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Fabsi King

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1

Dienstag, 14. Februar 2017, 08:26

Breitbild Monitor oder zwei nebeneinander?

Hello! :)

Ich arbeite derzeit mit einem Philips 16:9 als Hauptbildschirm und einen älteren 4:3 von Benq als "Zusatzmonitor" für Schnitt usw.

Ist zwar schon ganz gut so, aber nicht optimal. Meine Frage ist jetzt, macht es Sinn einen Breitbildmonitor zu kaufen oder zwei z.B. 24" Monitore nebeneinander zu stellen?
Hat da Jemand schon Erfahrung mit den Breitbildmonitoren gemacht?
Bei der 2er Variante kann man den Arbeitsbereich ja problemlos auf beide Monitore aufteilen. Wie wäre es aber bei einem Breitbild, gibts da vor oder Nachteile (abgesehen vom hohem Preis)? Braucht man da z.B. bestimmte Anforderungen bei der Grafikkarte oder ist man auf irgendeiner Art eingeschränkt etc.?

Vielleicht kann mir da Jemand weiterhelfen.



Gruß, Fabsi

joey23

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2

Dienstag, 14. Februar 2017, 09:18

Zu den PC-seitigen Systemvoraussetzungen kann ich dir nichts sagen, beim Mac geht das einfach so.

Ich habe zwei 27"er mit je 2560x1440 nebeneinander stehen, und bin damit sehr zufrieden. Über einen breiteren Monitor hatte ich mal nachgedacht, allerdings mag ich es lieber, auf einem Bildschirm Premiere zu haben, und auf dem anderen den Mailclient, Finder, Browser, Chatfenster und so weiter. Ein breiterer Monitor würde bei mir also WENN nur einen der beiden 27"er ersetzen, nicht beide. Allerdings reichen mir 2560x in der Breite völlig aus, und in der Höhe sind 1440px auch völlig okay. Ein breiterer Monitor würde vermutlich eh nicht mehr Pixel in der Breite, dafür aber weniger Pixel in der Höhe haben?

movie-grinder

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3

Dienstag, 14. Februar 2017, 11:01

ich hab 2x 24zoll zu hause und wir haben an 2 arbeitsplätzen in der
firma die breit heimer. 24zoll finde ich sehr gut, aber nicht ideal weil
ich ein 1080 bild gerne so dargestellt hätte das noch ein bissel luft
für tools drum herum ist. bei den breit heimern ist es so das die für
einige gui super funktionieren, für andere aber wirklich schlecht. nuke
oder flame zum beispiel, da ist es schlecht. bei ae finde ich das es
weder ein vorteil noch ein nachteil ist, und bei avid, premiere und
photoshop finde ich es super. es kommt also sehr auf die anwendung an.
als allround monitor sind die breit heimer also mMn nicht
empfehlenswert, bei einem dedizierten arbeitsplatz kann es aber klasse
sein. 2x 27 zoll finde ich die beste lösung, an so einem arbeitsplatz
hab ich mal ein paar wochen als freelancer zugebracht und war total
begeistert.

Tiger

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4

Dienstag, 14. Februar 2017, 16:19

Wen die Ansprüche etwas professioneller sind und der Arbeitsplatz hauptsächlich für Film genutzt wird, wäre eine saubere Lösung ein schöner großer GUI Monitor an der Graka und daneben ein (kalibrierter) Broadcast Monitor an einer Video I/O Karte für die Film-Vorschau. Dann stimmen auch die Farben und es gibt keine Microruckler, wenn die Framerate des Films von der GUI Framerate abweicht.

Fabsi King

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5

Dienstag, 14. Februar 2017, 18:30

Die Ansprüche sind schon groß, bloß leider nicht mit dem Budget. :)
Ich werde wohl die 2er 27" Variante nehmen, das klingt für mein Vorhaben am sinnvollsten.
Ein Breitbild-Monitor wäre schon was feines, aber dann wäre man theoretisch immer gezwungen im kleinen Fenster zu arbeiten und man könnte den Vollbildschirm kaum nutzen.
Das ist mit zwei Monitoren natürlich einfacher. Zudem man meistens noch Browser und andere Programme nebenbei am laufen hat.
Was haltet ihr denn von "curved"? Soll ja unteranderem gut sein, wenn man länger vorm PC sitzt und dem Bild mehr tiefe geben.

Meine Grafikkarte gibt jeweils einen VGA, HDMI und DVI Anschluss her.
Ich würde jetzt für beide Monitore DVI und HDMI nehmen. Problem ist dann aber, dass die Farbdarstellung durch die Anschlüsse abweicht.
Welcher Anschluss ist denn der richtige, also nach welchem Anschluss sollte man arbeiten, damit es (fast) überall gleich aussieht? Natürlich ist jeder Monitor verschieden und man wird immer überall leichte Abweichungen haben, aber man muss sich ja irgendwo nach richten.
Oder brauch ich idealerweise eine neue GraKa mit mind. zwei gleichen Anschlüssen? Fragen über Fragen... :whistling:

z3r0_88

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6

Mittwoch, 15. Februar 2017, 07:47

Ich besitze sogar beides.
Ich habe zwei 24" Monitore und einen 34" curved ultra wide.
bei 34" und einem guten Monitor wird dir Software mitgeliefert welche ein Multimonitor simuliert.
Sprich du sozusagen mehrere Raster auf dem Schirm und kannst deine Applikationen darin ins "Vollbild" bringen.
Da ich beruflich Software-Entwickler bin nutze ich trotzdem lieber zwei separate Monitore für die Arbeiten in mehreren Programmen.

Was die Farbwiedergabe angeht wirst du, wie du selbst festgestellt hast, kaum ein exakt gleiches Bild erhalten.
Aber durch zwei gleiche Fabrikate kommt man dem sehr nahe.
Hier gibt es auch weitere Möglichkeiten:
- Z.B. LG bietet eine Kalibrierungssoftware an, welche wenn zwei gleiche Monitore am System sind, diese aufeinander abstimmen kann.
- Oder man nutzt den Datacolor Spider zur exakten Kalibrierung.
- Als letztes bleibt noch die manuelle Kalibrierung. Das ist aber wiederum nicht das einfachste.

Tiger

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7

Mittwoch, 15. Februar 2017, 10:48

- Oder man nutzt den Datacolor Spider zur exakten Kalibrierung.

Kalibrieren ist mehr oder weniger Pflicht, wenn man Fotos oder Filme bearbeiten möchte. Dazu sollten die Monitore den Rec.709 Farbraum abdecken können. Datacolor Spider ist mäßig toll vom Ergebnis. In der bezahlbaren Preisklasse würde ich den X-Rite i1 Display Pro (ca. 200€) zum kalibrieren empfehlen, habe ich auch selbst im Einsatz. Die Monitore sollten dazu 3D LUTs laden und verarbeiten können, softwareseitige Kalibrierung im PC klappt nicht mit jeder Anwendung einwandfrei.