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Mareike_t

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1

Montag, 4. Dezember 2017, 20:14

Tonaufnahmen zuhause aufnehmen

Hallo,

erstmal wollte ich kurz Hallo sagen, da das hier mein erster Post ist. :)

Ich filme und fotografiere sehr gerne und will für meine Eignungsmappe (welche ich für mein Studium "Mediendesign" brauche) ein Film produzieren.
Leider habe ich nicht sehr viel Ahnung von Tonaufnahmen bzw. Aufnahmen von Blasinstrumenten.
Meine Idee: Mit Instrumenten ein Lied aufnehmen und dazu einige Filmszenen zu drehen. Allerdings habe ich nur eine Nikon D 7000 und ein Rode Videomic go Mikrofon für Tonaufnahmen. In einige Videos und auf einigen Seiten habe ich aber noch einiges mehr an Equipment für solche Aufnahmen gesehen. Meine Frage dazu: Braucht man wirklich soviel oder kann man auch gute Aufnahmen mit der Ausrüstung machen, die ich oben genannt habe? ?(
Möchte ungern noch mehr ausgeben.

Tut mir Leid, wenn irgendwas fachlich nicht korrekt ist, aber wie gesagt ich habe nicht viel Ahnung davon und taste mich erst langsam ran :D


(Wenn es schon so ein Thema gibt, dann tut es mir Leid. Ich habe eigentlich alles durchgeforstet und nichts gefunden )


Liebe Grüße Mareike

joey23

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2

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:13

Im Grunde kann man damit schon eine ordentliche Aufnahme machen, die völlig ausreicht, um einen Film zu vertonen. Das wichtigste wird sein, einen geeigenten, möglichst wenig hallenden Raum zu finden und mit dem Mic möglichst dicht an die Tonquelle heran zu gehen.

Mareike_t

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:27

ok danke:) Ja das wird mein nächstes Problem sein. Ich hab ein paar Räume, muss aber erstmal ausprobieren, welcher der Beste ist.

Tiger

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 23:02

Das Videomic Go ist ein Kondensatormikrofon, was bauartbedingt viel Raumschall mit aufnimmt. Für Dialoge ist das hilfreich, für Bläser in einem vermutlich eher kleinen, schlecht akustisch gedämmten Raum (zumindest relativ zu einem akustisch optimierten Studio oder einer Recording Stage betrachtet) ist das suboptimal. Besser fährst du für Gebläse mit einem dynamischen Mikrofon wie z.B. dem Shure Beta 57 oder ein Sennheiser MD 412. Letzteres bekommt man gebraucht fast nachgeworfen.

Mareike_t

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 22:23

Gut zu wissen. Ich hätte jetzt erstmal trotzdem das Videomic go ausprobiert (schadet ja nichts). Dann schau ich aber auch gleich mal nach den anderen Mikrofonen. Kann man das am günstigen auf Amazon bekommen oder gibt es eine bessere Seite, die diese Mikrofone anbietet?

vobe49

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 07:44

Hallo Mareike_t,

Tonaufnahmen sind immer ein besonderes Thema. Ausgewogene Tonaufnahmen sind meist schwieriger hinzubekommen als halbwegs gute Videoaufnahmen, weil jeder Einsatzfall zum Teil völlig andere Anforderungen an Technik und Vorgehensweise stellt. Beispiele: Interviews (klare verständliche Stimme ohne Raumhall), Orchester (richtige Lautstärke-Aussteuerung), einzelne Instrumente (geeigneter Raum, geeignetes Mikro, Aufnahme ggf. über Mixer sinnvoll), Innenaufnahmen (Raumhall der zu verwaschenem Ton führt), Außenaufnahmen (Windgeräusche versauen die Aufnahme ggf. komplett) usw. Die Probleme die auf einen da warten sind deshalb so umfangreich, weil viele technisch und akustische Bedingungen stimmen müssen, um zu einem optimalen Ton zu gelangen. Trotzdem kommt man oft um eine Nachbearbeitung des Tons nicht herum.

Ich will dir hier keine Angst machen sondern nur darauf hinweisen, dass du um's Experimentieren nicht herum kommst, wenn der Ton in deinem zu drehenden Video wirklich wichtig ist. Nicht umsonst läuft bei den Profi-Kameramännern oft jemand mit einer Mikrofon-Angel und einen Aufnahmegerät hinterher und steuert die Aufnahme permanent über Kopfhörerkontrolle nach.

Ich zeichne des Öfteren Darbietungen auf Bühnen auf. Ein Problem ist hier jedes mal, dass bei einer Beschallung durch eine PA-Anlagen oft große Lautstärkeunterschieden zu berücksichtigen sind und die automatische Aussteuerung der Kameras da meist völlig versagt. Da man aber meist sehr auf die Bildaufzeichnung achten muss, wird die zusätzlich erforderliche Aussteuerung der Tonaufzeichnung oft vernachlässigt und am Ende hat man den Salat. Daher ist es immer zu empfehlen, zusätzlich einen Voice-Recorder mitlaufen zu lassen und den sollte eine Hilfsperson überwachen und per Hand aussteuern. Besser ist es noch, auch den Ton vom Mixer des DJ mitzuschneiden. Moderne Mixer bieten da zwischenzeitlich eine Schnittstelle, wo der Mitschnitt gleich auf einen USB-Stick geht.

Und was die Technik betrifft gibt es nicht umsonst Kondensator- oder dynamische Mikros, Ansteckmikros, Wind- und Popschutz, Richt- und Stereomikrofone und vieles mehr.

Gruß vobe49

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wabu, Mareike_t

Mareike_t

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20:56

Hallo vobe49,

Keine Sorge, du hast mir keine Angst gemacht. Eher noch mehr angespornt es perfekt zu machen :D
Gute Qualität erfordert viel Arbeit und leider auch Technik. Ich dachte es gäbe wenigstens hier einen guten Trick oder so, damit ich auch ohne viel Arbeit bzw. Equipment einen guten Ton bekomme. Hatte ich wohl falsch gehofft :D
Danke für deine Ideen, werde natürlich alles ausprobieren. Da ich ja nicht sehr erfahren im Ton bin wollte ich erst mit meinem Mikrofon, was ich schon habe, einen Testdurchgang machen. Wie du schon sagtest um´s Experimentieren kommt man nicht rum und leider ist der Ton ziemlich wichtig, da es eine Art Musikvideo ist:)
Vielleicht finde ich jemanden in meiner Nähe, der mit dabei noch persönlich helfen kann. Werde auf jeden Fall dein Einwand berücksichtigen.

Gruß Mareike_t

vobe49

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Freitag, 8. Dezember 2017, 15:44

Wenn du ein Musikvideo machen willst, habe ich vielleicht noch eine Idee:

Vielleicht kennst du in deiner Gegend einen DJ, der Interesse am Experimentieren hat, über die Ausrüstung verfügt und dich bei deinen Filmaufnahmen vielleicht unterstützen würde.

Gruß vobe49

Mareike_t

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Samstag, 9. Dezember 2017, 09:01

Stimmt, ich kenne jemanden :) den könnte ich mal fragen. Danke :D

Gruß Mareike_t

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