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Master Kenobi

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 18:58

George Lucas - Ein Blick hinter den Mythos

Nachdem mich Freunde immer wieder damit nerven, wie schlecht die neuen Star Wars Filme sind, und wie es nur sein kann, dass George Lucas die Rechte an Disney verkaufen konnte, möchte ich hier mal etwas Grundsätzliches über die Welle der Enttäuschung sagen, die mit "Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung" in den späten 90ern begann.

Viele Leute sehen bei der Person George Lucas einfach nicht, dass er einfach nicht so viel mit Regie am Hut hat, wie es sich jeder wünschen würde. Er ist vielmehr jemand, der es bevorzugt, sich mit der technischen Seite des Filmemachens zu beschäftigen. Das ist auch der Grund warum er sich dafür entschieden hat, bei "Das Imperium schlägt zurück" und die Rückkehr der Jedi-Ritter" keine Regie zu führen und sich dafür lieber auf dessen Storyboards und Spezialeffekte zu konzentrieren. Nach 1983 hat er das Filmemachen sogar komplett an den Nagel gehängt, um sich voll und ganz auf seine neu gegründete Spezialeffektfirma Industrial Light & Magic zu konzentrieren, die zu sowas wie dem heiligen Gral von Action-. Science Fiction- und Fantasyfilmen geworden ist.

Diese Filme haben einen Grossteil ihres visionären Entertainments ILM zu verdanken:

1981: Jäger des verlorenen Schatzes

1985: Zurück in die Zukunft

1991: Terminator II

1993: Jurassic Park

2009: Avatar

Um nur ein paar zu erwähnen. Lucas ist also immer der Mann im Hintergrund gewesen, als ihr in den Kinos Schlange gestanden habt, um etwas zu sehen, das es bisher noch nicht gegeben hatte, er war derjenige der perfekte Illusionen wie lebende Dinosaurier, flüssige T-1000s usw. für die Massen kreiert hat. Beklagt euch nicht, dass er nicht der Heilige ist, zu dem er gern verklärt wird. Er ist einfach nur ein introvertiertes Genie, der es liebt, Sachen mit Hilfe von moderner Technik zu erschaffen, das ist alles.

Man muss zudem erwähnen, dass Lucas außerdem noch LucasArts gegründet hat, dass uns Spiele wie "Indiana Jones And The Fate Of Atlantis", "Monkey Island" and "Jedi Knight" beschert hat - und das ist genau der Computer von dem er kam, als er die neuen "Star Wars"-Episoden inszeniert hat, das ist was auf der Leinwand zu sehen ist. Es geht nur noch um Raumschiffe, Roboter und Effekte, Leben ist keines mehr drin. Die Story ist dünner als ein Blatt Papier, der Inszenierungstil schmeichelhaft ausgedrückt lächerlich und die Bilder schmerzen mit ihren bonbonhaften Farben einfach in den Augen. Es ist genau die seleenlose Maschinerie, die einem Personalcomputer entspringt, umgesetzt von einem Mann, der die letzten zwanzig Jahre davor gesessen hat - Zuschauer haben über eine Milliarde Euro an den Kinokassen gelassen, um sich letztendlich Maschinen anzuschauen, die Maschinen erschaffen.

Nachdem alles Kunst ist, kann man sich natürlich an diese leere, schwache, hölzerne Spezialeffekteorgie der neuen Episoden gewöhnen, aber meiner Meinung nach war es nur eine logische Konsequenz, dass Lucas die Rechte an Disney verkauft hat, wahrscheinlich von dem Gefühl ausgehend, dass "Star Wars" mehr ein Franchise als eine kreative Herausforderung für ihn für die Zukunft ist. Nachdem einer der Effekte nach Sehen eines "Star Wars"-Films mit einem Lichtschwert rumzulaufen und merkwürdige Geräusche mit dem Mund zu machen ist, geht es einfach nur noch um Spielzeuge und Wunder für die nächste Generation - nicht mehr und nicht weniger.

Wunder [Def.]: außergewöhnliches, den Naturgesetzen widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Ereignis

Die Natur eines Wunders ist, dass es nur einmal passiert, nicht zweimal oder täglich oder wann immer man will. Lucas ist einfach nur der Mann für technische Licht und Magie, alles andere übersteigt mittlerweile bei weitem seine Macht. Punkt.

Vordhosbn

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 20:04

Aha...willkommen! ;)

7River

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 20:59

Willkommen.

Na ja, dass er nach 1983 das Filmemachen komplett an den Nagel gehangen hat, entspricht nicht ganz der Wahrheit. Er hat ja noch die Storys zu "Indiana Jones und der Tempel des Todes", "Willow" und "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" geschrieben. Und er fungierte in den Filmen auch als Ausführender Produzent.

Birkholz

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 21:41

Um nur ein paar zu erwähnen. Lucas ist also immer der Mann im Hintergrund gewesen, als ihr in den Kinos Schlange gestanden habt, um etwas zu sehen, das es bisher noch nicht gegeben hatte, er war derjenige der perfekte Illusionen wie lebende Dinosaurier, flüssige T-1000s usw. für die Massen kreiert hat. Beklagt euch nicht, dass er nicht der Heilige ist, zu dem er gern verklärt wird. Er ist einfach nur ein introvertiertes Genie, der es liebt, Sachen mit Hilfe von moderner Technik zu erschaffen, das ist alles.


Lucas hat also die Dinos in Jurassic Park und den T-1000 kreiert. Mal wieder was dazu gelernt. MUSS MAN WISSEN!

PS: Fanboy mucho grande!

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7River

Mac Mave

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Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:03

"er war derjenige der perfekte Illusionen wie lebende Dinosaurier, flüssige T-1000s usw. für die Massen kreiert hat"

Willkommen und nett von dir - wo hast du denn das recherchiert?? Ich glaube nicht mal das er die Entwürfe dafür abgenickt hat....

Vordhosbn

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 12:28

Master Kenobi, was hast Du gegen George? :P

Master Kenobi

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Freitag, 9. Oktober 2015, 04:21

"er war derjenige der perfekte Illusionen wie lebende Dinosaurier, flüssige T-1000s usw. für die Massen kreiert hat"

Willkommen und nett von dir - wo hast du denn das recherchiert?? Ich glaube nicht mal das er die Entwürfe dafür abgenickt hat....
"Die Nachbearbeitung von Jurassic Park übergab er an George Lucas und kontrollierte die Ergebnisse über eine Satellitenverbindung von Europa aus. " (Quelle: Wikipedia) Mit er ist Steven Spielberg gemeint, die beiden hatten ja schon zusammen an vielen Filmprojekten gearbeitet, deshalb ist das nicht weiter verwunderlich. Das mit den T-1000s glaube ich auf einer amerikanischen Webseite gelesen zu haben, finde es jetzt aber nicht mehr.

@7River: Mit Filmemachen ist Regie führen gemeint, also genau das wofür er die letzten 16 Jahre kritisiert wird.

@Vordhosbn: Ich habe nichts gegen ihn, im Gegenteil nehme ich ihn in Schutz, während jeder andere ihn kritisiert. Nur seine Filmemacherei ab den 90ern ist aus meiner Sicht halt alles andere als das, was die 70er Jahre haben hoffen lassen.

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7River

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Samstag, 10. Oktober 2015, 14:16

Er hat ILM gegründet und gefördert. Zwanzig Jahre vorm Personalcomputer gesessen? Wohl kaum. Davor gesessen, um Drehbücher und Exposés zu schreiben, schon. Ich denke mal, dass George Lucas genau so viel mit Computern zu tun hat wie Roland Emmerich.

Birkholz

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Samstag, 10. Oktober 2015, 17:48

Er hat jeden einzelnen Dinosaurier per Hand animiert!!!

maximus63

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Samstag, 10. Oktober 2015, 18:33

Bei " Jurassic Park " war das Stan Winston.

the machine one

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Sonntag, 11. Oktober 2015, 16:56

Hier ist sein Youtube Kanal: https://www.youtube.com/user/StanWinstonSchool/videos

Richtig cooles Zeug was die da machen!

Mac Mave

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Sonntag, 11. Oktober 2015, 23:55

Ich zerstöre auch nur ungern dein Weltbild über den Lucas, aber ILM ist (auch nur) eine VFX Firma. Es findet eine Ausschreibung statt und dann läuft die Sache. Designer und VFX Artitsts entwickeln die Optik, die Fahrzeuge etc für das anfallende Drehbuch. Mehr nicht. Lucas hat ILM mitbegründet und verdient vielleicht in weiter ferne paar Cent mit.

Der gute George hat bei JP "angeblich" die Sound Effects überwacht, nicht die Dinos. Da widerspricht selbst Wikipedia dem JP Audiokommentar vom Spielberg selbst.
Die Visual Effects vom guten Phil Tippet überwachte Spielberg von Polen aus während er bei Schindlers Liste Regie führte.

Ich zähle mich zu den Ultra-Terminator Fans - auch wenn ILM für die VFX zuständig war (reine Auftragsarbeit und weil sie es damals schon konnten mit dem 3D Kram), Schorch hat da nix mit zu tun, er hat auch ILM nur mitgegründet und Jim Cameron hat sich den T1000 einfallen lassen ...
Sollte das einer anders belegen können, dann gerne.

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