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LennO

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Dienstag, 8. Dezember 2015, 17:10

VFX Breakdown Reel Plus Minus

PLUS MINUS VFX Breakdown:


Ein Film von Matthias Miemczyk
VFX by LennO


So, nachdem ja viele hier ihre Werke posten und ich ja von vielen von euch dadurch einen künstlerischen Eindruck habe, und ihr von mir kaum, da ich jobtechisch nicht viel zeigen kann/darf, hab ich mir gedacht ich poste doch mal eine Arbeit aus 2013. Also:

Hier ein VFX Breakdown Reel für den Kurzfilm "Plus Minus" eines guten Freundes, der mit dem Projekt an der FH Dortmund seinen Abschluss gemacht hat. Ich habe damals beim Dreh als VFX Supervisor mitgewirkt, und die Effekte für den Film gestaltet. Als private Arbeit habe ich das ganze neben Jobs erledigt, und hätte mit mehr Zeit hier und da definitiv mehr rausholen können – aber das war nicht drin. Im Großen und Ganzen bin ich aber durchaus zufrieden trotz der Einschränkungen die das ganze natürlich mit sich brachte, und Matthias ist rundum zufrieden, was mich ebenso glücklich macht!

Für die VFXler unter euch:

Da ich die Shots wann immer ich Zeit hatte durchegcrunsht hatte weiss ich nichtmehr was die Gesamtarbeitszeit war. Die meisten Shots waren Assets rein, animieren, rendern, compen fertig -> halbe Tage bis Tage. 30 Sekunden rendertime maximal pro Frame war so mein gesetzt Limit, weswegen die meisten Lösungen 2D, 2,5D sind, bzw. Dinge die ich für nicht-privat ungerne tun würde (kein GI etc., jeweils nur ein Pass). Bis auf wenige Shots handelt es sich ja auch eher um Hintergrund-Effekte mit eher distanziertem Charakter, als völlig mitten in der Action und jeder Explosion zu sein, was die ganze Sache natürlich auch ein bisschen vereinfacht. Material Durchweg 1080 ProRes 422 u 4444, gedreht wurde auf ARRI D21 und Sony FS700. Das Aufwendigste war wohl die 3000-Frame Steadycam-Sequenz am Anfang (das zerstörte Haus), v.A. weil das Tracking durchaus im Gegensatz zu den restlichen Shots nicht ganz untrivial war und das Shot eher ungeeignet für die Vielzahl an Erweiterungen (sprich: ne Menge Roto) Aber manchmal entscheiden sich solche Dinge dann eben doch erst in der Post. Glücklicherweise konnte ich einige unser Background-Modelle für das Projekt wiederverwenden, weswegen nur manche Modelle für Plus Minus spezifisch entstanden sind, was mir glücklicherweise mehr Zeit für die Comp eingeräumt hat. Der Blackhawk und die A-10 beispielsweise stammt noch aus dem Jahr 2004/5, tut aber immer noch gute Dienste, auch wenn er mitlerweile für andere Belange ersetzt wurde durch ein High-Res Modell.

Wann der Film schlussendlich zu sehen sein wird weiss ich noch nicht, aber dadurch dass ich das OK habe das Material schonmal zu verwenden, hier also ein Vorgeschmack auf das was da irgendwann kommt!

Mit den besten Grüßen
Lennart

Dreh
Kamera:
ARRI D21
FS700

VFX
Software:
Maya, Shake, Resolve

Länge:
4'25" Minuten

Stream:


Screenshot(s):

Ein paar Stills aus dem Youtube Video



Hier Ein Intermediate Grade (Final ist der Film noch nicht und geht noch ins Grading) / Flat Vergleich dens fürn anderes Board gab

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Rockstar2

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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 11:49

Finde, dass du eine echt tolle Arbeit abgeliefert hast. Ein paar Sachen sind mir aufgefallen, was du aber als Kritik auf hohem Niveau sehen kannst:

- bei 1:58 passsieren bei den Helikoptern komische Dinge mit den Texturen?
- und bei der Szene bei 2:33 finde ich, dass die Beleuchtung der Helikopter falsch gesetzt wurde. Man erkennt Schatten der Rotoren auf dem Helikopter, obwohl keine Sonne scheint, bzw, sich die Lichtsitution des Helikopters nicht bei den Soldaten widerspiegelt.
- bei 3:25 verstehe ich die Rauchwolke vor der Flugzeugspitze nicht, bzw. sieht das nicht realistisch mit dem Rauch aus.

Aber ansonsten echt klasse. Die Setextension mit dem Zug gefiel mir gut. Ohne Breakdown nicht als solche zu erkennen. :-) Bei der Flughafenszene hätte man mit einem besseren Grading noch mehr rausholen können. So sieht man doch, dass da zwei Sachen ineinandergebaut wurden.

LG Rockstar

LennO

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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 14:17

Finde, dass du eine echt tolle Arbeit abgeliefert hast. Ein paar Sachen sind mir aufgefallen, was du aber als Kritik auf hohem Niveau sehen kannst:

- bei 1:58 passsieren bei den Helikoptern komische Dinge mit den Texturen?
- und bei der Szene bei 2:33 finde ich, dass die Beleuchtung der Helikopter falsch gesetzt wurde. Man erkennt Schatten der Rotoren auf dem Helikopter, obwohl keine Sonne scheint, bzw, sich die Lichtsitution des Helikopters nicht bei den Soldaten widerspiegelt.
- bei 3:25 verstehe ich die Rauchwolke vor der Flugzeugspitze nicht, bzw. sieht das nicht realistisch mit dem Rauch aus.




Hi Rockstar2! Danke für den Kommentar und dir Kritik. Zu deinen Punkten muss ich allerdings dann doch erwiedern dass ich, bis auf die Airbase, sie nicht ganz nachvollziehen kann. Bislang ist selbst Kollegen in der Branche die Dinge nicht als "negativ" aufgefallen. Aber jeder guckt natürlich mit nem anderen Auge:

Bei 1:58 kann ich nichts erkennen. Meinst du die Reflektion der Rotorblätter in der Frontscheibe? Die sieht nunmal so aus, wenn du dir mal Referenzvideos anschaust ;)

Bei 2:33 denk ich das du ebenso die Reflektion als Schatten interpretierst, die Shuttertime ist recht kurz da slowmo. Die Hauptlichtquelle kommt schon aus der richtigen Richtung, grundsätzlich hätte das Licht ein bisschen diffuser sein können (was uns zurück führt zu "Kein GI" in der Zeit ;)

3:25: Die Kanone der A-10 haut ne ziemliche Rauchwolke raus. In Slowmo sieht das, in etwa, so aus. Schau dir mal Videos an. Allerdings hätte man das mit ner höher aufgelösten Fluid Sim und mehr Zeit durchaus realsitischer gestalten können.

Aber wie gesagt. Kleine Macken sind überall – um jedes shot perfekt zu kriegen, hätte man einfach noch 2-3 Wochen dranhängen müssen. Auch für die abgeschossene Drohne beispielsweise hätte ich unter Umständen lieber ne Debris-Sim laufen lassen als ein paar händisch animierte Wrackteile. Genauso wie beim Einschlag der Rakete ich anstelle der Partikel ne Fluidsim bevorzugt hätte (gerade auch für den Rauch am Ende der sich jedem geübten VFX Auge natürlich als Partikel entlarvt). Grundsätzlich hätte auch das von dir angesprochen Blackhawk Shot bei 2:33 von einer higher-res Modell profitiert, da 90% des Looks der Maschine in der Post entsteht. Das Modell ist lowres und funktioniert da grad noch, da es in der Unschärfe ist. Interessanterweise wurde Matthias wohl beim Betrachten des Schnitts gefragt, wo er den Hubschrauber beim Dreh herhatte(was natürlich auch daran liegt, das man shots "im flow" anders wahrnimmt, als wenn man den breakdown daneben hat). Soviel also zu unterschiedlichen Sehgewohnheiten... Auch in der Steady-Sequenz am Anfang, hätte man noch ein paar mehr Brocken des Hauses verteilen können, idealerweise auch noch die Spiegelung im Auto anpassen die man für 4-5 Frames (auf Leinwand fallen die meisten Sachen die man jetzt am heimischen Monitor sieht glücklicherweise nicht auf) recht deutlich sieht, wenn man weiss wo man hingucken soll. So war es in etwa der Zeitplan einer Serienproduktion, und der lässt leider dann nicht viel Zeit für touch ups und Fehlerkorrektur.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »LennO« (9. Dezember 2015, 15:02)


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Rockstar2

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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 16:46

Hallo LennO,

danke für dein Feedback auf mein Feedback. ;)

Zu 1:58: Ich habe noch mal ganz genau hingeschaut. Die Schatten der Rotoren in Kombination mit dem Schnee der fällt, ergibt bei mir das komische Gefühl was ich beschrieben habe. Ist also einfach eine Wahrnehmungssache von meiner Seite aus.
Zu 3:25: Hab mir mal ein Referenzvideo angeschaut und verstehe was du meinst. Da ich nicht wusste dass das Flugzeug in dem Moment feuert und es erst nach deinem Kommentar das Mündungsfeuer erkannt habe, ist es nun klar. Und ich denke auch, dass man mit einigen Turbulenzen und einer kürzeren Abklingzeit des Rauches es etwas realistischer hätte machen können. Aber Zeit ist ja immer das was man bei solchen Projekte am wenigsten hat. ;-)

Die Drohne fand ich eigentlich ziemlich cool. Finde es generell bemerkenswert was du so drauf hast.

LG Rockstar

LennO

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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 17:35



Zu 3:25: Hab mir mal ein Referenzvideo angeschaut und verstehe was du meinst. Da ich nicht wusste dass das Flugzeug in dem Moment feuert und es erst nach deinem Kommentar das Mündungsfeuer erkannt habe, ist es nun klar. Und ich denke auch, dass man mit einigen Turbulenzen und einer kürzeren Abklingzeit des Rauches es etwas realistischer hätte machen können. Aber Zeit ist ja immer das was man bei solchen Projekte am wenigsten hat. ;-)


Ja. Gerade wenn es um solche Rauch-Geschichten geht. Im Endeffekt war die Verwirbelungsgeschichte durch die Triebwerke hinten das, was für mich noch am besten klarging in der Zeit. Normalerweise würde sich die Rauchfahne ziemlich weit ziehen, und dichter sein. Gerade in einer Slowmo, würde das Flugzeug fast schon nichtmehr zu sehen sein, und die einzelnen Rauchschwaden in Form von Wolken zu sehen sein, als die "Spur" die man in normalen Referenzvideos durch Motionblur als Halb-Transparent wahrnimmt. In der Zeit dafür ne vernünftige Fluidsimulation zu haben, waren nur schon 2-3 andere Shots fertig, und dann muss man Prioritäten setzen. Ein Mündungsfeuer ist sogar bei ner A-10 garnicht zu sehen im Regelfall … und das glaubt einem dann wieder der Zuschauer nicht :D Leider sieht realistisch dann auch nicht immer "glaubwürdig" aus. Ein großer Prozess in den meisten Projekten ist dabei die Balance zu finden, und leider klappt das bei Kinofilmen zumeist, und in Serienproduktionen haperts oft daran, dass die Look-Dev Phase zu kurz ist. Und bei privaten Kurzfilmprojekten, dann eher noch kürzer.



Die Drohne fand ich eigentlich ziemlich cool. Finde es generell bemerkenswert was du so drauf hast.



Danke! Grundsätzlich bin auch nicht unzufrieden mit der Drohne. Als Einstellung mag ich sie auch, und sie hat deswegen auch ihren Weg in mein Job-Reel gefunden. Die Explosion an sich im Moment des Raketeneinschlags (das frontale Shot), Flugverhalten beim Einschlag, dass die Rakete auch nicht einschlagen, sondern vorher zünden würde, würde ich normalerweise nochmal anders lösen wenn es die Zeit erlaubt. Feinheiten zwar, aber oft ist einem das ja wichtig. Aber natürlich gibt es auch große Shows die normalerweise vfx-technisch sehr positiv beim Publikum ankommen, ich aber wenns mein Shot ist trotzdem das sitze und mir denke "man hätte aber…". Freut mich, dass es dir gefällt!

Danke auch für das "bemerkenswert"! Ich mach das aber nun auch schon seit über nem Jahrzehnt und beruflich … da eignet man sich den ein oder anderen Trick an, aber lernt trotzdem nie aus ;)

Nochmal Danke für das Feedback
und liebe Grüße
Lennart

joey23

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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 18:06

Zitat

Finde es generell bemerkenswert was du so drauf hast.


Dem schließe ich mich mal ohne genaue Analyse des Gesehenen an. Hut ab! Ich behaupte, dass ich von echten, gefilmten Bildern Ahnung habe, bei allem was VFX/CGI ist bin ich aber leider ziemlich ahnungslos. Daher: Respekt, schaut super professionell aus! So gute Effekte sieht man hier leider eher selten..

Birkholz

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7

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 20:00

Heftig gute Arbeit!

LennO

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8

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 22:28



Dem schließe ich mich mal ohne genaue Analyse des Gesehenen an. Hut ab! Ich behaupte, dass ich von echten, gefilmten Bildern Ahnung habe, bei allem was VFX/CGI ist bin ich aber leider ziemlich ahnungslos. Daher: Respekt, schaut super professionell aus! So gute Effekte sieht man hier leider eher selten..


Vielen lieben Dank!

Ich denke das "Problem" mit den nicht so guten Effekten im Amateur-Bereich ist aber auch einfach mit der Komplexität guter VFX Shots zu erklären.

Wie gesagt ich mach das halt ne gute Ecke als Job und hatte Glück in sehr jungem Alter in amerikanischen Produktionen als Modeler einsteigen zu können – den Lauf nahm die Geschichte aber alles durch ein deutsches Independent Projekt, an dem man einfach auch die richtigen Leute kennen gelernt hat und den Weg in die Selbstständigkeit gegangen ist. Das kann ich allen VFX Interessierten empfehlen, die Projekterfahrung! Und autodidaktisch Aufgaben bewältigen ohne sich für alles auf ein Tutorial zu verlassen ;)

Mitlerweile ist es ist ja nun bei mir auch so, dass ich eigentlich nichtsmehr für Umme mache, es sei denn ich kenne die Leute richtig gut so wie Matthias, oder es ist zufällig mein eigenes Projekt. Da es halt auch viel Zeit verschlingt sich nem ganzen Projekt anzunehmen, gerade als Ein-Mann-Armee, was ja bei vielen Independent Produktionen im Post Bereich dann oft der Fall ist, ist das halt nicht mal eben gemacht, wenn man sich ja auch selbst über Wasser halten muss.

Daher sind es ja oft VFX-Interessierte ganz am Anfang ihres Wirkens, die sich an solchen Projekten beteiligen – und das ist auch gut so, und je mehr Leute in einem Independent Team sind, umso besser, da man voneinander lernen kann. Nur ist es halt so, dass es auch ein durchaus langer Weg ist, bis man bestimmte Shots realistisch umsetzen kann. Daher geb ich halt immer den Tipp, lieber die VFX Shots reduzieren, dafür zwei drei gute, dann auf der Erfahrung aufbauen. Herausforderung heisst meistens nämlich erstmal nicht 30 Shots, sondern 1-2 gute. Gerade wenn man alleine als VFXler ist, muss man sich halt vor Augen führen dass wir normalerweise ja in Teams von 20 bis zu 200 arbeiten, und das über Wochen bis Monate. Die Arbeit macht man halt nicht mal fix alleine. Das sind einfach Welten die aufeinanderprallen – man sieht halt auch einfach schon an vielen Serien Produktionen (trotz A-Serien Status) dass die Jungs immer zu wenig Zeit haben, und die sind alle super in ihrem Job, können aber auch nicht alles bis zum vollendeten Perfektionismus umsetzen.

Und wenn man in die Richtung gehen will, seine Zeit auch nicht mit Muzzle-Flashes, bunten Blitzen, und Splatterkram vergeuden. Das will keiner im Reel sehen es sei denn es ist A-Niveau, und 90% der Jobs sind einfach ganz andere Dinge.
Ich sehe das ähnlich wie du, im Independenten Bereich sind gute VFX sehr selten. Es gibt viele Leute die's weit bringen können in dem Bereich (und nicht jeder der gut ist will das automatisch auch als Job machen, sondern auch vielleicht einfach nur als Hobby betreiben) aber man sollte sich halt nicht scheuen Drehteams zu finden, Erfahrungen zu sammeln, anstatt im Zimmer zu bleiben und ewig, überspitzt gesagt, seine gleichen AE Tutorials durchzugehen.

Aber aufgrund dieser Tatsachen muss man denke ich auch andere Ansprüche an verschiedenen Formen der Produktion setzen. Aber dadurch das heute viel Software und Trainingsmaterial für viel günstiger bis umsonst zu haben ist als noch vor wenigen Jahren (man denke da an Fusion, die Studenten und non-commercial Versionen der größten und gänigen 3D Pakete etc), wird sich das sicher auch irgendwann relativieren. Erfahrung sammeln wird man nur trotz alle physikalischen Möglichkeiten immer noch tun müssen ;)

My 2 Cents zum warum ;)

Heftig gute Arbeit!


Vielen lieben Dank!

Hab dir bei facebook auch zurückgeschrieben!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LennO« (9. Dezember 2015, 22:33)


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L Lawliet

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Freitag, 11. Dezember 2015, 01:55

Ich könnte eigentlich genau das Gleiche wie joey schreiben. Fabelhafte Arbeit!
Einiges kam mir bekannt vor. Den Zugshot hattest du hier schon mal gepostet, oder?
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

LennO

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Freitag, 11. Dezember 2015, 01:58

Ich könnte eigentlich genau das Gleiche wie joey schreiben. Fabelhafte Arbeit!
Einiges kam mir bekannt vor. Den Zugshot hattest du hier schon mal gepostet, oder?



Danke dir vielmals! Den Zugshot einzeln hab ich nicht vorher schon einmal gepostet – hab das alles auch nur in dem einen Breakdown online. Allerdings hatte ich das Video schonmal vor einer Weile in einem Thread in dem es um eine Frage zum Ersetzen eines Hauses in einem Shot ging als Beispiel gepostet. Vielleicht hast du es da gesehen?

Edit:

Jap, das war der Thread Vorhandene Objekte verschwinden lassen oder Zerstören?

Da du hilfreich für den Beitrag geklickt hattest, hast dus wohl da schonmal geschaut ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LennO« (11. Dezember 2015, 02:12)


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Breakdown, film, Making Of, vfx

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