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Schreiberling

unregistriert

1

Dienstag, 19. September 2006, 00:03

Gedichte

Kalter Stahl

Ich sehe mein abstoßendes Gesicht.
Verachte mich.
öffne den Badschrank.
Greife nach der Pappschachtel,
mit schmerzhaftem Inhalt.
Fische eins der silbrigen Blättchen heraus.
Setze es an und ziehe durch.
Kalter Stahl in meinem Fleisch,
betäubt meinen Schmerz.

Ich sitze auf dem kalten Asphalt.
Bin alleine.
Fülle den Löffel in meiner Hand mit der Säure,
und entfache das Feuer.
Nehme das Pulver.
Löse es in ihm auf.
Der Riemen stockt mein Blut.
Ich fülle den Druck.
Setze ihn an und ziehe durch.
Kalter Stahl unter meiner Haut,
betäubt meinen Schmerz.

Ich öffne die Schublade.
Greife die Klinge.
Mit zittriger Hand,
halte ich sie an meinen Brustkorb.
Über meinem gebrochenem Herzen.
Spüre Kälte.
Setzte an und zog durch.
Kalter Stahl in mir,
betäubte meine Schmerzen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schreiberling« (19. September 2006, 17:14)


2

Dienstag, 19. September 2006, 00:19

Und ab da sah er sich den kalten stahl von unten an...


ich hoffe nur für dich, dass das gedicht nich von dir handelt...

Genesis

unregistriert

3

Dienstag, 19. September 2006, 13:30

alles gute nachträglich zuerst mal ^^

hast du noch mehr auf lager? vielleicht was positiveres?

Schreiberling

unregistriert

4

Dienstag, 19. September 2006, 15:05

ne das gedicht handelt nich von mir, ich wollt mich nur mit dem thema beschäftigen

Schreiberling

unregistriert

5

Dienstag, 19. September 2006, 16:34

Desperate Housewife

Ich sitze allein im großen Zimmer,
schaue hoffnungsvoll aus dem Fenster.
Die Straße ist leer.
Sehe Niemanden - nichts.

Ich rede mit meinen Kindern,
will ihre beste Freundin sein.
In ihren Blicken – nichts
Lösen sich auf und hinterlassen nichts als leere.

Ich liege in meinem Bett, sehne mich nach deiner Umarmung.
Doch neben mir – nicht mehr als dein leerer Platz.
Mir ist kalt,
obwohl ich keine Decke brauche,
denn sie schützt nicht vor der Kälte dieser Welt.

Schlafe ein, und hoffe niemehr aufzuwachen...

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