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HansSchulte

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1

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 19:25

Kaum besser als ihr

Filmtitel:
[Kaum besser als ihr]

Beschreibung:
Drama mit Horrorelementen. Eine vierfache, eng mit einander verknüpfte Parallelhandlung derselben Geschichte um vier junge Frauen, die 20 Jahre lang in einem kommerziell betriebenen Folterhaus in Osteuropa mißhandelt worden sind. Die Handlung der Trilogie setzt erst ein, nachdem sie fliehen konnten. Zuvor waren sie eine Zeit auf sich allein gestellt eingesperrt und konnten nur durch Kannibalismus überleben.
Der in diesem Film gezeigte Abschnitt des Geschehens beschäftigt sich mit den Versuchen, diese Frauen zu resozialisieren und einem breiten gesellschaftlen Querschnitt von sehr unterschiedlichen Menschen, die den verwilderten Mädchen begegnen. Einige wollen helfen, andere möchten sie für absurde Versuche einer Bekehrung zum christlichen Glauben nutzen, welche schon durch den Umstand, daß die Frauen keine Sprache zusammenhängend sprechen, sondern nur einzelne Worte aus 12 verschiedenen Sprachen aufgeschnappt haben, bereits unmöglich sind. Wieder andere suchen Opfer für neue Quälereien und übelste Triebe.
Nur ahnt keiner der Menschen, wie bissig und gefährlich die Tiermädchen in Wirklichkeit sind. Vom Rentner über freche Lümmel bis hin zu kleinen Kindern begibt sich jeder, der ihnen begenet in die Gefahr, zerfleischt zu werden.

Der Film spielt ständig sowohl mit der Gefahr, die von den Kannibalinnen ausgeht als auch mit der Bedrohung, die manche anscheinend solide Bürger für diese Frauen darstellen. Das wechselseitige Spiel wer ist Opfer und wer ist Täter sorgt bei einer Vielzahl von Szenen dafür, daß der Zuschauer nicht abschätzen kann, was passieren wird. Es gibt keine typischen Horrorklischees, bei denen man vorher weiß, ob jemand getötet wird. Die Verteilung auf 17 Hauptrollen (und 13 Nebenrollen), davon je 4 Tiermädchen und 4 Studenten, die sie suchen um zu helfen, ermöglicht zusätzlich, daß absolut alles passieren kann: Jeder kann jederzeit getötet werden. Es kann in einer Szene aber auch etwas Schönes oder sogar Amüsantes passieren. Unberechenbar, wie das Leben selbst.

Durch die vier Handlungsstränge besteht ein ständiger Wechsel zwischen schaurigen, harmonischen, dramatischen, lustigen, reizvollen und erschütternden Szenen, der Abwechslung für den Zuschauer gerantieren soll.

Dementsprechend hat auch die Musik aus Österreich keine Eintönigkeit, sondern bringt unheimliche Klänge ebenso wie sanfte und verträumte Töne, schräge Untermalung für Qualen und sogar idyllische Country-Musik.

Der Blutgehalt ist trotz 18er Freigabe noch im erträglichen Bereich, denn es ist zu 80 % ein Drama und nur 20 % Horror. Trotz der Effekte von Marc Rohnstock, Lars Rohnstock und Dominik Ruf ist dies also eher ein leiser, anspruchsvoller Film als die typische deutsche Amateur-Splatter-Orgie.


Am wichtigsten war mir besonders gute Dialoge zu schaffen und die Schauspieler als ganz normale Menschen rüberkommen zu lassen. Keine Überfiguren aus Hollywood und keine unüberzeugenden Reality-Komparsen. Einfach die Frage, wie würde der normale Menschen, würden wir auf so eine Siatuation reagieren, wenn wir solchen Tiermädchen begegnen? Darum auch der gesellschaftskritisch gemeinte Titel "Kaum besser als ihr".

Besetzt mit zahlreichen Theaterschauspielern, von denen viele schon über 15 Jahre Bühnenerfahrung haben, hoffen wir darstellerisch den ersten Teil "Kaum mehr als Tiere", der eher kammerspielartig war, sowohl schauspielerisch als auch in einer temporeicheren und strafferen Dramaturgie übertroffen zu haben.





Infos zur Entstehung:
Kamera: Blackmagic Cinema Camera (mit Videos Devices Rekorder)
Sonstiges Equipment: mehrere Scheinwerfer
Schnittsoftware: DaVinci Resolve 11 Lite, Movie Studio Platinum 12.0
Sonstige Software: Konvertierungsprogramm SuperKonverter
Geringes Budget von 5000 €

Screenshot(s):

Filmlänge:
z.B. 106'05" Minuten


Stream:
Trailer:


*Topic verschoben, da nur der Trailer vorgestellt wird*

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »HansSchulte« (18. Dezember 2015, 14:05)


Selon Fischer

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2

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 21:26

Ich habe leider nur wenig von dem im Text angesprochenen Elementen im Trailer wiederfinden können. Das sah alles trotz "Profikamera" nicht nach "kinoniveau" aus, sondern nach einem langen, flachen Amateurfilm.

Vielleicht ist der Film besser, der Trailer hat mich eher abgeschreckt. Wann und wie wird der Film veröffentlicht?

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3

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 21:35

Was war das genau für eine Kamera ?

LennO

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4

Freitag, 18. Dezember 2015, 00:56

Ich muss mich da leider anschliessen…weder Bild noch Grading, noch Licht sehen nach "Kinoniveau" aus. Wenn man in der Beschreibung auf die Kacke haut, muss man auch mit so ner Antwort leben.

Was wars denn?

Zum Trailer… hat Selon eigentlich alles gesagt.

L Lawliet

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5

Freitag, 18. Dezember 2015, 04:02

Ich habe mir den Text durchgelesen, dann den Trailer angeschaut, dann wieder den Text durchgelesen.

Du solltest für eine Werbeagentur schreiben.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
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7River

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6

Freitag, 18. Dezember 2015, 08:47

Vielleicht hättest Du besser beischreiben sollen, dass das der Auftakt zu einer Trilogie ist, der noch mit herkömmlichen Kameras gedreht wurde, und bei den anderen Teilen Profikameras zum Einsatz kommen.

Lierov

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7

Freitag, 18. Dezember 2015, 09:48

very entertaining! vor allem wenn man sich weitere Youtube-Videos anschaut oder sich die Infos bei der Startnext-Kampagne durchliest. Ein Matratzenverkäufer, der in einem absolut sehenswerten Erklärvideo betont, dass sie mit einer "glasklaren Bildqualität" arbeiten bei der die natürlichen Farben "unverfälscht rüberkommen", der dort die gängige Praxis moderner Filme "Farben rauszufiltern" oder "Szenen zu dunkel" zu gestalten kritisiert... das alles ist schon ziemlich lustig. Vor allem wenn er erzählt, dass der "Film sich Zeit lässt seine Story zu entwickeln", was auch durch "die technische Seite unterstrichen wird", denn "es gibt zwei lange Szenen in denen die Darsteller frei improvisieren können...................ohne Schnitt!".
Anfangs dachte ich, dass das alles nur Satire ist... aber ich fürchte das ist alles ernst gemeint :/
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

L Lawliet

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8

Freitag, 18. Dezember 2015, 11:31

Vielleicht hättest Du besser beischreiben sollen, dass das der Auftakt zu einer Trilogie ist, der noch mit herkömmlichen Kameras gedreht wurde, und bei den anderen Teilen Profikameras zum Einsatz kommen.

Es ist aber nicht der Trailer zum Auftakt, sondern für den zweiten Teil der Trilogie, wie dem letzten Absatz zu entnehmen ist.
Die Kamera allein ist ja auch nicht das Problem. Das Schauspiel ist weit davon entfernt, die Darsteller "als ganz normale Menschen rüberkommen zu lassen"; "besonders gute Dialoge" lassen sich, zumindest basierend auf dem Trailer, auch nicht erahnen.
Anfangs dachte ich, dass das alles nur Satire ist... aber ich fürchte das ist alles ernst gemeint :/

Same here. :D
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
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HansSchulte

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9

Freitag, 18. Dezember 2015, 14:02

Stimmt fast alles, was ihr anmerkt. :thumbup:

Der Trailer gibt tatsächlich sehr wenig vom Inhalt wieder, denn ich gebe offen zu daß ich ein großes Problem beim Schneiden von Trailern habe. Schon der vom ersten Teil "Kaum mehr als Tiere" (2012) war katastrophal schlecht. Den hab ich mittlerweile gelöscht und durch einen rein misteriösen, aber leider nicht aussagekräftigen ersetzt.

Von Teil 2 "Kaum besser als ihr" (2015) sind jetzt im Netz 3 Trailer zu finden, die einfach dasselbe Material nur optisch und musikalisch verändert wiedergeben. Den längsten seht ihr hier.

Weshalb ich auch beim zweiten Teil einen so aussageschwachen Trailer gemacht habe, ist schnell gesagt: Ich komme mir gegenübern den heute üblichen smashigen, fetzigen, wilden und lauten Trailern aus Hollywood unterlegen vor. Man weiß doch nur zu gut, daß das heutige Publikum einen Trailer sehen will z.B. in dem Aufbau:
>mysteriösen Szenenschnipsel---turbulenten Actionflash---cooler Spruch---spektakuläre Sequenz---cooler Dialog---Crash---zündender Spruch<

Und ganz ehrlich, das kann meine Trilogie nicht bieten. Es ist eine im grunde dialoglastige Sache, die auf sensible Charakterschilderung und auch eine Entwicklung der Personen innerhalb der Geschichte aufgebaut ist. Die Angelegenheit hat mehr von einem Problemfilmdrama als von einem Horrorfilm.
Hinzu kommt, daß gerade der zweite Teil in den spannenden Szenen (die gibt es wirklich) so viele Überraschungen birgt (womit ich nicht die typischen Wendungen meine, die alles plötzlich ins Gegenteil verkehren, sondern einfach den Umstand, daß man bei einer Konfrontation nicht abschätzen kann, was passieren wird). Würde ich also die spektakulärsten Szenen auch nur ansatzweise einbauen oder auch nur zu viele von den Begegnungsszenen, so wüßte die Zuschauer bereits bevor er sich den Film ansieht, was dort passieren wird. Das soll je gerade nicht sein.
Und glaubt mir, ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich unter Vermeidung dieser Dinge einen zündenden Trailer basteln soll.

Weil ich aber davon ausgehe, daß ich mit einigen sensiblen Szenen, die sich zudem auch noch langsam entwickeln und aus denen folglich 15 Sekunden in einem Trailer gar nichts bringen würden, keine jungen Zuschauer ansprechen werde, habe ich als Notlösung einen Trailer gebastelt, der weder das Eine noch das Andere ist. Ein Kompromiß-Zwischending. Etwas Blut und Geschrei, um irgendwie spektakulär zu wirken und einen Fetzen von der sensiblen Szene, wo die verschüchterte Stumme den Studeten vorgestellt wird. Dazu noch etwas von der unterschwelligen Gemeinheit der frommen Leute.
Ich will auch das Horrorpublikum haben, obwohl die Leute, die sich so richtig wohlfühlen, wenn alles nach bekannten Klischees verläuft und Jason Vorhees vorhersagbar eine Screamqueen nach der anderen schlitzt, werden meinen Film hassen, weil er eben mit so vielen Klischees bricht.


Was sind überhaupt die Horrorbestandteile? Es gibt schon Gemeinsamkeiten zu Jack Ketchums "Beutegier" und "The Woman", die ich beide verehre, aber nicht imitiere.
Ferner eifern die beiden Snuff-Movie-Typen der "Saw"-Reihe nach und wollen soetwas auf ihre unbeholfene, amateurhafte Art nachmachen. Also Durchschnittsleute, die hinterhältige Fallen bauen und sich dabei pfiffig vorkommen, obwohl ihre Fallen nur primitiv sind gegen Saw.
Außerdem beschreibt die Hintergrundgeschichte (die in der Trilogie fast gar nicht gezeigt wird, sondern nur erzählt) ein Folterhaus aus der "Hostel"-Klasse. Dort sind die Mädchen, wie bei "3096 Tage" zusammen mit vielen anderen gefangengehalten und gequält worden. Nur vier haben es überlebt...

Mein Film zeigt nun, eher in Richtung "Nell" gehend, die Rehabilitierungsversuche durch die Studenten und deren fieberhafte Suche nach den Mädchen, die am Anfang des zweiten Teiles getrennt werden.

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Kamera: Blackmagic Cinema Camera mit Videos Devices Rekorder.


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Teil 1 wurde mit einer Amateurkamera, aber einer neuen und recht hochwertigen gedreht. Sogar ohne Tonarm und mit nur einem Scheinwerfer, also ganz einfach und der ganze 92-Minuten-Film an einem Tag in 14 Stunden und 8 Minuten. Das der Ton bei dieser Angelegenheit an manschen Stellen nicht toll ist, versteht sich sicher von selbst. Das ist ein echter Amateurfilm, der praktisch kein Geld gekostet hat.
Für mich ging es darum, zu versuchen ob man in so kurzer Zeit einen dialogreichen Film mit 50 Szenen abdrehen kann oder nicht. Ohne Theaterschauspieler, die kaum Wiederholungen einer Szenen brauchen hätte es nicht geklappt.

Mir fiel dabei auf, daß Darsteller Streßsituationen besonders glaubhaft spieln, wenn sie bei den Dreharbeiten auch den Streß haben, fertig werden zu müssen. Das habe ich deswegen beim zweiten und dritten Teil ansatzweise beibehalten. Den zweiten Teil (106 Minuten und 66 Szenen) haben wird an 8 Drehtagen gedreht, die 12 - 14 Stunden hatten. aber wir haben diesmal sehr viel mehr Wiederholungen gemacht um mehr Schnittmaterial zu haben und auch weil eben nicht nur Theaterleute mitspielen (30 Darsteller, davon die Hälfte aus dem Theater).

Das Verrückte ist, daß mir ganzu persönlich sogar die hellen und mit extrem frischen, saftigen Farben versehenen Bilder des ersten Teils besser gefallen. Es wird einfach alles 1:1 so abgebildet, wie man es mit bloßen Augen sieht. Und genau das ist es, was ich mir filmisch wünsche. Viele sagen heute: "Ein Film sollte auch nach Film aussehen." Aber genau das mag ich gar nicht. Wenn man beim Zappen auf einen Kinofilm schaltet und sofort an den verfälschten Farben (heute: zu matt meistens) und der viel zu dunklen Beleuchtung merkt: Das ist ein Film.
Ich meiner künstlerischen Vorstellung sollten auch Kinofilme mit einer realistischen Optik wie ein Fußballspiel oder "Wetten daß..." oder eine TV-Studio-Talkshow gefilmt werden. (Für die Gorehounds: Wie krass wirkt dabei ein Bluteffekt, wenn er nicht durch Schatten gemildert ist?).

Ich vergöttere die Optik der 80er und 90er Jahre, bei der selbst Nachtszenen so hell waren, daß man nur am dunklen Himmel darüber erkennen konnte, daß es Nacht ist, aber das Geschehen war wahnsinnig hell und deutlich gefilmt.
Man kann mich gerne dafür hassen, aber ich hasse die Optik der heutigen Filme, z.B. "Stirb langsam 5" oder "James Bond" oder "Sinister".


Teil 2 + 3 wurden nun mit sehr viel mehr Aufwand in Kamera, Beleuchtung (viele Scheinwerfer) und Ton (Tonarm, Voicerecorder extren) gemacht. Obwohl sie sehr viel dunkler sind als meine geliebte Optik aus Teil 1 muss ich dem Kameramann ein großes Kompliment machen. Er hat wirklich in jedem Themanabschnitt eine eigene Atmosphäre gezaubert mit dem Licht. Und das ist kein Selbstlob, denn ich habe dazu gar nichts beigetragen. Die düstere Stimmungim Verließ bei den Frommen, die kalte Atmosphäre bei den Snuff-Leuten, die föhlichen Bilder wenn der junge Mann einem Tiermädchen in seiner Wohnung hilft, usw.

Und im Gegensatz zu Teil 1 mussten diese Bilder künstlich nachträglich eingefärbt werden. Empfinde auch dies als gelungen (auch wieder durch den Kameramann, denn ich kann das nicht).

***********************************************

Mal zu meinem Hintergrund.
Ich schreibe seit 1985 Filmkritiken und habe eine Genreabhandlung von 3000 Seiten geschieben, die ich wenn ich Zeit habe kostenlos ins Internet stellen werde. Und solange, also 30 Jahre, möchte ich schon eigene Filme drehen. 2010 gründete ich meine Filmproduktion (seit 2005 gehört mir ein Matratzenladen, der mir die Zeit läßt Drehbücher zu schreiben und Filme zu schneiden). Wenn man jahrelang Kritiken schreibt, daß weiß man genau, wie das Endprodukt aussehen soll, daß man sich erträumt hat. Wenn man 25.000 Filme in seinem Leben gesehen hat (ich lebe nur für Filme), dann hasst man es, die immer wieder gleichen Dialoge und viel zu oft auch gleichen Handlungsabläufe zu sehen. Dann entsteht die Sehnsucht etwas zu schaffen, das zu den seltenen (aber auch in Hollywood heute manchmal noch vorhandenen) Filmen gehört, die andere Handlungsabläufe und andere Dialoge zeigen.
Wenn sich diese Sehnsucht dann noch paart mit dem Wunsch, mehr Filme von der Art wie "The Woman" zu sehen und nicht warten zu wollen, bis die USA mal wieder etwas in der Art vom Stapel lassen, dann ist eine Idee geboren.


Und ich gebe ohne Scham zu, daß ich von technischen Dingen Null Ahnung habe. Ich interessiere mich nicht für Verschlußzeiten, Brennweiten, Grading und das ganze Fachchinesisch. Dafür gibt es Techniker und Experten, die das für mich machen. Ich bi eigentlich nur ein Drehbuchautor, der daß Glüchk hat auch als Produzent seiner eigenen Filme zu fungieren. Im Unterschied zu Hollywood. Dort gibt ein Autor sein Drehbuch ab und ein Regisseur schreibt es um, dann gibt noch ein Produzent seinen Senf dazu. Und am Ende kommt dann so etwas dabei heraus wie bei Ridley Scotts "Robin Hood", bei dem der erste (und sehr gute) Drehbuchentwurf vorsah, daß Robin Hood der Böse ist und der Sheriff von Nottingham der Gute. Nachdem zwei weitere Schreiber und Regisseur Scott sebts das Ganze vermurkst hatten, kam ein Film raus, der den gleichen Mist erzählt wie immer: Robin Hood ist der Gute. Gähn.

Regie fürhe ich nur notgedrungen und lasse auch gerne anderen bei unseren Filmen den Vortritt, wie z.B. Nina Rosenbohm, die das während des Dreh sehr viel besser organisiert hat, als ich das kann.

Ich mach Drehbuch und Schnitt und habe als Produzent auch die Macht über das Ergebnis, damit genau das rauskommt, was ich mir wünsche. Und bei der Regie passe ich nur auf, daß nichts gegen die Ausrichtung der Geschichte läuft.


So, jetzt dürft ihr mich steinigen oder was euch beliebt, hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir ;) :P

HansSchulte

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10

Dienstag, 5. Januar 2016, 18:05

Ich war im Ferhsehinterview über diesen Film.




Darin ist noch ein anderes bearbeiteter Trailer.

Einen dritten Trailer, aus dem Material, und wieder anders gemacht seht ihr hier:




Ich habe sehr ehrlich und offen hier geschrieben. Wenn ich soetwas von jemand lese, ist es mir meistens einen freundlichen Kommentar wert.

7River

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Dienstag, 5. Januar 2016, 18:32

Das Interview mit Dir fängt ab 3:40 an! Wäre sicherlich von Vorteil, das beizuschreiben ;-) Na ja, so ein Fernsehauftritt ist ja auch schon was.

Bei dem dritten Trailer ist einfach stumpf Musik drüber geknallt worden. Passt gar nicht, finde ich.

HansSchulte

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Mittwoch, 7. Dezember 2016, 12:51

Noch einige Trailer erstellt:


Dieser von einem Freund




Und dieser von mir


7River

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13

Gestern, 16:37

Die Aufnahmen sehen ganz ordentlich aus. Bei diesem Info-Trailer hättest Du aber an den Texten noch etwas feilen können. Einen vorhersagbaren Film, dem Zuschauer ständig andere und unberechenbare Situationen auftischen... Hört sich etwas seltsam an.

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