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Ezio

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Samstag, 2. Mai 2015, 01:17

Macht es Sinn ein Mikrofon an ein Rig oder eine Cam zu kleben oder sollte man eher separat mit Angel aufnehmen?

Wollte mal wissen, ob es Sinn macht den Ton vom Kameramann aus aufzunehmen oder ob man lieber separat eine Angel benutzen sollte?
Wenn das Mikro an der Kamera befestigt ist, dann nimmt man eben genau das auf, worauf die Kamera zeigt. Ist das in Ordnung oder macht das wenig Sinn?
Und muss man da auf viel achten (Einstellungen und so) oder geht das weitgehend automatisch, so wie beim integrierten Kameramikro?

Will eigentlich nur kein Rauschen im Ton haben, perfekter Sound ist nicht so wichtig.

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pikk

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Samstag, 2. Mai 2015, 01:24

Na wenn du Personal hast und es sonst keine zwingenden Gründe dagegen gibt, dann auf jeden Fall Tonangel. Allein schon weil du mit einem am Rig montierten Mikrofon wahrscheinlich in den allermeisten Fällen nicht so nah ran kommst.
Außerdem ist es natürlich ne zusätzliche Herausforderung, gleichzeitig Kamera und Rekorder zu bedienen bzw. bei Aufsteckmikros direkt an der Kamera die Pegel im Auge zu behalten.
Allerdings hab ich das auch schon gemacht und eigentlich nie so richtig schlimme Ergebnisse gehabt. Das kommt dann wohl drauf an, wie ausgeprägt dein Perfektionismus ist. :D

jk86

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Samstag, 2. Mai 2015, 12:14

Ich unterschreibe das was pikk geschrieben hat.

Ergänzung:
Ton sollte immer so nah wie möglich aufgenommen werden. Bei Dokudrehs mit viel Bewegung ist es als Einmannteam einfacher, das Mikro an der Kamera zu haben. Idealerweise sollte die Kamera auch die Möglichkeit haben, den Ton einzupegeln und einen Kopfhörerausgang haben (was insbesondere viele DSLRs leider nicht haben). Das Hauptproblem beim Ton ist nicht nur Rauschen, sondern auch Clipping.

Von Tascam ist vor kurzem ein cooles Tool rausgekommen, dieser kleine Mini-Recorder: http://www.tascam.eu/de/dr-10x.html
Kostet allerdings schon soviel wie ein Tascam DR-40 und hat keine Phantomspeisung, dafür ist er kompakter und kommt ohne Kabel aus.

Ezio

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Samstag, 2. Mai 2015, 12:54

Wenn man einen separaten Aufnahmerekorder hat (also nicht die Kamera direkt benutzt), muss man da dann auf Aufnahme jedes mal selbst drücken oder kann man das irgendwie mit der Cam verbinden, dass es automatisch geht, sobald man Film aufnimmt? Und wie speichert man das dann so, dass man den Ton am Ende den Shots zuordnen kann? Hab eigentlich keine Lust da immer ne Filmklappe zu benutzen. xD

Mikro direkt an DSLR (Mark III) soll Müll sein, hab ich gehört...

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Samstag, 2. Mai 2015, 14:23

Mikro direkt an DSLR (Mark III) soll Müll sein


Ja, Mikro an DSLR ist grundsätzlich nicht optimal. Die sind elektronisch nicht auf gute Audioaufnahmen ausgelegt, weil das quasi zusätzliche Kosten für einen relativ unnützen Zweck (sind ja immernoch eigentlich Fotoapparate) verursachen würde. Ich kenn jetzt persönlich kein Beispiel, wo eine beliebige DSLR auch nur ein ZOOM H1 übertrumpft hätte.

muss man da dann auf Aufnahme jedes mal selbst drücken


Sicher gibt es da professionellere Lösungen, die solche Funktionen haben, aber im Semi-Bereich drückt man die Knöpfe meist noch selbst. Ist aber eigentlich halb so wild, denn Audio kannst du ne ganze Zeit vorher laufen lassen, weil es kaum Speicher frisst.

Hab eigentlich keine Lust da immer ne Filmklappe zu benutzen


Genau für die Synchronisation ist die Klappe ja da. Geht aber genauso gut mit einem einfachen Händeklatschen und eigentlich auch fast immer ganz ohne. Wenn du dir die Waveform anzeigen lässt, hast du eigentlich immer irgendwo markante Stellen, die dir bei der Synchro helfen. Alternativ gibt es auch Programme und Plug-ins, die das automatisch machen. Da kenn ich aber jetzt leider nur kostenpflichtige wie z.B. PluralEyes.

jk86

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Samstag, 2. Mai 2015, 14:24

Wenn man einen separaten Aufnahmerekorder hat (also nicht die Kamera direkt benutzt), muss man da dann auf Aufnahme jedes mal selbst drücken

Ja.

Zitat

Und wie speichert man das dann so, dass man den Ton am Ende den Shots zuordnen kann?

Statt einer Filmklappe kannst du einfach ansagen, welche Videodatei du gerade aufnimmst, und dann vor der Kamera schnipsen oder klatschen zum Abgleich von Bild und Ton. Am besten lässt du den kamerainternen Ton mitlaufen, dann ist es am einfachsten. Sinnvoll kann es auch sein, in ein kleines Notizbuch zu schreiben, welche Videodatei zu welcher Tondatei gehört - am besten nach jedem Take. Dann kannst du auch gleich Anmerkungen eintragen, wie "Ton schlecht", "Clipping" oder "zu leise", das erspart dir Arbeit in der Postpro. Dieselbe Zeiteinstellung bei Kamera und Rekorder ist ebenfalls sehr nützlich, um die einzelnen Clips grob zuzuordnen.

Bei einem Making-Of-Dreh, wo wir keine eigene Klappe hatten, habe ich das so gelöst, dass die Tonfrau die Tondatei mit Handzeichen in die Kamera anzeigt. Faust = 10, dann Finger 1-5 für die Zahlen 1-9 (6 = 5 + 1 usw).

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Samstag, 2. Mai 2015, 14:34

Ist es notwendig mit Kopfhörern zu arbeiten oder gibt es beim Zoom H1 eine "automatic" Funktion, bei der alles weitgehend von alleine passiert? Wie gesagt, perfekter Ton ist mir nicht wichtig, aber kenne ich mich halt mit Ton Null aus und Kopfhörer würden mir auch nicht wirklich helfen.

Im Film wird kein Wort gesagt, aber Umgebungsgeräusche sollten ein paar mit drauf sein. Der Rest wird dann nachträglich eingefügt, Fußstapfen und so.

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jk86

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Samstag, 2. Mai 2015, 14:39

Automatisches Pegeln hilft nur, solange der Pegel gleichmäßig ist, und das ist er in der Natur fast nie. Ich würde dir einen Kopfhörer empfehlen. Das richtige Hören lernst du schon noch, aber nicht, indem du alles der Technik überlässt.

pikk

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Samstag, 2. Mai 2015, 14:44

Wenn es ein "Stummfilm" ist, solltest du sogar besonders viel Wert auf die Geräusche legen, weil der Zuschauer sich dann umso mehr darauf konzentrieren wird. Deswegen besser gleich sämtliche Geräusche direkt in guter Qualität am Set aufnehmen, damit sie auch wirklich passen. Hinterher ist das wesentlich schwieriger.
Ich weiß es nicht ganz genau, aber ich glaube, das H1(n) hat einen Limiter drin (regelt den Ton automatisch herunter, wenn es zu laut ist). Ich selbst benutze ein Tascam DR-40, weil man damit zwei Spuren gleichzeitig aufnehmen kann, wobei die zweite leiser ist. Das ist nochmal etwas sicherer als ein Limiter (außer du hast extremes Clipping).
Kopfhörer sollte der Tonmensch allerdings schon auf haben. Das ist immernoch der Sicherste Weg, um Störungen und falsche Einstellungen zu erkennen. Sollte dir auch nicht schaden, wenn du Kamera und Ton gleichzeitig machst, weil du dein Objekt/Subjekt auch gleich noch besser hörst bzw. besser beurteilen kannst, was der Zuschauer nachher hört.

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Samstag, 2. Mai 2015, 15:11

Zitat

Deswegen besser gleich sämtliche Geräusche direkt in guter Qualität am Set aufnehmen, damit sie auch wirklich passen. Hinterher ist das wesentlich schwieriger.


Naja, schwieriger vielleicht schon. Aber manchmal klingen nachträglich aufgenommene Geräusche echt besser als on-set Sound. Sam und Niko von CD sagten mal, dass sie oft Fußstapfen im Schnee aufnehmen und über normale Schritte legen, weil die geiler klingen. :D


Frage: NTG2 + Zoom H1 am Kamerarig und durch Kameramann bedient VS integriertes Kameramikro der Mark III ? Wie groß schätzt ihr den Unterschied?

Frage 2:

Zoom
- H1, H2, H3, H4, H5, H6 ?

Frage 3: Der Akku des Zoom H?, wie lange hebt der? Und reicht eine 16GB Speicherkarte für einen Drehtag?

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Samstag, 2. Mai 2015, 15:21

NTG2 + Zoom H1 am Kamerarig und durch Kameramann bedient VS integriertes Kameramikro der Mark III ? Wie groß schätzt ihr den Unterschied?

Magst du lieber Äpfel oder Birnen? :D
Wenn du auch nur ein Bisschen guten Ton haben willst, nimm besser gleich Abstand von sämtlichen Kameramikros. Ich hab mal mit jemandem gearbeitet, der eine 1DC hatte (10000€) und der Ton war weit schlechter als der, den ich mit meinem 150€-Aufsteckmikro an einem H2 aufgenommen habe. Die Mikros taugen einfach nur in extrem kontrollierten Situationen etwas und selbst dann ist es die Mühe fast nicht wert.

H1, H2, H3, H4, H5, H6 ?


NTG2+H1 geht ja nur mit Adapter. Da solltest du schon lieber was mit XLR nehmen, also H4 aufwärts.

Zitat

Der Akku des Zoom H?, wie lange hebt der?

Das sind handelsübliche Batterien. Brauchst einfach nur genug dabei haben.

Zitat

Und reicht eine 16GB Speicherkarte für einen Drehtag?

Bei 96/24 Wahrscheinlich. Bei 48/16 (DVD) garantiert.

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Samstag, 2. Mai 2015, 15:37

Ist ein Zoom H4 dringend notwendig oder macht ein NTG2 direkt an der Mark III auch schon was her? Das ganze ist nämlich schon recht kompliziert und ich weiß nicht, ob ich mich in das ganze Sound Zeug so schnell einarbeiten kann. Wir drehen nämlich bald. Also besser als das integrierte Mikro wird es doch wohl sein oder nicht?

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Samstag, 2. Mai 2015, 15:43

Ja, das NTG-2 per Adapter und mit Batterie dierekt an der Kamera ist technisch auf jeden Fall besser als nur das interne Mikro der MKIII. Aber worauf du achten musst, ist die Richtwirkung, da, wie du ja schon gesagt hast, Das Mikro dann genau das aufnimmt, was auch im Bild zu sehen ist. Wenn also Atmo aufgenommen werden soll, achte da gut drauf, sonst hast du im schlimmsten Fall ganz leises Vogelgezwitscher und extrem lautes Atmen des Typen, der grad zufällig am Mikro steht. :D

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Samstag, 2. Mai 2015, 15:59

Haha, ja das ist klar. :D

Wenn ich das Zoom H4 benutzen würde mit dem NTG2, welche Kabel bräuchte ich dann?

Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann braucht man eigentlich nur ein XLR-Kabel, das vom Mikro in das H4 geht? Das versorgt das Mikro dann auch mit Strom und allem?
Aber wozu sind dann die Kabel die hier in diesem Set noch dabei sind? Muss ich eigentlich irgendwas auch an die Kamera anschließen? Eigentlich nicht, oder?

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Samstag, 2. Mai 2015, 16:12

Ja, das siehst du richtig. Der Rekorder liefert die Phantomspeisung an das Mikro und braucht es keine Batterie. Geht aber Logischerweise zu Lasten der Batterien im Rekorder. Das mit dem XLR-Kabel hast du auch richtig erkannt. XLR male/female und gewünschte Länge. Thomann ist ne gute Adresse für Qualität, aber auch das weißt du ja offensichtlich schon. ;)
Und was für Kabel sind da jetzt in diesem Bundle drin? Miniklinke Male/Male und Y-Kabel? Da blick ich selbst grad nicht ganz durch mit der Beschreibung, aber die Kabel auf dem Foto sind auf jeden Fall komplett unnötig.

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Samstag, 2. Mai 2015, 16:16

Ich sehe ständig wie Leute in Youtube Videos das Ding an die Kamera anschließen und frage mich ständig wozu? Zoom H4 an Mikro reicht doch? Und der Ton der Kamera wird in der Kamera aufgenommen?
Oder war da nicht noch was mit integrierten Stereo Mikrofonen im H4? Ich versteh das noch nicht ganz, wie man so ein Ding benutzt...

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Samstag, 2. Mai 2015, 16:22

Also grundsätzlich kannst du bei so ziemlich allen Rekordern entweder die eingebauten Mikros benutzen, die einer DSLR überlegen sind oder du schließt ein externes Mikrofon an, um deine speziellen Bedürfnisse zu befriedigen. Bei einigen Modellen geht auch beides gleichzeitig, aber das ist ja jetzt nicht so wichtig. Wenn du mit einer MKIII vernünftig umgehen kannst, lernst du die eigentliche Bedienung eines Rekorders auch sehr schnell, also hab deshalb mal keine Angst. :)
Und ja, Mikro an externen Recorder reicht definitiv. Wer das Signal dann nochmal zur Kamera durchschleift, ist entweder faul oder blöd. :D

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Samstag, 2. Mai 2015, 16:31

Ezio da Du es möglichst streßfrei haben willst, würde ich eher ein H5 empfehlen. Das Pegeln mit dem H4 ist schlecht gelöst. Es gibt keine Drehpotis und selbst mit der Fernbedienung (kostet extra), schaltet das H4 alle paar Sekunden in einen Modus in dem man erst wieder einen Knopf drücken muß um mit den beiden Folien Knöpfen pegeln zu können. Beim H5 und H6 ist das deutlich besser gelöst.

jk86

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Samstag, 2. Mai 2015, 18:30

Frage: NTG2 + Zoom H1 am Kamerarig und durch Kameramann bedient VS integriertes Kameramikro der Mark III ? Wie groß schätzt ihr den Unterschied?

VW Passat Baujahr 2005 vs. Fiat Panda Baujahr 1982: Du fährst vergleichsweise bequem, hast zusätzliche Möglichkeiten, jeder Zweite hat das gleiche Modell, es gibt aber auch längst besseres.

Zitat

Frage 3: Der Akku des Zoom H?, wie lange hebt der?

Kommt auf die Einsatzdauer an. Bei meinem Zoom H4n etwa einige Stunden, es kommt (insbesondere bei Phantomspeisung) aber auch vor, dass er ihn schnell leersaugt. Ich würde immer Akkus statt Batterien einsetzen, das freut den Geldbeutel und die Umwelt. Und bitte verwende nicht die "Stamina"-Funktion (setzt die Aufnahmequalität herab).

Zitat

Und reicht eine 16GB Speicherkarte für einen Drehtag?

Schau mal hier: Audioguide: Speicherkarten

Ezio

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Samstag, 2. Mai 2015, 20:04

Kann man das NTG-2 für derartige Zwecke überhaupt benutzen oder nimmt das zu "gezielt" auf? Wenn ich z.B. von unten nach oben schwenke, von den Füßen auf das Gesicht des Protagonisten, hab ich dann am Anfang ganz laute Fußstapfen und dann plötzlich laute Atemgeräusche? Oder ist der Übergang da weicher und alles, was sich vor der Kamera befindet wird in etwa gleich aufgenommen?

Bei Dialogen soll das Mikro ja recht nah an den Personen sein, aber Dialog gibt's bei mir nicht. Wenn ich weit genug weg bin, passt das dann so in etwa? Oder ist dann alles viel zu leise und es bringt eh nix?


Bin am Überlegen ob ich (da es ja eh keinen Dialog gibt) nicht einfach den kompletten Sound durch Foley ersetze...



Obwohl ich da ja eigentlich auch ein Mikro + Rekorder bräuchte. xD

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