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PlunChilla Prod.

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1

Samstag, 11. Februar 2012, 14:40

Praktikumsvergütung?

Hy Leute,

ich mache derzeit in Hamburg ein einjähriges Praktikum als Mediengestalter BuT und habe seit Anfang Februar die erste Hälfte rum.

Wir hatten zu Begin vertraglich abgemacht, dass ich erst im 2. Halbjahr eine Praktikumsvergütung bekomme und für das ganze Jahr die Fahrkosten erstattet bekomme (70€ im Monat)

Nun habe ich im ersten halben Jahr meiner Meinung und auch der meiner Chefs nach sehr gut gearbeitet, wie sie mir selbst sagten.
Ich habe eigenständig mehrere Projekt bearbeitet und auch viel zugearbeitet, eigene Ideen gut in den Betrieb eingebracht und auch ausserhalb des Arbeitsfeldes Wände gestrichen, Türen lackiert und sonstige Handwerksarbeiten erledigt.(Von dem Ganzen anderen Kram ausserhalb des Berufs, wie Recherche oder Buchhaltung mal ganz abgesehen)
Ich bin nahezu nie pünktlich nach 8 stunden arbeit nach haus gekommen, sondern sehr oft länger geblieben und habe auch schon im Büro übernachtet, um ein Projekt rechtzeitig fertig zu bekommen.

Ich bin kein Praktikant gewesen, der 90% der Zeit da saß und fragte: Wie geht das und wie geht das und was machst du hier jetzt?
Ich habe bis jetzt auch einiges gelernt, aber das habe ich eher bei der Arbeit erkernt, statt es erklärt zu bekommen.

Da ich viele Vorkenntnisse in sachen After Effects, Photoshop, Final Cut, etc. hatte, konnte ich mich gut einbringen und habe auch viel Einsatz gezeigt.

Dementsprechend ging ich letzte woche mit hohen erwartungen zu dem Gespräch.

Als sie mir dann sagten, dass sie mir nicht mehr als 250€ im Monat zahlen können, fand ich das ziemlich unfair.

Das ist bei regulärer Arbeitszeit (die ich bis jetzt wie gesagt fast nie eingehalten habe) ein Stundenlohn von 1,50€, ganz ungeachtet des kompletten ersten Halbjahres.
Sie behaupten, dass sie mir bei der derzeitigen Auftragslage nicht mehr zahlen können.
Dazu kann ich nichts genaues sagen, ausser dass wir eine lange auftragslose Durststrecke hinter uns haben, die Aufträge jetzt aber wieder regelmäßig kommen.

Sie begründen es weiterhin damit, dass das ja ein Praktikum ist und ich es nicht wegen dem Geld mache, sondern um etwas zu lernen.
Ausserdem haben sie damals auch gemacht und nur 350 Mark bekommen, wobei das für das ganze Jahr galt!

Ich bin nun am überlegen, was ich mache, da mir diese Summe extrem klein vorkommt.

Es ist nicht so, dass ich es nur wegen dem Geld mache. Ich habe viel Spaß bei der Arbeit und komme mit 250€ auch wunderbar klar.
Allerdings sehe ich es nicht ein, mich auf eine derartige Weise ausnutzen zu lassen.



Was sagt ihr dazu?
Habt ihr ähnliches erlebt, oder wie sah das bei euch aus?

L Lawliet

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2

Samstag, 11. Februar 2012, 14:47

Na ja, was soll man dir jetzt sagen? Ändern kannst du es nicht mehr, das hätte halt alles von Anfang an anders sein müssen.
Dass man Praktikanten ausnutzt, ist ja nichts Neues.

Zitat

Allerdings sehe ich es nicht ein, mich auf eine derartige Weise ausnutzen zu lassen.

Du hast dich ein halbes Jahr lang kostenlos ausnutzen lassen, aber kaum zahlt man dir etwas willst du dich nicht mehr ausnutzen lassen? Hm.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
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3

Samstag, 11. Februar 2012, 14:51

nein, wir haben gesagt, dass wir nach dem Wochenende nochmal drüber reden.

Und ich hatte eigentlich erwartet, dass nach einem halben Jahr mehr drin ist. Halt auch halbwegs als rückwärtige Vergütung für das erste halbjahr

L Lawliet

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4

Samstag, 11. Februar 2012, 14:54

Und was erwartest du als Ergebnis des Gespräches? "Ja Sie haben Recht, hier 500 Euro im Monat." Vielleicht kommst du ja sogar auf 300, das sind dann ca. 1,80 pro Stunde. Ist das für dich dann wirklich noch ein Gewinn?

Du bist halt naiv an die Sache rangegangen - was man dir nicht verübeln kann und worauf solche Arbeitgeber ja auch setzen -, lern daraus fürs nächste Mal und gut.
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KalleHH

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5

Samstag, 11. Februar 2012, 15:09

Ich würde dir raten mal ein Gespräch beim Arbeitsamt zu bekommen und dich da beraten zu lassen und auch deinen Vertrag überprüfen lassen. Da dein Praktikumsplatz in Hamburg ist und es bestimmt hier mehr Angebote als auf dem "flachem Lande" gibt, wäre ja evtl. noch ein Wechsel zu einem anderen Praktiumsplatz drin.

CaaOss.TV

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6

Montag, 13. Februar 2012, 12:53

Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Ich habe auch mal für eine andere Ausbildung ein Praktikum von einem Jahr absolviert, habe aber nur drei Monate (effektiv nur zwei) für lau (Essen, Fahrkosten) gearbeitet und für den Rest der Zeit eine Vergütung eines ungelernten Mitarbeiters erhalten, damals vor fast 20 Jahren immerhin über 2000,- DM netto, alles Verhandlungssache, Angebot und Nachfrage eben...

rick

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7

Montag, 13. Februar 2012, 13:51

Zitat

Ich habe bis jetzt auch einiges gelernt, aber das habe ich eher bei der Arbeit erkernt, statt es erklärt zu bekommen.

Bis Du der Meinung, daß das was Du lernst den Aufwand und die geringe Vergütung wert ist ?

Zweite Frage, denkst Du Dein Praktikum dort stößt Dir Türen für die Zukunft auf ?

Dritte Frage, wie sieht es mit den fest Angestellten aus. Sind die mit ihrer Entlohnung (vor der Flaute und danach) unzufrieden oder hast Du den Eindruck, daß sie dort angemssen bezahlt werden ?

joey23

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8

Montag, 13. Februar 2012, 15:01

Tja, in der Branche kann man mitlerweile leider froh sein, wenn man überhaupt einen Platz hat. Die Zeiten in denen man als Praktikant wenigstens seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte sind vorbei.

Zähl denen nett auf, was du in dem halben Jahr alles an Projekten gemacht hast, wo du dich wie eingebracht hast, zeig ihnen, dass du im Grunde eine Arbeitskraft bist. Wenn du ihnen dann nicht mehr Wert bist, kannst du nur gehen oder zähneknirschend zustimmen. Wobei meine Meinung bleibt: Sei froh, dass du überhaupt etwas bekommst. Da draußen gibt es eine lange Schlange Leute die so gut sind wie du und den Job auch ohne Kohle machen würden, einfach um erst mal irgendwo Fuß zu fassen. Traurig aber wahr.

Überspitzt ist das auch der Grund, warum ich immer wieder protestiere, wenn Amateurfilmter mal für ein paar Euros einen Imagefilm machen. Das hat immer zur Folge, dass ihr potentielle Aufträge wegschnappt und potentielle Auftraggeber sich an einen unguten Preisbereich gewöhnen, zu dem niemand anständig produzieren kann, der nicht mehr oben bei Mutti wohnt. Ich bin immer mit meiner Einstellung "wenn ich arbeite mach ich es richtig, und dann will ich auch Geld dafür" irgendwie durchgekommen. Aber dann muss man auch hart sein können, und im Zweifel einfach gehen.

CaaOss.TV

unregistriert

9

Montag, 13. Februar 2012, 15:27


Überspitzt ist das auch der Grund, warum ich immer wieder protestiere, wenn Amateurfilmter mal für ein paar Euros einen Imagefilm machen. Das hat immer zur Folge, dass ihr potentielle Aufträge wegschnappt und potentielle Auftraggeber sich an einen unguten Preisbereich gewöhnen, zu dem niemand anständig produzieren kann, der nicht mehr oben bei Mutti wohnt.


Das gibt es u.a. im Fotobereich auch und einige Marktbereiche wurden von Amateuren tatsächlich dort quasi platt gemacht, aber wer als Profi meint mit Amateuren konkurrieren zu müssen, sollte sich halt nicht Profi schimpfen und sich evtl. lieber einen anderen Job suchen...

joey23

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10

Montag, 13. Februar 2012, 15:30

Wenn es denn so einfach wäre.

Komische logik. Weil Amateure Preis und Leistung kaputt machen, sollen sich die Profis doch einfach einen anderen Job suchen. Damit ist auf jeden Fall klar, auf welcher Seite du dich siehst ..

CaaOss.TV

unregistriert

11

Montag, 13. Februar 2012, 15:34

Tja, wenn es so einfach wäre.


Ich für meinen Teil empfinde das nicht im Konjunktiv, ich verdiene aber auch (noch) nicht mit dem Filmen mein Geld, aber dennoch u.a. im Medienbereich.

HobbyfilmNF

unregistriert

12

Montag, 13. Februar 2012, 15:34

Du hättest dir gleich am Anfang schriftlich geben lassen sollen wieviel du nach 6 Monaten bekommst dann würdest du dich jetzt nicht ärgern über das wie du findest geringe Geld.
Willkommen in der Realität wo nur schriftlich festgehaltene ihren cent wert sind.

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Carlos

CaaOss.TV

unregistriert

13

Montag, 13. Februar 2012, 15:39


Willkommen in der Realität wo nur schriftlich festgehaltene ihren cent wert sind.


Nachverhandlungen sind im Prinzip immer möglich, ich habe schon oft Verträge (privat wie geschäftlich und auch mit großen Unternehmen) nachträglich geändert oder gar völlig aufgelöst, aber dafür muss man eine gute Position und gute Argumente sowie starke Nerven haben...

HobbyfilmNF

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14

Montag, 13. Februar 2012, 16:18

Nachverhandlungen sind im Prinzip immer möglich, ich habe schon oft Verträge (privat wie geschäftlich und auch mit großen Unternehmen) nachträglich geändert oder gar völlig aufgelöst, aber dafür muss man eine gute Position und gute Argumente sowie starke Nerven haben...


Leider schaut es oft anders aus.
ich kenne es von meiner Arbeit.
Wenn da einer mehr will sage ich meist es gibt genug leute die für weniger den Job machen würden.
Ist Hart aber Realität.
Ohne vom Anfang an was Schriftliches schaut es schlecht aus.
Natürlich gibt es die Möglichkeit beim Arbeitsamt oder Sozialzentrum geld zu beantragen damit man am ende des Monats etwas mehr hat aber die Warscheinlichkeit halte ich für gering da es ja eion Praktikum ist und kein fester Job (bei letzterem würdest du staatliche unterstüzung bekommen).

Telliminator

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15

Montag, 13. Februar 2012, 18:07

Ich gebe zu bedenken, dass es sich hier eigentlich um eine rechtliche Frage handelt. Fair oder Unfair, wenn man gerichtlich feststellen sollte das Du eigentlich nicht Praktikant sondern wie eine vollständige Arbeitskraft "gearbeitet" hast kann das ganz schön teuer werden. Mein Vorschlag sprech mal mit einem Anwalt für Arbeitsrecht. Relativ unspannend sind die Kosten falls Du eine Rechtschutzversicherung hast, andernfalls kann es auch teuer werden.

Ein Praktikum wird in der Regel nicht vergütet, Du kannst froh sein, dass man Dir überhaupt neben dem was Du gelernt hast etwas gibt. - Aber seit wann gehören Renovierungsarbeiten zum Aufgabengebiet eines Mediengestalters? ?( - Hier hättest Du gleich eine Ansage machen müssen - Malerarbeiten und dergleichen die nix mit dem Praktikum am Hut haben - dafür bekomm ich was extra und zwar je Stunde.
Ear-Movies - Filme für die Ohren - TimeShift Das Hörspiel - http://timeshift.blackdays.de -
Neue Episode *** Folge 7 "Doomsday Blues Inc." seit 12.01.2016 online ***

Joshi93

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16

Montag, 13. Februar 2012, 18:57

Als Praktikant ist man einfach der Sklave. Das ist so. Dafür sind die Praktikanten da. Man wird versklavt, man macht auch mal Sachen die absolut scheiße sind, aber man macht auch sehr oft Dinge wo man etwas lernt. Solang das so ist, ist alles gut.

Wenn man natürlich nur mist macht und nichts lernt ist man an der falschen Stelle. Aber du machst so ein Praktikum ein Jahr. Danach wohl nie wieder und dann kannste über deine Zeit sagen was du willst, du wirst im idealfall viel gelernt haben.

Und ja auch Maleraufgaben gehören dazu. Ein Praktikant ist in dem Fall einfach eine Aushilfe. Und wenn eben etwas bepinselt werden muss, dann muss es halt bepinselt werden...

PlunChilla Prod.

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17

Montag, 13. Februar 2012, 23:14

Ja das stimmt wohl alles.
Das musste ich mir inzwischen auch eingestehen, dass es viele Leute gibt, die das Praktikum sogar für lau machen würden.

Aber ich finde es einfach allgemein unfair, dass ich da ein halbes Jahr wirklich viel fachfremd geackert habe und nun der lohn so gering ist.

Allerdings ist es auch war, dass es schwer ist, Fuß zu fassen und ich hoffe doch, dass ich mit einer Bescheinigung über ein einjähriges Praktikum bei Bewerbungen schon ein stück weiter bin, als all die Leute mit dem Motto "Ich hab letzt Iron man 2 gesehen und jetzt will ich sowas auch machen".

Ich denke, wenn ich wirklich bei dem Job bleiben will, muss ich das akzeptieren.

Wobei mich diese ganze Sache vonwegen "es gibt 1.000.000 Leute, die das gleiche für weniger machen" schon zum Grübeln gebracht hat, auch was die berufliche Zukunft angeht, sofern man erstmal nen Fuß in der Tür hat.

niGGo

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18

Montag, 13. Februar 2012, 23:41

Ich absolviere momentan ein ganzjähriges Praktikum bei einem lokalen Filmstudio und habe bereits knapp 6 Monate hinter mir. Vergütung: 0 Euro, außerdem keine Erstattung der Fahrtkosten (ca. 100€ Sprit monatl.)

Ich arbeite zu 100% als vollwertige Arbeitskraft, helfe bei zahlreichen Projekten und leiste wirklich gute Arbeit. Pünktlich Feierabend ist praktisch nicht existent, erst heute hatte ich wieder einen 13,5 Stunden langen Arbeitstag (9-22:30 Uhr). Gestern und Vorgestern, also Samstag und Sonntag, musste ich ebenfalls arbeiten. Kommendes Wochenende sieht's genauso aus.

Du siehst also, du bist nicht der einzige.

Wenn das erste halbe Jahr Anfang März vorbei ist, hatte ich vor, über eine Vergütung zu sprechen. Mal sehen wie ich wegkomme. Ich vermute ich kann mich schon mit Fahrtkostenerstattung glücklich schätzen.

L Lawliet

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19

Montag, 13. Februar 2012, 23:52

Zitat

Aber ich finde es einfach allgemein unfair, dass ich da ein halbes Jahr wirklich viel fachfremd geackert habe und nun der lohn so gering ist.

Mimimi. Wach auf.

Sollte das Gespräch nicht heute sein? Wie ist es verlaufen, was war das Ergebnis?

Zitat

Ich absolviere momentan ein ganzjähriges Praktikum bei einem lokalen Filmstudio und habe bereits knapp 6 Monate hinter mir. Vergütung: 0 Euro, außerdem keine Erstattung der Fahrtkosten (ca. 100€ Sprit monatl.)

Ich arbeite zu 100% als vollwertige Arbeitskraft

Das ist eine Schweinerei.
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J11

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Montag, 15. Oktober 2012, 15:14

So ist das Leben

Ich kann den anderen nur zustimmen. Ein Praktikum ist nunmal nur ein Praktikum. Auch ich habe bereits Praktika absolviert, die unbezahlt waren! Natürlich hängt das immer vom Bereich ab, so kann man im Bankwesen oder in großen Unternehmen auch durchaus sehr viel verdienen! (bis zu 1000 Euro) Jedoch sind solche Stellen schwer zu bekommen. Aber auch ich hätte direkt von Anfang an festgelegt, wie hoch die Bezahlung sein wird. Ich denke aber auch, dass viele Unternehmen nicht bereits sind über die magische Grenze von 400€ zu kommen, einfach um keine zusätzlichen Kosten zu haben.

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Gehalt, Geld, Praktikum

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