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existenz

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1

Dienstag, 9. Februar 2010, 00:26

Unterschied von Produktionen USA/Deutschland ?

Guten abend, oder doch eher guten Morgen? :)

Ich bin heute Mittag auf euer Forum gestoßen und muss sagen - ich hab schon jetzt viel gelernt!
Und das in "nur" 2 Stunden durchs Forum klicken.

Der Nachteil -für euch:P- liegt darin, dass ihr in nächster Zeit immer häufiger Fragen von mir zu lesen bekommen werdet :)
vergebt mir, ich bin Anfänger :D


Eine Frage, die mir schon SEHR lange auf dem Herzen liegt ist folgende:
Warum erkenn ich nach 2 Sekunden vom Film, ob er einer Deutsche oder Amerikanische Produktion ist?
..wozu ich sagen muss, dass ich im Gegensatz zu dem Output aus den USA nur wenige WIKRLICH gute deutsche filme kenne..

da die frage bestimmt mit einigen Techniken verbunden ist, dachte ich, dass ich in diesem Unterforum richtig aufgehoben bin.
Wenn jemand anderer Meinung ist, bitte verschieben:)

Carli

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2

Dienstag, 9. Februar 2010, 00:33

..wozu ich sagen muss, dass ich im Gegensatz zu dem Output aus den USA nur wenige WIKRLICH gute deutsche filme kenne..
Dazu verweise ich mal hierauf: Die besten/wichtigsten deutschen Filme/Serien ... es gibt wirklich einige richtig gute deutsche Filme, welche hast du denn gesehen?

Und was deine eigentliche Frage angeht... welche Filme siehst du denn so wo du im ersten Moment weißt dass sie aus den USA kommen? Ich glaube nämlich nicht dass man diese Frage so pauschal beantworten kann, also dass Filme aus den USA so sind und deutsche Filme so.

Purzel

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3

Dienstag, 9. Februar 2010, 02:26

Man merkt´s an anderer Kleidung, anderen Straßenschildern, Fahrbahnmarkierungen, Schildern generell, andere Baustile, , andere Körper-/Kopfform bei den Amis und mehr farbige Darsteller, andere Autos....
Alles andere kann man technisch sehr schön kopieren, sei´s der typische "bunte" CSI-Look, o.ä.
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Thom 98

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4

Dienstag, 9. Februar 2010, 07:19

Obwohl ich trotzdem finde, dass die meisten deutschen Produktionen, die versuchen beispielsweise den CSI-Look zu kopieren, daran einfach kläglich scheitern. Da merkt man dann einfach sofort, dass hiterm Darsteller ein völig unsinniger gelber Scheinwerfer als Spitzlicht steht und es sieht total albern aus. Die Ammis - ist jetzt etwas pauschal gesagt, aber die meisten Ammiserien - machens einfach richtig. Da sieht das dann einfach "cool" aus und man denkt nicht drüber nach, dass es ja eigentlich gar nicht realistisch ist, wenn alles orange/gelb ist.
"Seid nie zufrieden mit dem, was ihr macht! Es geht immer NOCH ein Stückchen besser, und das sollte immer euer Ziel sein!" Dennis Rohling

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5

Dienstag, 9. Februar 2010, 07:20

Soweit ich weiß, wird bei den meisten US Produktionen einfach auch viel mehr Geld in die Beleuchtung investiert und die Sets auf sehr aufwändige und zeitraubende Weise ausgeleuchtet. Das macht auch schon mal viel aus.

docjameson

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6

Dienstag, 9. Februar 2010, 09:25

..wozu ich sagen muss, dass ich im Gegensatz zu dem Output aus den USA nur wenige WIKRLICH gute deutsche filme kenne..



US-Produktionen bewegen sich schon allein vom finanziellen Aufwand in völlig anderen Dimensionen, als in deutschen. Wenn ich sehe, dass selbst bei Fersehserien, wie z. B. Stargate allein 2 Mill. USD in eine Folge gesteckt wurden oder bei CSI durchaus bis zu 5 Mill. USD, dann sind hier finanzielle Umfänge erreicht, an die manch ein deutscher Kinofilm nicht herankommt.

Aber was bekommst Du von US-Produktionen mit? Meist nur die erfolgreichen Serien und oft teuren Kinofilme! In den USA wird vor allen Dingen Auf Masse gedreht. Und dabei kann sich oft nur ein kleiner Prozentsatz durchsetzen, auch international gezeigt oder verkauft zu werden. Für deutsche Fersehsender und Verleiher ist es nunmal lukrativer etwas einzukaufen, was zum ersten günstiger ist, als Eigenproduktionen und zum zweiten bereits schon vor einem Millionenpublikum getestet wurde. Und dieser kleine Prozentsatz reicht auch schon in seinem Umfang aus, Fernsehsender und Kinosäle zu beherrschen.

Wenn die Filmindustrie in den USA mit erfolglosen Produktionen jedes Jahr Millionen USD versenken ist so etwas einkalkuliert. Das kann sich die deutsche Industrie kaum erlauben. Es ist nicht vergleichbar.

existenz

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7

Dienstag, 9. Februar 2010, 14:59

Also mir ging es jetzt haupsächlich um die Situation, wenn ich den Tv einschalte. Demnach handelt es sich auch mehr um Serien. Und da ist es EGAL welche.. Aber hat mein "Empfinden" tätsächlich soviel mit dem ausleuchten der Szene zutun? Das hätt ich mir so garnicht vorstellen können :)

Ihr könnt ja mal den Tv anmachen und durchschalten

deutsch..
deutsch..
nicht deutsch..
deutsch..

usw, ich finde man erkennt das schon nach den ersten bildern!
Und das selbst so "kleine" Serien mit so hohen Geldbeträgen finanziert wurden, wusst ich auch nochnicht:D

..und schonwieder was gelernt! :)

tomatentheo

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8

Dienstag, 9. Februar 2010, 16:01

Aber lass mal. auch die Amis können billig. Schau dir mal Sachen von "The Asylum" an. http://www.wired.com/magazine/2009/12/ff_the_asylum/all/1
Das Dumme ist, selbst mit diesem Schrott machen sie noch Profit.

Carli

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9

Dienstag, 9. Februar 2010, 17:16

Ja wenn du das Fernsehen einschaltest... wer die Qualität des deutschen Films an den im TV gezeigten Werken beurteilt macht einfach einen grausamen Fehler ;).
Aber was deine Empfindung wahrscheinlich am meisten beeinflusst ist wohl die Ausleuchtung, wurde ja schon gesagt... naja und eben auch die Schauspieler und solche Dinge.

tomatentheo

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10

Dienstag, 9. Februar 2010, 20:26

....... naja und eben auch die Schauspieler und solche Dinge.

Einspruch! Soapdarsteller gibbet hüben wie drüben, schauspielerisch liegen wir auf einem Level. Schlussendlich ist es wirklich das Productionvalue, das den optischen Unterschied macht.
Was viel trauriger ist, (wer "Hollywood für Sparfüchse gelesen hat, kennt das schon), das die Fähigkeit der Studios, fesselnde Geschichten zu erzählen, unseren (deutschen) Majors mittlerweile fast völlig abgeht. In dem genannten Buch ist der Niedergang sehr anschaulich beschrieben. Und wenn einem mal eine Geschichte einfällt, gibt es genug Entscheidungsträger auf der Förderungsebene, die diese Geschichte wieder glattbügeln und kaputtreden, das am Ende weichgespülter Müll rauskommt.
Off Topic @Filmförderung: Emmerich bekommt für sein nächstes Projekt 900k€ von der FFA Berlin/Brandenburg, da er in Babelsberg dreht. Warum? Hat 2012 so wenig Geld eingespielt? Ist Sony pleite? Naja, ich reg mich lieber nicht auf.

11

Dienstag, 9. Februar 2010, 21:03

Wieso? Sein nächstes projekt soll doch ein Film über Shakespeare werden oder? Da brauchts doch keine 50mio Budget... (je nach Story)
{...}<---[...]<---(...)<---...

Ich weiß ich hab nichts besseres zu tun...

Oh oh,ich hab das Gefühl du wirst hier draufklicken...

Carli

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12

Dienstag, 9. Februar 2010, 21:09

....... naja und eben auch die Schauspieler und solche Dinge.

Einspruch! Soapdarsteller gibbet hüben wie drüben, schauspielerisch liegen wir auf einem Level. Schlussendlich ist es wirklich das Productionvalue, das den optischen Unterschied macht.
Ich mein auch nicht das schauspielerische Können, sondern einfach das Aussehen, und naja in gewisser Art und Weise unterscheiden sie sich sicherlich auch in ihrem Stil, auch wenn das maßgeblich den Dialogen zuzuschreiben ist.

tomatentheo

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13

Dienstag, 9. Februar 2010, 21:13

Wieso? Sein nächstes projekt soll doch ein Film über Shakespeare werden oder? Da brauchts doch keine 50mio Budget... (je nach Story)

Eben. Warum brauchen die das Fördergeld? (Rein rhetorische Frage, mir ist natürlich klar, warum die da fördern)

Marcus Laubner

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14

Samstag, 13. Februar 2010, 18:48

Und das selbst so "kleine" Serien mit so hohen Geldbeträgen finanziert wurden, wusst ich auch nochnicht:D

Ich geh mal frech davon aus, dass das wenigste in der Produktion ankommt, meistens holt manb sich zwei, drei B-Sternchen, die nen großen Teil davon kosten ;) Das gannze Fußvolk hat da sicher nicht allzu viel davon.

Five

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15

Sonntag, 14. Februar 2010, 14:47

ich find die asylum produktionen immer witzig. ich meine meist sind sie wirklich grottenschlecht aber die effekte. hehe da sag ich mir immer. wenn ich meine mit deren ihrer vergleiche das ich durchaus auf direct to dvd produktionen konkurieren können.

viele der unsrigen filme sind nicht schlechter als die von asylum und ich find das gut.


-=Kneel before Five=-

Achiever

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16

Freitag, 19. Februar 2010, 18:16

Man merkt es ja auch direkt an der Synchro, ob der Film englisch- oder deutschsprachig ist.
Außerdem ist denke ich natürlich das Geld ein großer Faktor. Sie stecken, wie die anderen schon gesagt haben, einfach noch mehr
Geld in die Produktion, was man ja auch häufig an den aufwendigeren Sets merkt.
Auch haben sie oft mehr Statisten vor Ort.

Als Beispiel nehme ich mal eine Büroszene:
In amerikanischen Produktionen ist der Hintergrund meist viel belebter und man sieht viele Leute die ihrer Arbeit nachgehen.
In deutschen Produktionen ist dagegen relativ wenig los, was es für manche dann etwas unprofessionell scheinen lässt.

Auch geht man in US-Produktionen vielleicht auch mal etwas mehr Risiko ein, probiert neue Sachen aus, neue Kamerafahrten, interessante Ausleuchtungen, etc.

Solche Dinge sind sicherlich der Grund, wieso man häufig unterscheiden kann, woher der Film kommt.
Nichtsdestotrotz kenne ich genug deutsche Filme oder Serien, die genauso gut aus den USA kommen könnten...

Es ist also wirklich letztlich eine Frage des Aufwandes, den man betreibt...