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sokrates

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1

Dienstag, 21. Juli 2009, 23:19

Nächtliche Waldszenen

Hallo ;)

Für ein (Horror-)Projekt will ich Szenen im Wald drehen. Das Ganze bestenfalls nachts.
Leider stoße ich dabei nicht nur auf ein low- sondern zero-budget-Problemchen...
Zum Einen habe ich zurzeit nur eine Digitalkamera mit Videofunktion :P (also 640x480, wenig FPS)
Und zum Anderen vermute ich, dass man ohne eine Menge künstliches Licht nachts kein Bisschen sieht.
Einen Camcorder sollten wir noch organisiert bekommen, aber das Licht bereitet mir Bauchschmerzen.
Wieviel Licht braucht man, bzw. reichen da einige Taschenlampen oder Baustrahler mit Autobatterie oder sonstwas?
Kann da jemand von eigenen Erfahrungen berichten?

Danke!

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (22. Juli 2009, 13:29)


Alfanje

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2

Dienstag, 21. Juli 2009, 23:25

dreh tagsüber und bearbeite es so, das es wie nacht aussieht - da gibts nen paar tutorials (day for night)
Ich bin Künstler. Ich darf Das !!!

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Borgory

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3

Dienstag, 21. Juli 2009, 23:34

Mit Taschenlampen könnte man schon was machen aber dann nur sowas wie bei Cloverfield oder so, also aus der Kameraperspektive. Ich wollte auch mal was im Wald drehen und hab nichts hinbekommen^^ Wenn nicht drehst du es halt tagsüber, am besten wenns bewölkt ist, wegen Schatten die zu hart kommen würden und bearbeitest dann dein Video zur Nachtszene. Allerdings sollteste du nicht was Filmen wie Himmel oder so, das würde nicht so klappen.

Was anderes würde mir nicht einfallen.

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Mittwoch, 22. Juli 2009, 11:12

Fahr doch dein Auto in nen Wald/Waldweg und beleuchte somit... Mit ner Silberfolie zum Schatten aufhellen geht das vielleicht.

Marcus Laubner

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Mittwoch, 22. Juli 2009, 11:42

Ich würde es von der Kamera abhängig machen. Wenn du tagsüber drehst, kann es sein, dass der Schwindel auffliegt. Du müsstest wahrscheinlich bei klarem Himmel und direkter Sonneneinstrahlung filmen, um Mondlicht zu simulieren, und das Wetter spielt ja leider nur selten mit.

Wenn du die Kamera organisiert hast, mach einfach ein paar Lowlight Aufnahmen, meine beispielsweise kann man unter solchen Bedingungen vergessen, das rauscht wie Hölle. Wenn du ne gute erwischst, bekommst du Aufnahmen wie in "Collateral" hin. Mit Baustrahlern dürfte das allerdings schwierig werden. Bei Nacht ist der Radius der beleuchteten Objekte sehr klein, sprich du siehst deinen Darsteller und 10m weiter hinten ist alles dunkel, was ja nicht gerade realistisch ist. Und mit Taschenlampen kann ich mir auch gerade keine elegante Lösung vorstellen.

Mr Dude

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6

Mittwoch, 22. Juli 2009, 12:39

Du müsstest wahrscheinlich bei klarem Himmel und direkter Sonneneinstrahlung filmen, um Mondlicht zu simulieren, und das Wetter spielt ja leider nur selten mit.

Wie Borgory bereits sagte, dirkete Sonneneinstrahlung erzeugt aber zu harte Schatten und das wirkt auch bescheuert. Deshalb lieber wenn es bewölkt ist. Oder du drehst in dem schmalen Zeitfenster von 19:30 bis 21:00, wenn es nicht zu viele Szenen sind. Da brauchst du dann fast nicht mehr digital nachzuhelfen... (geht genauso frühs wenn es Dämmert)
Aktueller Film: "Zwei Donuts schlagen zurück" Filmthread

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Borgory

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7

Mittwoch, 22. Juli 2009, 13:50

Was ich immer in Filmen viel beobachte ist, dass die im Hintergrund immer viel ausleuchten, dass man die Sillouetten der Bäume erkennt. Aber ich glaube dass ist für Amateure kaum machbar, weil da sicherlich massig Flutlichter gebraucht werden.

Wenn ihr Personen beleuchten wollt würde ich es probieren nicht die Baustrahler oder was auch immer direkt auf die Person zu strahlen. Vielleicht wie ghostpictures schon sagte, benutzt da reflektoren, ich denke das Licht würde dann weicher kommen.

MichaMedia

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8

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:20

Was ich immer in Filmen viel beobachte ist, dass die im Hintergrund immer viel ausleuchten, dass man die Sillouetten der Bäume erkennt. Aber ich glaube dass ist für Amateure kaum machbar, weil da sicherlich massig Flutlichter gebraucht werden.

Wenn man am Tag dreht, bekommt man das in der Postpro. gut hin.

Wichtig, bzw. am besten ist diffuses Licht am Tag, also keine harten Sonnenstrahlen, wie bereits gesagt wurde. Wenn doch Sonnenstrahlen unvermeidbar sind, weil wir wieder so einen tollen Sommer haben, schattige Stellen suchen und dort wo Strahlen noch durch funkeln, mit z.B. Bettlagen oder so beschatten.
Also dies ist die günstigste und beste Lösung, zumal man dann in der Postpro. Wesentlich mehr Möglichkeiten hat, eine geile Atmosphäre und Szenenbild zu schaffen, als Nachts mit 5000W Kunstlicht, Farbfolien, Reflektoren etc., wenn man sich in diesem Lichtbereich nicht auskennt.

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9

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:48

Man muss aber leider sagen dass man immer sieht wenn Day to Night gemacht wurde...
Sogar bei Hollywood Filmen wie "The Beach". Wer sich damit auskennt wird es sehen...

Ich wäre für den Schwereren Weg, in der Nacht Filmen.
Der Günstigste Weg ist natürlich Day to Night machen.

MichaMedia

unregistriert

10

Mittwoch, 22. Juli 2009, 23:15

Man muss aber leider sagen dass man immer sieht wenn Day to Night gemacht wurde...
Sogar bei Hollywood Filmen wie "The Beach". Wer sich damit auskennt wird es sehen...

Wer sich auskennt sicher, aber bei the Beach haben die meiner Meinung nach gefuscht oder technisch war es nicht soweit.
Man kann am Set schon ausreichend Vorbereitungen treffen und sollte am besten jeden Farbkanal einzeln behandeln und später wieder zusammen fügen. Also man kann schon viel rausholen.
Nachts drehen ohne Lowlight Kamera, bedeutet Kunstlicht, wo das Ergebnis gleich schlechter werden kann, denn mit einem Lichtsetup (Folien etc.) wird’s auch gleich wieder dunkler, wo eben LL-Cam Notwendig ist. Und Nacht + Kunstlicht, ist für die Postpro. schon eher Gift, also problematischer, außer man kennt sich damit aus und setzt die besten Voraussetzungen dazu.

Also wenn man nicht wirklich Erfahrung hat, mit ausleuchten bei Nacht, sollte man es lassen, weil man da gemachte Fehler weniger im Griff bekommt, als direkt D2N.

Es geht ja auch nicht darum, so zu Faken das man es nicht bemerkt, es geht darum das es gut genug aussieht um die Stimmung im Film wieder zu geben.

Tatort112

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11

Donnerstag, 6. August 2009, 01:20

Ich bin zwar überhaupt kein Freund von day for night-Aufnahmen, aber wenn wir von einem "No-Budget-Projekt" sprechen, dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben. Denn selbst wenn Du ein paar Scheinwerfer am Start hast, wirst Du mit ziemlicher Sicherheit ein Problem mit der Stromversorgung haben.
Entschuldigen Sie, darf ich Ihre Muschi streicheln? Klar...wenn Sie meine Katze halten!
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