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41

Freitag, 22. August 2008, 13:24

@ ALEX

och da gibt es so einige Szenen, die für eine FSK 16 stimmen. Da rennt jemand nur mit einer Gesichtshälfte rum, möchte nicht verraten wer :P.

niGGo

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42

Freitag, 22. August 2008, 13:54

Ähm, da würde ich mal ganz schnell Spoilertags setzen. Jemand der 1+1 zusammenzählen kann und sich vorher nicht informieren wollte, würde das sicher nicht gern lesen.

MarxBrother

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43

Freitag, 22. August 2008, 14:55

Ich hab den Film inzwischen gesehen... so wenig ich ihn bisher leiden konnte Heath Ledger spielt den Joker wirklich gut, der vermutlich nach Hannibal Lecter der beste Filmpsychopath...

Spoiler Spoiler

aber leider auch einer der unglaubwürdigsten


Ein Oscar wäre aber durchaus verdient, in einigen Szenen des Jokers bleibt einem schon die Luft weg...

Kajika

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44

Freitag, 22. August 2008, 15:07

Ich hasse die FSK :(
Und mein Alter, 15 Jahre und 8 monate is beschissen, man darf nicht in die 16er Dinger rein is aber schon Lichtjahre von der 12er Marke entfernt. Ich finde der Abstand zwischen 16 und 12 ist zu groß, es sollten weitere Zwischenstufen gemacht werden, wie 14, 10 und 8.
Oder gleich wie in Australien, wo 15 die höchste Klassifizierung ist :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kajika« (22. August 2008, 15:51)


45

Freitag, 22. August 2008, 15:45

@niggo,

jmd. der sich vorher nicht informieren will, wird mit dem was ich geschrieben habe nichts anfangen können. DAher habe ich keine Tags gesetzt.

@Kajika,

so wars bei mir bis vor einem Monat auch noch :thumbdown: Bis ich 16 wurde.
Ich denke das FSK ist schon gerecht gemacht. Wir sind halt Ausnahmen, aber es gibt viele unter 16 die nach so einem Film richtig abticken. Kenn da so einige.
Nur wenn etwas ab 18 ist und dennoch noch geschnitten wurde (wars nicht bei Rambo so?) ist das echt mist!

Darth FJ

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46

Freitag, 22. August 2008, 16:57

hab sonst immer riesen Reviews.. diesmal ne:

EINFACH GROßARTIG und BESTER FILM des Jahres 08 - das ist sicher!

Heath Stimmte gefällt mir nun auch im Deutschen beim Joker (dennoch nicht genauso geil wie seine originial).

Spoiler Spoiler

Ich hab fast nen Herzinfakt bekommen, als Batman aus dem Tumbler rauskommt mit dem Batpod - DAS war Transformers like...


ach und --> Iron Man stinkt (musste ich loswerden)

Kajika

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47

Freitag, 22. August 2008, 17:04

Iron Man war geil, einfach unterhaltsam und besser als alle Hulk-Verfilmungen und Serien zusammen. Ob er an Dark Knight rankommt weiß ich noch nicht ^^

23frames

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48

Freitag, 22. August 2008, 17:30

Ironman ist auch schon ganz geil gewesen. Aber man kann Hulk nicht mit The Dark Knight vergleichen, ich war in dem neuen Hulk drin, war ganz in Ordnung aber du wirst sehen was ich meine. Und zu der Syncro, naja ich fand die ganz okay, aber seine richtige Stimme rockt einfach mehr. Werde mir den Film sofort auf Blu-Ray kaufen wenn er raus kommt, muss aber leider noch sehr lange warten :(.

niGGo

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49

Freitag, 22. August 2008, 22:15

Also ich weiß ja nicht in welche Kinos ihr geht, aber ich wurde noch nie nach Hause geschickt weil ich nicht alt genug war.. ?(

Ich bin auch nicht 16. Und ich kann nicht behaupten das ich gerade alt aussehe oder groß bin. Das soll auch keineswegs irgendeine doofe Angeberei sein, sondern ich finde es einfach erstaunlich das jemand mit 15 Jahren und 8 Monaten daran gehindert wird Batman zu sehen. Mein erster Film ab 16 müsste Terminator 3 gewesen sein. Ist also schon etwas her. Der Abreißer fragte ob ich denn schon 16 bin - Ja war meine Antwort und fertig ist die Sache.

An eurer Stelle würde ich mir durch sowas nicht so etwas einmaliges im Kino entgehen lassen, ehrlich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »niGGo« (22. August 2008, 22:20)


DrthM2001

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50

Samstag, 23. August 2008, 12:50

Ne also mich hat der Film nicht umgehauen. Er war sicherlich gut, sehr gut vielleicht sogar, aber nicht phänomenal.

Spoiler Spoiler


Mir hat der Spannungsbogen in dem Film komplett gefehlt. Kein Showdown oder Finale, sondern 50 kleine minihöhepunkte. Irgendwie am Ende des Films alles wie vorher. Kein toter Bösewicht, keine vereinte Liebe. Ich kann mich einfach nicht auf so einen Film einlassen bei dem ein maskierter Feldermausmann mit schwarz umschminkten Augen jedesmal wenn er in sein Kostüm hüpft seine Stimme 2 Oktaven nach unten pitcht. Einfach urkomisch :D Ja wie gesagt, die Actionszenen waren gut, aber nichts neues oder revolutionäres, was einen zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten rechtfertigen könnte.
Wenn ihr mich fragt, Heath sei mir nicht böse, aber da wird nur ein riesen Hype aus dem tragischen Tod gemacht. Nicht nur dass Joker in allen Trailer zu der Hauptfigur stilisiert wurde (ok, wär sie eventuell auch so), aber ich frage mich ob seine Leistung wirklich so suuhuhuhuper war. Klasse Makeup, gute Zeilen, aber bis auf dieses dämliche Geschmatze und Gelecke fand ich da nichts herausragendes. Wenn ich mir da andere "angeblich" einzigartige Schauspielleistungen anschaue, sehe ich da noch einen großen Unterschied. Versteht mich bitte nicht falsch, Joker=tolle Figur, aber der tote Mr. Ledger macht ihn auch nicht besser oder schlechter.
Auch den Soundtrack fand ich komplett vermurkst. War er doch noch bei Batman Begins meiner Meinung nach genial und bombastisch, wurden die Themen und Motive in DarkKnight nur notdürftig kopiert und weiterverarbeitet.
Letzte Frage an alle: WARUM ist diese geliebte von Batman so hässlich :D Entweder hat Joker oder ich einen eigenartigen Geschmack, aber ich musste herzhaft lachen, als Joker ihr komplimente über ihr aussehen gemachth hat :D Sry, aber da gibts hübschere aufm Schauspielerinnenmarkt ^^
-Dark-Horizon Films-

Kajika

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51

Samstag, 23. August 2008, 13:00

@niggo: Das wird aber in letzter Zeit immer schlimmer in den kinos. Während es früher wirklich noch mit einem "Ja, ich bin 16" getan war kommt man bei den meisten Kinos nurnoch mit ausweis rein, selbst wenn man älter aussieht. Ich wurde bisher bei 300 (hier sogar mit erwachsener Begleitung), I am Legend und eben auch Batman abgewürgt. Ich schau halt ob ich noch mit meinen Eltern reinkomm, obwohl ich in den Film lieber mit meinen Freunden gewesen wäre (auch allesamt sogut wie 16, trotzdem nicht reingekommen).
Seit Amokläufen etc. sind die Kontrollen eben viel schärfer geworden :(

Five

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52

Samstag, 23. August 2008, 13:01

die schauspielerin hatte nunmal ähnlichkeiten mit katie holmes die nicht mehr mitmachen wollte oder konnte


„Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.“

FreddyJBrown

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53

Samstag, 23. August 2008, 14:09

So, gestern Abend war es endlich soweit!

Ich hatte zuvor richtig Angst, dass sich durch den Hype und die guten Kritiken meine Erwartungen zu hoch eingestuft hatten. Doch diese Gedanken verflüchtigten sich schon in der ersten Szene...
Am Ende der Vorstellung saß ich bis zum letzten Namen des Abspanns im Kinosessel, denn ich musste erstmal verdauen, was ich da grad gesehen habe.

"The Dark Knight" ist zusammen mit seinem Vorgänger definitiv die beste Comic-Verfilmung, die ich je gesehen habe. Nolans Batman ist erwachsener, seriöser und setzt sich mit aktuelleren Problemen auseinander, als die Freunde von Marvel oder sein DC-Kollege Superman.
Dazu kommt, dass er kein Superheld in dem Sinne ist, sondern eine gespaltene Persönlichkeit - einmal der stinkreiche und arrogante Lebemann, und einmal der Rächer der Nacht. Während "Batman Begins" sich auf die Person Bruce Wayne bezogen hat, focussiert "The Dark Knight" eindeutig auf den Superhelden Batman.

Nun kommen wir mal auf den Joker zu sprechen, der schon immer mein Lieblingscharakter im Superhelden-Comicuniversum war. Und hier gebührt einfach Tribut an Heath Ledger, denn - ich weiß, dass es schon so oft kam - er hat ihn einfach großartig gespielt! Währen Jack Nicholson in Burtons "Batman" den Joker als witzig-irren Killer-Clown interpretierte, spielt Ledger ihn als psychopathischen chaossüchtigen Anarchisten, der näher am Comic liegt. Und trotzdem fehlt ihm nicht der nötige Humor (Bleistift-Trick, Auftritt im Krankenhaus etc.), den der Joker nunmal hat.
Es ist zudem Ledgers schauspielerische Kraft, die dem Film auch an seinen etwas schwächeren Momenten Auftrieb gibt. Hier kriegt der Joker, was er verdient: Einen großartigen Batman-Film!

Weitere Leistungen, die zu würdigen sind, sind die von Gary Oldman, der als Jim Gordon im neuen Film definitiv mehr zu tun hat als in "Batman Begins" (

Spoiler Spoiler

ich hab kurzzeitig echt den Atem angehalten, als er angeschossen und für tot erklärt wurde, aber dann dachte ich an die Trailer-Szene, die musste ja auch noch kommen... ^^) und Aaron Eckhardt, der als Harvey Dent alles verliert und schließlich dem dunklen Schicksal Two-Face verfällt.


Mir wirkte die letzte halbe Stunde des Filmes übrigens gar nicht so deplatziert, denn

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es war nur die Vollendung von Jokers indirektem Plan, einen der drei Träger Gothams zu Fall zu bringen.


Maggie Gyllenhaal hat zwar Rachel besser als Katie Holmes gespielt, wirkte aber gleichzeitig etwas gealtert (auch wenn die beiden Schauspielerinnen in echt alterstechnisch nicht so weit auseinanderliegen).

Spoiler Spoiler

Ihren Tod hätte ich so nicht erwartet. Ein weiterer Tabubruch für das Genre, was für mich den Film nocht mehr herausstellt.

Die restliche Crew von Michael Caine als Alfred (dessen Auftritte diesmal leider etwas kürzer ausfielen) und Morgan Freeman als Lucius Fox (der proportional dazu einen größeren Auftritt hatte) waren wie immer gut. Was mich gestört hat, war Cillian Murphys zum Cameo-Auftritt verkommener Charakter Scarecrow, auf den ich mich eg auch gefreut habe.

Von der Inszenierung her kann man eigentlich nirgends meckern. Der Film überzeugt durch und durch. Er hat nach der genialen Anfangsszene durchaus ein/zwei Probleme Antrieb zu gewinnen, schafft dies aber dann spätestens nach dem

Spoiler Spoiler

Einsatz in Hong Kong, den ich als Zwischenmission gar nicht so schlecht fand
. Die Actionszenen des Filmes zählen wohl zu den besten, die ich überhaupt gesehen habe. Hier kann man überhaupt nicht meckern, einfach 1A!

Alles in allem hat mich "The Dark Knight" vollkommen überzeugt und alle Befürchtungen über eine Enttäuschung widerlegt. Ist er besser als "Batman Begins"? Nun, ich würde sagen in gewissem Maße schon, aber auch Teil 1 hatte seine tollen Momente. Beides sind großartige Filme, die sich perfekt ergänzen, aber sich irgendwo doch immer wieder unterscheiden.
Fakt ist: "The Dark Knight" ist ein anspruchsvoller Actionthriller der Superlative und gleichzeitig ein Ego-Trip für die drei Protagonisten.
Besonderer Respekt gebührt Heath Ledger, der als verrückt-komischer Joker in "The Dark Knight" einen der besten Bösewichte der Filmgeschichte abliefert.

Trotzdem eines noch: Ich hoffe, dass Batman in Teil 3 wieder auf sein altes Anwesen zurückzieht! :)

Wenn ihr mich fragt, Heath sei mir nicht böse, aber da wird nur ein riesen Hype aus dem tragischen Tod gemacht. Nicht nur dass Joker in allen Trailer zu der Hauptfigur stilisiert wurde (ok, wär sie eventuell auch so), aber ich frage mich ob seine Leistung wirklich so suuhuhuhuper war. Klasse Makeup, gute Zeilen, aber bis auf dieses dämliche Geschmatze und Gelecke fand ich da nichts herausragendes.
Kann ich nicht nachvollziehen deine Kritik. Schauspieler gehen doch keine Strichlisten ab, in denen sie besonders viele mimische "Besonderheiten" abgehen müssen.
Was speziell Ledger auszeichnet ist diese Gleichgültigkeit und skrupellose Leichtigkeit, die er Joker verpasst und die dessen anarchistisch geprägten Charakter nur untermalen. Das gelingt Ledger ohne weiteres. Dass er dabei "anders" wirk als der typische Hollywood-Schauspieler à la Bruce Willis (-.-) ist klar, er ist besser.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »KingCerberus« (29. August 2008, 02:02)


Andreas Scott

Master of Desaster -JA DAS WIRD SO GESCHRIEBEN!

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Sonntag, 24. August 2008, 14:29

Ich war gestern in der deutschen Fassung. Der Film hat uns alle so umgehauen, dass wir gerade überlegen heute Abend noch einmal in die Original Fassung zu gehen.

Der Film ist einer der besten die ich je im Kino gesehen habe. Gerade weil er nicht die tpische 3akt amerikanische Dramaturgie ("Heldenreise" etc) aufweist finde ich ihn gut. Das K. Holmes ersetzt wurde finde ichsuper, weil sie das einzige ist, was ich am ersten Teil zu bemängeln habe. Die Schauspielerin die Rachel verkörpert finde ich sehr gut und überzeugend. Es ist nicht diese Love Romanze mit Happy End im Vordergrund die in manchen Filmen total abnervt.

Ich bin in den Film gegangen ohne genau zu wissen, was passiert und die vielen "Mini Showdowns" fand ich klasse, weil ich immer dachte, das ist jetzt der letzte. Einzig das Ende fand ich etwas gewöhnungsbedürftig.

Ansonsten eine sehr gute Leistung und ich hoffe der dritte Teil wird nicht weniger an Qualität aufweisen.
...weidamachen

meyerfilm

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Dienstag, 26. August 2008, 13:09

Ich war gestern im Film und fand ihn einfach nur klasse :thumbsup: , Heth Leadger hat die Rolle perfekt verkörpert.

@Alex & Kajika: also ich bin Reingekommen mit einem Kumpel (der wird erst morgen 15 - ich werd erst im Januar 16), die Verkäufer haben nicht mal nach dem Alter gefragt - ich bin hingegangen hab gesagt 2 Karten für The Dark Knight bitte - ok passt und wir ham sie einfach so gekriegt, also bei mir war das kein Problem reinzukommen.

Der Unaussprechliche

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Dienstag, 26. August 2008, 13:38

War auch schwer beeindruckt von dem was Christopher Nolan (und der Rest der Crew) da abgeliefert haben. So kann ein Sommerblockbuster nämlich auch aussehen. Ein Actionfilm kann eine tolle Geschichte erzählen und tiefgründig sein, das beweist der Film ein für alle mal. Trotz weniger Materialschlacht war der Film einfach 100-mal Unterhaltsamer als Transformers, 300 und Konsorten. Wenn man sich bei den letzten Blockbustern über allzu dümmliche Geschichten aufgeregt hat, kam eigentlich immer die Antwort, wer sowas bei einem Blockbuster erwartet ist selber Schuld, das will doch keiner sehen. Der dunkle Ritter beweist das Gegenteil.

Eine kleine Sache fand ich nicht ganz perfekt, der Look von Two-Face hat mich nicht zu hundertprozent überzeugt, sah einen Tick zu sehr nach CGI aus, und war auch nicht so richtig Angst einflößend.

Spoiler Spoiler

Hätte auch erwartet dass er am Ende überlebt, dachte in Teil 3 bekommen wir ihn als neuen Gegner.


Dennoch war besonders das Ende überragend, keine großen Abschiedsfeiern, keine Hobbits die auf einem Bett rumhüpfen und sich 8 mal verabschieden usw. ^^

Technisch war der Film mit das perfekteste was man bisher im Kino zu sehen bekommen hat, man sieht dem Film einfach jeden Cent seines großen Budgets an, und zum Glück wird sich mit CGI-Effekten deutlich zurückgehalten. Die Bilder strotzen teilweise nur so vor Energie, wobei immer auf zu extremen Hochglanzlook verzichtet wird, das Licht wirkt immer absolut realistisch. Schauspielerisch war das ganze auch phänomenal, mich hat besonders gefreut, dass diesmal Gary Oldman so einen großen Part hat. Über Heath Ledger braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, aber so toll Jack Nickolsons Joker auch war, seiner ist um Welten besser. Er strahlt für mich echte Gefahr aus, was beim ersten Tim-Burton-Batman nie so war, da war für mich immer klar, Batman ist ihm Haushoch überlegen. Die Oscardiskussion finde ich ein bischen sinnlos, wer will heut zu Tage schon noch einen Oscar, die Leistung und der Film sind mehr wert als jeder Preis, und Preise hin oder her, so schnell wird man Heath Ledger nicht vergessen.

Ich fand übrigens auch jeden Nebenplot so wie er war sinnvoll, wie das Chaos in der Stadt zum Ende hin eingefangen wurde, sowas hat man bisher noch nicht gesehen.

Für mich ist der Film nicht der "Pate 2" der Comicverfilmungen wie Kevin Smith sagt, sonder der "Das Imperium schlägt zurück" der Comicverfilmungen, weil ich mich so sehr über einen dritten Teil freuen würde. Und wenn ich mir mal eine Fortsetzung von einem Film wünsche, dann muss das mal was heißen.

Jumperman

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Donnerstag, 28. August 2008, 19:13

Ich hab ihn gestern in der Original-Version gesehen.

Ich finde ihn alles in allem sehr gut. Er liefert viel Action und ne Menge kreativer Ideen.
Trotzdem finde ich den Hype um den Film übertrieben. Ich habe einige Kritiken gelesen, wo der Film in den Himmel gelobt und total wahnsinnig brilliantes Meisterwerk geschimpft wird.

Da muss ich sagen: So extrem gut, fand ich ihn nicht. Ist allerdings schwer, dass ich da jetzt Kritikpunkte dafür finde, denn wie gesagt finde ich den Film gut.
Er bietet sehr viel an Wendungen und Ideen, die man nicht erwartet. Teilweise ist es aber ZU viel. Der Film verliert zwar nie richtig an Tempo, doch immernoch fällt es mir schwer, mich überhaupt an alles zu erinnern. Da merkt man dem Fim seine knapp 3 Stunden an.
Schauspielerisch war er gut. Besonders gefiel mir Harvey Dent bzw. TwoFace. Natürlich auch Heath Ledger als Joker. Aber auch hier finde ich es "nur" sehr gut. Dass man ihm dafür aber gleich nen Oscar geben muss, darauf wär ich nicht gekommen, würde einem das nicht schon seit Monaten um die Ohren schlagen.
Ich hoffte im Vorhinein auch, dass der Film mehr an Selbstironie mitbringen würde, wie z.B. Michael Bay's Filme. Doch auf mich wirkte "The Dark Knight" leider immer viel zu "serious". Und da wirkten dann einfach einige Dinge etwas lächerlich, z.B. Fingerabdruck von digital wieder zusammengesetzter aus Wandstück 3D-rausgescannter Pistolenkugel. Oder der typische Bösewicht, der ohne sichtliche Handlanger allein ganze Gebäude und Schiffe einfach so mit Tonnen an Sprengstoff vollstopft.
Aber gut, darüber lässt sich streiten, ob das jetzt lächerlicher Ernst oder versteckte Ironie ist.
Irgendwie wird Batman auch immer mehr zum Ironman, was seinen Anzug angeht, welcher anscheinend nicht richtig geschneidert ist. Jedesmal, wenn er ihn trägt, muss der Anzug wohl gewaltig auf seine Stimmbänder drücken :D

Hab jetzt die negativen Punkte aufgezählt, die mir nicht so gefallen haben. Die positiven brauche ich wohl - denke ich - nicht nochmal aufzähle, die wurden ja nun schon oft genug genannt.

Also nochmal, damit man mich nicht falsch versteht. Ich fand den Film sehr gut. Nicht am besten, hervorragend oder perfekt, einfach "nur" sehr gut. Und ich kann ihn jedem empfehlen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jumperman« (28. August 2008, 19:19)


Der Unaussprechliche

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58

Donnerstag, 28. August 2008, 21:35

Ich hoffte im Vorhinein auch, dass der Film mehr an Selbstironie mitbringen würde, wie z.B. Michael Bay's Filme. Doch auf mich wirkte "The Dark Knight" leider immer viel zu "serious".
Du kannst doch nicht von einem Christopher Nolan verlangen, sein Filme mehr wie Micheal Bay zu machen !!!!!!!!! Argh^^
Nolan hat eine ganze eigene Handschrift, die er sich von Memento über Insomnia, Batman Begins, Prestige und eben The dark Knight einerseits bewahrt hat, und sich zudem weiterhin verbessert hat. Das wäre als ob man von Tarantino fordert, die Leute doch mal weniger reden zu lassen oder sagt, Jim Jarmush soll doch bitte mehr Action in seinen Film einbauen, damit man den Geschmack von mehr Leuten trifft. Es grenzt schon an ein Wunder, das Christopher Nolan seinen eigenen Stil bewahren konnte, und glücklicherweise wird dies nach dem Erfolg von Batman auch so bleiben. Sry wenn ich bischen überreagiere aber so eine Äußerung kann man nicht einfach so stehen lassen. :) Leute wie Michael Bay sind es meiner Meinung nach, die das Blockbusterkino (fast) kaputt gemacht haben.

Zitat

Oder der typische Bösewicht, der ohne sichtliche Handlanger allein ganze Gebäude und Schiffe einfach so mit Tonnen an Sprengstoff vollstopft.
Wieso sind die Handlanger denn nicht sichtlich? Er ist ständig mit einer Gruppe von Gangstern unterwegs, später übernimmt er Leute von der Mafia (vor dem brennenden Geldhaufen), also ka wie du jetzt drauf kommst er würd das alleine machen. ?(
Also soll jetzt nicht heißen, dass deine Meinung "falsch" ist, Geschmäcker sind einfach verschieden, man muss den Film ja nicht als Meisterwerk sehen, wollte nur noch was du 2 deiner Kritikpunkte sagen.

Ich persönlich würde sagen der Hype ist schon gerechtfertigt, auch wenn es sicherlich nicht der beste Film aller Zeiten ist, an so einige Klassiker kommt er für mich noch nicht heran.

HTS_HetH

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59

Donnerstag, 28. August 2008, 22:35

Zitat

Leute wie Michael Bay sind es meiner Meinung nach, die das Blockbusterkino (fast) kaputt gemacht haben.

Richtig, zum Glück "nur" deine Meinung ;) Ist ja schlimm wie du bei jeder Gelegenheit über Bay herziehst. Gewisse Sachen entwickeln sich echt zum Trend, Michael Bay verfluchen scheint dazu zu gehören. Ich find die beiden Batman Filme von Nolan auch extrem gut und ich find auch die meisten von Bay´s Blockbustern gut, warum muss das eine das andere ausschließen? Und warum macht Michael Bay das Blockbusterkino "fast kaputt"?

Zitat

Wieso sind die Handlanger denn nicht sichtlich? Er ist ständig mit einer Gruppe von Gangstern unterwegs, später übernimmt er Leute von der Mafia (vor dem brennenden Geldhaufen), also ka wie du jetzt drauf kommst er würd das alleine machen.

Ich hab vor einiger Zeit nach dem Amerika Release auch in Reviews gelesen das die Kritiker die den Artikel verfassten ein wenig Kopfzerbrechen mit diesen Tatsachen hatten und das auch sie fanden, das es im Film nicht so klar und glaubwürdig rüberkommt, was der Joker alles vollbringt in der kurzen Zeit und der Größenordnung. Denke mal da kann man schon sagen das Jumpermans Beobachtung nicht von ungefähr kommt und auch von anderen geteilt wird. Klar lässt sich sowas herleiten und am Ende ist es auch nur ein Film von vielen wo man hier und da auch mal ein wenig über solche Logikschwächen hinwegsehen sollte. Würde man das alles noch ausführlich zeigen damit es für jeden ersichtlich wird, wäre der Film vermutlich knappe 4 Stunden lang.

Jumperman

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60

Donnerstag, 28. August 2008, 22:40

Du hast nicht ganz verstanden, was ich damit sagen wollte. Ich habe nicht behauptet, dass er einen Michael Bay Film hätte machen sollen. Bay macht keine Anspruchsvollen Filme, was "The Dark Knight" allerdings ist. Mir persönlich macht jedoch ein Film mehr Spaß, wenn ich merke, dass es die Macher selbst nicht so ernst nahmen. Dass sie Spaß an der Sache hatten und das auch im Film zeigen. Michael Bay's Filme sind für sowas nur ein gutes Beispiel, drum hab ichs erwähnt. "The Dark Knight" hat mich in dem Aspekt einfach nicht so mitgerissen und ich denke, dass es hauptsächlich daran lag. Ein bißchen Selbstironie lässt dann nämlich auch so manchen Logikfehler verblassen oder verzeihen.

Das mit den Helfern, ok. Heth hat ja schon was dazu gesagt. im Film sieht man klar nur einen gewissen Teil der Handlungsstränge. Aber es ist eben genau das, was ich meine. Auf der einen Seite nimmt sich der film sehr sehr ernst, auf der anderen Seite sind es dann die typischen Bösewicht-Klischees, die das ganze etwas unwirklich wirken lassen.

Aber ich will jetzt auch garnicht weiter meine Meinung erklären. Ich fand den Film einfach nicht so wahnsinnig phänomenal, wie er teilweise von manchen Leuten und den Medien dargestellt wird. Es ist ein sehr guter Film fürs Popcorn-Kino, nicht mehr und nicht weniger. In meinen Augen.

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