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skulltum

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1

Montag, 12. Januar 2015, 11:20

O.Sittig - Score & Sound

Hi,

ist schon länger her das ich hier was gepostet habe, daher möchte ich das mal wieder tun.
Hab in den letzten Monaten einiges erarbeitet und ein bisschen was möchte ich euch davon vorstellen.

Vll. ist ja einer an einer Zusammenarbeit interessiert :D


Es lohnt sich auch immer mal bis zum Ende zu scrollen, da ich aktuelle Kompositionen einfach unten anhänge ;-)

















Für weitere Details und so gibt es auch eine Facebook Seite. Die findet ihr HIER
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Patrick S

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Dienstag, 20. Januar 2015, 00:57

Gefällt mir sehr gut!
Bei mir steht zwar bis zum Sommer wohl erstmal nichts an, das derart epische Musik benötigt, aber ich würde mich melden wenn es so weit ist!

skulltum

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3

Mittwoch, 11. März 2015, 21:08

Von mir und meiner Band "7pm Ritual" gibt es ab jetzt das debut Album "08:16:02" zu kaufen.
Musikalisch bewegen wir uns in dem Bereich des Cineastischen/Orchestralen Apocalyptic Folk.

Also Filmmusik meets Akustikgitarren.

Wenn das hier vll. jemanden interessiert:

7pm Ritual - Facebook

Die Platte gibts für 10 Euro + Versand.

Hörprobe hier:

»skulltum« hat folgendes Bild angehängt:
  • 20150311_170127_HDR~2.jpg
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Selon Fischer

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Mittwoch, 11. März 2015, 21:54

Ich war eben auf eurer Facebook Seite. Zwei Namen sind mir da als Oberlausitzer sofort ins Auge gefallen: "Nobert Strahl" und "Löbau". Seelenthron fand ich damals mega geil (hab auch "Wege" und wie hieß nochmal die erste Platte? zu Hause stehen). Würd wohl ne CD nehmen ;)

skulltum

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5

Sonntag, 29. März 2015, 15:29

Hi,

ich sehe deinen Beitrag erst jetzt^^

Ich schreib dir mal ne PN wenn du noch immer eine CD haben wollen würdest :-)

p.s.: die erste CD von Seelenthron hieß "Heimkehr" :D



Des weiteren habe ich auch wieder ein paar Lieder fertig gemacht ... und hier kommen sie schon:










:whistling:
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Sonntag, 5. April 2015, 23:42

Ich hab gerade wieder was fertig gemacht. Geht eher in die Richtung "Trailer".
Hoffe es gefällt :-)


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Freitag, 10. April 2015, 08:20

Mein neues Lied "Circle Of Life" ist gerstern Abend fertig geworden.
Das ganze ist jetzt wirklich mal ne extrem wilde Mischung aus Orchester und Synthesizerklängen.

P.s.: Und nein, der Titel ist keine Anspielung auf das Lied zu "König der Löwen" :-)


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Tagirijus

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Dienstag, 21. April 2015, 11:18

Hi Oliver,

ich merke, dass ich hier noch nie Feedback gegeben habe - zurzeit sowieso stressig bei mir, aber eventuell freust du dich ja trotzdem über Feedback wenigstens zum neuesten Stück von dir:

Es wirkt etwas konfus am Anfang auf mich (zu viele Klänge durcheinander - alles etwas unbestimmt irgendwie). Das legt sich aber nach dem ersten Rise.

Danach, so ab 28 sek., glänzt das Stück mit einem netten und vollen Klang. Leider ist der von dir als "orchestral" bezeichnete Anteil extrem dünn. Alles, was ich an "orchestralen" Elementen heraushören konnte, waren die Streicher und das Klavier (später kommt zwar noch etwas Blech, aber auch extrem im Hintergrund, leider). Der Rest besteht ja überwiegend aus Hybrid-Klängen, die mich übrigens sehr sehr stark an


Edit: blödes Auto-Embed ... sorry, wegen des unnötigen Videos. Sollte nur ein Link zu Evolve Mutations sein!

erinnert haben. Hast du dich da einer Lib bedient, oder hast du wirklich seriöses eigenes Synthdesign betrieben (kleine Frage von einem Interessenten, der so etwas immer selbst macht und gerne erfährt, ob andere das auch selbst machen ) ? Je nachdem wäre das Lob an den Klang dann eher ein Lob an die Sample-Schmiede - ansonsten natürlich an dich. ;)

Ich fand die synthetischen Klänge durchweg überwiegend ganz nett. Aber im Detail hätten die auch noch etwas variieren können und insgeheim etwas homogener sein können. Natürlich betrachtet auf's Ganze. Dagegen stehen dann z.B. solche kurzen Stellen wie 1:10-1:12 min - der Synth wird sehr laut und bricht danach auch noch abrupt ab. Das erzeugt zumindest in mir das Gefühl, dass er nicht ganz dazu gehört. Dynamik vielleicht gleichmäßiger verteilen und die Stimme etwas besser ins Gesamtkonzept mixen - bzw. in diesem Fall einfach weiter nach hinten stellen, würde ich sagen.

Die Percussion sind eventuell das, was mich am stärksten an Evolve (Mutations) erinnert. Sie sind sehr monoton und liegen wie ein geradliniges Samples oder schlimmstenfalls nahezu "Loop" nur unter dem gesamten Rest. Da hätte ich mir etwas mehr Variation gewünscht. Auch wenn es an Hybrid-Sound grenzt, kann man trotzdem variieren - oder den Sound so verfremden, dass es "legitimiert" als Synth-Percussion durchgehen könnte. Ist zumindest mein Empfinden! Also eventuell sehen das andere Leute auch anders.

Die Chor-Shouts wirkten auf mich etwas wie "ich möchte meine neue Sample-Lib jetzt hier anwenden, auch wenn es vom Kontext nur schwer passt". Versteh mich nicht falsch, aber es klang weniger wie Konzept als viel mehr wie der Bedarf ein Werkzeug zu verwenden. ;)

vg,
Manu

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Dienstag, 21. April 2015, 12:47

Danke für dein feedback. Zu deinen Fragen usw.:

Ich hab mich am Anfang schon noch zurückgehalten was mit dem "unbestimmten" und das ist auch zum Teil so gewollt, da ich ein Kontrast setzen wollte zum restlichen Track. Ich mag das sehr, und bediene mich da inspirationstechnisch gerne an den "Chemical Brothers" die genau das zur perfektion gebracht haben.

Ja ich weiß, Orchester an sich ist da weniger vorhanden. Ich wollte auch mal eher etwas Hybrides machen (bzw. mehr als ich es eh schon mache). Kennst du den Soundtrack vom neuen Robocop Film? Der ist super genial was Hybrid angeht. Da wollte ich so ein bisschen mich anlehnen. Und nein "NI - Evolve" besitze ich nicht :)

Was di ganzen Rises betrifft ist es so das ich gerne mische. Ein Teil kommt dieses mal aus der Elektron Monomachine und auch von (eigenen) Samples die ich in Abletons Sampler tonal spiele. Ich Layer da immer bis zum umkippen und schichte alles aufeinander. An einigen stellen verwende ich den "Rise&Hit" von NI den ich dann wieder als Layer einsetze. Dann noch gruppieren und diverse Effekte. Zum Teil brauch ich für FX und Sounds länger als für das Lied an sich. Generell kommen alle Synths in dem Lied aus der Monomachine, dem Waldorf Streichfett und aus dem Korg Volca Bass.

Die Drums kommen bei mir alle von NIs "Action Strikes". Aber nicht die vorgefertigten Phrasen, sondern von dem Patch wo man alles schon selber einspielen kann.
Ich wollte mit den Percussions so nen "Rock" feeling aufkommen lassen, und habe das noch mit einer Kickdrum aus der Roland TR-8 untermauert.

Und nein, die Choir Library hab ich schon lange. Ich liebe die vll einfach nur zu sehr, so dass sie zum Standart bei mir geworden ist. Ich verwende die auch gerne für Rises. Aufbauende Chords und so mit haufenweise FX und Effekten. :D

LG: oli
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Tagirijus

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Dienstag, 21. April 2015, 21:50


Ich hab mich am Anfang schon noch zurückgehalten was mit dem "unbestimmten" und das ist auch zum Teil so gewollt, da ich ein Kontrast setzen wollte zum restlichen Track. Ich mag das sehr, und bediene mich da inspirationstechnisch gerne an den "Chemical Brothers" die genau das zur perfektion gebracht haben.

Ich habe The Chemical Brothers, wie sie heute klingen nicht mehr so im Ohr, weshalb ich gerade mal nachhören musste. Ich finde die eigentlich nicht wirklich "unbestimmt". Die scheinen bei jedem Stück ein klares Klangkonzept zu haben, in dem sich oft ein thematischer Klang durch zu ziehen scheint. Aber wie gesagt: eventuell muss man alles von denen kennen, um das besser beurteilen zu können.



Ja ich weiß, Orchester an sich ist da weniger vorhanden. Ich wollte auch mal eher etwas Hybrides machen (bzw. mehr als ich es eh schon mache). Kennst du den Soundtrack vom neuen Robocop Film? Der ist super genial was Hybrid angeht. Da wollte ich so ein bisschen mich anlehnen. Und nein "NI - Evolve" besitze ich nicht :)

Ich habe den Film gesehen - musste aber auch da gerade noch einmal reinhören. Ziemlich nettes Ding. :) ... aber das würde ich in der Tat auch mehr als Hybrid-Score betiteln, weil da auch andere sinfonischen Instrumente deutlich zu erkennen sind und einen größeren Part zu spielen scheinen.



Was di ganzen Rises betrifft ist es so das ich gerne mische. Ein Teil kommt dieses mal aus der Elektron Monomachine und auch von (eigenen) Samples die ich in Abletons Sampler tonal spiele. Ich Layer da immer bis zum umkippen und schichte alles aufeinander. An einigen stellen verwende ich den "Rise&Hit" von NI den ich dann wieder als Layer einsetze. Dann noch gruppieren und diverse Effekte. Zum Teil brauch ich für FX und Sounds länger als für das Lied an sich. Generell kommen alle Synths in dem Lied aus der Monomachine, dem Waldorf Streichfett und aus dem Korg Volca Bass.

Klingt nach viel Selbstarbeit, was ich persönlich immer gut finde. Ein kleiner Tipp dennoch: weniger ist mehr. Es ist zumindest meine Erfahrung so: ich kam bisher so oft viel schneller zu einem wirkungsvollen Ergebnis, wenn ich eben nicht zu lange am Klang rum geschraubt hatte. Sehr oft passierte es sogar, dass ich einige Einstellungen etc. immer mehr abstrahierte, bis es für mich auf einmal besser klang - und im Endeffekt dachte ich mir dann auch: "toll, ... umsonst stundenlang diese ganzen Klangschichten aufgebaut".




Die Drums kommen bei mir alle von NIs "Action Strikes". Aber nicht die vorgefertigten Phrasen, sondern von dem Patch wo man alles schon selber einspielen kann.

Kannte ich vorher gar nicht ... interessant, dass sich die Jungs von Dynamedion scheinbar mit NI zusammen getan haben und neuerdings eine Lib nach der anderen machen (Action Strings, Emotive Strings ... leider alles dicke Sample-Pakete, die obendrein großes Augenmerk auf Loops zu setzen scheinen, wenn ich das richtig verstehe). Ich muss gestehen, dass ich Libs nicht wirklich mag, die primär Loop-basiert sind. Mag sein, dass du One-Shots verwendest, aber dann guck dir mal Libs von 8dio oder Cinesamples an. Von denen nutze ich gerne die Percussion Libs - vorzugsweise die, die eben nicht primär Loop-basiert sind. Als beispiel Drums of War hat bis zu 13 Round Robins in bis zu 5 verschiedenen Dynamikstufen: das merkt man und es lässt sich geil spielen. Und mit 99$ kommst du da besser weg als mit den 299€ (in diesem Preis würden dann auch noch 'n paar Libs von 8dio mit drin stecken und du bist im Endeffekt ganz sicher flexibler! ;) ). ... Aber das nur am Rande.




Ich wollte mit den Percussions so nen "Rock" feeling aufkommen lassen, und habe das noch mit einer Kickdrum aus der Roland TR-8 untermauert.

Rock-Rhythmus = Backbeat, nur als Tipp, wenn du wirklich so etwas erzielen magst. ;)

skulltum

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Mittwoch, 22. April 2015, 07:34

Bei den Chemical Brothers betrifft das in der tat nur ein paar Lieder. Müsste ich jetzt selbst aber etwas suchen, da ich sicher seit einem halben Jahr die nicht mehr gehört habe.

Den Robocop Film (den neuen) habe ich nicht gesehen, ich kenne nur den Score, und finde den eben sehr interessant. Bei vielen Scores ist es so das ich den Film auch gar nicht sehen mag.

Ja...mit weniger ist mehr hab ich es nicht so. Zu Minimalismus in der Musik muss ich mich fast schon zwingen^^

Also ich kann mich über die Sachen von NI nicht beschweren. Ich bin auch immer auf der Suche na Sachen die kaum Speicherplatz verballern. Ich hasse Librarys die in keinem Verhältniss zu ihrer GB Größe stehen. Und die meisten Librarys von 3. Anbietern sind zudem für die Vollversion vom Kontakt Player. Und auch da hab ich kein Bock drauf mir die Festplatte mit 40 GB Full Kontakt Material zu verbauen, erst recht weil ich weiß das ich diese 40GB nie brauchen werde. Und wenn ich die lösche, warum dann 400Euro für Kontakt zahlen?
Das ist der Grund warum ich nix von 8Dio oder Spitfire oder oder großartig habe. Und bei den Action Strikes hat man auch 4-5 Velocity Layer^^ Und der Umfang ist schon größer als auf den ersten Blick.
Action Strings: Die sind schon ein Segen. Wer nicht 1000 Mididaten setzen will kommt hier schneller ans ziel. Und letztlich heiligt der Zweck die Mittel.

Emotiv Strings: Da schüttel ich aber auch den Kopf :D

LG
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12

Mittwoch, 22. April 2015, 10:19


Den Robocop Film (den neuen) habe ich nicht gesehen, ich kenne nur den Score, und finde den eben sehr interessant. Bei vielen Scores ist es so das ich den Film auch gar nicht sehen mag.

;)



Ja...mit weniger ist mehr hab ich es nicht so. Zu Minimalismus in der Musik muss ich mich fast schon zwingen^^

Das muss nicht gleich etwas mit "Minimalismus" zu tun haben. Ist eher so, dass man sich oftmals weniger Arbeit machen muss, als gedacht. Man muss für sich nur mit der Zeit erst einmal die Wege finden - so meine Erfahrung.
(Und ich persönlich finde immer mal wieder neue Wege für mich. Es hört also nie auf.)



Ich bin auch immer auf der Suche na Sachen die kaum Speicherplatz verballern. Ich hasse Librarys die in keinem Verhältniss zu ihrer GB Größe stehen.

Ich persönlich mag Sample-Libs generell kaum noch. Was sein muss, muss nun einmal leider sein, aber sobald es auch anders geht, versuche ich die Möglichkeit zu nutzen. Kleines Beispiel für ein mögliches Orchester-Setup:

Holz: WIVI Wood, Samplemodeling Wood
Blech: Samplemodeling Brass, WIVI Brass
Perc + Klavier: True Strike, Drums of War, 8dio Percussion, Pianoteq
Streicher: Synful Orchestra, LA Scoring Strings Lite
Synths: Meldaproduction MPowerSynth

Wie du siehst, gibt es mittlerweile schon sehr viel Werkzeuge, die versuchen kaum / intelligent oder sogar keine Samples zu nutzen (WIVI, Samplemodeling, Synful, Pianoteq) - ich liebe sowas ja, hehe.

... eventuell helfen dir diese Links ja etwas. Hör dich z.B. mal durch einige Klangdemos - manchmal inspiriert das so etwas mit eigenen Mitteln auch zu machen und man merkt, was man mit eigenen Mitteln bereits machen kann, ohne etwas neues kaufen zu müssen! ;)




Und die meisten Librarys von 3. Anbietern sind zudem für die Vollversion vom Kontakt Player. Und auch da hab ich kein Bock drauf mir die Festplatte mit 40 GB Full Kontakt Material zu verbauen, erst recht weil ich weiß das ich diese 40GB nie brauchen werde. Und wenn ich die lösche, warum dann 400Euro für Kontakt zahlen?

Also ich kann auch hier aus Erfahrung sagen, dass es durchaus ein Vorteil sein kann, wenn man die Vollversion hat. Die 40 GB musst du nicht installieren und wenn du ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis haben möchtest, kaufst du dir für ein paar Euro mehr einfach Komplete und hast dann nahezu alles von NI! Hab ich damals mit v7 so gemacht und nutze zumindest GuitarRig 4 und Kontakt 4 immer noch.




Action Strings: Die sind schon ein Segen. Wer nicht 1000 Mididaten setzen will kommt hier schneller ans ziel. Und letztlich heiligt der Zweck die Mittel.

Also ich wühle mich eigentlich nie durch Mididateien, da ich alles selbst komponiere. Fühlt sich für mich besser an, ich habe mehr Kontrolle und es ist ganz einfach "eigener". Selbst wenn es ein Ostinato ist, das man in so einer Lib wiederfinden könnte: was ist, wenn in diesem Ostinato an Stelle X Note Y dann doch mal anders sein soll? Es können manchmal Details sein, die deinen Klang von 0815 Libs abgrenzen. Hinzu kommt: wenn du jetzt etwas für echtes Orchester arrangierst, müsstest du aus dieser einzelnen Note, die für ein ganze Passage vom Sample-Loop steht, erst einmal transkribieren, statt die Noten, die man selbst gesetzt hat, einfach als Midi zu exportieren und mit einem Notenprogramm zurecht zu machen.

skulltum

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13

Mittwoch, 22. April 2015, 11:19

Ich bevorzuge lieber Samplelibrarys. Aber wie gesagt, da achte ich viel auf das Verhältniss. Ich würde ja auch mehr selbst machen, aber mit Familie ist die Zeit zum Komponieren knapp. Und in der Zeit die ich habe will ich zügig zu Ergebnissen kommen und intuitiv Arbeiten.

Und nen 32tel oder schon 16tel Stringrun in midinoten einzeln zu setzen....ne, dazu sind mir die gut 3 stunden komponieren in der woche zu schade^^

Aber trotzdem geb ich dir recht!
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Mittwoch, 22. April 2015, 14:59

Hm okay, verstehe. Gut, für mich ist das nun mal mein Job und ich betreibe das in Vollzeit - vielleicht liegt da der unterschied. Und zur Noteneingabe: ich spiele ganz einfach nahezu alles live am Keyboard ein - Klicken wäre mir auch zu mühsam. ;) ... und es klingt lebendiger durch nicht 100%-perfekte Aufnahmen, hehe.

skulltum

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Mittwoch, 22. April 2015, 19:41

Ja, das mag der Unterschied sein :D
Früher, als ich noch Junggeselle war, da habe ich vor und nach der Arbeit nur Musik gemacht, und vll so 4 Stunden geschlafen. Wenn das noch so wäre, dann wäre meine Herangehensweise auch anders, aber so ist das eben nicht mehr möglich, außer man will an einem Lied 3 Monate dran sitzen ;)

Qualitativ profitiere ich aber davon. Das gibt mir mehr Zeit mich mit neuen Klängen zu befassen.
Ich spiele ja auch alles selbst ein, aber wenn man eine unruhige Hand hat kommt man nicht vorbei an den Velocity Werten noch mal zu Schrauben.

Und: Ich bin auch Realist und sage mir, das ich eh nie mit einem Orchester aufnehmen werde. Warum auch? Wer sollte das finanzieren? Und heutzutage ist das auch nicht mehr essenziell. Wenn man seine DAW gut kennt und weiß wie man herangehen muss würde ich behaupten das man da zu 90% keinen Unterschied mehr hört. Zumindest nicht der Laie als Kinobesucher.
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Samstag, 25. April 2015, 00:47

Nach den langen Unterbrechungen in Textform, gibts hier jetzt auch mal wieder was zu hören.

Dieses mal ein kleiner Soundtrack zum Thema "Zeit".


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Samstag, 25. April 2015, 14:11

Schöne Atmosphäre - könnte zwischenzeitlich noch etwas dichter sein, wenn es nach mir ginge, aber durchaus so auch schon super! Allerdings empfand ich die Streicher ab ca. 1 min irgendwie störend. Vielleicht ist es der Autopan-Effekt. Das erinnert mich irgendwie an Amateur-Filmmusik, die ich früher in Foren immer so miterlebt habe (also eventuell ja eigentlich "legitim" und nur fälschlich negativ von mir konnotiert - demnach nicht falsch verstehen bitte!). Eventuell kommt mir der Klang auch nur zu dünn vor, da du nur Geigen verwendet hast - eventuell einfach den ganzen Streichapparat verwenden?

Aber sonst finde ich's gut. :)

skulltum

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Samstag, 25. April 2015, 18:21

Ich muss sagen, ich hatte zuerst auch leichte Percussion drin. Aber das passte so garnicht.
Im allgemeinen gesprochen wollte ich ein brüchiges Lied machen, das nur wenig an die Menschheit erinnert oder auch von Menschen keine Bilder im Kopf zu lässt. Mein bestreben war es viel mehr alles zum schweben und pendeln zu bringen. Wie die Zeit eben auch... Daher die vielen panoramaspielchen :-)
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19

Montag, 10. August 2015, 18:52

Hallo liebe Filmgemeinde :-)
Ich habe jetzt eine ganze Zeit lang keine Musik machen können wegen eine Umzuges, aber jetzt geht es wieder weiter.

Hier eines der Lieder die in den letzten Tagen fertig geworden sind. Vll. mag ja jemand einen Kommentar da lassen oder so.



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Dienstag, 11. August 2015, 20:41

Gerade ist noch ein Lied fertig geworden.
Ich hoffe es gefällt :-)


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