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1

Montag, 27. Februar 2006, 21:46

Thema zu heikel? Ich finds gut!

Nabend die Herren,

wie immer komme ich mit einer Frage:
Was haltet ihr davon, wenn ich Gott in meinem Film erschießen lasse? Am Ende werden alle Guten inklusive Gott (aber erst nachdem alle das schöne Happy End gesehen haben) von Teufel Gesandten Killern umgebracht.

Wie seht ihr das? Zu heikel, oder ok?
Ich bin von meiner Idee überzeugt und denke auch, dass ich damit mein Ziel, nämlich, dass der Film nicht sofort vergessen wird, auch relativ gut erreichen werde.
Was meint ihr?

// Ich weiß nich, hat wahrscheinlich keiner das Buch von Robert Rodriguez gelesen "Rebel without a crew". Aber ganz am Schluss kam ein Satz, der sich mir ins Hirn gebrannt hat:

See you in Hollywood - be scary!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aramis« (27. Februar 2006, 21:48)


Genesis

unregistriert

2

Montag, 27. Februar 2006, 21:51

Kommt auf den kontext deines films an.
wenn du Gott als ein sterbliches wesen mit fehlern darstallst, bietet sich dieses ende zur provokation.

willst du hingegen religiöse inhalte vermitteln, ist es ziemlich schlecht^^

also ich denk es komtm auf die gesamtaussage deines films an

Discordia

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Beiträge: 498

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3

Montag, 27. Februar 2006, 21:51

Naja ich weiß net ob das gut ankommt wenn keiner das Buch dazu kennt und Gott umbringen is schon ein bischen derb denk ich

4

Montag, 27. Februar 2006, 21:52

Also ich persönlich würds in einem Film noch durchgehen lassen......auf der anderen Seite würde ich denken, das mir der Autor des Films eine Nachricht überbringen will. Aber falls du so etwas vorhast, würde ich halt im Intro erwähnen wie es gemeint ist. Aber denk an Constantine (falls du ihn gesehen hast) der hat auch sehr viel mit Religion und Satanismus und so weida zu tun.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wuss0« (27. Februar 2006, 21:52)


Burger King

unregistriert

5

Montag, 27. Februar 2006, 21:54

Nabend,
Ich kann jetzt natürlich nur für mich reden, aber ich meine wenn es jetzt nicht unbedingt ist um Christen zu provozieren, wieso dann nicht?
Ich bezweifle das du jetzt vorhast so etwas wie bei den Karikaturen auszulösen und ich kann auch zwischen "Film" und "Realität" unterscheiden, also wenn es jetzt dazu dient die Story zu vollenden oder sonst was in die Richtung dann ist es in meinen Augen nicht zu heikel.
Außerdem wird sich dadurch wie du schon sagst so ein wiedererkennungswert bilden.

Wie ist das Buch was du erwähnst, ist es zu empfehlen, oder mehr eine Zusammenfassung an Sachen die man ach im Netz nachlesen kann?

Ghazzag the squasher

unregistriert

6

Montag, 27. Februar 2006, 21:57

mich würde es überhaupt nicht stören............

7

Montag, 27. Februar 2006, 21:59

Hm... ja Gott stellt in dem Film ein sterbliches Wesen dar, das auch sehr wohl seine Fehler hat.
Naja und was die Nachricht angeht: Der Film dient ansich nicht dazu, eine GANZ BESTIMMTE Nachricht rüberzubringen, sondern ich seh im Inhalt einfach eine Verdeutlichung der Relativität, Kurzlebigkeit, Unberechenbarkeit und Hinterhältigkeit aller Personen.
Was mich eben gereizt hat, war diese Provokation zu erreichen und da es mich sowieso immer aufregt, dass immer nur die Guten gewinnen, dacht ich mir verpackste das ganze mal so.
Im echten Leben ist es ja auch nicht so, dass alles immer nur gut ausgeht.


edit: Ja das Buch ist ziemlich interessant und ich würds jedem empfehlen, der sich für Film(produktion) interessiert. Man bekommt einen Einblick, wie er für seine schlappen 7000$ einen Film gedreht hat, mit dem er letzten Endes ja in Hollywood gelandet ist. Und diesen Film hat er komplett ohne Crew gedreht.
Ist Zwar auf Englisch, aber ich habs verschlunge. Natürlich gibts da auch die eine oder andere Passage, die dann nich so wahnsinnig interessant ist, aber alles in allem macht einem das Buch echt Lust auf mehr und motiviert einen natürlich auch. Also ist sozusagen eine Kaufempfehlung.
Das Buch ist fast in so einer Art Tagebuchform geschrieben. Das noch zum Schluss.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aramis« (27. Februar 2006, 22:02)


T-LoW

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8

Dienstag, 28. Februar 2006, 09:15

Zitat

einfach eine Verdeutlichung der Relativität, Kurzlebigkeit, Unberechenbarkeit und Hinterhältigkeit aller Personen.



Hat jetzt nicht viel mit Gott zu tun, geht aber weitgehend auf das Leben eines Menschen ein:
SAW

Den Film kann ich allen nur wärmstens ans Herz legen, wer ihn nicht gesehen hat MUSS ihn sich einfach anschauen.
Die Story ist der Hammer und die Dialoge reißen einen aus dem Alltag raus (wenn auch nur während dem Anschauen des Films ;) )

(Teil 2 ist zwar auch gut, aber ist eher wegen kommerziellen Zwecken gedreht worden und ist auch nicht so "tiefgründig" wie der erste Teil)


Vielleicht findest du da im einen oder anderen Dialog sogar noch etwas für deinen Film, vor allem, wenn der böse "Protagonist" über die Gleichgültigkeit und Selbstverständlichkeit der Menschen und ihres Lebens spricht.


So, back to topic:
Im Film Gott in Person erschießen.
Für hartgesottene Christen sicherlich heikel, aber ich habe aboslut nichts dagegen und da der Film wohl nicht in die Kinos kommen wird, wirst du damit auch keinen Hass oder ähnliches auf dich oder den Film ziehen.
Ich finde es ist eine sehr einfallsreiche Idee. :)

HTS_HetH

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9

Dienstag, 28. Februar 2006, 09:29

Du hast bereits ne Menge der Provokation verloren dadurch das du erst fragst ob du es machen solltest oder ob es zu heikel ist ;)

Wenn es deinem Film bzw. der transportieren Story dienlich ist, mach es, nur so kannst du provozieren. Man kann religiöse Themen durchaus trivialisieren in einem Film und damit durch kommen. Schau dir mal "Dogma" an. Die stellen mit ihrem Film so ziemlich alles was die katholische Kirche zu bieten hat auf den Kopf und schaffen es dennoch recht unterhaltsam zu sein.

Dort bekommt Gott eine klare geschlechtliche Zuordnung (Frau), hält sich in einem menschlichen Körper auf um Urlaub zu machen und wird dabei zusammengeschlagen etc. Es gibt plötzliche neue Apostel, schwarze noch dazu. Die Protagonistin ist die Retterin der Menschheit und kommt aus einer Abtreibungsklinik. Hier werden absichtlich absolute Reizthemen am laufenden Band auf die Schippe genommen. Alles in dem Film ist natürlich mit viel Sarkasmus zu genießen, aber es funktioniert.

Somit wird´s denke ich mal auch kein sonderliches Problem darstellen, was du da planst. Solange die Szene eben einen wirlichen Sinn ergibt und du nicht am Ende einfach noch die Szene bringst um auf gut Glück ein paar Leute zu schocken.

10

Dienstag, 28. Februar 2006, 09:57

@T-Low:
Den zweiten habe ich vorgestern gesehn. Fand ihn schon recht nett, den ersten wollte ich mir den Tag davor ausleihen, war aber leider schon vergeben. Werds bei Gelegenheit doch nochma versuchen.

@ Heth:
Es geht mir ja auch nich darum, EUCH zu provozieren, sondern die Allgemeinheit. Ich wollte nur wissen, ob es vielleicht so ist, dass ich dem ganzen dann noch eine Krone aufsetzen muss, wenn das immernoch nicht reichen sollte.
Aber so wie sich das anhört könnt´s ja ganz gut klappen.

Wollen wir´s hoffen ;)

Aber danke schonmal für die Meinungen...

//
Mein Vater meinte dazu:
"Du kannst ja auch vorher hingehen und ein Bild von diesem Insekt da vor den Film setzen und hinschreiben: wer sich so fühlt, wie dieses Insekt heißt, solle bitte den Raum verlassen." - "Hä, welche Insekt?" - "Ja, machste n Bild von einer Gottesanbeterin hin"
:D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aramis« (28. Februar 2006, 09:58)


11

Dienstag, 28. Februar 2006, 14:31

Mach das auf jeden Fall!!!! Dadurch wird der Film auch nicht so leicht in Vergessenheit geraten.

Star Wars Freak

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12

Dienstag, 28. Februar 2006, 15:02

Mir gefällt diese Idee überhaupt nicht...es heißt ja auch nicht umsonst "mache dir kein Bildnis!"... naja, jedem das seine...wollte nur meine Meinung sagen!
Mfg. Pascal



KingCerberus

unregistriert

13

Dienstag, 28. Februar 2006, 15:10

Also mich persönlich berühert die Darstellung eines sterbenden Gottes als bekennender Atheist überhaupt nicht, sondern finde es in gewisser Hinsicht auch gut, dass sowas in einer christlichen Gemeinschaft mal thematisiert wird.

Aber eine Frage drängt sich mir da auf. Hast du dieses Thema mit solche einer Szene bewusst gewählt um zu demonstrieren wie tollerant Christen auf einen Film reagieren in dem ihrem Gott etwas zustößt bzw. er ein Mensch mit Fehlern ist? Wenn das dein Ursprungsgedanke gewesen sein soll bzw. die Kernaussage des Filmes werden soll, fänd ich das etwas dünn.
Wo wir beim letzten Punkt sind. Finds gut, dass du dir Ziel setzt einen FIlm zu machen der in den Köpfen verankert bleibt (versuchen wir das nicht sowieso alle?) aber damit dies geschieht, muss neben der Story auch die restliche Qualität des Filmes stimmen. Deshalb powert ordentlich rein, fänds schade wenn ein Film mit einer etwas anderen Story, schnell wieder in Vergessenheit geraten würde.

14

Dienstag, 28. Februar 2006, 15:19

Ich als ebenfalls bekennender Atheist stimm dir da zu.

Erstmal: nein, das ganze soll überhaupt nichts mit Christen und so n Quatsch zutun haben. Gott kommt lediglich als Mittel zum Zweck drin vor, der im Prinzip die ganze Geschichte zum Laufen bringt.
Und ja, ich hab vor die ganze Sache durchzupowern! Der Film soll so werden, das am Ende alle sagen: WOW!
Ich versuch dem Film so einen gewissen Charme einzuspielen, der soll so nen eigenen Flair bekommen.
Praktisch wie Pulp Fiction. Der Film hat auch was, das ihn unvergesslich macht.
Naja nur das Problem ist, dass wir technisch nicht so super was reißen können.
Wir haben nämlich nur 2 x 800k Px Kameras, zwar dann super Lichtgedöns und Ton blabla, aber ich denke wir tun da unser bestes!

Ich hab nen schönen Spruch dazu:
Gib dein Bestes, denn mehr kannst du nicht!

Ist was dran und ich denke, wenn man sich daran hält wird das schon ;)

Achso @KingCerberus:
Mir ist´s scheiß egal was irgendwer davon hält, hauptsache es gibt welche, die ihn geil finden ;) Wenn das dann noch mehr sind, als die, die´s scheiße finden... ist doch super =) Ich mach das doch um Spaß zu haben, weil es MEINE Ideen sind und nicht das was die andern haben wollen!

Ghazzag the squasher

unregistriert

15

Dienstag, 28. Februar 2006, 16:45

Zitat

Original von aramis
Mir ist´s scheiß egal was irgendwer davon hält, hauptsache es gibt welche, die ihn geil finden

oh, ein Widerspruch :D

(sorry für Spam :))

16

Dienstag, 28. Februar 2006, 16:47

jajaja...korintenkacker ;)

ich denk man weiß was gemeint ist.

er soll mir gefallen und leuten die nen gleichen geschmack haben und nicht der breiten masse, die nur so n mega-animations-kack haben wollen ^^

17

Dienstag, 28. Februar 2006, 16:48

Zitat

Also mich persönlich berühert die Darstellung eines sterbenden Gottes als bekennender Atheist überhaupt nicht, sondern finde es in gewisser Hinsicht auch gut, dass sowas in einer christlichen Gemeinschaft mal thematisiert wird.


Jau, da hast du mir die Worte aus dem Mund genommen ;)

Gott als sterbliches wesen mit Fehlern darzustellen halte ich für eine gute Idee, fänd ich toll wenn ihr den Film auf die Beine stellt. Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Erfolg, also rann an das Ding! ;)

18

Dienstag, 28. Februar 2006, 16:49

also ich denke auch, wenn du nicht sagst wessen religion dieser gott ist, dann kann er von mir aus sterben. Wie hast du dir denn vorgestellt diesen Gott darzustellen?

19

Dienstag, 28. Februar 2006, 17:08

ähm....der schauspieler hat schulterlange glatte blonde haare, ein "markantes" gesicht, schlank, bekommt für den Film so einen hautenganliegenden Anzug, in weiß und so ne porno-sonnebrille... so stell ich ihn mir vor :D

Redskull

unregistriert

20

Dienstag, 28. Februar 2006, 18:13

Kannst du den mal schildern was für ein Film es werden soll? Was für eine Story? Und welchen Charakter soll Gott haben? So biblisch, allwissend? Oder eher so en verrückter Kerl der nur scheiss im Hirn hat und seine göttliche Macht auch mal zum Spass missbraucht?

Jipii erster Beitrag :D

Aber die Idee hinter dem Film find ich gut^^

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