Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Whitman

Registrierter Benutzer

  • »Whitman« ist männlich
  • »Whitman« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 94

Dabei seit: 25. Dezember 2010

Wohnort: Kassel

Hilfreich-Bewertungen: 4

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 19. August 2013, 14:30

Professioneller Ton: Wie wirds gemacht?

Guten Tag!
Ich hab hier eine wichtige Frage.
Also ich will ein neues Filmprojekt planen und es soll deutlich professioneller werden, als meine letzten.
Was Bild angeht, bin ich mittlerweile ganz zufrieden, aber ich brauche hilfe für den Ton, denn das zieht den Gesammteindruck immer tief nach unten, wenn man
den typischen Amateurfilm-Ton in seinen Projekten hört.
Wie kann ich zum Beispiel Dialoge, in geschlossenen, oder in offenen Räumen usw, professionel aufnehmen?
Ich habe ein Zoom H4n und ich nutze Magic Lantern auf meiner 550D, ich werde sicherlich weiteres Zubehör benötigen.
Wer kann mir helfen?

  • »schleiereule« ist männlich

Beiträge: 345

Dabei seit: 2. August 2010

Wohnort: Herne

Hilfreich-Bewertungen: 37

  • Private Nachricht senden

2

Montag, 19. August 2013, 15:36

Mit dem Zoom H4n bist du doch erstmal ganz gut aufgestellt. Jetzt noch ein weiteres Mikro. Was für eins, hängt davon ab was du machen willst.
In der unteren Preisklasse das NTG2 von Rode für Dialogaufnahmen. Dann evtl. noch ein Boompole und du kannst schon ganz gut arbeiten.

Beaverlicious

Registrierter Benutzer

Beiträge: 468

Dabei seit: 4. April 2011

Wohnort: Frankfurt/Main

Frühere Benutzernamen: Fischfilet

Hilfreich-Bewertungen: 60

  • Private Nachricht senden

3

Montag, 19. August 2013, 15:52

Auch hier kann ich wieder das Tutorial in Joey23´s Signatur empfehlen. :) Absolut klasse als Leitfaden für den Anfang.

philflieger

Registrierter Benutzer

Beiträge: 155

Hilfreich-Bewertungen: 46

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 19. August 2013, 16:33

Richtig helfen kann ich hier leider mangels Eigenerfahrung nicht. Aber wenn Du mal "Absorber Stellwand" googlest, findest Du auch Bauanleitungen, wie man sich mit Stein- / Glaswolle oder auch Hanf in Rahmen aus Holz und Stoff sowas bastelt. Mit solchen Stellwänden kann man Raumakustik provisorisch verbessern.

Whitman

Registrierter Benutzer

  • »Whitman« ist männlich
  • »Whitman« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 94

Dabei seit: 25. Dezember 2010

Wohnort: Kassel

Hilfreich-Bewertungen: 4

  • Private Nachricht senden

5

Montag, 19. August 2013, 22:34

Ok klingt gut.
Zu dem extra Mikro: Ich kann ja mit dem H4n mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen.
Heißt das, es macht Sinn die Umgebung mit dem Mikro des H4n´s aufzunehmen und die Dialoge parallel mit dem
externen Mikro? Wird das so gemacht?
Und speist ihr euren Ton direkt in die Kamera oder fügt ihr das im nachhinein zusammen?

Die Idee mit der Absorberwand gefällt mir übrigens, werde ich mich einlesen.

Zitat

Auch hier kann ich wieder das Tutorial in Joey23´s Signatur empfehlen. :) Absolut klasse als Leitfaden für den Anfang.
Ist das ein User hier? Ich habe ihn nicht gefunden.

philflieger

Registrierter Benutzer

Beiträge: 155

Hilfreich-Bewertungen: 46

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 19. August 2013, 23:15

Ich kann ja mit dem H4n mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen.
Heißt das, es macht Sinn die Umgebung mit dem Mikro des H4n´s aufzunehmen und die Dialoge parallel mit dem
externen Mikro? Wird das so gemacht?


Ja, sowas kann man durchaus machen. Aber es kann im Mix sehr kniffelig werden. Das Problem ist dabei dass die Mikros teilweise gleiche Signale mit komplett unterschiedlicher Phasenlage aufnehmen. Das kann zusammengemischt zu üblen, unkontrollierbaren Kammfiltereffekten führen. Dann kann man nur noch versuchen die Audiospuren leicht gegeneinander zu verschieben. Um sowas z.B. bei der Aufnahme einer Gitarrenbox mit mehreren Mikros zu vermeiden gibt es die Faustregel, dass das Raummikro mindestens 3x soweit von der Schallquelle entfernt sein sollte wie das Nahmikro. Wenn die Umgebungsgeräusche wesentlicher Teil der Kulisse sind, würde ich auf jeden Fall empfehlen sie in einem zeitlich separaten Take aufzunehmen. Das kann man mit dem Signal aus Richtmikros / Lavaliers ohne Phasenprobleme mischen.

Zitat

Auch hier kann ich wieder das Tutorial in Joey23´s Signatur empfehlen. :) Absolut klasse als Leitfaden für den Anfang.


Da kann ich nur zustimmen! Der Sticky Thread Kleiner Tontechnik-Leitfaden für Einsteiger ist gemeint.

Whitman

Registrierter Benutzer

  • »Whitman« ist männlich
  • »Whitman« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 94

Dabei seit: 25. Dezember 2010

Wohnort: Kassel

Hilfreich-Bewertungen: 4

  • Private Nachricht senden

7

Dienstag, 20. August 2013, 15:18

Vielen Dank, deine Antwort und der Thread den du mir gepostet hast, sind wirklich sehr hilfreich!

Verwendete Tags

Aufnahme, Mikro, sound, ton

Social Bookmarks