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Baumi

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1

Samstag, 26. April 2014, 11:06

Trotz gutem Mikro minderwertige Tonaufnahmen

Hallo Zusammen,

ich bin alles andere als ein Videoprofi und bitte um etwas Nachsicht für meine laienhaften Ausführungen.

Ich möchte Videoaufnahmen und Screencaptureaufnahmen machen und bekomme es nicht hin, einen zufriedenstellenden Ton aufzunehmen.

Ich habe eine Panasonic HC-V707. Für die Screencaptureaufnahmen steht mir ein Windows-PC und die Software "Camtasia" zur Verfügung. Darüber hinaus habe ich ein MacBook Pro.

Ich hatte zuerst ein Ansteckmikro für unter 5 €, habe mir dann aber dieses Mikrofon zugelegt: http://www.thomann.de/de/sennheiser_me2_ewserie.htm

Doch auch hier bin ich mit den Aufnahmen nicht zufrieden.

Da das MacBook keinen entsprechenden Eingang für das Mic bietet, müsste ich mir wohl einen USB-Sound_Adapter zulegen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Würde so etwas ausreichen: http://www.amazon.de/USB-Sound-Adapter-7…n/dp/B001FA2J3U / oder müsste es schon etwas hochwertigeres sein, wie http://www.thomann.de/de/m_audio_m_track.htm ?

Ist das Sennheiser Mikrofon überhaupt für meine Zwecke geeignet bzw. zu teuer, da es ja eine Wireless-Funktion hat, die ich nicht nutze?

Hatte mir das einfacher vorgestellt, aber das ist es wohl nicht. ;-) Ich danke Euch für Eure Hilfe!

EvilMonkey

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2

Samstag, 26. April 2014, 12:06

Ich kenne mich mit Mikrofonen realtiv wenig aus, allerdings ist die eine Klinke an Macbooks meines wissens nach ein Dual-Anschluss. Kannst also auch ein Mikro reinstecken und es sollte funktionieren.

denis

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3

Samstag, 26. April 2014, 12:08

Zitat

Da das MacBook keinen entsprechenden Eingang für das Mic bietet, müsste ich mir wohl einen USB-Sound_Adapter zulegen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Eigentlich haben alle Macbooks einen kombinierten Audio Ein-/Ausgang. Es gibt auch Adapter um zeitgleich Mikrofon und z.B. Kopfhörer anzuschließen. Allerdings bietet ein hochwertiges (USB) Audio Interface noch andere Möglichkeiten.

Mit dem Ansteckmikrofon bin ich mit allerdings nicht so sicher. Ich würde da eher zu einem Kondensatormikrofon mit Popschutz etc. raten. Wenn du das geschickt außerhalb des Bilder platzierst, dann sollte das auch nicht stören.

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4

Samstag, 26. April 2014, 12:34

Hi,

das Leid mit dem Ton hatten wir am Anfang unseres Projektes auch. Dann hatte man uns den Tipp zum Rode NTG2 gegeben. Super Mikrofon, da es sowohl an XLR Anschlüssen mit 48 V Phantomspeisung betrieben werden kann, sowie über einen Klicken Anschluss an was auch immer Du möchtest mit Batteriespannung (die Batterie ist im Handgriff des Mikrofon).
Dazu ein Mikrofonständer ( das NTG 2 ist ein Richtmikrofon) und alles ist gut.
Dein Sennheiser Ansteckmikrofon ist übrigens FÜR eine Funkstrecke und beinhaltet diese leider nicht (hätte ich zu diesem Preis sehr gerne).
Das NTG2 kannst Du übrigens oftmals günstig bei Ebay Kleinanzeigen erwerben. Allerdings solltest Du nicht mehr als 145€ Ausgeben, da es das neu für ca. 189 bei Thomann gibt....

MfG,

Jörg vom WHTV Team
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Baumi

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5

Samstag, 26. April 2014, 18:50

Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.
Ich kenne mich mit Mikrofonen realtiv wenig aus, allerdings ist die eine Klinke an Macbooks meines wissens nach ein Dual-Anschluss. Kannst also auch ein Mikro reinstecken und es sollte funktionieren.
Also, es scheint so zu sein, dass nur Mikrofone mit "3 Ringen" funktionieren, wie das Headset von Apple. Dieses habe ich übrigens gerade mal ausprobiert und ich muss sagen, der Klang ist überraschend gut. (Ist natürlich nichts für die Kamera).

Funktionieren würde es wohl mit dem angesprochenen USB-Audio-Adapter, wobei ich auch mit der Kamera mit dem Ton nicht wirklich zufrieden bin, mag aber zum Teil auch an der Kamera liegen.
Dann hatte man uns den Tipp zum Rode NTG2 gegeben. Super Mikrofon, da es sowohl an XLR Anschlüssen mit 48 V Phantomspeisung betrieben werden kann, sowie über einen Klicken Anschluss an was auch immer Du möchtest mit Batteriespannung (die Batterie ist im Handgriff des Mikrofon).
Wie ist das denn mit so einem Richtmikrofon? Kann das außerhalb des Bildes bei der Kameraaufnahme platziert werden, ohne dass Außengeräusche zu sehr mit aufgenommen werden (damit meine ich keine wirklich lauten Geräusche, eher das normale "Hintergrundrauschen"). Mit dem Klinken Anschluss ist das ja scheinbar in Kombination mit einem Mac ein Problem - dann benötigt man wohl wieder diesen Adapter, oder sehe ich das falsch? Und kannst Du mir verraten, was genau "Phantomspeisung" bedeutet?

Vielen Dank! :)

denis

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6

Samstag, 26. April 2014, 19:14

Also, es scheint so zu sein, dass nur Mikrofone mit "3 Ringen" funktionieren, wie das Headset von Apple. Dieses habe ich übrigens gerade mal ausprobiert und ich muss sagen, der Klang ist überraschend gut. (Ist natürlich nichts für die Kamera).

Nein, du kannst das ganz einfach unter den Soundeinstellungen umstellen. Unten bei: 'Use audio port for: ...'. Außerdem gibt es auf z.B. Amazon Adapter, such z.B. mal nach: 'Speedlink SL-8600 TRAX Stereo-Headset'.
»denis« hat folgendes Bild angehängt:
  • Screen Shot 2014-04-26 at 19.13.04.png

Baumi

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7

Samstag, 26. April 2014, 19:49

Also ich habe diese Option gar nicht:

Und noch etwas: Am Klinkenstecker des Mikrofon ist so ein silbernes Rädchen, so dass es schwer fällt den Stecker ganz einzuschieben. Das lässt sich aber nicht abdrehen. Muss das vielleicht ab? ?(


Da Sting

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8

Montag, 5. Mai 2014, 12:07

MacBooks haben nur Eingänge für Line-Pegel, nicht für die meisten Mikros geeignet. Die Wandler sind aber ganz okay; alles, was Du brauchst ist also ein Mikrovorverstärker.
Gibt es ab 33,- für diesen hier: http://www.thomann.de/de/behringer_mic10…n_b_stock_2.htm
Der hat Phantomspeisung für höherwertige Kondensatormikros und immerhin einen Limiter, ist manchmal ganz praktisch. Das mit dem "Röhrensound" würde ich nicht so ernst nehmen bei dem Kurs.
So ein Teil bringt aber zumindest ein Mikro auf den Arbeitspegel des MacBooks.
Dein Mikro allerdings ist nur für den Einsatz mit den Funkstrecken von Sennheiser wirklich geeignet.
LG, DS

joey23

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9

Montag, 5. Mai 2014, 12:38

Also ich habe diese Option gar nicht:

Und noch etwas: Am Klinkenstecker des Mikrofon ist so ein silbernes Rädchen, so dass es schwer fällt den Stecker ganz einzuschieben. Das lässt sich aber nicht abdrehen. Muss das vielleicht ab? ?(


Das ist ein Klinkenstecker der eben auf die Sennheiser-Funkstrecken passt, und eigentlich gar nicht für normale Klinkenbuchsen gedacht ist.

Michael - Visual Pursuit

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10

Montag, 5. Mai 2014, 13:58

Das "silberne Rädchen" ist ein Sicherungsring, mit dem verschraubt man
Mikrofon und Funksender. Die Verschraubung sorgt dafür dass die
Masseleitung als zweite Antenne verwendet wird und verhindert ungewolltes
Ausstöpseln. Der Klinkenstecker muss aber auch damit in
eine normale 3,5mm Klinkenbuchse passen.

Das Mikrofon hat eine Kugelcharakteristik und ist dafür gedacht z.B.
am Kragen angeclipst zu werden - nah an der Tonquelle ("Mund").

Kann man mit dem Mikrofon nicht nah an "Mund" heran, dann
braucht man ein Richtrohrmikrofon, bei den meisten Aufnahmen
sinnvollerweise mit Windkorb drum. Je näher das Mikrofon an die
Tonquelle kommt, umso besser wird der Ton.
It's all about the light.

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11

Freitag, 23. Mai 2014, 10:34

Hi,

da ich Sachen meistens so verquert erkläre, das ich das dann selber nicht mehr verstehe, hier die Links zu Deinen Fragen....

Richtmikrofon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Richtmikrofon

48V Phantomspeisung
http://de.wikipedia.org/wiki/Phantomspeisung

Hoffe das es Dir hilft. Wie gesagt, es gibt Mikros, die haben einen Platz für eine Batterie und können dann die Phantomspeisung selber generieren. Dann klappt das auch an Deinem PC MÄC oder anderem.....


MfG,

Jörg
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Harrys Fotiadis

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12

Dienstag, 27. Mai 2014, 01:24

es ist fatal direkt mit dem micro ins laptop oder wie auch immer.
(ich kann das besser erklären wenn du das willst- aber es ist wie wenn man einen
Kinofilm mit einem iphone drehen will)

ich würde mir an deiner stelle entweder eine Tascam US 122 oder
eine Scarlett 2i2 focusrite zulegen. beide bekommst du so um die 100. die scarlett finde ich deutlich besser.
dann kannst du die noch einmal steinbergs wavelab 7 zulegen LE version (freeware) reicht auch aus, wenn
das Audiomaterial dann zu mischen verschickt wird.

diese 100 wirst du nicht umgehen können, früher oder später solltest du die eine gute Soundkarte zulegen.


Wenn du nur ein interface für den dreh brauchst kannst du ein Zoom H1 zulegen (so um die 80-90€)
da steckst du dann dein micro ein, kannst alles an Qualität bekommen (96Khz!!! und bis zu 32bit)
und am ende des Tages hast du einen hochqualitativen Audiosound.

Solltest du vorhaben foley sounds daraufzupacken, dann brauchst du ja im Grunde nur gute Dialoge, sodass dein Audio-man
dann den Dreck rausfiltern kann so hast du die Möglichkeit beim Zoom H1 einen low cut einzusetzen. Das heißt alle irrelevanten
Frequenzen werden raus geschnitten schon bevor sie aufgenommen werden.

Hoffe ich habe dir ein bisschen geholfen
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joey23

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13

Mittwoch, 28. Mai 2014, 10:16

Dieses Mikrofon ist für eine Funkstrecke von Sennheiser gedacht, und funktioniert auch nur daran. Das ist schlicht das falsche Werkzeug zum Betrieb an einem Laptop.

Stoecky

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14

Donnerstag, 24. Juli 2014, 11:35

Dieses Mikrofon ist für eine Funkstrecke von Sennheiser gedacht, und funktioniert auch nur daran. Das ist schlicht das falsche Werkzeug zum Betrieb an einem Laptop.

Richtig. Das Lavalier benötigt eine Speisespannung (hab die spezielle Bezeichnung grad vergessen) zum Betrieb. Es handelt sich hier NICHT um die typische 48V Phantomspeisung. Faktisch ist also ein Betrieb am Laptop so nicht machbar.

Vielleicht kommt hier eher ein Rode SmartLav in Frage: http://www.thomann.de/de/rode_smartlav.htm

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