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dödeli117

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  • »dödeli117« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 9. Januar 2012, 16:21

[Action-Drama] DRIVE

Guten Tag die Damen und Herren,

Ich habe keine Ahnung ob und falls ja, wie lange der Film "DRIVE" in Deutschland bereits läuft. Hier in der Schweiz ist er seit letztem Donnerstag in den Kinos und ich muss sagen, dass mein Kinojahr kaum besser hätte starten können. "Drive" ist ein Neo-Noir, gleichzeitig auch eine Hommage an das Kino der 80er Jahre. Der Film handelt von einem namenlosen Fahrer, der tagsüber als Stuntman sein Geld verdient und in der Nacht als Fluchtfahrer für Verbrecher arbeitet. Um seiner Nachbarin zu helfen übernimmt er für deren soeben aus dem Gefängnis entlassenen Ehemann einen riskanten Job.

Ryan Gosling spielt den Driver, und das extrem gut, auch wenn er praktisch nicht spricht. Ein knappes "I drive" drückt seine Lebensphilosophie aus, ein souveränes, geheimnisvolles Lächeln zeichnet sich stets auf seinem Gesicht ab. Manche werden sagen, der Protagonist wäre zu wenig gezeichnet, ein leeres Blatt. Allerdings passt er genau in den Film, er ist die moderne Variante von Eastwoods "Man with No Name", sein Maultier ist sein Wagen, der Zigarillo ein Zahnstocher und Poncho eine weisse Rennjacke mit Skorpion. Die Nebenrollen sind ebenfalls gut besetzt, unter anderem mit Bryan Cranstons aus "Breaking Bad", Ron Perlman (Hellboy) und in einer winzigen Rolle Christina Hendricks aus "Mad Men".

Eine besondere Erwähnung verdient der Soundtrack, ein elektronischer Synthie-Pop-Score im Stile der 80er. Eigentlich ist das Musik, der ich nur weng abgewinnen kann, "Drive" hat das geändert. Nicht zuletzt dieser Score machen "Drive" zu einem der stilsichersten Filme der letzten Jahre. Meine wärmste Empfehlung für diesen Film des mir bisher unbekannten Dänen Nicolas Winding Refn ("Valhalla Rising", "Bronson", "Pusher"-Trilogie).

Birkholz

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2

Montag, 9. Januar 2012, 16:31

Ich bin eigentlich nur durch den Soundtrack drauf gekommen, da ich großer Fan von den Chromatics, Glass Candy, Kavinsky und ähnlichen Interpreten bin. Der Film hat mich dann äußerst positiv überrascht und mir einen Abend gerettet, bei dem ich auf unserer Berlin Exkursion todkrank in unserer Herberge bleiben musste. "Drive" zählt für mich als einer der besten Filme des Kinojahres 2011 und ich kann den Film nur weiterempfehlen.

L Lawliet

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3

Montag, 9. Januar 2012, 19:08

Jo, ich habe ihn schon irgendwann im November oder so in der Sneak gesehen. Kann mich da nur Birkholz anschließen, ganz klar eine sehr große Überraschung und auch für mich einer der besten Filme aus dem Jahr 2011.

Auf Bryan Cranston und seine Filmrollen bin ich an anderer Stelle ja im Kontext von Breaking bad eingegangen. Das hier dürfte zwar wahrscheinlich der beste Film in seiner Filmographie sein, ich fand aber gerade seine Rolle etwas mau und "gesichtslos". Für Perlmans Charakter hätte ich mir zum Beispiel nur schwer einen anderen Schauspieler vorstellen können, Cranston erschien mir hier austauschbar, was aber hauptsächlich an der Rolle lag, die meiner Meinung nach die am wenigsten gezeichnete Rolle des Filmes ist.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

CaptainAwesome

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4

Mittwoch, 18. April 2012, 16:25

Meines Erachtens ein unterschätztes Meisterwerk. Die kleinen Gesten zwischen Gosling und Mulligan, der Schnitt der Soundtrack, die geniale Eröffnungszene. Hier passt wirklich fast alles...mit den Gewaltausbrüchen haben sie sich aber um die Oscar-Chancen gebracht...trotzdem von mir 5 von 5 Punkten

Hier meine ausführliche Rezension zu "Drive"

Frederik Braun

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Mittwoch, 18. April 2012, 18:49

Fand den Film ebenfalls sehr fesselnd, ich liebe diese atmosphärischen Werke, die von der ruhigen Inszenierung und den Darstellern leben. Vor allem Ryan Gosling, bis dato ja eigentlich ein No-Name, hat mir sehr gut gefallen, genau wie Carey Mulligan. Bryan Cranston ist ohnehin ein grandioser Schauspieler, zu dem muss man nicht mehr viel sagen.

Ähnlich wie CaptainAwesome bin ich aber auch der Meinung, dass die exzessiven Gewaltszenen gegen Ende des Films eher überflüssig, stellenweise sogar etwas deplatziert wirkten.

Hat für mich aber den Filmgenuss nur peripher geschmälert - ansonsten ein echt sehr gelungenes Werk und einer der besten Filme des letzten Jahres.

Der Unaussprechliche

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6

Mittwoch, 18. April 2012, 23:06

Ryan Gosling No-Name? Da gibts aber paar Filme nachzuholen! :) Stay, Lars und die Frauen, Crazy Stupid Love, Blue Valentine, Half Nelson!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Der Unaussprechliche« (19. April 2012, 11:46)


niGGo

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7

Mittwoch, 18. April 2012, 23:09

Ryan Gosling No-Name? Da gibts aber paar Filme nachzuholen! :)

Das hatte ich auch gedacht! :D

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