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Kalle

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1

Freitag, 17. Juni 2011, 18:11

Kauf-Entscheidungshilfe für kleines Lichtset

Hallo,

ich habe gerade bei Ebay dieses Energiespar-Lichtset gesehen und dachte mir, es wäre vielleicht ein preisgünstiger Einstieg. (Habe bislang nur mit Baustrahlern, Schreibtischlampen mit E-birnen drin und so etwas herumprobiert, bin aber nicht ganz zufrieden).

http://cgi.ebay.de/3x-Fotostudio-Studiol…=item415a728979

Wäre das eine Maßnahme für einen Hobbyfilmer, der nicht gleich Unsummen ausgeben möchte, oder würdet Ihr abraten?

Danke im Voraus für Tipps!

Gruß,

Kalle

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (17. Juni 2011, 20:20)


Feuerreiter

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2

Freitag, 17. Juni 2011, 20:25

Hallo!
Je nachdem, wofür du das Licht benutzen möchtest?
Das von dir verlinkte ist eher für Portraits gedacht, da es extrem weiches Licht macht.
Für Filme würde ich ein normales Set empfehlen. Es gibt da natürlich die ARRIs für 300€ pro Stück, aber es gibt auch günstige Alternativen.
Ich bin ebenso gerade auf der Suche danach:


PAR64

Für etwa 165€ bekommt man drei PAR64er + Glühbirne + Flügeltor + Konversionsfolie in Tageslicht + Frostfolie für weiches Licht. (bei thomann)
Dann noch drei Lampenstative dazu und man ist gut dabei.

Also:
http://www.thomann.de/de/stairville_par64_kurz_schwarz.htm (x3)
http://www.thomann.de/de/ge_cp61.htm (3x, oder als 500er) (mindestens x3)
http://www.thomann.de/de/stairville_barn…ar_64_black.htm (x3)
http://www.thomann.de/de/lee_farbfolie_nr201_full_ctblue.htm (1x)
http://www.thomann.de/de/lee_farbfolie_nr220_white_frost.htm (1x)

Bei 1000W-Lampen am besten die lange PAR64-Version kaufen, sonst sind die Farbfolien schnell hinüber.
Möglicherweise muss man für die Scheinwerfer noch Filterrahmen kaufen, ich weiß nicht ob das dabei ist - auf dem Foto ja, im Produkttext ist dazu keine Angabe gemacht worden.
http://www.thomann.de/de/stairville_filt…ar_64_black.htm (x3)


Für weniger Geld kann man auch zu PAR56ern greifen. Wo genau der Unterschied zwischen 56 und 64 besteht, weiß ich leider nicht. Ich glaube, die PAR64er sind einfach größer und für mehr Leistung ausgelegt als die PAR56er...



PAR56

Für etwa 110€:
http://www.thomann.de/de/stairville_par56_short_black.htm (3x)
http://www.thomann.de/de/ge_lighting_nsp_par56w.htm (3x)
http://www.thomann.de/de/stairville_barn…ar_56_black.htm (3x)
http://www.thomann.de/de/lee_farbfolie_nr201_full_ctblue.htm (1x)
http://www.thomann.de/de/lee_farbfolie_nr220_white_frost.htm (1x)

Es gibt auch 500W-Lampen für PAR56, aber da musst du die langen PAR56er kaufen, sonst brennen die Farb-/Frost-/Konversionsfolien durch.


Ich persönlich würde übrigens zur PAR56er-Lösung raten.
Dazu dann nur noch Lampenstative, dann hat man ein Anfangs-Lichtset. Man könnte sich noch ND-Folie kaufen, dann spart man sich einen Dimmer.
Hast du dich schon zum Lichtsetzen belesen? Ein Tipp: Amazon: Achim Dunker - Die chinesische Sonne scheint immer von unten
Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch. Verständlich geschrieben, aber sehr (wirklich sehr) hilfreich.

Wer's kostenlos haben möchte: http://www.movie-college.de/filmschule/l…rei-Punkt-Licht
Hier steht auch das Wichtigste drin, ich empfehle aber das Buch.

Viele Grüße!

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Feuerreiter« (17. Juni 2011, 20:42)


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Kalle

Kalle

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3

Montag, 20. Juni 2011, 20:11

Hallo!

Sorry, daß ich mich erst jetzt melde, aber ich mußte meine Frage erst wieder "ausbuddeln". War durch Topicverschiebung weg. Danke erstmal für die ausführliche Beantwortung :thumbsup: . Dieser Thomann ist ja eine Jahrhundertentdeckung! Kannte ich noch nicht. Da gibt es ja wirklich alles!
Diese PAR waren mir schon früher aufgefallen, aber, da ich keine Ahnung davon habe und die so nach "Disco-Spotbeleuchtung" aussehen, ließ ich zunächst die Finger davon. Scheinen ja echt geeignet zu sein.
Gut, daß ich mir wenigstens schon mal das richtige Buch gekauft habe ;) . Nur lesen muß ich es nun selber und da fehlte bislang bißchen Zeit.(Die zwacke ich nun beim Herumsuchen auf Ebay ab :D ).Bißchen einfache Grundlagen habe ich gelesen: 3-Punkt-Beleuchtung für Interviews, Cockies, Hintergründe, usw. Alles No Budget, "Down & Dirty". V.a. bei "Shut up and shoot". (Sollte ich öfter mal beherzigen... :D )
Zur Verfügung stehen mir bislang 4-5 Baustrahler mit den normalen Grill-Brennern und Energiespar(und Lichtspar)-Einsätzen. Dann noch 2x 45 Watt Energiespar, 5500K. Dazu kommen nun noch 4x 85 Watt Energiespar/5500K und so eine 4-er Halterung.(Soll eine Eigenbau-Softbox werden).
Also bislang kann ich nur sagen: Baustrahler kann man knicken.(Die Stative werde ich noch verwenden ;) ). Achja, ich vergaß noch meine "Brandanschläge" zu erwähnen mit 70iger Jahre-1000-Watt-Filmleuchten für 1 Euro: Also hell machen die Dinger. Sogar sehr hell. Aber wehe, da kommt irgendwas auch nur in die Nähe... 8-)
Achja, 2 kleine Steckerdimmer habe ich auch.
Machen denn die PAR kein zu punktgerichtetes, spotartiges Licht, oder sehe ich das falsch?

Schönen Gruß,

Kalle

p.s: Wofür ich das Licht nehme. Also: 1.)Abläufe in Räumen, wie z.B. mal ein schnelles Interview, ohne gar zu lange Aufbauten, Arbeiten und Arbeitsabläufe, kann auch mal im Freien, oder in einer Halle sein.(Im weitesten Sinne, wenn man so will, "Doku")
2.) Experimentieren, experimentieren und experimentieren, einfach, weil es spaß macht.
3.) Doku-Sachen unterwegs,(hier habe ich natürlich extrem schlechte Karten)
4.) Will nicht ganz ausschließen, daß ich mich mal aus Spaß an der Freude auch an etwas Szenisches herantraue.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kalle« (20. Juni 2011, 20:18)


Feuerreiter

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4

Dienstag, 21. Juni 2011, 14:55

Hallo Kalle,

zu den Baustrahlerstativen: Die sind in Ordnung, aber irgendwann sollte man sich auch noch "richtige" Stative kaufen, damit die Sicherheit gewährleistet ist. Für den Anfang reicht das aber vollkommen.
Die PAR-Scheinwerfer machen von Haus aus gar kein Licht ;) die Leuchtmittel gibt es in verschiedenen Ausführungen:

-Narrow Spot
-Medium Flood
-Wide Flood

(und Zwischensorten)

Die Bedeutungen sollten dazu ja klar sein. Die Narrow Spots sind gut zum Filmen, da du damit auch genauer ausleuchten kannst. Ein Wide Flood o.ä. wäre zu weitwinklig, er würde so wie die Baustrahler alles hell machen. Akzente setzen ist damit aber kaum möglich.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie mit PAR-Scheinwerfern im Film gearbeitet habe. Das werde ich aber bald tun, dafür würde ich die Narrow Spots nutzen.


Zu deinen Nutzungsbereichen:
Zu 1) Das Aufbauen sollte relativ schnell gehen. Stative, Scheinwerfer drauf, Ausleuchten: Wenn man sich beeilt, ist man in 10 Minuten fertig, vielleicht sogar eher.
Zu 2) ;)
Zu 3) Dafür empfählen sich Reflektoren, dann bist du vom Strom unabhängig, kannst das Licht aber trotzdem kontrollieren.
Zum Beispiel http://www.amazon.de/Delamax-5in1-Faltre…/dp/B001GA25JC/
Zu 4) Dafür sind die Scheinwerfer natürlich gut geeignet. ;)

Viele Grüße!

Kalle

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Dienstag, 21. Juni 2011, 20:49

ja, den Punkt mit den Reflektoren sollte man mal echt getrennt behandeln! Ich glaube, die Dinger werden unterschätzt. Selbst an einem verhangenen Tag kann ich immer noch das Licht von irgend einem Fenster dahin dirigieren, wo ich es brauche.
Das ist natürlich als 1-Mann-Team ebenfalls (fast) nicht möglich, es sei denn, man hat einen Moment Zeit und der Protagonist steht auf einem Fleck, oder sitzt irgendwo. (Oder, man klemmt das Ding irgendwo provisorisch fest). Aber wiegesagt, prinzipiell halte ich sehr sehr viel davon.
Wenn das alles nicht möglich ist, bliebe mir nur noch ein LED-Kopflicht mit Schiene leicht seitlich versetzt, damit es nicht ganz den Flair von News hat. :wacko: (würg, ich weiß) Hmmm, oder ne kleine LED-Leuchte auf einem Gorillapod. Die kann man auch schnell mal vernünftig positionieren,(besser, als Garnichts), allerdings habe ich mit diesen rechteckigen LED-Leuchten noch keine Erfahrung.

Gruß,

Kalle

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6

Mittwoch, 22. Juni 2011, 16:47

Ja, Reflektoren sind super - schönes, weiches Licht. Styropor kann man auch sehr gut als Reflektor nutzen.

Alleine wird das alles natürlich etwas schwierig. Es gibt jedoch auch extra Reflektorenhalter:
http://www.amazon.de/Delamax-Reflektorha…/dp/B002JPMVQU/

...was auch eine Möglichkeit wäre.

Die LED-Kopflichter als schnell verfügbare Lichtquelle zu nutzen ist ok (z.B. bei Nacht/Abend), aber für echtes Ausleuchten würde ich sie nicht verwenden. Das hattest du ja aber auch nicht vor. ;)
Meinst du diese? http://www.amazon.de/Joby-GorillaTorch-f…z/dp/B002IT5DIU

Kalle

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7

Mittwoch, 22. Juni 2011, 17:34

Ja, Reflektoren sind super - schönes, weiches Licht. Styropor kann man auch sehr gut als Reflektor nutzen.

Alleine wird das alles natürlich etwas schwierig. Es gibt jedoch auch extra Reflektorenhalter:
http://www.amazon.de/Delamax-Reflektorha…/dp/B002JPMVQU/

...was auch eine Möglichkeit wäre.

Die LED-Kopflichter als schnell verfügbare Lichtquelle zu nutzen ist ok (z.B. bei Nacht/Abend), aber für echtes Ausleuchten würde ich sie nicht verwenden. Das hattest du ja aber auch nicht vor. ;)
Meinst du diese? http://www.amazon.de/Joby-GorillaTorch-f…z/dp/B002IT5DIU

Hi!

Auch ne Variante, diese "Gorilla-Minileuchte". Nein, nicht gaaaanz so krass ;) . Ich meinte diese hier: http://shop.ebay.de/i.html?_from=R40&_tr…-All-Categories . So etwas auf einem Gorillapod befestigt. Paßt in fast jede Tasche und man hat dann wenigstens ein Minilicht dabei, so, für ein kleines Interview, o.ä.(Aber probiert habe ich das wiegesagt auch noch nicht. Nur so ne Idee...)

Gruß,

Kalle

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8

Mittwoch, 22. Juni 2011, 17:45

Tipp zu solchen LED-Lampen:
Kurztest LED-Strahler CN-160 aus Hong Kong

Sind ja anscheinend ganz gut. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Feuerreiter« (17. Juli 2011, 15:38)


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Mittwoch, 22. Juni 2011, 21:31

exakt so in der Art stelle ich mir das vor! Für "immer dabei" sieht es doch klasse aus. Hat Jemand Erfahrungen gemacht mit diesen LED-Baustrahlern? (Beitrag im link etwas weiter unten). Wußte garnicht, daß es das gibt. Sind ja durchaus erschwinglich.

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