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LasseVI

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Mittwoch, 12. April 2017, 11:51

Mikrofon für Schul AG

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich angeboten bei der Film AG unserer Schule mitzuhelfen und mir den Technik Part ausgesucht. Ich stehe lieber hinter der Kamera, als vor ihr.

Eine Kamera hat unsere Schule schon, jetzt stellt sich noch die Frage, wie das mit dem Ton laufen soll. Das eingebaute Mikrofon hört sich ganz ok an, aber soooo toll ist der jetzt nicht. Ich habe nun überlegt, wie man den Ton nun am besten verarbeiten/aufnehmen kann. Ein externes Mikrofon ist nicht ganz billig, aber ich hab ein Budget von ca. 100€, das ich dafür verwenden kann.

Soll ich mir lieber ein geeignetes Videobearbeitungsprogramm holen und den Ton da bearbeiten oder ein richtiges externes Mikrofon, das den Ton dann direkt in guter Qualität aufnimmt? Laut dieser Seite gibt es Lavalier-Mikrofone und Richtmikrofone, die sich dafür eigenen. Doch was davon wäre für mich/uns das Beste? Beim Richtmikrofon wird ja, wenn ich e richtig verstanden habe, nur der Ton aufgenommen, der von vorne kommt.

Vielleicht könnt ich mich ja ein bisschen aufklären :)

LG

PS: Das Thema der FilmAG wird immer von den Schülern bestimmt, letztes Jahr war es eine Reportage über die Landwirdschaft bei uns. Dieses Jahr wird es wohl auf einen Kurzfilm hinauslaufen.

Bluescreen

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Freitag, 14. April 2017, 02:28

Hallo Lasse,

erstmal Glückwunsch an dich, dass du so früh erkannt hast, dass der Ton in einem Film immens wichtig ist - ich hab dafür ein paar Jahre gebraucht... :D

Ein gutes Videobearbeitungsprogramm kann vieles, aber deinen schlechten Ton kann es auf keinen Fall retten. Mit Software wie Audacity (kostenlos) kannst du zwar so etwas wie Rauschen herausschneiden, viel mehr aber auch nicht.

Deswegen würde ich dir auf jeden Fall ein (halbwegs) ordentliches Richtmikrofon empfehlen. Da du ja sowieso nur das aufnehmen willst, was sich vor der Kamera abspielt (also die Dialoge und nicht die Hintergrundgeräusche im Nebenzimmer), eignet sich das am besten. Lavaliermikrofone sind perfekt geeignet für Interviews und Dokus, nicht jedoch für Kurzfilme, da man sonst immer das Mikrofon im Bild sehen würde.

Hier mal das Standard-Anfänger-Modell: https://www.amazon.de/Rode-VideoMic-Kame…g/dp/B00GQDORA4

Eventuell kannst du dir ja auch die fortgeschrittene Version holen, du könntest fragen, ob du bei der Schulleitung für die Kameraausrüstung ein etwas größeres Budget beantragen könntest, denn Filme machen ist nicht billig.
Im Idealfall könntest du den Ton dann sogar komplett extern aufzeichnen, also über einen Audiorecorder und eine richtige Tonangel.

Ansonsten viel Erfolg bei dem Projekt!

Viele Grüße
Felix

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LasseVI

LasseVI

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Freitag, 14. April 2017, 07:17

Danke erstmal für deine Schnelle Antwort :)
Ob die das Budget erweitern, muss ich mal erfragen. Notfalls liegt das erste Mikrofon ja im Budget, ich denke damit lässt sich such schon ein guter Ton aufnehmen.
Ist das externe aufnehmen nicht sehr kompliziert? Da muss man den Ton doch erst mal so unter das Bild legen, dass das passt. Und dann wird das Schneiden ja auch total kompliziert. Oder gibts da nen Trick?

joey23

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Freitag, 14. April 2017, 08:50

Ich habe einen ausführlichen Ton-Leitfaden geschirieben, Link ist in meiner Signatur.

Tiger

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Freitag, 14. April 2017, 11:36

Ist das externe aufnehmen nicht sehr kompliziert? Da muss man den Ton doch erst mal so unter das Bild legen, dass das passt. Und dann wird das Schneiden ja auch total kompliziert. Oder gibts da nen Trick?

Der Trick nennt sich Filmklappe, das Teil ist genau dafür da. Die Klappe muss sichtbar von der Kamera "geschlagen" werden. Die Klappe wird vorher sauber mit Szenen- und Take-Nummer beschriftet und bei laufendem Ton entsprechend angesagt. Damit lassen sich später Ton und Bild zuordnen. Die exakte Synchronisierung erfolgt über den "Klick" der aufeinandertreffenden Klappen-Sticks. Das ist sowohl im Bild als auch im Ton exakt erkennbar. Hilfreich ist neben sauberer Klappenbeschriftung und Ansage, wenn jemand die aufgenommenen Dateinamen (Video+Audio) am Set protokolliert, das spart später in der Porstproduktion jede Menge Zeit.

Es spricht auch nix dagegen, trotz externem Recorder noch den internen Kameraton für Synchronisatonszwecke mitzunehmen. Viele Schnittprogramme können automatisch eine zweite, extern aufgenommene Tonspur damit synchronisieren. Die Klappe sollte aber trotzdem dabei sein, falls die Automatik mal nicht exakt funktioniert.

Ein guter externer Recorder, der ins Budget passt, wäre der Zoom H1. Vorteil ist, der Tonmann kann sich unabhängig von der Kamera frei bewegen und den Ton "angeln" und man kann damit auch mal Stereo Atmos aufnehmen, gerade wenn ihr auch Dokus macht, ist das wichtig. Vielleicht lässt sich ja auch das Budget mit dem Schulchor und der Theater AG zusammenlegen und ihr kauft gleich einen größeren Recorder für universellen Einsatz. Ein möglicher Nachteil ist allerdings, die im Recorder verbauten Mikrophone reagieren durch weniger Richtwirkung empfindlicher auf Nebengeräusche. Bei manchen Shots ist eine "breite" Aufnahme mit etwas Raumanteil vorteilhaft, bei anderen wieder nicht. Mit nur einem Mikrofon/Aufnahmegerät muss man daher immer irgendwelche Kompromisse machen.

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Freitag, 14. April 2017, 16:29

Was für eine Kamera benutzt ihr denn ?

LasseVI

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Sonntag, 16. April 2017, 07:43

Das mit der Filmklappe wusste ich gar nicht, man lernt immer was dazu. Werde da mal Rücksprache halten und gucken, wie das mit dem Budget aussieht.

Welche Kamera da ist weiß ich gerade gar nicht genau, muss ich noch mal nachgucken.

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Sonntag, 16. April 2017, 10:26

Wenn die Kamera einen Kopfhöreranschluss hat geht für das Rode VideoMic, wenn nicht für den Zoom H1 den könnt ihr auch an den Kamera Mikrofonslot anschließen und bekommt dadurch ein Kopfhöreranschluss.

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