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Schattenlord

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201

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:33

Jeah, Karten sind gebucht im Cinemaxx Dresden - Maxximum 3D in 4k Auflösung. :D Kinners, ich freu mich. ^^
Sonntag gehts ab. ^^

Schattenlord


Letztes Projekt - unser Film Noir Kurzfilm "FALSCH":
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Jumperman

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202

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:42

Leute, ihr streitet hier über Geschmäcker. Und die können nunmal so verschieden sein, wie nix anderes auf der Welt. Das bringt nichts, jeder hat seine eigene Meinung über Filme.

Wie gesagt, fand ich persönlich "Avatar" ganz große Spitzenklasse. Die Story ist natürlich nix großartig neues. Aber ganz ehrlich, ich mag solche Storys. Dann ist es eben vorhersehbar, mein Gott der Film geht einen klassische Storyweg, der sich in den letzten 100 Jahren dramaturgisch bewährt hat. Und ich persönlich sehe lieber Filme, die sich Klischees bedienen, als welche, die ums Biegen und Brechen unbedingt was neues erzwingen wollen. Wenn das Klassische gut ist, wieso soll man dann krampfhaft was neues machen, was vielleicht schlecht ist?
Ich z.B. fand "Inglourious Basterds" verdammt langweilig. Es war ein gut gemachter Film, aber Story war da leider ziemlich wenig drin. Und ohne Story erwarte ich mir wenigstens Unterhaltung, was der Film aber für mich leider auch nicht bot. Da war ich mit "Avatar" wesentlich besser bedient.
Aber das ist wie gesagt meine Meinung. Es gibt Leute, die haben eine andere Sichtweise auf die Dinge.

Es ich allerdings sehr schade finde ist die Ausdrucksweise, die teils von Leuten fabriziert wird, die einen Film schlecht finden. Hier im Forum ist das Gott sei dank noch ganz human, aber ich habe schon öfter auf anderen Seiten Kritiken gelesen, wenn mir fast das Kotzen hochkommt. Ich hab mehrere Kritiken zu Avatar gesehen, wo sowas von herablassend und beleidigend argumentiert wird, dass ich mich frage, warum? Man kann einen Film schlecht finden, aber dann soll man sowas bitte objektiv beschreiben und nicht wie ein 8-jähriger darüber herziehen. Bei sowas rege ich mich dann wirklich auf und muss mich oft zügeln, nicht im gleichen Sinne einen Kommentar zu schreiben.
Leider aber differenzieren manche Leute - so kommt es mir zumindest vor - nur noch zwischen "Absolut Perfekt" und "Total Scheiße". Dazwischen gibt es nichts mehr und wenn es nicht wirklich komplett die Erwartungen erfüllt, ist es automatisch der größte Mist. Das sind dann meistens grade die Leute, die immer anprangern "Die Menschen sollen doch mal ihr Hirn einschalten!!!".

Da bin ich froh, dass ich mit meiner Meinung noch gut abschätzen kann, ob etwas "gut", "ok", "mittelmäßig", "schlecht" usw. ist.
Auf Moviepilot.de (eine Filmbewertungsseite) habe ich unter meinen ca. 1500 bewerteten Filmen z.B. keinen einzigen, dem ich 0.0 Punkte gegeben habe. Einfach weil ich noch keinen Film gesehen habe, der wirklich 0 Punkte verdient hätte. Denn hinter jedem Film steckt immer noch Arbeit und das in vielen vielen Bereichen. Und es kommt ganz selten vor, dass da wirklich alle Bereiche schlecht sind. Viele Leute, wenn ich mir deren Liste angucke, haben Hunderte Filme mit 10.0 und mindestens nochmal so viele mit 0.0. Wo ist da die Differenzierung?

So, bin jetzt ein wenig abgeschweift. Was ich damit eigentlich vermitteln wollte ist, dass man sich über Filmgeschmäcker nicht streiten braucht. Man soll aber auch bitte immer objektiv bleiben!

Costa

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203

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:48

Jeah, Karten sind gebucht im Cinemaxx Dresden - Maxximum 3D in 4k Auflösung. :D Kinners, ich freu mich. ^^

Tja, diese tolle Marketing-Strategie vom Cinemaxx ;) . Das ganze basiert zwar auf einer "4K Technologie", aber in Wirklichkeit wird die Auflösung für die 3D Preojektion halbiert, sodass man im Endeffekt fast nur noch eine 2K Auflösung hat. Steht sogar ein wenig versteckt auf deren Webseite (http://cinemaxx.de/MaxXimum3D/Technik). Im Gegensatz zu den anderen 3D Projektionsmethoden hat diese allerdings den Vorteil, dass zwei Objektive verwendet werden und daher keine Frame Sequential Projektion (also alternierende Frames für links und rechts) verwendet wird, welche nach einiger Zeit Kopfschmerzen verursachen könnte (wobei mir das noch nie passiert ist).
Unser neuesten Filmprojekte:
Ein Abend Ewigkeit | Was wir zusammen machen wollen | Umgekehrt | Augen Blick

www.motion-artwork.de

"Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt."
Konfuzius

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JoeFX

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204

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 13:05

Also ich finde die Story auch nicht gerade Oberhammermäßig
Ohne den film gesehen zu haben: Wie kann man einem Film 10/10 Sternen geben und dabei zugeben, dass die Story schwächen hat.
Das siehst du falsch.
Ich gebe District 9 auch 10/10 Punkte, obwohl die CGI nicht so gut aussieht wie in Avatar, genau wie ich Avatar 10/10 Punkte gebe, obwohl die Story nicht an District 9 heranreicht.
Nur weil die Story nicht oberhammermäßig ist, heißt sie nicht, dass sie schlecht ist. Und die spannende Umsetzung spricht auch wieder für den Regisseur.
Filmkritiken sind eben subjektiv. Vll. stört Jemanden die Story wirklich so sehr, dass er weniger Punkte vergibt, für mich ist sie kein Grund, Punkte abzuziehen :)

mfg

205

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 14:25

Wer sich diesen Film nicht 3D im Kino ansieht, der gehört in meinen Augen nicht ins Filmgeschäft. Denn dieser Film setzt Maßstäbe und sollte allein deswegen gesehen werde

Um da nochmal drauf einzugehen... warum muss man denn Avatar gesehen um ins Filmgeschäft "gehören zu dürfen". Den Gedankengang kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. OK er setzt Maßstäbe, aber doch nicht in jeder Hinsicht... einzig und allein technisch, und wenn einem genau diese Entwicklung nicht behagt kann man doch gut und gerne Abstand davon halten. Vielleicht fühle ich mich auch nur ein bisschen angegriffen weil ich mir Avatar wohl nicht ansehen werde, aber ich würde trotzdem ganz gern hören wie du das genau gemeint hast ;), habe die Güte...

Jumperman

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206

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 14:50

Nun in meinen Augen ist ein Filmemacher jemand, für den Film eine Leidenschaft ist. Ein Filmemacher möchte Film zu einem richtigen Erlebnis machen. Er will dem Zuschauer Emotionen entlocken, die er im Alltag nicht hat. Er will ihm neue Welten zeigen und ihn einfach zum Staunen bringen. Kurz gesagt, der Zuschauer soll mitgerissen werden. Dabei ist es egal, ob der Zuschauer lacht, weint, staunt oder sich fürchtet.
James Cameron ist es gelungen, ein absolut gewaltiges Filmerlebnis zu schaffen, welches jeden in seinen Bann zieht, der dafür offen ist. Und so etwas ist sehr sehr selten.

Jeder, der sich auf so etwas nicht einlassen kann, dem fehlt meiner Meinung nach diese Leidenschaft. Man kann aus diesem Film lernen, wie es richtig gemacht wird, man kann ein Stück Filmgeschichte mitnehmen. In 3D erlebt man dies nunmal in Maximalstmöglicher "Pracht" und genau so ist es vom Macher / den Machern gewollt.
Wer das ignoriert, der gehört für mich nicht ins Filmgeschäft. Wer Filme macht, weil er die Leidenschaft dazu hat, der lässt sich auch in "Avatar" fallen.

Ich sage nicht, dass es so IST. Aber ich sage, dass es meine Meinung ist.

Frederik Braun

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207

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:00

Jeder, der sich auf so etwas nicht einlassen kann, dem fehlt meiner Meinung nach diese Leidenschaft.


Naja, die Aussage finde ich jetzt auch etwas extrem. Ich habe den Film nicht gesehen, werde ihn mir wahrscheinlich noch angucken. Aber ich bin mir sicher, dass es da draußen jede Menge Leute gibt, die mit "Avatar" nichts anfangen können und trotzdem kreative Filmemacher sein können. ;)

Wenn man sich auf so einen Film nicht einlassen kann, dann hat es nichts damit zu tun, dass die von dir angesprochene Leidenschaft nicht vorhanden ist, sondern einfach nur damit, dass solche Fantasyfilme einfach nicht jedermanns Sache sind. Das ist alles Geschmackssache und sollte nicht auf Kreativitätsvermögen oder Filmverständnis zurückgeschlossen werden. ;)

Nur um das klar zu stellen, ich spreche hier nicht für mich - ich bin immer noch großer Fantasyfan. ^^

Jumperman

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208

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:17

Das ist alles Geschmackssache und sollte nicht auf Kreativitätsvermögen oder Filmverständnis zurückgeschlossen werden.

Das hab ich auch nie behauptet.

Mir geht es darum, dass ein Filmemacher mit den Meilensteinen vertraut sein sollte. Ein Filmemacher sollte einfach schon mal "Jurassic Park", "Pulp Fiction", "E.T.", "2001", "Star Wars", "Der Pate", "Sieben"... irgendwann in seinem Leben gesehen haben. Einfach eben die großen und wichtigen Werke. Da gehört "Avatar" meiner Meinung nach auch dazu. Gut, dass ist größtenteils sehr subjektiv. Aber es dürfte klar sein, was ich meine. Und wie gesagt, ich behaupte nicht, dass es so ist. Es gibt bestimmt viele gute Filmemacher, die noch keinen einzigen der genannten Filme gesehen haben. Aber es gehört einfach zum Allgemein-Filmwissen dazu. Ein Komponist sollte ja auch ein paar Werke von Bach, Mozart oder Beethoven kennen ;)

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Frederik Braun

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209

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:36

Ob sich der Film in die Reihe von "Der Pate", "Star Wars", "Jurassic Park", "Pulp Fiction" & Co. einreiht ist imho jetzt noch nicht absehbar. ^^ Aber wie gesagt, ich habe den Film noch nicht gesehen.

Nils

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210

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:47

An sich bin ich nicht uninteressiert an Avatar, auch wenn ich das Gefühl nicht loswerde, schon durch die Trailer die Story zu kennen... . Mal sehen, wahrscheinlich schaffe ich es zeitlich nicht, den Film zu gucken.

Wo ich mich etwas dran stoße, ist Jurassic Park in Jumpermans Auflistung. Denn neben den Effekten (nach wie vor sehen die Dinos absolut echt aus!) handelt es sich hier in Sachen Literaturverfilmung doch eigentlich eher um einen Flop. Ich weiß noch, wie ich aus dem Kino kam - alle begeistert, nur ich maulig. Ich hatte von den Leuten um mich herum als einziger das Buch gelesen, vermisste so ziemlich alle meine Lieblingsstellen und kam auf den arg veränderten Storyablauf nicht so recht klar.... .

Jumperman

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211

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 16:04

Wo ich mich etwas dran stoße, ist Jurassic Park in Jumpermans Auflistung. Denn neben den Effekten (nach wie vor sehen die Dinos absolut echt aus!) handelt es sich hier in Sachen Literaturverfilmung doch eigentlich eher um einen Flop. Ich weiß noch, wie ich aus dem Kino kam - alle begeistert, nur ich maulig. Ich hatte von den Leuten um mich herum als einziger das Buch gelesen, vermisste so ziemlich alle meine Lieblingsstellen und kam auf den arg veränderten Storyablauf nicht so recht klar.... .

Wie du selbst sagst setzte er vorwiegend technisch neue Maßstäbe. Deshalb ist er in der Reihe drin. ;)

Frederik Braun

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212

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 16:50

Ob er als Literaturverfilmung von Michael Crichtons Bestseller so einwandfrei funktioniert sei mal dahingestellt, Fakt ist aber: "Jurassic Park" ist und bleibt ein Meilenstein der Filmgeschichte, den man nicht verpassen sollte.

sollthar

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213

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 17:13

Zitat

Also ihr versteht mich falsch. Wenn ich in einen Film gehe wie Avatar, erwarte ich nicht dass die Story das Rad Neu Erfindet.
Du bist der, der nicht zu verstehen scheint.


Es geht nicht darum, was DU erwartest. DU kannst in einen Film gehen und erwarten was immer du willst. Du kannst gut oder schlecht finden was immer du willst. Du brauchst dich dafür weder zu rechtfertigen noch musst du es erklären. Ich freu mich, dass du einen Film gesehen hast, der dir Spass gemacht hat.


Womit ich mühe habe sind solche Sätze, um ein paar zu nennen:

Zitat

Guck dir Arthouse Filme an und fühl dich besonders gut dabei auch wenn du Null kapierst.

Zitat

Also wer in so einen Film geht, oder in Titanic, Aliens, Terminator usw.
Und dann noch eine Story erwartet die ach so ausgeklügelt sein muss. Also dann kann ich dem auch nicht mehr helfen.

Zitat

Du bist bestimmt auch so einer der im Kino sitzt und zu jeder Storywendung oder zu jedem Dialog einen Dummen Kommentar abgibt.

Zitat

Wer sich diesen Film nicht 3D im Kino ansieht, der gehört in meinen Augen nicht ins Filmgeschäft.

Zitat

Wer Filme macht, weil er die Leidenschaft dazu hat, der lässt sich auch in "Avatar" fallen.

Dieses "Ich ziehe herablassende Rückschlüsse auf Personen, die eine andere Meinung haben als ich, gerade weil sie eine andere Meinung haben als ich". Solche Sätze find ich einfach absolut unnötig. Was ist es nur, was andere Meinungen so gefährlich machen muss, dass man abwertend darauf zu reagieren hat?

Warum ist es nicht möglich, es einfach im Raum stehen zu lassen, dass Menschen halt unterschiedliche Erwartungen haben und einen Film einfach anders interpretieren. Dieses "Wenn du A denkst/machst dann musst du ein X sein oder Y machen oder gehörst nicht zu Z" Geplänkel - Das ist es, was ich peinlich finde.

Ich freu mich für jeden, der den Film gut findet und die Story super fand. Ich fand sie okay. Ich schreib ja auch nicht "Wer immer glaubt, Avatar habe ein gutes Skript gehört definitiv in ein Amateurfilm-Forum, weil er offensichtlich nichts vom Drehbuchschreiben versteht" oder "Wer diesen Film gut fand ist sicher ein Michael Bay Fan und muss den IQ eines Backsteins haben" etc.

Lasst doch das einfach sein, diese persönliche Ebene und dieses doofe "ich schliesse aus deiner Meinung locker auf deine Fähigkeiten als Filmemacher, Mensch oder sag dir, was du am besten zu tun hast bzw was du zu schauen hast." Es ist unnötig, provokativ und vorallem einfach anmassend!

Borgory

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214

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 17:18

Na da bin ich aber froh dass ich die Bücher erst dieses Jahr gelesen habe, so hatte ich Jahrelang Spaß an den Filmen und nun später noch mehr Spaß an den Büchern^^

Wäre cool wenns mal noch ein schönes Buch über Avatar geben würde :D

Jumperman

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215

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 19:39

Lasst doch das einfach sein, diese persönliche Ebene und dieses doofe "ich schliesse aus deiner Meinung locker auf deine Fähigkeiten als Filmemacher, Mensch oder sag dir, was du am besten zu tun hast bzw was du zu schauen hast." Es ist unnötig, provokativ und vorallem einfach anmassend!

Ich will eigentlich keine Diskussion zu dem Thema, weil ich auch denke, dass man die Meinungen anderer akzeptieren sollte. Aber wenn du mit dem oben zitierten auch auf mich abzielst, dann hast du meine Argumentation falsch aufgenommen.
Ich sage nicht "Wer Avatar schlecht findet...", sondern "Wer Avatar aus Trotz nicht ansehen will...". Ich habe hier und auch schon auf anderen Seiten Sätze gelesen, wie "Ich schau mir den vielleicht mal auf DVD an!" und das finde ich falsch. Klar, jeder kann den Film ansehen, wie er will, man MUSS ihn nicht sehen. Aber wer ihn nicht 3D im Kino ansieht, der bekommt eben nicht das Filmerlebnis für das der Film entwickelt wurde.
"Avatar" zielt eben gerade durch seine beeindruckende technische Umsetzung inklusive dem 3D-Effekt auf eine tolle Optik. Diese kriegt man aber zu Hause nicht hin. Den Film muss man einfach auf einer großen Kinoleinwand sehen, sonst wirkt er nicht so, wie er wirken kann.

Wie gesagt, jeder kann eine Meinung über den Film haben, wie er will. Aber dafür muss man den Film erstmal sehen, sonst hat man keine Meinung, sondern eine Spekulation.

216

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 19:39

Also ich kann mich mit Jumpermans Kategorisierung von Menschen immer noch nicht anfreunden, aber du hast es ja betont als deine Meinung formuliert von daher brauch ich da jetzt auch nicht weiter drauf rumhacken denke ich :). Wenn in Zukunft Filme wie Avatar die Filmlandschaft dominieren fände ich das absolut schade (ich glaube das kann ich sagen ohne den Film gesehen zu haben, auch wenn ich mir vorstellen kann dass ich von der 3D-Technik sicherlich begeistert wäre, aber ich kann mich über den visuellen Aspekt eigentlich nur freuen, wenn ich auch was mit der Handlung anfangen kann). Avatar ist eben nicht das was ich unter Film verstehe, was ich an Filmen schätze (genauso wie all diese Animationsfilme)... aber das ist tatsächlich jedem selbst überlassen wie er das für sich einstuft. Und jetzt hör ich auch mal auf hier große Reden zu schwingen ohne das Teil gesehen zu haben... das ist irgendwie paradox.

Edit: Ah ok, also dieser "Trotz-Aspekt" leuchtet mir ein...Ich seh ihn mir auch eher nicht an weil mich das Ganze halt nicht angesprochen hat und weil es bei uns kein 3D-Kino gibt.

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 20:46

tja, schwere sache dieser film.
ich würde gerne den angepriesenen jarhundertfilm darin sehen, aber irgendwie gehts nicht. dafür war die handlung zu platt.
die technik allerdings war ja der oberhammer.
nächste woche gleich nochmal xD.

MFG

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 20:48

Was ich an Avatar bemängle ist die vorhersehbare Story von der Stange, der Antiamerikanismus und diese propagierte Ökoreligion. Ich kanns echt nicht mehr hören.
Du bist ech 'n komischer Kauz. 8|
Sonst beschweren sich immer alle Leute über diesen übertriebenen und vor Stolz triefenden Patriotismus der Amerikaner in den Mainstream-Filmen...
Vor 20 Jahren waren noch die Russen die Bösen in den Filmen. Dann warens irgendwann immer öfter die Koreaner, also immer genau die Feinde der Amis der jeweiligen Zeit. Und jetzt machen sie sich mal selbst zum Feind und haben auch mal die Eier sich selbst zu kritisieren und das kotzt dich an? Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.
Na gut über Al Gore und diese Ökokacke lässt sich streiten, aber wir als ach so vernünftige Europäer sollten doch alle eine Grundantipathie gegen die Amis haben dachte ich. :| Oder haben wir die jetzt seit Obama wieder lieb? Komisch, scheinbar können sich manche nicht so recht entscheiden...
Aber ich will hier auch garkeine politische Diskussion anfangen. ^^ Zum Film äußere ich mich am besten auch nicht weiter, sonst gibts noch virtuelle Messerstecherei. :rolleyes:

Greetz,

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 21:05

Mhhh...ich find es es eher seltsam, wenn man als "vernünftiger Mensch" eine "Grundantipathie" gegenüber irgendeinem anderen Land haben MUSS.

Die Diskussion hier artet echt in eine Art Glaubenskrieg aus. Lasst doch die Leute den Film blöd oder gut finden, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mein Gott, was solls? Solthars Beitrag ist eigentlich nix hinzuzufügen. Jumpermans Euphorie erklärt sich glaub ich auch durch seine eigene Arbeit (VFX, 3D), aber dass halt nicht jeder das als Hauptkriterium für einen guten Film heranzieht, ist doch nachvollziehbar (@Jumperman: Ich weiß, dass deine Begeisterung nicht nur in den VFX begründet liegt, aber für ausschweifende Texte fehlt mir gerade die Zeit ;) Deine Botschaft ist aber angekommen :P ). Ich fand z.B. Inglorious Basterds im Gegensatz zu Avatar einfach genial, weil ich nie zuvor eine Filmszene gesehen habe, in der ein apfelstrudel-verzehrender Mensch solche Aversionen in mir erzeugt hat, wie in diesem Film (wer ihn gesehen hat, weiß was ich meine :-) ) Das nenne ich Filmkunst, ebenso wie die Fähigkeit, eine 20 minütige Dialogszene zu schreiben bzw. zu verfilmen, in der ich mich durchweg adrenalindurchtränkt im Kinosessel festgekrallt habe. Aber so hat jeder halt seine eigenen Schwerpunkte. Das eine ist nicht besser als das andere. Was ich verstehe und teile ist Jumpermans Kritik, dass sich Leute aus Trotz einen Film wie Avatar nicht anschauen, eben weil er so effektlastig oder mit einem megalomanischen Budget ausgestattet ist. Deshalb hab ich ihn mir auch angesehen. Fand ihn trotzdem schlecht. So ist das halt :rolleyes:

Trotzdem vermisse ich so geile Filme wie Aliens und co und wünschte mir, es hätte damals schon so eine geile 3D Technik gegeben. Aliens 3D, das wäre was, wofür ich gerne auch mehrmals 14€ pro Kinobesuch ausgeben würde :thumbup:
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220

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 22:28

Ich finde das Rumgespringe auf diesen Provokativen Kommentaren Sinnlos.
Hier will niemand, irgendjemanden Angreifen. Ich sitze nicht am PC mit meiner Nerdbrille und dem Dicken Wanst zwischen Stuhl und Tisch geklemmt um irgendjemanden zu beleidigen oder zum Weinen zu bringen.
Es sind halt einfach meine Meinungen. Und ich verstehe auch dass es Menschen gibt die gucken sich Transformers an und gehen total ab (Nich wahr Franz? :P) und es gibt Leute die gucken sich Lynch Filme (von denen ich nicht einen einzigen kenne) und suchen da überall Erklärungen.

Aber wir haben alle eines gemeinsam! Wir sind Nerds!
In unserer Freizeit diskutieren wir über Filme, streiten, schimpfen und vergöttern diese.
Ab und zu wenn die Zeit da ist drehen wir sogar eigene.
Ach ich liebe euch alle! Frohe Weihnachten!!! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

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