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Amateuruser

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Samstag, 12. Mai 2012, 11:01

Rode NTG2 mit H1

Ich möchte mir sehr gerne das Rode NTG2 kaufen, da es laut diverser Tests und Meinung viel besser als das Videomic Pro sein soll.
Doch ich als 15-Jähriger habe nicht so viel Geld. Jetzt kostet das Mikro schon 200€. Doch ich möchte es nicht mit der 550D aufzeichnen, sondern einen externen Recorder kaufen. Alle empfehlen das Zoom H4N, doch das ist mir mit über 250€ viel zu teuer. Wenn ich mir jetzt den Zoom H1 kaufe, habe ich dann annähernd die gleiche Qualität?

Telliminator

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Samstag, 12. Mai 2012, 11:19

Nein, tut mir leid. Das wird nicht die gleiche Qualität haben. Es wird auch nicht sonderlich gut anschließbar sein. Empfehlenswert wäre das Micro mit 48 V Phantomspannung zu nutzen und über XLR anzuschließen, das geht aber mit dem Zoom H1 nicht. (hat nur 3,5 mm Klinke-Eingang und liefert keine Phantomspeisung). Da müsste man ein spezielles Kabel haben oder sich was basteln mit Adaptern, was sich auf die Aufnahmequalität auswirken z.B. rauschen usw. kann.

Falls Du im Besitz eines Notebook/Laptop bist wäre die Überlegung das Micro über ein Soundinterface zu betreiben und direkt mit dem Rechner aufzunehmen. Alternativ gibt es auch mobile Recorder die 48 Volt Phantomspeisung und XLR-Eingänge besitzen. z.B. statt des Zoom H4N gibt es den Tascam DR40 http://www.thomann.de/de/tascam_dr40.htm der etwas günstiger als das H4N ist.
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joey23

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Samstag, 12. Mai 2012, 15:54

Im Grunde unterscheidet sich die Aufnahmequalität des H1 nicht von der des H4n. Problem sind nur die fehlenden XLR-Anschlüsse. Du brauchst also einen Adapter auf Klinke, bist dann aber bei einer unsymetrischen Übertragung, was spätestens bei Kabellängen über 3 Metern zum Problem wird.

Was du machen kannst:
Den H1 mit einem 20cm-Kabel an das NTG2 anschließen und mit vorne an der Angel befestigen. Damit reduzierst du die Störgeräuschegefahr auf ein minimum. Allerdings kannst du dann nicht mehr während der Aufnahme pegeln, falls du größere Lautstärkeunterschiede hast. Und du brauchst ein langes Kabel für den Kopfhörer.

Telliminator

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Samstag, 12. Mai 2012, 23:11

Im Grunde unterscheidet sich die Aufnahmequalität des H1 nicht von der des H4n.


Tut mir leid, aber das zweifel ich mal stark an. Die internen Micros des H4N sind gegenüber dem H1 deutlich besser und leider auch viel empfindlicher (man hört jedes Tastentupsen oder Gekrabbel von den Händen in der Aufnahme). Ausserdem hat es einen integrierten Mikrofonverstärker, der gerade bei externen Micros sich als nützlich erweist.
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Amateuruser

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Sonntag, 13. Mai 2012, 11:26

Nein, tut mir leid. Das wird nicht die gleiche Qualität haben. Es wird auch nicht sonderlich gut anschließbar sein. Empfehlenswert wäre das Micro mit 48 V Phantomspannung zu nutzen und über XLR anzuschließen, das geht aber mit dem Zoom H1 nicht. (hat nur 3,5 mm Klinke-Eingang und liefert keine Phantomspeisung). Da müsste man ein spezielles Kabel haben oder sich was basteln mit Adaptern, was sich auf die Aufnahmequalität auswirken z.B. rauschen usw. kann.

Falls Du im Besitz eines Notebook/Laptop bist wäre die Überlegung das Micro über ein Soundinterface zu betreiben und direkt mit dem Rechner aufzunehmen. Alternativ gibt es auch mobile Recorder die 48 Volt Phantomspeisung und XLR-Eingänge besitzen. z.B. statt des Zoom H4N gibt es den Tascam DR40 http://www.thomann.de/de/tascam_dr40.htm der etwas günstiger als das H4N ist.
Danke dir und auch den anderen für die Antworten!
Das heißt, ich komme nicht unter 400€ für das NTG2 mit einem ext. Recorder weg, oder?

Dann werde ich mir wahrscheinlich das Videomic Pro kaufen und evtl. den N1. Das würde 180€ kosten.

Telliminator

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Sonntag, 13. Mai 2012, 14:49

Es ist leider so das gutes Audioequipment richtig ins Geld geht. Wobei man bei 400 Euro noch nicht wirklich von gutem Audioequipment sprechen kann, aber ist schon erheblich besser als nur mit einem integriertem Kameramikro zu arbeiten. Mach Dir jetzt aber nix daraus, dass Du Dir das nicht leisten kannst, denn in den nächsten Jahren wirst Du wahrscheinlich nach und nach mehr Geld in Dein Equipment investieren können. Vielleicht hast Du Glück und kommst auf Ebay oder in Kleinanzeigen günstig an Gebrauchtgeräte ran, oder auch mal auf die Hotdeals achten, manchmal werden auch Rückläuferartikel günstiger verkauft. Einfach den Verkäufer am Telefon drauf anquatschen, wenn Du bestellen möchtest.
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taebde

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Sonntag, 15. September 2013, 19:17

Hallo ;)

da hätte ich auch eine Frage...

Also muss es unbedingt XLR zu XLR sein? D.h. eine Aufnahme von XLR beim NTG-2 auf Klinke (3,5 bzw. 6) wäre schlechter?

Wenn ich nun das NTG-2 an ein Mischpult anschließen würde, wäre die Aufnahme dann damit besser im Vergleich zum Zoom H1?

Ich möchte das NTG-2 momentan an sich nur am Schreibtisch benutzen - habe hier noch einen Mac Mini - aber der hat kein passenden Line In Anschluss.

Wäre es für meinen Fall ratsamer, einfach eine externe USB Soundkarte zu kaufen und die Audioaufnahmen direkt am Mac Mini zu machen?

Danke euch ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »taebde« (15. September 2013, 19:27)


Mr. B

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Montag, 7. Oktober 2013, 10:59

Zitat

Also muss es unbedingt XLR zu XLR sein? D.h. eine Aufnahme von XLR beim NTG-2 auf Klinke (3,5 bzw. 6) wäre schlechter?


Man muss einfach extrem aufpassen, welches Kabel man nimmt. Ich hatte ein XLR zu Klinke-Kabel, welches überhaupt nicht funktionierte und zu extremem Rauschen beim Zoom H2 führte. Habe dann zu einem Zoom H4 gewechselt, da mir das mit den verschiedenen Kabeln zu kompliziert wurde und ich das H4 so günstig bekommen habe, dass ich es durch den Verkauf des H2 fast vollständig finanzieren konnte.

Würde also sehr empfehlen, mal auf Ebay nach einem Zoom H4 zu suchen. Ich bekam meines für etwa 90 Euro, hat 2 XLR-Anschlüsse und Phantomspeisung.

philflieger

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9

Dienstag, 8. Oktober 2013, 00:49


Würde also sehr empfehlen, mal auf Ebay nach einem Zoom H4 zu suchen. Ich bekam meines für etwa 90 Euro, hat 2 XLR-Anschlüsse und Phantomspeisung.


Für so einen Preis ist das zwar ok. Aber grundsätzlich: Bitte nicht zu sehr auf dem Zoom H4 / H4n rumreiten. Die Dinger sind echt nicht besonders gut und es gibt haufenweise Konkurrenzprodukte. Zwar kann ich da gerade nichts konkretes empfehlen, aber ich bin felsenfest überzeugt, dass es mittlerweile bessere Geräte für weniger Geld gibt. Für Aufnahmen von Livemusik sind diese Zoom Teile ganz brauchbar. Aber wer Video macht, kommt ganz schnell in Versuchung damit auch Geräuschkulisse aufnehmen zu wollen. Dafür haben die Vorverstärker aber einfach zu wenig Verstärkung und rauschen viel zu sehr. Sowas wie Grillenzirpen auf der Sommerwiese kannste mit diesen Zoom Dingern vergessen.

taebde

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10

Dienstag, 8. Oktober 2013, 01:01

ist es dann einfach nicht geschickter für mich den Sound via Mikro über meinen Mixer in den Mac zu senden?

Ich möchte ja momentan nur den Sound=meine Texte direkt am Schreibtisch aufnehmen ohne sonstige Geräuschkulisse

philflieger

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11

Dienstag, 8. Oktober 2013, 01:25

ist es dann einfach nicht geschickter für mich den Sound via Mikro über meinen Mixer in den Mac zu senden?


Geh doch andersrum vor: Probier aus was Du mit Deiner Ausrüstung hin kriegst. Wenn Du dann auf Probleme und Unzulänglichkeiten stößt geh die an.

XLR hat zwei Vorteile gegenüber Miniklinke:
  1. weniger Störanfällig wegen symmetrischer Signalübertragung
  2. Das Mikro kann mit Phantomspeisung statt mit Batterie betrieben werden (sofern der Mixer Phantomspeisung kann)

Punkt 2 ist aber nicht wirklich besonders wichtig.

Einen Mobilrekorder braucht nur wer auch mobile Einsatzzwecke hat. Aber sowas wie ein Focusrite Scarlett 2i2 schlagt einen Zoom H4n um Längen zum halben Preis. Keine Ahnung was Du für einen Mixer hast - der kann genauso gut sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »philflieger« (8. Oktober 2013, 01:30)


MSMedia

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12

Dienstag, 8. Oktober 2013, 05:22

Also ich kann dir als Audio-Recorder das Tascam DR 05 empfehlen. Kostet ca. gleich viel wie das H1, hat aber ein paar nützliche Erweiterungen.

Über ein 3,5 mm Klinke <----> XLR -Adpater ist derzeit mein Sennheiser ME 66 (mit Phantomspeisung ) angeschlossen. Kompletter Kostenpunkt: ca. 250-300€
Ton-Qualität: geht schon recht nah an Broadcasting ran

Natürlich gibt es da auch billigere Mikro`s.

Mr. B

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13

Dienstag, 8. Oktober 2013, 11:00

[...]Die Dinger sind echt nicht besonders gut und es gibt haufenweise Konkurrenzprodukte. Zwar kann ich da gerade nichts konkretes empfehlen, aber ich bin felsenfest überzeugt, dass es mittlerweile bessere Geräte für weniger Geld gibt. Für Aufnahmen von Livemusik sind diese Zoom Teile ganz brauchbar. Aber wer Video macht, kommt ganz schnell in Versuchung damit auch Geräuschkulisse aufnehmen zu wollen. Dafür haben die Vorverstärker aber einfach zu wenig Verstärkung und rauschen viel zu sehr. Sowas wie Grillenzirpen auf der Sommerwiese kannste mit diesen Zoom Dingern vergessen.

Ich stimme dir zu, dass die Zooms etwas viel Eigenrauschen haben, doch würde mich jetzt doch wunder nehmen, welche dieser angeblich vielen Konkurrenzprodukte dies zum gleichen Preis besser macht (natürlch mit XLR und Phantomspeisung).
Würde nämlich schon gerne upgraden, da ich mit dem Ton in ruhigen Situationen wirklich nicht zufrieden bin, aber zu diesem Preis gibts echt nicht viel (oder sogar gar nichts).

joey23

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14

Dienstag, 8. Oktober 2013, 11:23

Im Grunde unterscheidet sich die Aufnahmequalität des H1 nicht von der des H4n.


Tut mir leid, aber das zweifel ich mal stark an. Die internen Micros des H4N sind gegenüber dem H1 deutlich besser und leider auch viel empfindlicher (man hört jedes Tastentupsen oder Gekrabbel von den Händen in der Aufnahme). Ausserdem hat es einen integrierten Mikrofonverstärker, der gerade bei externen Micros sich als nützlich erweist.


Ist ewig her, aber trotzdem darauf noch eine Antwort: Es geht ja um die Verwendung als reiner Recorder. Die internen Mikros unterscheiden sich natürlich, sollen hier aber gar nicht benutzt werden. Ob sich die Wandler unterscheiden weiß ich nicht. Aber beide zeichnen in 24-Bit/96kHz linear PCM als WAV auf, all zu groß wird der Unterschied also nicht sein.

Ich persönlich bevorzuge auch die Taskam-Recorder. Allerdings eher wegen der Bedienung. Wie groß der Unterschied im Ton ist vermag ich nicht zu beurteilen. Dazu gibt es aber unendlich viele sehr gute Vergleiche im Netz.

philflieger

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15

Dienstag, 8. Oktober 2013, 14:51

Ob sich die Wandler unterscheiden weiß ich nicht. Aber beide zeichnen in 24-Bit/96kHz linear PCM als WAV auf, all zu groß wird der Unterschied also nicht sein.


24/96 ist ja bloß ein Datenformat, das nichts über Dynamikumfang und Frequenzbandbreite eines Geräts aussagt. Die Vorverstärker dieser Klasse von Mobilrekordern kann sowas bei weitem nicht annähernd ausreizen. Deren Dynamikumfang entspricht je nach Gain so 10 bis 14 Bit. Das mit 16/44.1 aufzuzeichnen ist schon ausreichend großzügig bemessen. Ein 24/96 Datenformat müssen die Geräte nur deswegen können, weil sie bei uns dummen Kunden sonst unverkäuflich wären.

taebde

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Dienstag, 8. Oktober 2013, 16:38

hab einen DJM 800 ... der sollte doch mit dem Mikrofon wunderbar funktionieren?!

philflieger

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17

Mittwoch, 9. Oktober 2013, 09:18

Ja, allerdings mit der Einschränkung, dass Du das Mikro dann doch mit Batterie betreiben musst. Ich sehe nirgends dass der Mischer Phantomspeisung hätte. Wenn Du eine Soundkarte im Rechner hast, die ohnehin einem SPDIF Eingang hat, könntest Du sogar vorteilhafter den verwenden. Auf jeden Fall solltest Du das erst mal probieren bevor Du in irgendwelche Mobilrekorder oder Audiointerfaces investierst. Ich halte die Chancen dafür dass Du damit Audioqualität hinkriegen kannst, die einem H4n um nichts nachsteht für sehr hoch.

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