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Freitag, 23. Juni 2006, 13:24

Meine neue Idee - Kurzfilm: Zwischenmenschlichkeit

Tach zusammen,

ich hab gestern mal ein Exposé geschrieben, zu meinem geplanten Kurzfilmprojekt: Zwischenmenschlichkeit.
Ich möchte einfach ein wenig Kritik und Meinungsäußerung dazu, Feedback eben.
So und nun, ohne weiteres Umschweifen, hier ist es: das einzig wahre Exposé!



KURZFILM: ZWISCHENMENSCHLICHKEIT



Vom Leben…


Jeff ist ein Arbeitstier. Er schuftet jeden Tag viel zu lang, nimmt sich immer mehr Arbeit mit nachhause, verbringt jede freie Minute mit Arbeit. Sein Leben hat nur noch ein Ziel: den Kick zu bekommen, wenn die Arbeit vollbracht ist, immer mehr, immer schneller!

Dabei scheint er den Blick für alles andere zu verlieren. Er lebt seit 2 Jahren mit seiner Freundin Liz zusammen in einer Wohnung, doch im letzten halben Jahr lebt Jeff nicht mehr mit ihr, sondern nur noch mit seiner Arbeit. Verzweifelt hat sie schon versucht, mit ihm darüber zu reden, aber jede Diskussion wurde vehement abgeblockt.


… Beziehungen…


An einem normalen Abend, Jeff sitzt wie immer an seinem Schreibtisch, kommt Liz zu ihm und möchte mit ihm reden. Die Diskussion endet wie immer damit, dass Jeff das Problem nicht erkennt. Liz platzt der Kragen und sagt Jeff, dass sie auszieht. Jeff ist entsetzt, weiß auf einmal nicht, wie ihm geschieht. Und ehe er sich versieht, ist sie verschwunden.
Jeff rastet aus und versucht sich verbissen mit noch mehr Arbeit abzulenken. Doch es funktioniert nicht. Auf einmal merkt er, dass etwas fehlt. Sein Herz ist gebrochen und er ist am Boden zerstört. Ein paar Tage später bekommt Jeff einen Brief. Er ist von seiner Firma: sie hat Insolvenz angemeldet, sie wird dicht machen.
Innerhalb von nur einer Woche hat er alles verloren, erst seine Freundin ohne die er scheinbar doch nicht leben kann, und dann verliert er auch noch seinen Job.

… und dem Tod

Jeff verfällt in tiefste Depressionen. Seinem Leben wurde jeglicher Sinn genommen. Was macht er also noch hier?
Er beschließt dem Kapitel ein Ende zu setzen. Am Nachmittag geht er aus der Stadt hinaus, bis er irgendeinen kleineren Tunnel entdeckt. Der ideale Platz um sich umzubringen. Im Tunnel holt er eine Pistole hervor, steckt sie sich in den Mund. Als er Abdrückt verschwindet alles um ihn herum und er wacht kurz darauf aus einer Art spastischen Starre in einem großen Stuhl auf, der in einem dunklen Raum steht. Er hat einige Kabel am Kopf, die zu einer Art Kassetterekorder führen, der auf einem Schreibtisch steht.
Dahinter sitzt Martin. Jeff ist desorientiert und als er Martin entdeckt entsteht ein Gespräch. Er erfährt, dass er an dem Ort ist, wo alle Menschen hinkommen, deren Leben kurz vor dem Ende steht. Martin erklärt, dass er einer der Menschen ist, die dafür zuständig sind, dass bei jedem, der es möchte, vor dem Tod das Leben noch einmal vor den Augen abläuft.
Jeff fragt, ob er seines noch einmal anschauen darf und Martin legt die Kassette ein.
(Hier werden ein paar Schnelldurchläufe von irgendwelchen Kindersachen etc gezeigt. Wichtig ist nur die Passage, ab der Jeff mit Liz die letzte Diskussion beginnt)
Nachdem der Film zu ende ist, macht sich Jeff größte Vorwürfe und sagt, wenn er noch einmal in diese Situation käme, dass er spätestens dann alles ändern würde!
Martin sagt, ihm habe es einfach an Zwischenmenschlichkeit gefehlt und erklärt noch, dass seine Arbeit nicht allzu anspruchsvoll ist, ihm jedoch eine große Verantwortung auferlegt worden ist. Denn er ist unter anderem dafür zuständig, zu entscheiden, ob die Person definitiv zum Tod kommt, oder noch einmal eine neue Chance bekommt. Und er fasst den Entschluss, dass er nach ihrem Gespräch der Meinung ist, dass Jeff es verdient hat eine neue Chance zu bekommen.
Jeff kann das nicht glauben, doch Martin sagt, er komme in Zeitnot, er müsse sich jetzt um den Nächsten kümmern, deswegen wäre es nun Zeit sich zu verabschieden. Jeff verlässt den Raum und in dem Moment, wo er die Tür schließt, schießt er zurück in die Vergangenheit.

Wieder sitzt er am Schreibtisch, arbeitet und Liz kommt zu ihm, um zu reden. Anstatt wie zuvor total desinteressiert zu sein, sieht er auf und lächelt sie an.




Ich weiß, ist wahrscheinlich an manchen Stellen zu genau, aber ich dachte das wäre ganz sinnvoll, damit man die Story komplett versteht, inklusive Auflösung.

So, nun lassts krachen!

Burger King

unregistriert

2

Freitag, 23. Juni 2006, 20:40

Ich habe irgendwie das Gefühl das ich sowas ähnliches (nicht von der schreibweise etc., aber von der "story") schonmal gesehen habe.
Aber es gefällt mir sehr gut, ich hätte jetzt auch keine stelle zu bemängeln.

Ich bin mal gespannt wie es ist wenn daraus mal wirklich ein Film entstehet, viel Glück ^^.

Genesis

unregistriert

3

Freitag, 23. Juni 2006, 23:16

hört sich wieder mal ganz nach kore-films an^^
die besetzung dürfte damit ja feststehen. ich bin gespannt, wie ihrs umsetzt.

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