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Nimbus

Vertical Studio

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61

Dienstag, 5. Juni 2012, 12:34

Diverse Fragen:

Bin ich richtig in der Annahme, dass 3 PAR-Kannen eine Szene vor Greenscreen aufwerten und das Keying vereinfachen würde?

Optimal wäre pro Kanne mehrere verschiedene Leuchtmittel, damit man je nach Szene den Abstrahlwinkel wechseln kann?

Und noch eine Frage, um zu prüfen, ob ich eurer Diskussion folgen kann: Das Stativ im 1. Post kann sowohl für 1 als auch für mehrere PAR-Kannen verwendet werden. Bei der Verwendung für eine einzige Kanne pro Stativ wird jedoch je eine Klemme (http://www.thomann.de/de/stairville_universalklammer.htm) benötigt?

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62

Dienstag, 5. Juni 2012, 12:45

Diverse Fragen:

Bin ich richtig in der Annahme, dass 3 PAR-Kannen eine Szene vor Greenscreen aufwerten und das Keying vereinfachen würde?


Nein, eher 4 bis 5 Baustahler mit Diffusor, 2 bis 3 vor dem Protagonisten, 2 weitere hinter ihm auf den GS.

Zitat

Optimal wäre pro Kanne mehrere verschiedene Leuchtmittel, damit man je nach Szene den Abstrahlwinkel wechseln kann?


Der Abstrahlwinkel und das rel. gerichtete Licht von den Teilen ist für viele klassische Anwendungsformen absolut unbrauchbar.

Zitat

Und noch eine Frage, um zu prüfen, ob ich eurer Diskussion folgen kann: Das Stativ im 1. Post kann sowohl für 1 als auch für mehrere PAR-Kannen verwendet werden. Bei der Verwendung für eine einzige Kanne pro Stativ wird jedoch je eine Klemme (http://www.thomann.de/de/stairville_universalklammer.htm) benötigt?


Hey, das ist kein Rezept zum glücklich werden und auch keine ultimative Verfahrensanweisung, sondern nur ein Entwurf für einen mögl. Aufbau.

joey23

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63

Dienstag, 5. Juni 2012, 12:52

Zum Ausleuchten von Greenscreens sind PAR-Kannen komplett ungeeignet. Dafür würde ich einfache 5€-Leuchtstofflampen mit Fassung im Baumakrt kaufen. Die Ausleuchtung der Person vor dem Greenscreen richtet sich nach der Szene in die die Position eingebaut werden soll. Die Ausleuchtung der Person muss dieser Szene möglichst zu 100% entsprechen.

Ich bleibe bei meiner schon öfter geäußerten Meinung, dass Greenscreen nichts für Amateurfilmer ist. Kaum einer hat den notwendigen Platz (weniger als 5 Meter zwischen Person und Screen sind imho unbrauchbar), kaum einer hat das notwendige Equipment (Thema Ausleuchtung, Thema Kamera) und noch weniger verstehen wie man das Material nachher am PC sauber verarbeitet. In der Regel sehen Amateur-Greenscreen-Aufnahmen einfach unterirdisch aus. Dabei können sich Amateurfilmer doch aussuchen was sie drehen wollen, und müssen nicht zwangsweise Star Treck nacheifern.

Zitat

Optimal wäre pro Kanne mehrere verschiedene Leuchtmittel, damit man je nach Szene den Abstrahlwinkel wechseln kann?


Genau so ist es.

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Nimbus

Neo

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Dienstag, 5. Juni 2012, 18:08

@Joey33: Gut das stimmt natürlich was du über die Greenscreenaufnahmen sagst und das das Thema nicht so ganz einfach ist.
Aber es gibt ja auch faltbare Greenscreens (ähnlich wie Reflektoren). So einen habe ich und damit klappt das ganz prima.

Könnte man theoretisch den Greenscreen mit Baustrahlern ausleuchten, und die Person dann mit den PAR-Kannen, um eine gewisse Lichtstimmung zu simulieren?
Aber wie du schon gesagt hast, müsste dann die Person schon einige Meter vom Greenscreen entfernt sein, damit die PAR-Kannen die Beleuchtung des Greenscreens nicht beeinflussen...

Hab mir im übrigen gestern das Equipment aus 3 PAR Kannen und Zubehör bestellt, bin echt gespannt!

Broken Tape Productions

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65

Dienstag, 5. Juni 2012, 18:56

Sehr schöner Beitrag. Vielen Dank für die "Erleuchtung" :D

Mal ne Frage: Wie schaut es denn mit Stufenlinser aus? Die hätten ja den Vorteil, dass ich das Licht fokussieren oder eben komplett streuen kann. Außerdem leuchten die auch noch wesentlich heller.
Sind Stufenlinser auch brauchbar?

Danke

joey23

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Dienstag, 5. Juni 2012, 21:07

Klar, Stufenlinsen sind quasi wie PAR-Kannen, haben aber eben durch ihre Linse eine Fokusierung. Kosten aber eben entsprechend mehr.

@Neo: Ja, die Faltdinger kenne ich. Die sind zumindest vom Farbton schon mal nicht schlecht, und dadurch dass sie relativ klein sind auch leicht ahlbwegs gleichmäßig auszuleuchten. Nur ist das durch die Größe eben mit dem Abstand so eine Sache. In der Praxis wirst du eher das Problem haben, dass die Greenscreen-Beleuchtung auf die Person leuchtet und du Probleme hast die Person wirklich getrennt auszuleuchten.

DigitalframesPS

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Dienstag, 5. Juni 2012, 22:51

Wow echt gut gemacht! Ist irgendwie von der Strukturierung her fast gleich wie bei "Die Chinesische Sonne scheint immer von unten"

joey23

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68

Dienstag, 5. Juni 2012, 23:26

Und das Buch kann ich auch sehr empfehlen, wenn man tiefer in die Materie einsteigen will! Die Struktur ist aber glaub ich bei der Thematik auch nur so sinnvoll :)

SenseLess

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69

Mittwoch, 6. Juni 2012, 07:17

Kurze Anmerkung zu den PC/Plankonvex/Stufenlinsen Scheinwerfern: Ich arbeite sehr viel und gerne mit den Dingern (allerdings in erster Linie im Bühnenbereich). Was man auf alle Fälle beachten muss ist, daß die Leuchtmittel von den Dingern im Vergleich zu den PARs im angeschalteten Zustand erheblich empfindlicher auf Stöße reagieren. Da hat man beim unachtsamen Fokussieren (vor allem wenn sich die Schiene vom Reflektor mal wieder festgefressen hat) schnell mal ein Lämpchen gehimmelt und das ist nicht billig. Wenn mal was klemmt deshalb lieber erstmal den Scheinwerfer ausmachen und dann erst dran rütteln.

Neo

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70

Dienstag, 12. Juni 2012, 15:32

So Leute mein Equipment ist jetzt auch mit PAR-Kannen aufgestockt!
2 x PAR 56 und 1 x PAR 30 + 3 Stairville Stative und diverse Klemmen (Manfrotto Rapidadapter usw)

Ein Stativ war schon etwas kaputt (Feststellrad), schick ich wieder zurück und lass es umtauschen...

Generell ist mir bei den Stativen aufgefallen, das die Teleskopstangen teilweise extrem zerkratzt waren, nachdem ich sie sauber ausgefahren habe! Der Schaden war definitiv schon vorher... man sieht richtig, wie der schwarze Lack abgeschrabbt ist. Nunja...

Jetzt weis ich nicht wie ich die PAR-Kannen an die Stative festbekomme!
Ich glaub mir fehlen diese Zapfen?!

Ich habe 2x die Stairville Unversalklammer
http://www.thomann.de/de/stairville_universalklammer.htm

Und 3x den Manfrotto Rapid Adapter:
http://www.thomann.de/de/manfrotto_rapidadapter_01438.htm

Die Universalklammer kann ich ja direkt an die Stativstange machen und dort dann die PAR Leuchte mit diesem beiliegenden "Bolzen" befestigen (etwas umständlich, die Mutter richtig festzuziehen...).
Der "Bolzen" passt auch notfalls oben in das Loch vom Stativ, aber sitzt dann etwas schief, wenn ich die Befestigungsschraube andrehe! Ist das normal?

Aber mit dem Manfrotto Rapid Adapter kann ich bislang nichts anfangen! :(
Mach ich da irgendwas falsch? Der passt gar nicht so an das Stativ. Wie wird der denn richtig montiert?

Und ist das normal, das die Flügeltore und Filtereinsätze so extrem viel Spiel haben (1-2 cm). Lassen sich auch problemlos drehen, und man hat keine Möglichkeit, das festzustellen.

Gruß, Neo

Nimbus

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Dienstag, 12. Juni 2012, 19:27

Im Moment schwärmen alle von PAR-Kannen. Ich bin auch recht angetan, bin in der Zwischenzeit über folgenden Thread gestolpert:

Ghostpictures kauft ein Lichtkoffer

Nun bin ich einwenig verwirrt. Was ist der Unterschied? Für die Faulen ist so ein Lichtkoffer-Kit doch toll, da passt alles...

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Filmstammtisch

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72

Dienstag, 12. Juni 2012, 19:43

Im Moment schwärmen alle von PAR-Kannen. Ich bin auch recht angetan, bin in der Zwischenzeit über folgenden Thread gestolpert:


Nun die Par Kannen sind eigentlich ein Bühnenlicht, welches hauptsächlich bei Shows und Theater eingesetzt wird. Da sie recht günstig sind, werden sie hier gerne als Filmlicht genommen. Besser beraten ist man speziell mit den fürs Fernsehen entwickelten Filmlicht, oder auch Topferllicht genannt.
Die im Link gezeigten Scheinwerfer sind Ianiro 800 Watt Scheinwerfer, die eigentlich als Standart für ENG Einsätze gelten. Diese haben den Vorteil erstens den Brenner streuen oder focusieren zu können, weiters besitzen sie in der Grundausstattung ein Tor auf den man auch Folien anbringen, oder auch den Lichtaustritt auf einen kleinen Teil der auszuleuchtenden Fläche reduzieren kann.
Ich persöhnlich kann nur jedem von den Kannen abraten, weil zu deren Ausstattung nicht mal ein Stativ dabei ist.

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Nimbus

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73

Dienstag, 12. Juni 2012, 23:21

Im Moment schwärmen alle von PAR-Kannen. Ich bin auch recht angetan, bin in der Zwischenzeit über folgenden Thread gestolpert:


Nun die Par Kannen sind eigentlich ein Bühnenlicht, welches hauptsächlich bei Shows und Theater eingesetzt wird. Da sie recht günstig sind, werden sie hier gerne als Filmlicht genommen. Besser beraten ist man speziell mit den fürs Fernsehen entwickelten Filmlicht, oder auch Topferllicht genannt.
Die im Link gezeigten Scheinwerfer sind Ianiro 800 Watt Scheinwerfer, die eigentlich als Standart für ENG Einsätze gelten. Diese haben den Vorteil erstens den Brenner streuen oder focusieren zu können, weiters besitzen sie in der Grundausstattung ein Tor auf den man auch Folien anbringen, oder auch den Lichtaustritt auf einen kleinen Teil der auszuleuchtenden Fläche reduzieren kann.
Ich persöhnlich kann nur jedem von den Kannen abraten, weil zu deren Ausstattung nicht mal ein Stativ dabei ist.



Hmm ich bin momentan am grübeln und ein bisschen enttäuscht von den PAR Kannen und der geringen Lichtausbeute... 300W ist nicht so viel. Dann kommt noch die Tageslichtfolie davor...
Mit zwei Scheinwerfern bin ich bei 600 Watt. Das ist knapp so viel wie ein Baustrahler...
Ich bin gezwungen die ISO hochzudrehen, sofern ich die Blende etwas schließe. Ich will ja nicht ständig mit Blende 1.8 Filmen ^^

Ich werd die Dinger auf jeden Fall noch ausgiebig testen, sobald ich Zeit habe.

Aber ich muss sagen, das ich den Lichtkoffer aus dem Link von Ghostpictures jetzt irgendwie interessanter finde, wenn er auch mehr kostet...

Alexxx11

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74

Dienstag, 12. Juni 2012, 23:56

Licht setzen ist ja nicht gleich "hell" machen, so wie man es bei den meisten Baustrahler-Versuchen sieht. Es schließt sich ja nicht aus mit vorhandenem Licht zu arbeiten und dann durch die PARs gezielt z.B. die Spitze zu setzen. Nur weil der Lichtkoffer insgesamt mehr Licht erzeugt und sicherlich auch praktikabler ist, finde ich es etwas faul zu sagen, die PARs seien für die Tonne.
Ich habe jetzt ein paar Mal damit gedreht und bin wie gesagt kein Spezi, aber man kann aus den Dingern wirklich was rausholen.
Viel wichtiger ist, so glaube ich, ein Verständnis für Licht zu entwickeln. Das Testvideo von Ghostpictures in dem erwähnten Thread ist bezüglich der Lichtsetzung absolut daneben. Da sah die unbeleuchtete Aufnahme viel besser aus.
Das heißt aber nicht, dass die Lampen nichts taugen, aber zeigt, dass man sich erstmal in die Materie reindenken muss. Ich will nun nicht sagen, dass man sich keine teuren Lampen kaufen sollte, denn das ist immer eine Investition in die Zukunft. Andererseits wenn man bei 2 Lampen bereits kapituliert auf Grund der geringen Lichtausbeute, dann ist die Baustelle in meinen Augen eben eine andere. Nicht das Licht allein, vielmehr eben das Wissen bzw. das Verständnis.

Neo

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75

Mittwoch, 13. Juni 2012, 14:39

Licht setzen ist ja nicht gleich "hell" machen, so wie man es bei den meisten Baustrahler-Versuchen sieht. Es schließt sich ja nicht aus mit vorhandenem Licht zu arbeiten und dann durch die PARs gezielt z.B. die Spitze zu setzen. Nur weil der Lichtkoffer insgesamt mehr Licht erzeugt und sicherlich auch praktikabler ist, finde ich es etwas faul zu sagen, die PARs seien für die Tonne.


Gut das stimmt natürlich, aber ich hab ja nicht gesagt für die Tonne, sondern nur das ich enttäuscht bin was das betrifft...
Aber ich möchte ja neue Lampen haben, damit ich die alten Baustrahler nicht mehr brauch! Gestern abend habe ich zusätzlich zu 2 Par Leuchten ein Baustrahler aufgestellt, um die Gesamtszene aufzuhellen. Für knapp 250 € die ich insgesamt für die PAR Leuchten + Equipment bezahlt hab, erwarte ich eigentlich schon, das ausreichend Licht da ist... Leider ist wie gesagt die Birne von der 3. Par Leuchte kaputt gegangen, aber so viel heller wird es dadurch ja wohl auch nicht werden.

Ich habe jetzt ein paar Mal damit gedreht und bin wie gesagt kein Spezi, aber man kann aus den Dingern wirklich was rausholen.
Viel wichtiger ist, so glaube ich, ein Verständnis für Licht zu entwickeln.


Richtig, das ist auf jeden Fall wichtig! Und das möchte ich ja auch lernen. Vllt kann man mit den Par Leuchten gut und gezielt Licht setzen, wenn der Raum ohnehin schon hell ist... Aber wenn man im dunkeln dreht, kommt man mit den Leuchten einfach nicht weit, es sei denn man dreht wirklich die ISO auf 800 und mehr... Und das ist mir ein Dorn im Auge!

Ich habe bei Thomann ja ne 30-Tage Geld zurück Garantie... hoffe das ich somit die Dinger notfalls zurück geben kann, zumal ja auch schon vorher Schaden am Stativ waren.. Nunja. Die Tungsten to Daylight Folien sind auf jeden Fall sehr hilfreich!

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76

Mittwoch, 13. Juni 2012, 16:20

Baustrahler sind schon i.O. und besser als der Bühnenkram geeignet, einigermaßen prof. vergleichbares Dauerlicht/Heißlicht kostet 20 bis 50 mal soviel.

Ich hau mal ein paar alte Fotobeispiele rein, z.T. Heißlicht/Baustrahler, z.T. Aufsteckblitz (vergleichbar mit Aufsteckscheinwerfer für Video). Die Fotos sind für heutige Flachbildschirme zu klein, z.T. überschärft und zu hart in den Kontrasten, wurden noch für Röhrenbildschirme bearbeitet, aber man bekommt eine Ahnung.

Mit Licht zeichnen und gestalten, gilt für Foto wie Video.



 Hier klicken für weitere Informationen


Punktuelle harte Lichtquelle ohne Former und Diffuser.




Umgebungslicht plus leichte punktuelle Lichtquelle von vorn.




Hartes gerichtetes Streiflich von links.




Hartes gerichtetes Licht um das Objektiv herum und wenig vorhandenes Umgebungslicht.




Natürliches Umgebungslicht, überbelichtet, minimales Aufhellicht.




Natürliches Umgebungslicht, 2 Blendenstufen überbelichtet, kein Aufhellicht.




Schwaches natürliches Umgebungslicht, frontale punktuelle harte Lichtquelle.




Natürliches Fensterlicht von rechts, diffuse Licht zur Aufhellung von vorn.




Natürliches Umgebungslicht,Halbschatten unter Bäumen, leichtes Aufhelllicht von vorne.




Natürliches Streiflicht, leichtes Aufhelllicht von vorne.




Diffuses Licht von vorne, diffuses Licht auf den Hintergrund, um drei Blendenstufen überbelichtet.-




Gerichtetes Licht von links, leicht difusses von rechts.




Gerichtetes Licht von rechts auf den Hintergrund, diffuses frontal auf den Vordergrund.




"Theaterlicht", zweimal gerichtetes Licht frontalvon vorne.




Taschenlampenlicht von links.




Diffuses natürliches Umgebnugslicht, Aufhellicht von vorne.




Vorhandenes kräftiges Deckenlicht, Aufhellicht von vorne, leicht überbelichtet.


Aufgrund des teilweise nicht ganz jugendfreien Inhalts wurden die Bilder in einen Expander gesetzt. Beim nächsten Mal bitte "normale" Bilder wählen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (13. Juni 2012, 20:16)


Neo

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77

Montag, 18. Juni 2012, 12:04

Ich hab die Dinger jetzt wieder zurückgeschickt und kauf mir demnächst doch n hochwertigen Lichtkoffer. Wenn er auch mehr kostet, sehe ich da mehr Potenzial und Möglichkeiten drin, das Licht zu gestalten und das Bild auch ordentlich hell zu haben (dunkler geht ja immer).

rick

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78

Montag, 18. Juni 2012, 13:55

Ich hatte ja bereits erwähnt das selbst 2000W gerade mal für ca. 1,5 Meter, bei etwa F/2.8-3.5 und ISO 100 und 1/50 reichen. Deine 600Watt, die Du jetzt hast (bzw. hattest) sind quasi nichts wenn sie nicht dicht am Motiv stehen. Bei Interviews setze ich 2000-3000Watt Tageslichtlampen ein und bei Filmszenen bis zu 12.000Watt (je nach Entfernung und Raumgröße). Mehr Licht als nötig bedeutet auch, daß man nicht immer mit maximaler Offenblende filmen muß, und einem die Motive dadurch nicht so leicht aus dem Fokus geraten. Ein Lichtkoffer gibt Dir sicherlich mehr gestalterische Möglichkeiten , und ist bestimmt keine schlechte Entscheidung. Wenn es aber nur um Lux und Farbtemperatur geht, dann bin ich mit meinen Tageslichtlampen durchaus zufrieden. In Sachen Preis pro Lux sind nur Baustrahler günstiger.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg mit dem zukünftigen Lichtkoffer und wäre sehr an einem Erfahrungsbericht interessiert.

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Neo

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Donnerstag, 28. Juni 2012, 18:35

Hey,

ich habe auch mal eine Frage.

Ich habe mir nun ND-Folien besorgt, um das Licht der Par-Kannen runterzuregeln,
allerdings wenn ich mehrere ND-Folien miteinander kombiniere oder noch mit ct Folien kombiniere, werden die Folien heiß und bleiben dann aneinander kleben, sodass wenn man sie löst, die Folien an Beschichtung verlieren.

Kann man da irgendetwas gegen machen?

joey23

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80

Samstag, 30. Juni 2012, 03:38

Folien in einen Filterrahmen stecken. Dann berühren sie sich nicht und können nicht aneinanderkleben. Folien sind aber immer Verbrauchsmaterial, werden mit der Zeit spröde und bleichen aus.

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