmal für die Antwort!
Welchen maximalen Lichtwinkel kann man denn mit PAR Kannen erreichen, falls man breitere Bereiche beleuchten will?
Und welche Möglichkeiten hat man neben der Reflektor-an-stativ-konstruktion (die kann ja mitunter recht klobig werden, was gerade auf engen Raum Probleme geben kann) das Licht so weich wie möglich werden zu lassen?

joey23

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Montag, 26. Januar 2015, 11:15

Du kannst zB einfach gegen die Wand oder die Decke leuchten. Das braucht natürlich auch ein wenig Platz, und kommt immer auf die Situation an. Ich klebe aber oft die Reflektoren auch einfach mit ein wenig Gaffer irgendwo fest, oder bitte jemanden von der Maske oder andere Helfer den Reflektor so lange zu halten. Sobald sich ein Schauspieler bewegt kommt man mit einer statischen Befestigung ja eh nicht mehr so richtig weiter.

Welchen Austrittswinkel du erreichst hängt vom verwendeten Leuchtmittel ab. PAR-Kannen haben aber ja ohnehin keinen richtig hart begrenzten Lichtkegel. Wie weit zB WFL-Leuchtmittel das Licht streuen findest du im jeweiligen Datenblatt. Da kocht jeder Hersteller auch ein wenig sein eigenes Süppchen.

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Montag, 26. Januar 2015, 11:28


Meine Hauptintention ist die Lichtsetzung bei Innenaufnahmen - Outdoorbeleuchtung
ist da noch gar kein Thema.


Das wäre auch noch mal ein paar Nummern komplexer.

Zitat


Sprich: Dialoge und Handlungen aller Art in Gebäuden oder geschlossenen Umgebungen,
die von der available-light-verfügbarkeit stark variieren können.


.... und natürlich auch alle andere Deckenhöhen/-beschaffenheiten haben,
mal rote oder grüne Wände, mal mehr oder weniger Tageslichteinfall,
alles von billigsten Leuchtstoffröhren über Metalldampflampe bis LED.

Also einmal das ganze Programm, bei einem Budget das für eine kräftige
Taschenlampe reicht. Und vermuitlich soll all das von einer Einzelperson
in der Strassenbahn transportiert werden können, ja?

Zitat


Als Randinfo: ich filme mit einer sehr lichtstarken Kamera (5D Mark II),
bewege mich aber ungern unter Blende 2.8 und über ISO 400.


So lange richtig belichtet wird (Magic Lantern Waveform/RAW-Histogramm
hilft da enorm) sollte auch ISO 1600 kein Problem sein, und Du brauchst
nur ein Viertel des Lichts das Du für ISO 400 brauchst.

Zitat


Der preisliche Rahmen liegt bei 200-250€


Das ist der Showstopper, dafür bekommst Du nicht eine einzelne
Lampe zum Neupreis die man als professionell bezeichnen würde.

Es wird also auf Improvisation hinauslaufen, und ggf Glück beim
Gebrauchtkauf.

Komplett verabschieden kannst Du Dich von dem Gedanken zu
allen möglichen Situationen farblich passend beleuchten zu können,
und bei mehr als 20m² Raumgröße dürfte es auch mit der Leistung
eng werden.

Deine Optionen sind im Wesentlichen zusätzliche Kanten zu setzen
und aufzuhellen. Ich würde folgendes vorschlagen:
- 1x PAR 56, kurz, Alu blank, Leuchtmittel 300W Wide Flood (WFL)
- 1x PAR 64, kurz, Alu blank, Leuchtmittel 500W Wide Flood (WFL)
- 1x PAR 64, kurz, Alu blank, Leuchtmittel 1000W Wide Flood (WFL)
- Klappentore zu allen PAR-Kannen
- Lee Full CTB Konversionsfilter, passend zugeschnitten für alle Filterhalter

Alu blank statt schwarz lackiert weil die nicht so heftig stinken bei
Inbetriebnahme, und kurze Kannen weil Du nur mit Spots wenig
reissen kannst.

Damit kannst Du teilweise über Decke oder Styroporplatten aufhellen,
für reines Kunstlicht wird es in kleinen Räumen reichen, wenn Tageslicht
mit einfällt sollte es mit den CTB-Filtern drauf noch zum Aufhellen reichen.

Für Leuchtstofflampen und Metalldampflampen ist das natürlich nichts,
und die ersten 150 Euro Deines Budgets bist Du dann mindestens schon los.
Da ist dann aber auch noch kein Stativ enthalten, kein Meter Verlängerungskabel,
kein Streurahmen oder sonstwas.
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Montag, 26. Januar 2015, 11:50

Warum so aggressiv? Ich suche nur eine Art Kompromiss, mit denen man die meisten Situationen, die ich genannt habe, irgendwie langsam angehen kann.
Schade, dass man nach einer einfachen Frage direkt als größenwahnsinniger Dummkopf dargestellt wird.

Zu deiner Empfehlung: Ich nehme an, du empfiehlst 2x 300w und 1x 1000w wegen der Möglichkeit, mit dem ISO-Wert entsprechend hoch zu gehen und um den Stromkreis zu schonen?

Michael - Visual Pursuit

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Montag, 26. Januar 2015, 12:24

Warum so aggressiv?


Da ist keine Agressivität beabsichtigt oder formuliert. Echt nicht.

Zitat


Ich suche nur eine Art Kompromiss, mit denen man die meisten Situationen,
die ich genannt habe, irgendwie langsam angehen kann.


Dazu hast Du eine ausführliche und begründete Empfehlung bekommen
und bedankst Dich dafür indem Du mir Aggressivität unterstellst?

Hmmmm...... wer von uns beiden ist denn jetzt aggressiv?

Ja, klar: Du hast Dir verdammt viel vorgenommen und hast dafür
eigentlich Null Budget. Das wissen wir beide, und da braucht man
auch nicht drumherum zu reden.

Die nüchterne Analyse Deiner Situation und ggf den Hinweis auf
konzeptionelle Lücken solltest Du allerdings aushalten können.

Wird sonst im Einsatz wenig erfolgreich, wenn Du schon in der
Planungsphase so dünnhäutig reagierst. Bei dem Budget geht eben
nur Improvisation und Gebastel.

Zitat


Zu deiner Empfehlung: Ich nehme an, du empfiehlst 2x 300w und 1x 1000w
wegen der Möglichkeit, mit dem ISO-Wert entsprechend hoch zu gehen und
um den Stromkreis zu schonen?


Genauer lesen: 300/500/1000W sind empfohlen.
Das trägt verschiedenen Entfernungen Rechnung und sorgt dafür
daß Du ohne Dimmen auskommst, notfalls auch mal mit 1kW über
die Decke gehen kannst (wenn eine da ist), dabei mit unter 2kW
Gesamtleistung schwache Hausnetze (10A) nicht überlastest.

Und schlussendlich muss es ja im Zweifel zur Allgemeinbeleuchtung
passen, da hilft es nicht wenn Du mit einer einzigen Lampe alles totschlägst.
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Matti, joey23

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Montag, 26. Januar 2015, 12:38

Was Michael - Visual Pursuit sagen will, ist: Sei dir bewusst, dass du für 250€ kompromisse einegehen musst. Langleibigkeit, Robustheit, Gewicht, Leistung, Temperatur, Lichtfarbe, Befestigung, Stabilität.. All das sind wichtige Faktoren, und es hat gute Gründe warum ein Lichtset von Dedo 2000-3000€ kostet. Man kann eben auch für weniger Geld Licht machen, aber dann ist eben nicht immer alles perfekt.

Er wollte dich nicht angreifen, nur auf diesen Punkt hinweisen. Recht hat er, wenn ich mir so anschaue, was ich als Rückmeldungen zu meinem Licht-Artikel teilweise per PN bekomme. Neulich hat jemand mich per PN zur Sau gemacht, weil er mit einer PAR-Kanne mit 500W bei Tageslichtlicht draußen die Schattenseite eines Hauses aufhellen wollte. Was soll ich dazu noch groß sagen? ;)

Also: Alles gut. Sei dir nur bewusst, dass du da einen Kompromiss kaufst, der deinem Budget geschuldet ist. Letztlich erfordern Situationen wie farbige Wände, holzgetäflete Decken, zu schwache Sicherungen, unkontroliertes Tageslicht und so weiter immer eine ordentlichde Portion Erfahrung und experimentierwillen. Ich mache seit über 10 Jahren Licht und habe nen ganzen Haufen Technik, und trotzdem komme ich immer wieder in Situationen, wo ich erst mal doof da stehe und nach einer Lösung suchen muss, für ein Problem was ich so vorher in 10 Jahren noch nicht hatte.

Matti

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Montag, 26. Januar 2015, 12:43

Tut mir Leid, ich hab etwas überreagiert, ist nicht so mein Tag heute. :S

Und natürlich bin ich dankbar für jeden Tipp, den ich kriege. Gerade wenn die so ausführlich geschrieben sind wie deine, versteh mich da bitte nicht falsch.


Par Kannen sollten sich ja, wenn sie im guten Zustand sind, problemlos gebraucht kaufen lassen. Wenn ich mal auf ebay-kleinanzeigen gucke, kommen mir da schon sehr viele "gute" Angebote entgegen.
Die Leuchtmittel, Flügeltore und Filter würde ich dann natürlich seperat bei Thomann o.ä bestellen. Muss man da auf irgendwelche Maße achten? Oder ist das bei den Kannen (je nachdem ob 56, 64 etc.) genormt?

Und eine Frage noch: Die Kannenwerden ja über Muttern am Stativ befestigt, wenn ich das richtig sehe. Muss man beim Stativkauf irgendwas besonderes beachten?

Liebe Grüße!


@Joey: Wie gesagt, bin heute mit dem falschen Fuß raus. Alles gut, sorry nochmal von mir.

Dass ich Kompromisse schließen muss und auch ganz sicher kein Profiequiptment bekomme war mir auch klar - deswegen auch die Frage nach dem eurer Meinung nach besten Kompromiss. :)

rick

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12

Montag, 26. Januar 2015, 12:48

Matti der Grundsätzlichegedanke ist der, Du kannst mit Tageslichtlampen nicht so hart ausleuchten wie mit Scheinwerfern und Du kannst den Abstrahlwinkel (nahezu) nicht verändern. Mit Scheinwerfern/Parkannen kannst Du sowohl hart als auch weich ausleuchten (nicht ganz so weich wie mit Tageslichtlampen in Softboxen, aber auch abhängig vom Platz) und Du hast Einfluß auf den Abstrahlwinkel (sei es über das Leuchtmittel, den Reflektor oder den Scheinwerfer). Flexibler sind also Scheinwerfer. Allerdings sind die Teile schwerer und gefährlicher, das schlägt sich dann wieder bei den Stativen nieder. Einfach mal so einen PAR64 über Kopf aufhängigen ist eine andere Hausnummer als eine Tageslichtsoftbox irgendwo mit einer simplen Stativklammer dran zu schrauben.

Sowas wie das Galgenstativ aus Deinem zweiten Link kannst Du komplett vergessen, wenn Du das nutzen willst mußt Du es irgendwo festbinden damit sich die Softbox nicht von alleine senkt und Du mußt es ordentlich beschweren damit es nicht umkippt. Das sind jetzt nur die praktischen Überlegungen Dinge wie Farbindex spare ich mir an dieser Stelle.

Vielleicht wären Red-Head Nachbauten (http://www.amazon.de/Fotografie-Videolic…MBQP2E1TBDJPPSJ) im 3er Set eine Überlegung für Dich, da ist bis auf die Lee Folie alles dabei, die Stative sind allerdings dürftig. Die sind mit Stativen und Transporttasche(n) nicht teurer als 3 Par Kannen mit Leuchtmitteln und Barndoors. Wenn das Packmaß keine so große Rolle spielt, dann nimm die Par Kannen, aber drei brauchbare Stative plus TV-Bolzen oder Spigot+Rapid Adapter oder anderen Befestigungen liegen so um die 130,- Euro (schau bei Thomann nach den günstigen Stativen bis 2,8m Höhe mit Quertraverse). Lee Folien 3xCTB 3x216 (white Diffusion) ca. 20,- Euro. 2 Reflektoren ca. 30-40 Euro. Ein Sack Wäscheklammern 1,- Euro bei Kik. Bleiben noch ca. 70,- Euro für Par Gehäuse 3x Leuchtmittel und Flügelbegrenzer (die sind meist das Teuerste). Verlängerungskabel und Reserve Leuchtmittel passen dann nicht mehr ins Budget.

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Montag, 26. Januar 2015, 13:00

Diese Softboxen-Geschichte hab ich schon abgeschrieben.

Über die Teile bin ich auch schon gestolpert.
Allerdings weiß ich nicht, wie das bei denen auf Langzeit aussieht.
Man hört ja immer mal wieder, dass die teilweise komplett defekt geliefert oder nach kurzer Zeit dazu neigen, kaputt zu gehen.

rick

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Montag, 26. Januar 2015, 13:36

Muss man beim Stativkauf irgendwas besonderes beachten?

Wenn das Stativ ein 1/4 oder 3/8 Zoll Spigot hat brauchst Du Manfrotto Rapid Adapter (http://www.thomann.de/de/manfrotto_rapidadapter_014ms.htm). Hat das Stativ eine Spigot oder Zapfen Aufnahme brauchst Du sowas -> http://www.thomann.de/de/adam_hall_ss_01…r_uni_clamp.htm oder sowas http://www.thomann.de/de/manfrotto_264.htm Hat das Stativ eine Zapfenaufnahme in der ein (rausnehmbares) Spigot steckt, empfehle ich den zweiten oder dritten Link. Die Verbindung Zapfenaufnahme->Spigot->Rapid Adapter ist wackelig. Bei der Zapfenaufnahme gibt es zwei Größen, die großen hats Du aber eigentlich bei den teureren Stativen (z.B Windups)

Bei den Barndoors würde ich einfach bei Thomann schauen welche sie zur Parkanne anbieten, auch bei ebay geben ja viele Verkäufer den Hersteller der Kanne an. Bis jetzt haben bei mir sämtliche Begrenzer für PAR56/64 gepaßt auch wenn sie nicht vom gleichen Hersteller sind. Zur Not muß man vorne am Gehäuse an den Aufnahmeschlitzen etwas rumbiegen.

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Montag, 26. Januar 2015, 14:25

Danke dir!

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16

Dienstag, 27. Januar 2015, 09:25

Tut mir Leid, ich hab etwas überreagiert, ist nicht so mein Tag heute. :S


Schwamm drüber. Auch wenn man mir das manchmal unterstellt,
investiere ich in Foren nie Adrenalin.

Zitat


Par Kannen sollten sich ja, wenn sie im guten Zustand sind, problemlos gebraucht kaufen lassen.


Ja, lohnt aber nicht. Die kosten ja fast nichts mehr, bei irgendwas zwischen 25 und 30 Euro
inclusive Leuchtmittel - was soll da noch groß billiger werden ohne daß Du komplett
runtergeranztes Material bekommst?

http://www.envirel.de/Licht-und-Lichteff…hed::15341.html
http://www.envirel.de/Licht-und-Lichteff…warz::5964.html

Envirel zieht bald um, die reduzieren gerade ihre Lagerbestände und bieten
teilweise bis zu 50% Rabatte an wenn Du telefonisch bestellst. Du kannst
die Kits grösstenteils variieren, also Leuchtmittel tauschen oder Kram dazunehmen.

Zitat


Oder ist das bei den Kannen (je nachdem ob 56, 64 etc.) genormt?


Ist es. Resttoleranzen erledigt man mit ein wenig Kraft.

Zitat


Und eine Frage noch: Die Kannen werden ja über Muttern am Stativ befestigt,
wenn ich das richtig sehe. Muss man beim Stativkauf irgendwas besonderes beachten?


Stative haben meist so genannte Baby-Zapfen (5/8" ~ 16mm) oder Hülsen für
Junior-Zapfen (1 1/8" ~ 28mm, auch TV-Zapfen genannt), schwere Stative haben
oft Universalanschlüsse die sowohl Baby-Zapfen als auch Hülse plus Junior Hülse bieten.

Ich verwende abhängig vom Gewicht der Lampe Rapidapterhülsen oder Junior-Zapfen,
die rapidapter allerdings mit oben 3/8" Gewinde statt 1/4" Gewinde - ist robuster. Gibt
es ab und an auch mit M10. Die Bohrungen im Bügel der PAR-Kannen sind passend für M10.
http://www.powerrent.de/showshop4/images…ges/014bim1.jpg
https://www.calumetphoto.de/product/manf…r-m10/MAN014MS/
Seegerringe oder Federringe nicht vergessen, damit sich nichts löst.

Was die Stative angeht: Es gibt tonnenweise sehr klapprige Stative, man kann
allerdings auch sehr viel Geld ausgeben. Königsklasse sind C-Stands, die es
bei Foto Morgen sogar inclusive Grip Head und Ausleger schon für 149 Euro gibt.
http://www.foto-morgen.de/Studioausstatt…K-3.html?pgNr=2

Ich weiss - nicht Dein Budgetrahmen. Aber da wäre jeder Cent gut angelegt,
die begleiten Dich die nächsten Jahrzehnte (!).
Je billiger und klappriger Du kaufst, umso mehr musst Du in Sandsäcke
investieren oder an Havarien einkalkulieren.

Zu guter Letzt: Kabel.
Kauf sie nicht zu kurz, und kaufe nur gute Kabel nach dem Standard H07RN-F
mit passenden Gummisteckern. Da kann Dein Leben dran hängen.
Auch keine Haushaltsmehrfachsteckdosen für 1,99 EUR, kauf Baustellenqualität.

Wenn Dir noch was einfällt - frag ruhig weiter.
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Dienstag, 27. Januar 2015, 12:40

Danke für die Info mit Envirel - weißt du, wie lange die noch da sind?
Sonst würde ich mich da auf jeden Fall mal melden.

Ich hab da allerdings gerade mal ein wenig rumgestöbert und konnte bei PAR-64-Leuchtmitteln kein 1000w WFL entdecken, allgemein finde ich die nur sehr schwer im Internet.
Auch bei PAR 64 500w gibt es fast nur Angebote für Medium Flood. Oder übersehe ich da was?


Meinst du:

http://www.amazon.de/Schwabe-Verteilerst…ords=Baustellen

http://www.ebay.de/itm/like/360801840932?lpid=106&chn=ps

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Dienstag, 27. Januar 2015, 14:38

Für PAR64 gibts eher MFL (Medium Flood), zB hier: http://www.thomann.de/de/osram_alupar64_cp62_mfl_240v.htm
Und von Silvana gibts noch ein "Very Wide Flood": http://www.thomann.de/de/sylvania_par64_1000w_vwfl_cp95.htm

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 03:32

Danke für die Info mit Envirel - weißt du, wie lange die noch da sind?


Die ziehen im März um - aber die räumen jetzt ihr Lager,
das geht ja nicht an einem einzigen Tag.

Zitat


Ich hab da allerdings gerade mal ein wenig rumgestöbert und konnte
bei PAR-64-Leuchtmitteln kein 1000w WFL entdecken, allgemein finde
ich die nur sehr schwer im Internet.


Medium Flood geht in kurzen Kannen auch. PAR-Kannen werden
halt hauptsächlich als Bühnenlicht eingesetzt, und da möchte man
ja gezielt sichtbare Lichtstrahlen im Dunst sehen. Daß VNSP in langen
Kannen also viel häufiger verkauft wird ist völlig normal.


Zitat



Ja, genau.

Zitat



Nee, das ist Drehstrom. Du brauchst einphasig:
http://cgi.ebay.de/281397330392
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Matti

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Sonntag, 22. März 2015, 02:22

Hi,

die Frage des Lichtes ist meist nicht eine Frage des Geldes. Licht ist sehr günstig zu leihen, ich mache das ständig. Wichtig ist die Kenntnis WAS man leiht und was man damit WIE ausleuchtet. Dann wird es plötzlich sehr effektiv und die Bilder werden gut. Das ist auch schon das ganze Geheimnis. Der Rest ist WISSEN.

Vielleicht helfen Dir meine Licht Tutorials. Kannst ja mal reinschauen.

Liebe Grüße
Lutz Dieckmann
Danke für´s Lesen. Mehr auf: http://hd-trainings.de und http://hd-filmschule.de

Lutz Dieckmann auf Facebook oder 06102/75 64 85

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