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21

Freitag, 10. Dezember 2010, 11:18

Meine Freundin hatte sich da auch beworben und wurde nicht genommen. Sie hat Abi und ich denke sogar einen sehr guten Notenschnitt.

Filme von der HDM auf Youtube?










Wenn das wirklich Werke der HDM Studenten sind, dann frage ich mich, warum sich da manche überhaupt bewerben? Hier im Forum gibt es 14 Jährige, deren erster Film um längen besser ist :P

Epi

SR-Pictures

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22

Freitag, 10. Dezember 2010, 12:45

Man sollte aber auch bedenken, dass die besseren Werke wohl kaum in YouTube stehen, sondern an Festivals geschickt werden. Wenn du dir die Studios ansiehst (die haben sogar ein MotionCaptureStudio), dann werden die sicher bei weitem bessere Werke haben.





Moro

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23

Freitag, 10. Dezember 2010, 14:32

HDM

Hey bin neu hier und gleich auf diesen Thread gestoßen.

Natürlich sind die oberen 4 verllinkten Videos alles andere als "gut", aber deswegen gleich davon zu sprechen, dass die HDM nichts taugt? Hier sind mal zwei Filme, die ich eher positive finde (beide sind VFX-Studioproduktionen).

http://www.youtube.com/watch?v=ozKaDoESNuA&feature=related


http://www.youtube.com/watch?v=UKWqysi3Nbo


Letztendlich kommt es immer auf einen selber an und was man aus der Uni/FH macht. Wer Talent besitzt dem wird die HDM auch helfen.
Die Welt wird aufblicken und rufen "Rette uns!" und ich werde flüstern "Nein".

Das Essen ist angerichtet:
2011: Familiendinner (Kurzfilm)

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Thom 98

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24

Freitag, 10. Dezember 2010, 14:48

Man sollte aber auch bedenken, dass die besseren Werke wohl kaum in YouTube stehen, sondern an Festivals geschickt werden. Wenn du dir die Studios ansiehst (die haben sogar ein MotionCaptureStudio), dann werden die sicher bei weitem bessere Werke haben.
Eben! Was ich bisher auf Filmfestivals und auch bei Hochschulinfotagen von der HDM gesehen habe, konnte sich durchaus sehen lassen. Zwar natürlich nicht ganz das Niveau der Jungs aus Ludwigsburg, aber doch sehr ansehnlich!

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25

Freitag, 10. Dezember 2010, 16:41

Zitat

Letztendlich kommt es immer auf einen selber an und was man aus der Uni/FH macht. Wer Talent besitzt dem wird die HDM auch helfen.

Dennoch, wenn man Talent besitzt und einigermaßen sich in den Arsch treten kann, dann ist eine Schule, egal wie gut, eher eine Bindung und daher teilweise eine Behinderung.(aus meiner Sicht)

Das gute an einer Uni wie die HDM ist, dass dort viele Leute sind und man schnell Kontakte zu gleichgesinnten bekommt, was die eigenen Projekte qualitativ verbessern kann.

Auf der kleinen Schauspielschule, auf der ich bin habe ich leider schlechtere Karten. Ich war lange Zeit neben 3 Schauspielschülern der einzige Regieschüler. 2 weiter Regieschüler flogen nach weniger als einen Monat wieder raus und waren nicht wirkloich offen für gemeinsame Projekte.

Ich denke Fachwissen, das man auf einer Filmschule lernt, kann man sich gut durch Bücher selbst beibringen.

Daher : wer Talent hat, kann durch eine Filmschule was dazu lernen, aber sich auch all den Kram selbst beibringen. Beim selbst lernen können sich falsche Annahmen festsetzen, wozu dann der Dozent fehlt, der das ansehen und gerade biegen kann.

So sehe ich das

Epi



PS: Die Projekte wirken interessant.

Thom 98

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26

Freitag, 10. Dezember 2010, 16:47

Dennoch, wenn man Talent besitzt und einigermaßen sich in den Arsch treten kann, dann ist eine Schule, egal wie gut, eher eine Bindung und daher teilweise eine Behinderung.(aus meiner Sicht)
Nya, aber auch wenn ich noch so viel Talent habe, kann ich mir in den Arsch treten bis er rot wird, aber den Kontakt zu Schauspielern und Helfern sowie vor allem die nötige Technik und finanzielle Unterstützung bekomme ich so trotzdem kaum.
Das ist meiner Meinung nach einer der großen Vorteile einer Filmhochschule, vor allem der Filmaka: Dort hat man guten Zugang zu allem was man fürs Filmemachen braucht und kann sich dem somit viel freier und kreativer widmen.

La'rityen

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27

Freitag, 10. Dezember 2010, 20:44

Zitat

Naja, kannst dich ja mal bewerben und schreiben was du so erfahren hast.

Achja, wenn du nur auf die Filmaka willst, weil du glaubst, jeder der
dort studiert, wird was, dann werd lieber Kickboxer oder Bäcker oder so
was. Die Meißten, die dort ihren Diplom machen, sind im Normalfall erst
für einige Jährchen arbeitslos.
Ich gehe mal davon aus, dass ich damit gemeint war.
Also, erstmal: Danke für die Information. Ich kann dich aber gleich beruhigen: Nur, weil man da studiert, heißt das - auch meiner Meinung nach - noch lange nicht, dass man danach "sofort was wird" ;) Da gehört wohl schon einiges mehr dazu, und nur weil man sagen kann "Ich hab an der AK studiert!", muss das noch lange, nicht zwingend was heißen ;) So realistisch bin ich.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass die AK (gerade, weil sie so anspruchsvoll ist, und vielleicht auch mehr als andere Hochschulen verlangt) eine der besten "Universitäten" (Oder wie auch immer man es nennen mag) in Deutschland ist und die Auszubildenten (unter anderen) am besten ausbildet, bzw fördert. Zumindest habe ich bisher nur das gelesen/ gehört. Daraus ergibt sich dann für mich, dass die Leute, die da waren, (grob gesagt & im Regelfall) auch am meisten können, eben wegen der hohen Ansprüche und weil sie diesen standhalten müssen.

Kann ja sein, dass das, was deine Freundin behauptet hat, stimmt. Ich glaube aber nicht, dass die Arbeitslosigkeit unbedingt an der AK liegt. Bei anderen Hochschulen ist das bestimmt nicht anders, oder? ;) Wenn nicht, klär mich auf.
Meines Erachtens nach, hat das Thema Arbeitslosigkeit auch oft mit der Einstellung des Einzelnen zu tun. Natürlich nicht immer, ganz klar. Aber oft.

Ich sage es aber hier nochmal: Dort zu studieren, ist für mich zwar ein Wunsch oder ein "Ziel", davon ausgehen tue ich trotzdem nicht, weil ich eben nicht davon ausgehe, dass ich den hohen Ansprüchen gewachsen bin und (alleine, schon bei der Bewerbung) eine Chance hätte. Trotzdem spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, es wenigstens zu probieren. Ich hab doch nichts zu verlieren.
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28

Freitag, 10. Dezember 2010, 21:44

ja natürlich. Immer erst probieren bevor man aufgibt. Ich denke jetzt nicht dass es soo schwer ist dort rein zu kommen, wenn man sich ernsthaft mit dem Fach beschäftigt. Man sieht es einem förmlich an, dass er Film usw studiert. Ich kommentierte mal einen Kurzfilm (glaube das war einer von der AK) in etwa so : der Pulli den euer Darsteller an hat, zerstört den Film. Man sieht ihm förmlich an, dass er Film studiert. Die Antwort darauf sah so aus : Hey! Das ist mein Lieblingspulli! :)

Ich habe mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun und Filmemacher sind schon so eine ganz eigene Species xD

Die Aussage von mir mit Arbeitslosigkeit möchte ich korrigieren : Ich meinte, dass man danach keine Arbeiten bekommt, die dem gerecht sind was man gelernt hat und was das Ziel des Studenten war. Da fühlt man sich sicher voll in die Fresse getreten wenn man Diplomregisseur ist und dachte, dass es einfacher wird, wenn man da auf der AK studiert. Andere die eher einen selbständigen Weg gegangen sind, sind dann auf einmal auch einige Schritte weiter und haben vielleicht schon 1-2 Filme gedreht und wurden dafür in den Medien hochgelobt.

Mir geht es ähnlich. Ich war vorher eigentlich was Film betraf recht locker und machte viel, worauf ich stolz war und es kam auch gut an. Zu Anfangszeiten von Youtube zählten meine Videoaufrufe um die 2-6k, was für den Zeitraum 2004-2006 ziemlich viel war. Dann fing ich an das ganze professionell zu lernen und es war erstmal 1,5 Jahre nix los. Ich bekam mich nicht mehr mal dazu einen 20 Sekunden Film zu drehen auf den ich stolz war. Dann packt man sich irgendwann und macht das was man gelernt hat, schickt es aufn Festival ein und siehe da! Nicht einmal nominiert. Andere die gerade mal 1 Jahr sich mit Film beschäftigen und es nie professionell gelernt haben, werden schön mit preisen gekürt :) Das sitzt für jemanden wie mich, der eigentlich Tag ein Tag aus im Film lebt ziemlich Tief ;)

Mal zu den Kickboxern: Ich habe viele getroffen die immer ankamen : ICH GEH KICKBOCKSEN! und konnten nix. Dann ist man mal mit denen zu Training und hat gesehen, dass sie weder die Übungen richtig mitmachen, noch sonst irgendwie zeigen, dass sie es ernst nehmen. Meißtens jammerten sie rum und setzten sich irgendwo in die Ecke, weil sie es so anstrengend fanden. So ist es fast überall und leider auch auf Filmschulen.

Man sollte sich nicht nur anstrengen sondern richtig in die Materie tauchen. Alles andere hat keinen Sinn wie ich finde.

Epi

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29

Freitag, 10. Dezember 2010, 21:58

Die Aussage von mir mit Arbeitslosigkeit möchte ich korrigieren: Ich meinte, dass man danach keine Arbeiten bekommt, die dem gerecht sind was man gelernt hat und was das Ziel des Studenten war. Da fühlt man sich sicher voll in die Fresse getreten wenn man Diplomregisseur ist und dachte, dass es einfacher wird, wenn man da auf der AK studiert. Andere die eher einen selbständigen Weg gegangen sind, sind dann auf einmal auch einige Schritte weiter und haben vielleicht schon 1-2 Filme gedreht und wurden dafür in den Medien hochgelobt.
Ah, okay. Jetzt verstehe ich es schon etwas mehr :) Aber was genau meinst du mit "Ich meinte, dass man danach keine Arbeiten bekommt, die dem gerecht sind was man gelernt hat und was das Ziel des Studenten war"? Diesen Satz verstehe ich nicht so ganz, weil... Im Grunde genommen lernt man doch in Etwa das gleiche wie die Leute, die an anderen Hochschulen ausgebildet werden, auch. Oder nicht? Wenn du willst, kannst du das ja nochmal erklären. Ich will dich aber auch nicht nerven, weil ich heute abend irgendwie etwas auf dem Schlauch stehe :D Hihi! ^^
Mal zu den Kickboxern: Ich habe viele getroffen die immer ankamen: ICH GEH KICKBOCKSEN! Und konnten nix. Dann ist man mal mit denen zu Training und hat gesehen, dass sie weder die Übungen richtig mitmachen, noch sonst irgendwie zeigen, dass sie es ernst nehmen. Meißtens jammerten sie rum und setzten sich irgendwo in die Ecke, weil sie es so anstrengend fanden. So ist es fast überall und leider auch auf Filmschulen.
Ja, das glaube ich dir gerne... Allerdings bin ich der Meinung, dass vom Nixtun auch nix kommt. Wenn ich was erreichen will, muss ich halt dafür kämpfen. Und ich denke, wenn man etwas wirklich will und auch alles dafür tut, sein Ziel zu erreichen... Dann ist es nicht mehr ganz so unmöglich, auch tatsächlich etwas zu schaffen und zu erreichen. Wenn ich mich nicht genug anstrenge, habe ich - schlicht und ergreifend - Pech gehabt...
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30

Samstag, 11. Dezember 2010, 02:00

Zitat

Ich will dich aber auch nicht nerven, weil ich heute abend irgendwie etwas auf dem Schlauch stehe
Ich bin nach PSA Kommunikationstyp Blau :P Das heißt, ich freue mich wenn ich mehr labern darf. Kurz : Nein es nervt mich nicht.

Damit meinte ich zb : du hast alles was Animation und die Erstellung digitaler Welten angeht gelernt. Du könntest ein Team von 200 Leuten leiten und das mal so nebenbei. Also ein Vollprofi in dem Biz halt. Jetzt hast du abgeschlossen mit einem wunderbaren Werk und wirst immer als Kaffee kocher eingestellt oder musst dich täglich 8 Stunden an den Rechner setzen und Texturenformate konvertieren und sortieren, was die Kreativen Leute im Team so schlampig hinterlassen haben. Sozusagen Arbeit die eigentlich jeder Depp machen könnte, wenn man es ihm 10 Minuten erklärt. Und wirklich das arbeiten was man gelernt hat, kann man dann nur, wenn man seine privaten projekte umsetzt, für die man schlussendlich einen Preis aber kein Geld bekommt. Toll, da hätte man sich die Ausbildung sparen können, denn ein Job als Zimmerer bietet mehr Erfolgschancen und bringt normalerweise auch mehr Geld in die Tasche. Das Animieren bleibt aber dann ein Hobby, denn man macht es nicht professionell. Wie man sieht, geht man einen sehr unsicheren Weg, wenn man sich für einen solchen Job entscheidet. Und ja es ist immer und überall so. Es gehört immer Glück hinzu.


Zitat

Und ich denke, wenn man etwas wirklich will und auch alles dafür tut, sein Ziel zu erreichen...
Zuerst sollte dein Ziel klar sein. Ist dein Ziel es auf diese Schule zu schaffen? oder als Animator zu arbeiten in Filmen wie Avatar und geniale Welten schaffen :) Und ich bin der Meinung, dass jedes Ziel erreicht werden kann. Habe viele Menschen dazu gebracht, das abzubrechen was sie taten um das zu beginnen, was sie konnten und wollten. Da will ich jetzt nicht über dich urteilen, da ich dich nicht kenne. Mein Tipp wäre, alles was du bisher gemacht hast (vor allem die Sachen die du aus jucks und tollerei gemacht hast und nicht irgendwie Job mäßig) auszupacken, denn da steckt deine eigene Marke drin, die du erkennen und bewusst nutzen solltest. Diese Dinge faszinieren dich ehrlich und du glaubst daran. Das bringt andere dazu es ebenfalls zu glauben und ist so eine Art Erfolgswunder. In der Ausbildung musst du das leider fast zu 100% wegschalten, um auch wirklich was zu lernen. Aber vergessen solltest du diese Dinge nie und im letzten Jahr solltest du diese wieder auspacken um das Gelernte mit deinem Talent zu kombinieren.


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NHP

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31

Samstag, 11. Dezember 2010, 03:52

So, ich wollte nur mal kurz meine bescheidene und ungeachtete Meinung in den Raum werfen.

Meiner Meinung nach gibt es nur ein absolutes Maß an Qualität, und das ist der eigene Anspruch. Wenn du zufrieden bist, mit dem was du machst, dann mach es weiter, wenn nicht, dann versuche, dich zu verbessern. z.B, indem du an der AK studierst. Filme machen ist zu großen Teilen Handwerk. Selbst Arthouse-Kino, dass von allen als originell bezeichnet wird ist zu über 80 Prozent erlernt. Ja, auch Arthaus-Filme sind ein Handwerk bzw. ein Genre, genau wie Action oder Horror.
Zieh dein Ding durch. Ob du damit Erfolg hast oder nicht ist im Endeffekt Glückssache.
Bzw: Um Erfolg zu haben, musst du andere Qualitäten haben, als nur die filmischen. Wichtig sind Menschenkenntnis und Situationseinschätzungsvermögen.

MFG,

NHP

La'rityen

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Samstag, 11. Dezember 2010, 09:56

Jetzt hast du abgeschlossen mit einem wunderbaren Werk und wirst immer als Kaffeekocher eingestellt oder musst dich täglich 8 Stunden an den Rechner setzen und Texturenformate konvertieren und sortieren, was die Kreativen Leute im Team so schlampig hinterlassen haben. Sozusagen Arbeit die eigentlich jeder Depp machen könnte, wenn man es ihm 10 Minuten erklärt. Und wirklich das arbeiten was man gelernt hat, kann man dann nur, wenn man seine privaten projekte umsetzt, für die man schlussendlich einen Preis aber kein Geld bekommt. Toll, da hätte man sich die Ausbildung sparen können, denn ein Job als Zimmerer bietet mehr Erfolgschancen und bringt normalerweise auch mehr Geld in die Tasche. Das Animieren bleibt aber dann ein Hobby, denn man macht es nicht professionell. Wie man sieht, geht man einen sehr unsicheren Weg, wenn man sich für einen solchen Job entscheidet. Und ja es ist immer und überall so. Es gehört immer Glück hinzu.
Okay. Aber ich verstehe immer noch nicht so genau, warum man auf der AK "was anderes" lernen soll, als auf anderen Hochschulen. Warum das so einen Unterschied macht und wieso man anschließend entweder als Kaffeekocher oder kreativer Animator enden soll. Nehmen wir mal mein Beispiel: Animation. Das ist auf der AK doch dasselbe, wie in allen anderen Hochschulen auch, oder etwa nicht? Ich lerne, Dinge zu erstellen, die man real nicht drehen kann. Natürlich variiert das im einzelnen nochmal. Da ist das anspruchsvoller, dort wird dies und jenes etwas mehr gefordert. Aber im grunde genommen, muss es doch alles dasselbe sein?
Zuerst sollte dein Ziel klar sein. Ist dein Ziel es auf diese Schule zu schaffen? Oder als Animator zu arbeiten, in Filmen wie Avatar und geniale Welten schaffen :) Und ich bin der Meinung, dass jedes Ziel erreicht werden kann. Habe viele Menschen dazu gebracht, das abzubrechen was sie taten um das zu beginnen, was sie konnten und wollten. Da will ich jetzt nicht über dich urteilen, da ich dich nicht kenne.
Hihi :D Ja, Avatar. Wenn ich das mal geschafft habe, bin ich zufrieden, glaube ich. Nein, mal im Ernst: Mein endgültiges Ziel ist es sicherlich nicht, auf der AK zu
studieren. Dadurch erreiche ich nicht zwingend das, was ich wirklich erreichen will. Mein Ziel ist, später als Animatorin zu arbeiten, kreative
Welten zu erschaffen, dabei Spaß zu haben und möglichst gut zu sein. Inwieweit sich das letztendlich erreichen lässt, weiß ich natürlich nicht, aber das spielt ja auch gar keine Rolle, gerade.
Wenn ich meine Ziele jetzt aber nur auf die Ausbildung beziehe. Ja, dann ist es schon eine Art Ziel, auf der AK zu studieren. Wenn es nicht klappt, klappt es halt woanders. Schließlich gibt es in D auch noch andere Hochschulen :D Und da sind wir wieder bei dem Punkt angekommen: Es liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt an der Hochschule, ob man später erfolgreich ist. Da zählen ganz andere Faktoren dazu, die hier ja auch schon desöfteren genannt wurden.

Zitat

Mein Tipp wäre, alles was du bisher gemacht hast, auszupacken, denn da steckt deine eigene Marke drin, die du
erkennen und bewusst nutzen solltest. Diese Dinge faszinieren dich
ehrlich und du glaubst daran. Das bringt andere dazu, es ebenfalls zu
glauben und ist so eine Art Erfolgswunder. In der Ausbildung musst du
das leider fast zu 100% wegschalten, um auch wirklich was zu lernen.
Aber vergessen solltest du diese Dinge nie und im letzten Jahr solltest
du diese wieder auspacken, um das Gelernte mit deinem Talent zu
kombinieren.
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33

Samstag, 11. Dezember 2010, 11:43

Zitat

warum man auf der AK "was anderes" lernen soll, als auf anderen Hochschulen.
Davon war nie die Rede. Ich war weder auf der AK noch auf der HDM und kann nicht wissen, wer was lehrt. Das war allgemein bezogen. Die Arbeitgeber interessiert es oft nicht, was du wo gelernt hast. Die haben schon ihre 10 Spezialisten und das schon seit 10 Jahren und du darfst den Bimbo dieser Leute spielen. Das kann aber auch eine falsche Annahme von mir sein. Ich habe noch zu wenig professionell gearbeitet. Dass es einen Frustriert, ist aber denkbar und bevor man fertig wird mit seinem Studium, glaubt man doch, das was man da gelernt hat, macht einem zu was besonderem. Dann wird es erfolgreich ignoriert und man denkt sich : die Ausbildung hätte ich mir sparen können, für die Arbeit, die ich heute bekomme.

Zumindest habe ich viel über solche Sachen gelesen.


Beispiel : du drehst schon seit du die Kamera deines Vaters mal ohne Erlaubnis ausgepackt hast, udn etwas damit gefilmt hast deine eigenen Filmchen. Zuerst glaubst du, dass du ein begabter Regisseur bist aber stellst dann fest, dass es eher die Kamera ist, die dich fasziniert. Die Zeit vergeht und du kaufst mit der Unterstützung deiner Eltern eine Semi pro Kamera. Du schließt dich mit mehreren Leiten zusammen und drehst einige geniale streifen. Immer heißt es : die Kamera ist so gut gewesen! Du bekommst preise und es ist Gewiss, deine Zukunft sieht in etwa so aus : Du bist in Hollywood in einem Studio und sitzt vor etwa 7 Monitoren, mit einem Headset. Neben dir ist eine Hollywoodgröße (Regisseur) und ihr dreht den dritten Teil von Avatar. Du als leitender Kameramann.

So bis es so weit ist, musst du aber noch einiges lernen. Du bewirbst dich auf der AK. Trotz deines Talents wirst du erst nicht genommen. Du versuchst es nochmal und es klappt glücklicherweise. Dann folgen harte Jahre der Probe. Auf einmal ist es nicht mehr nur ein Hobby. Es wird sehr schwierig und du erkennst viele Fehler in deiner alten Arbeit. Auf einmal bist du nichts besonderes mehr, sondern eher ein Durchschnitts-Student. Dann packst du es aber doch und rückblickend hast du eine Tonne gelernt. Du kannst jetzt sagen, dass du ein Profi bist. Du kennst alles in diesem Bereich und wirst ab jetzt alles richtig machen.

Deine ersten Versuche bei Bavaria oder Babelsberg zu landen scheitern. Du bekommst einen Job bei RTL. Darfst irgendwelche Asis bei ihrem Alltag filmen. So gehts dann mehrere Jahre weiter und du verdienst sehr wenig. Du weißt nicht, ob es immer so sein wird. Langsam glaubst du daran, dass die Chance vorbei ist.

Ende

Wars das?



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La'rityen

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Samstag, 11. Dezember 2010, 11:51

Ja, verstehe ich alles. Danke. Sehe ich genauso. Aber ich verstehe einfach nicht, was jetzt den Unterschied ausmachen soll. Das, was du da beschreibst, passiert doch nicht nur bei irgendwelchen AK Studenten, sondern bei den meisten anderen auch.
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Samstag, 11. Dezember 2010, 18:56

ich habe nie einen Unterschied angesprochen.

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Five

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36

Sonntag, 12. Dezember 2010, 02:11

Ich habe nicht studiert auch wenn ich durch Abendschule, Abitur usw erreichthabe. Ich war immer nen ganz normaler Malocher. Was ich aber sagen muss. Gerade in Deutschland wird meiner Meinung nach viel zu sehr aufs Papier als auf Talent oder Können geachtet.

Selbst im Normalen Handwerk nehmen heutige Firmen lieber einen Abiturienten der nicht mal nen Hammer gerade halten kann als einen Realschüler der begabt ist. Ist genau wie auf den Fachhochschulen/Hochschulen.

Ich bin der meinung das unser Hochschulsystem viel zu Inflationär ist und nichts mehr mit Bildungselite zu tun hat.


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37

Sonntag, 12. Dezember 2010, 10:47

Das sehe ich genau so.

Es sagt für mich schon gar nichts mehr aus, wenn jemand sagt, welche Schulbildung er hat. Ich sehe auch, dass die jungen Leute das auch so empfinden. Nur die ältere Generation teilt da sofort in Schubladen ein. Nicht einmal der Notendurchschnitt sagt aus, ob der Mensch nun was drauf hat oder nicht.

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Bentinho

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38

Sonntag, 12. Dezember 2010, 11:58

Nicht einmal der Notendurchschnitt sagt aus, ob der Mensch nun was drauf hat oder nicht.

Dafür geben Notendurchschnitt und Schulabschluss Auskunft über etwas anderes, z.B. Fleiß und Engagement. Es gibt viele intelligente/talentierte/begabte Leute, ohne die nötige Portion Willen und Motivation bringt einem aber noch so viel Intelligenz/Talent/Begabung gar nichts. ;)
Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft und Talent lässt sich meist nur durch handfeste Resultate beweisen.

Jan

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39

Sonntag, 12. Dezember 2010, 19:41

Zitat


Anders ist es beispielsweise an der Hochschule der Medien. Dort werden, aufgrund der hohen Bewerberzahl, leider ersteinmal alle über einem bestimmten Notendurchschnitt aussortiert und die Hochschule macht sich nicht die Mühe, die filmischen Referenzen aller Bewerber anzuschauen. Ist leider dann so, dass einem ein paar schlechte Noten in unwichtigen Nebenfächern dann den Abi-Durchschnitt verhauen und somit die Chancen an einer solchen Uni zu studieren zu nichte machen.
Das ist eine Sache, mit der ich mich nicht anfreunden kann. Auch die von der Filmaka verstehe ich nicht. Da kann man sich nur bewerben wenn man Abi hat? Ich kenne persönlich keinen einzigen, der mehr Filmerfahrung mit 19 hatte als ich und ich bin Hauptschüler gewesen. Das bewerben auf einer solchen Schule konnte ich mir also sparen.

Vielleicht geht es nur mir so, da ich ja ein Hauptschüler war. Ein Vorurteil ist es trotzdem, dass Hauptschüler sowas ja nicht können. Man gibt ihnen nur keine Chance und müllt sie stattdessen mit Fehlinformationen zu.





Achja, wenn du nur auf die Filmaka willst, weil du glaubst, jeder der dort studiert, wird was, dann werd lieber Kickboxer oder Bäcker oder so was. Die Meißten, die dort ihren Diplom machen, sind im Normalfall erst für einige Jährchen arbeitslos.


In einem Beruf, welcher zumindestens am Anfang freiberuflich ausgeführt wird und wo es auch darauf ankommt, wie und welche Kontakte man knüpft liegt es im Ermessen jedes einzelnen was man macht. Ich denke wenn jemand an eine Filmakademie geht, nur weil er nichts besseres gefunden hat, hat dieser weniger eine Chance im Bereich Film/Regie Fuß zu fassen, wie jemand der wirklich creative Ideen hat und wirklich mit Herzblut bei der Sache ist.
Machete schreibt keine SMS, Machete improvisiert;).

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40

Sonntag, 12. Dezember 2010, 19:45

Zitat

Dafür geben Notendurchschnitt und Schulabschluss Auskunft über etwas anderes, z.B. Fleiß und Engagement. Es gibt viele intelligente/talentierte/begabte Leute, ohne die nötige Portion Willen und Motivation bringt einem aber noch so viel Intelligenz/Talent/Begabung gar nichts.
Ich sehe das anders. Ich war der faulste der Klasse und gleichzeitig Klassenbester. In 3 Jahren machte ich (und das hat meine damalige Lehrerin sogar beweisen können) nur 2 Mal meine Hausaufgaben. Dass jemand schlechte Noten hat, kann auch bedeuten, dass er mit den Lehrern nicht klar kam oder noch schlimmer, die Lehrer nur ein bestimmtes Schema zum lehren drauf hatten. Es gibt unterschiedliche Menschen. Jeder lernt auf eine andere Art und Weise und man muss sich auch anders mit den Menschengruppen unterhalten. Wenn die Lehrer das nicht drauf haben, scheitern einige ihrer Schüler im Leben.


Ich war mit einem Mädel von der 5-9 Klasse Hauptschule in der selben Klasse. Sie strengte sich an und ich schlief den ganzen Tag. Wir kamen beide innen Zusatzunterricht. Das heißt, dass man die 10te machen und einen Realschulabschluss erzielen kann. Erst muss man aber die 8 und 9 in der Woche 4 oder so Stunden länger zur Schule als der Rest udn löst dort schwerere Aufgaben. Ich meldete mich da ab, da ich die Lehrer in diesem Z-Unterricht nicht leiden konnte. Das Mädel strengte sich weiter an. Dann kam es zu den Prüfungen. Danach war es für mich möglich in die 10. Klasse zu gehen, da ich Klassenbester war und man ab 2,4 Durchschnitt in die 10. Klasse durfte. Das Mädel allerdings, die seit ich sie kannte immer fleißig war und jeder Lehrer das auch wusste, scheiterte um eine Note. Das tat mir irgendwie Leid. Ich finde nicht, dass ich intelligenter war als sie. Ich hatte einfach mehr Glück in der Kommunikation mit den wichtigen Lehrern. Aber auch diesmal lehnte ich die 10 Klasse ab und ging meinen eigenen Weg.


In einer Gruppenarbeit suchte ich sie speziell aus, da ich ihre Fähigkeiten kannte und zu nutzen wusste. Es funktionierte wunderbar und ich hatte keine Sekunde den Eindruck, sie sei Dumm oder Faul. Ich würde sie Einstellen.



Ich bin der Meinung, dass das Schulsystem heute nichts taugt. Das was man benötigt, lernt man so oder so privat, denn in der Schule wird es entweder nicht gefördert oder nur schlecht erklärt. Dann lernt man noch eine Menge unnützes Zeug, das man nach seiner Abschlussarbeit getrost vergessen kann.
Auf der Hauptschule (keine Ahnung wie das auf anderen Schulen ist) wird sogar eine Begabung oder ein Interesse von den Lehrern vertilgt. Es gibt nur wenige Lehrer, die zu einem kommen und sagen : hey coole Sache dass du Ballerspiele spielst! vielleicht macht du mal selbst eins und verdienst dein Geld damit. Nein es wäre ja auch Pädagogisch nicht richtig :)


Nein auch da sehe ich keine Note sondern eine Zahl, die zeigt, wie dich deine Lehrer gesehen haben, nicht wie du wirklich warst.



Zitat

In einem Beruf, welcher zumindestens am Anfang freiberuflich ausgeführt wird und wo es auch darauf ankommt, wie und welche Kontakte man knüpft liegt es im Ermessen jedes einzelnen was man macht. Ich denke wenn jemand an eine Filmakademie geht, nur weil er nichts besseres gefunden hat, hat dieser weniger eine Chance im Bereich Film/Regie Fuß zu fassen, wie jemand der wirklich creative Ideen hat und wirklich mit Herzblut bei der Sache ist.
Das sehe ich genau so.

Epi

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