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janikkokit

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  • »janikkokit« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 23. November 2013, 13:28

tonaufnahme E Gitarre - aber wie?

hallo
da ich vor habe mir ein tascam dr-40 zuzulegen, für die Tonaufnahme beim filmen, sowie zum Aufnehmen der Musik im Hintergrund, wollte ich wissen wie ich die E-Gitarre (solo) aufnehmen kann.
Kennt ihr zufällig einen Adapter oder git es da sogar ein fertiges Kabel? ?(

MJ Studios

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2

Samstag, 23. November 2013, 13:53

Du kannst doch einfach ein ganz normales Klinkenkabel nehmen und in einen der zwei Anschlüsse unten stecken ;)

jk86

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3

Samstag, 23. November 2013, 14:14

Möglich ist das. Aber dann nicht über den Klang wundern - du wirst am Computer nachmischen müssen, am besten mit einer guten Amp-Simulation.
Alternativ nimmst du nimmst deinen Verstärker mit einem Mikrofon ab, z.B. Shure SM 57 (besser klingt das nur 20 € teurere Beta 57).
Eine andere Möglichkeit wäre, die Gitarre an einen Vorverstärker anzuschließen, der wiederum ans Tascam angeschlossen wird.

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janikkokit

philflieger

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4

Samstag, 23. November 2013, 16:33

Jk86 hat genau Recht! Eine E-Gitarre ist nicht einmal die Hälfte der Klangerzeugung. Effekte, Verstärker und Box sind fundamentale und untrennbare Teile davon. Entweder nimmt man das akustisch per Mikrofon ab, oder man muss all das im Rechner virtuell per Ampmodeling erzeugen. Keiner der Wege ist leicht. Ich würde folgendes empfehlen:

Probier zunächst einmal Aufnahme per internem Mikrofon des Mobilrekorders. Da wirst Du viel mit der Mikrofonposition herumspielen müssen und doch nie wirklich den Sound einfangen können, den Du live wahrnimmst. Ohne einen akustisch exzellenten Raum ist man auf Nahmikrofonierung angewiesen und bei Gitarrenlautsprechern macht das das Verschieben des Mikros um nur 1 cm oder das Drehen um 10° Riesenunterschiede. Tendeziell werden solche Kapseln, wie sie in Mobilrekordern verwendet werden, dazu neigen den Sound überspitzt kreischig und fisselig einzufangen. Zwar sind das bereits genannte Shure SM57 oder auch das Sennheiser E 906 DIE Standardklassiker an Mikrofonen zur Abnahme von Gitarrenverboxen. Aber wenn Du mit den internen Mikros des Mobilrekorders nicht zufriedenstellenden Sound hinbekommst, würde ich erst mal Ampmodelling versuchen bevor Du in solche Mikros investierst.

Per Ampmodelling bekommt man heutzutage zwar am leichtesten gute Gitarrensounds hin, aber es ist leider eine bodenlose Zeitsenke. Man nimmt dabei das cleane Gitarrensignal ohne Mikrofon direkt per Kabel auf und simuliert Verstärker und Box per Software. Zunächst mal zu Deiner Wahl des DR-40. Beim Überfliegen der technischen Daten habe ich nichts davon gelesen, dass er auch einen hochohmigen Eingang für E-Gitarre habe. Zwar kann man eine E-Gitarre auch in eine Mikrofonbuchse stöpseln, aber optimal ist das nicht gerade. Es gibt auch mobile Rekorder am Markt, die einen Gitarreneingang haben. Weiterhin lese ich da nicht, dass man das Gerät als Audio Interface am Rechner verwenden könnte. Das wäre aber eine Voraussetzung damit man das per Ampmodelling bearbeitete Signal auch live in Echtzeit spielen und hören kann. Auch da gibt es Mobilrekorder, die das können. Dabei wird die Treiberunterstützung (latenzarmes ASIO unter Windows) extrem wichtig. So mancher Mobilrekorder hat sogar schon eine Gitarrenverstärkersimulation integriert. Aber die zwei drei Teile die ich da bisher gehört hatte, fand ich nicht sehr überzeugend. Das geht per Software am Rechner besser.
Als Rekordingsoftware wäre als kostengünstiger Einstieg z.b. Reaper (kostenlose, praktisch zeitlich unbegrenzte Testversion, auch sonst günstig) empfehlenswert. Dazu braucht man dann noch Effektmodule um die Signalkette von Effekten, Verstärker und Box zu simulieren. Eine endlose Liste von auch kostenlosen solcher VST Plugins findest Du z.B. hier. Man wird von den unzähligen Parametern, virtuellen Reglern und Knöpfchen erschlagen. Ohne tagelanges Rumspielen geht da nix.

Um per Mikrofon vergleichbar gute Aufnahmen wie per Ampmodelling hinzubekommen reicht es nicht ein gutes Mikrofon zu kaufen. Da braucht man zunächst auch ein gutes Ausgangssignal, also gute Verstärker / Box / Raum und am allerwichtigsten: akustisches Fingerspitzengefühl, geübte Ohren und Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung.

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