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cloud83

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Dienstag, 17. August 2010, 16:26

Erster Drehbuchentwurf

Hallo Amateurfilm-Forum!
Ich habe mich gerade angemeldet und möchte mich erstmal Vorstellen.
Ich komme aus dem Main Kinzig Raum, bin 27 Jahre Alt und habe seit ein paar Monaten das Schreiben für mich entdeckt.
Ich mache neben der Arbeit in der Abendschule den Techniker im Bereich Maschbau. Dort im Deutsch Unterricht stellte ich fest das es mir riesigen Spass macht kreativ zu Schreiben. Habe dort dann auch mehreres, wie kollegen meinten, "cooles" Zeug geschrieben. Wie z.b. ein kleines Stück mit Dialogen als Deutsch-Präsentation.
Da ich absoluter Filmgeek bin habe ich nun einen Drehbuchentwurf verfasst.
Ich bin für konstruktive Kritik immer dankbar.

Hier der Link zur Word Datei:
http://rapidshare.com/files/413479211/Th…buchentwurf.doc

PS
Bitte nicht allzu sehr auf die Rechtschreibung und Grammatik achten! :D

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (17. August 2010, 16:31)


NHP

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Dienstag, 17. August 2010, 18:42

wow, wtf?!?!?!

muss ehrlich sagen, ich kann wirklich noch nicht beurteilen, ob mir dein rehbuch gefällt. Das Ende ist schon arg unerwartet und ich muss mir gerade erstmal vorstellen, ob sowas anständig inszenierbar wäre.

Grundlegend muss ich allerdings sagen, dass das ganze Potential hat.

Mir sind vor allem 2 Große Kritikpunkte aufgefallen:

1. Das Ganze Buch ist im Verhältnis zu dem, was passiert, viel zu lang. Die Dialoge müsste man drastisch runterkürzen. Sie lesen sich jetzt vielleicht ganz unterhaltsam, aber wenn mans verfilmen würde, bekäme man definitiv die ein oder andere Länge. Evtl. könnte man sogar ganze Szenen streichen.

2. Ich finde du schaffst es nicht, die Personen glaubhaft zu charakterisieren. Da fallen in den ersten drei Sätzen lauter Wörter wie Scheiße, abkacken etc. (auch etwas zu oft für meinen Geschmack), und einer sagt sogar, dass er eine Lehrerin total "geil" (is jetzt zwar meine Formulierung, aber im Prinzip stimmts ja) findet und im Moment darauf fangen alle an zu singen: "er liebt eine Lehrerin nananananana"
Das sind für mich Verhaltensweisen die bei Kindern und Jugendlichen mindestens 6 Jahre oder mehr auseinanderliegen.
Also ich hoffe, du verstehst worauf ich hinaus möchte. Keiner poliert nem "beschissenen Arsch" die Fresse, weil er ihm das "Eisgeld" klauen wollte.
Einige Formulierungen finde ich zu kindisch, andere etwas zu übertrieben vulgär, so würde niemand sprechen.

Was mit ansonsten noch aufgefallen ist: Eigentlich finde ich die Idee auf ihre eigene Art cool.
eine ernsthafte und wirklich betreffende Umsetzung ist allerdings in unseren Kreisen und sogar noch zwei Ligen drüber nicht möglich. Das würde ordentlich Geld kosten.

MFG

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Dienstag, 17. August 2010, 19:00

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SplinterVFX

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Dienstag, 17. August 2010, 19:30

@ Birkholz Productions :P
Wenn das so ist habe ich ja noch glück gehabt...

Zum Drehbuch: Ich finde auch, dass die Dialoge teils zu lang aber auch einfach für 12-Jährige nicht passend sind. "Bei dir gibt es nur Schawarz und Weiß"
Das würde man mit 12 einfach nicht sagen. Außerdem könnte es ruhig noch ein bisschen weitergehen. wenn man versuchen würde die ganze Sache aufzulösen könnte man einen
ganzen Spielfilm daraus machen.
Ansonsten finde ich das Drehbuch aber sehr gut und übersichtlich strukturiert. Und ich finde es wäre auch in unseren Kreisen möglich. Aber ob die ganzen
Wildtiere und die zerstörte Stadt in "Amateur-CGI" gut rüberkommen ist fraglich.


Insgesamt ließe sich da was draus machen.
Sein oder nicht sein? Was für ne dumme Frage....

cloud83

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Dienstag, 17. August 2010, 20:17

Hier nochmal der Link:
http://www.file-upload.net/download-2754…ntwurf.doc.html

Nun zum Drehbuch.
Erstmal danke für die Blumen.
Ich habe extra nichts geschrieben um rauszufinden wie es ohne "Vorkenntnisse" ankommt.
Also meine Intention ist es ein Drehbuch für ein Erwachsenes Publikum zu schreiben . Ich will die Harsche Sprache quasi als Kontrast nutzen da ich finde das Erwachsene mit einer Vulgären ausrucksweise leichter einen Einstieg in die Chars finden. Ich hab deshalb in wenigen stellen durchblitzen lassen das es halt eben doch noch 12 Jährige sind. Nehmen wir South Park. Da sind die Protagonisten 8 oder 9 und ähnlich Vulgär. Man sollte nicht vergessen das es eine Geschichte ist und keine Doku oder Realverfilmung.
Teilweise hab ich auch überlegt ob man die Dialoge nicht kürzen könnte aber ich fand immer das es dann zu hektisch wird irgendwie. Gerade der Anfang sollte ruhig und gediegen sein da ja dann der krasse schnitt kommt und sich alles in scheisse verwandelt.
Die Geschichte ist ja auch jetz noch nciht zu Ende. Es geht quasi jetzt erst los. Im weiteren Verlauf wird es zu einem The Goonies/Stand by me/Fallout3 mix. Das mit der Lehrerin ist Essentiell wichtig. Da es bei 12 Jährigen durchaus vorkommt das man sich in eine Lehrerin verkuckt. Die Geschichte soll quasi eine Reise ins Erwachsenwerden werden. Und die zerstörte Umwelt ein Katalysator quasi. Ich wollte auch im späteren Verlauf metaphorisch Probleme von Jugendlichen aus allen Gesellschaftsschichten behandeln. Kinderarbeit etc pp. Wie genau weiß ich noch nicht, bin ja auch noch net so lang dran :)
Ausserdem wollte ich es im Unklaren lassen wodurch alles Zerstört wird.
Was das Budget angeht..
Naja darüber habe ich mir erstmal gar keine Gedanken gemacht. Ich wollte einfach nur schreiben.


@Splinter
Was meinst du mit "nur schwarz und weiss" ?

NHP

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Mittwoch, 18. August 2010, 14:43

naja dann solltest du auch dazuschreiben, dass es sich "nur" um den Anfang einer längeren Geschichte handelt.
Wenn man das als Unwissender liest, denkt man die Geschichte ist zu Ende und beurteilt den dramaturgischen Aufbau und die Qualität der Geschichte nach diesem Kenntnisstand. Auch das Ende ist Teil der Geschichte xD
Vor allem scheint es ja den Anschein zu haben, dass du noh gar nicht hundertprozentig weist wies weitergehen soll. Ich weiß nicht, wie erfolgreich du bisher damit warst, aber eigentlich sollte man doch grundsätzlich wissen, wie man seinen Film aufbaut, bevor man damit anfängt zu schreiben.

Zitat

Teilweise hab ich auch überlegt ob man die Dialoge nicht kürzen könnte aber ich fand immer das es dann zu hektisch wird irgendwie. Gerade der Anfang sollte ruhig und gediegen sein da ja dann der krasse schnitt kommt und sich alles in scheisse verwandelt.
Einen ruhigen Film erreicht man nicht durch gestreckte Dialoge.
Sie dir mal bewusst ein paar Filme an und zähle in ruhigeren Szenen die Sätze mit. Schreib mit und du wirst feststellen wie wenig das eigentlich ist, bzw. wie wenig davon nicht für die eigentliche Handlung gebraucht wird.

Zitat

Also meine Intention ist es ein Drehbuch für ein Erwachsenes Publikum zu schreiben . Ich will die Harsche Sprache quasi als Kontrast nutzen da ich finde das Erwachsene mit einer Vulgären ausrucksweise leichter einen Einstieg in die Chars finden. Ich hab deshalb in wenigen stellen durchblitzen lassen das es halt eben doch noch 12 Jährige sind. Nehmen wir South Park. Da sind die Protagonisten 8 oder 9 und ähnlich Vulgär.
Southpark ist ja auch keine Referenz oder? Ich meine das ist Satire und du willst was ernstes machen. Außerdem habe ich nichts gegen vulgäre Äußerungen sofern sie nicht ständig so unpassend "reingequetscht" wirken wie bei deinem Buch.
Deine Charakterisierung mit dem Durchblitzen lassen des Kinderdaseins wirkt einfach viel zu gewollt, plakativ und dadurch unharmonisch.
Von allem weniger und dafür mehr Nuancen.

Zitat

Man sollte nicht vergessen das es eine Geschichte ist und keine Doku oder Realverfilmung
Gerade in einer Geschichte müssen die Figuren doch glaubhaft sein, das hat nichts damit zu tun, ob der Film an ein erwachsenes Publikum oder nicht gerichtet ist,

MFG

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Mittwoch, 18. August 2010, 16:18

@NHP
Nunja, da liegt der Hund begraben. Ich weiß wie die Geschichte aufgebaut sein soll nur weiß ich momentan nicht wie ich an das "Ende" anknüpfen soll. Ich wollte was komplett anderes machen. Daher der "Genre-Mix" und die Ausdrucksweise der Protagonisten. Es gibt zich Filme in denen Jugendliche eine zentrale Rolle spielen und die Verhalten sich imo alle gleich. Das ist vorhersehbar. Das wollte ich nicht. Aber wenn die Ausdrucksweise wirklich so sehr stört und meine Characktere unglaubwürdig macht dann ist das natürlich kontraproduktiv. Ich könnte jetzt weiter machen und sagen: "So sind die Jungs nunmal drauf" denn ich habe schon eine konkrete Vorstellung davon wie diese Verhaltensweisen in die spätere Geschichte passt. Naja, in meinem Kopf halt xD
Das Ding ist ja, man schreibt und schreibt und hat ein Bild vor Augen und ist so drin das man komplett ausser acht lässt wie es Dritte aufnehmen könnten.
Du hast in deinem ersten Post was geschrieben und zwar gings natürlich um die Dialoge: "Die Dialoge müsste man drastisch runterkürzen. Sie lesen sich jetzt vielleicht ganz unterhaltsam, aber wenn mans verfilmen würde, bekäme man definitiv die ein oder andere Länge."
Wie kann ich als Anfänger unterscheiden wo die Grenze zwischen "unterhaltsame Dialoge" und "im Film wirds ne Länge" ist?
Ich mein es sollte wirklich erstmal etwas unterhaltsam sein um die 3 erstmal "kennenzulernen" aber woher weiß ich wie im Film eine Länge entsteht? Verallgemeinern kann man sowieso nichts. Es gibt genug Filme die Dialoglastig sind und ich finde das sind meistens Filme die eben polarisieren.

SplinterVFX

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Mittwoch, 18. August 2010, 17:42

@cloud83

S.8 "Bei dir gibts nur Schwarz oder Weiß"
Sein oder nicht sein? Was für ne dumme Frage....

NHP

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Mittwoch, 18. August 2010, 18:10

Der Unterschied liegt darin, wie viel erzählt wird und wie viel erzählt werden muss. Ein langer Dialog geht in Ordnung, wenn die Menge an Information und Mehrwert zur Handlung im Gesprächsverlauf nicht abnimmt, sondern konstant hochbleibt bzw. sich eine Szene entwickelt. Außerdem werden solche längeren Dialoge durch ständige Positions und Konstellationsänderungen durchgehend interessant gehalten. Gut, das wäre jetzt ne Regiegeschichte, aber ich wollts trotzdem mal ansprechen.
Prinzipiell gilt, nur das nötigste als Dialog verfassen.
Klar kann man nich nur sagen: "Lass uns dort hingehen" - "ja, super Idee"
Man muss eine Waage finden aus glaubhaftem Gesprächsverlauf und Beschränkung aufs Nötigste.
Charakterisiere die Figuren durch ihr Handeln und ihre Rolle in der Handlung. Auch wenns für dich evtl. ganz interessant ist, niemand will den Figuren beim ewigen Smalltalk zuschauen. Ich meine, man zeigt ja auch nicht, wie sie aufs Klo gehen oder etwas essen, es sei denn es ist in irgendeiner Art und Weise für die Geschichte relevant.

cloud83

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Mittwoch, 18. August 2010, 21:39

@Splinter
Achsooo, hatte das irgendwie anders verstanden xD
Stimmt aber, ist irgendwie merkwürdig.

@NHP
Poah, danke. Damit kann ich was anfangen und werde versuchen es zu beherzigen.
Wohingegen ich finde das in Filmen zu wenig "alltagssituationen" gezeigt werden. Nehmen wir Pulp Fiction. Vincent Vega wird vom Klo kommend erschossen. Ich meine, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das eine Figur irgendwo hinkommt und der Bewacher hockt gerade aufm Klo? Auch kommen in diesem Film sehr viele Dialoge vor die großartig sind und nichts mit der Handlung zu tun haben. Natürlich haben meine Dialoge nicht die Qualität dieser Dialoge aber ich wollte halt mal versuchen Protagonisten im "small-talk" vorzustellen.
Ich werde meine Gedanken neu sortieren und mal schauen was dabei rum kommt.
Vielen Dank!

Irgendwelche letzten Tipps? In bezug auf Strukturierung? Also bis jetzt habe ich quasi einfach drauf losgeschrieben. So nach dem Motto. Sie gehn jetz dahin und unterhalten sich. Dann einfach drauf losgeschrieben im Rahmen der "12 jährige mit vulgärer ausdrucksweise". Naja nicht direkt so, aber so ähnlich wars schon.

NHP

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Mittwoch, 18. August 2010, 23:59

Warum sollte man Alltagssituationen zeigen? Man schaut sich keinen Film an, um was zu sehen, was man auch außerhalb des Kinos für Umme haben könnte.
Ein Film muss dem Zuschauer konstant etwas bieten, was sein Interesse weckt. Tut er das nicht zu jedem Zeitpunkt wird er langweilig. Eigentlich ne ganz einfache Logik.

Wo ist es denn bitte eine Altagssituation, wenn man gerade von der Schüssel aufsteht und dann mit der eigenen Kanone erschossen wird?
Du sagst ja selber, die Wahrscheinlichkeit ist verschwindend gering --> es ist keine Alltagssituation --> es ist interessant.
Außerdem ist es einfach ein brutal guter Gag, dass immer dann gerade was passiert, wenn Vincent einen Obama ins Weiße Haus setzt --> Gag = Mehrwert zur Handlung.

Außerdem sind gerade die früherern Tarantino Werke ein kleines Mysterium für sich. Ich kenne keinen anderen Film in dem ich eine derart belanglose und ewige Diskussion zum Thema Milchschake so unterhaltsam finden würde wie bei Pulp Fiction. Ich glaube, das liegt auch gerade daran, dass man als Zuschauer einfach etwas anderes erwartet. Statt Action oder Handlung bekommt man Belangloses --> Das Gezeigte entspricht nicht der Erwartungshaltung --> Film ist interessant.
Wieder das selbe Schema.
Tarantino spielt in diesen Augenblicken mit dem Medium Film an sich.
Ganz große Kunst! Aber auch fast unerreichbar, also lieber an die Konventionen halten.
Das diese Techniken auch in die Hose gehen können, finde ich sieht man an Death Proof. Egal wer mir jetzt alles den Kopf abhacken möchte. Ich fand Reservoir Dogs überragend genial und ja auch Inglorious Basterds extrem gut, aber DP war einfach nur sterbenslangweilig. Tarantinos Rechnung is meiner Meinung nach nicht aufgegangen. Dieser ellenlange Dialoge am Anfang im Auto... Nicht auszuhalten... Aber gut, ich schweife ab.

Ansonsten strukturiere deine Handlung im Vorraus. Wo bin ich, wo will ich hin, was soll am Ende anders sein wie am Anfang (wichtig!!!), was brauche ich dafür bzw. wie komme ich vom Anfang zum Ende.
Der Rest ergiebt sich dann. Wenn du dann auch wirklich nur die Sachen umsetzt, die du brauchst und nicht noch sinnloses dazudichtest schiffst du eigentlich automatisch schonmal um die größten Längen rum.

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Donnerstag, 19. August 2010, 07:53

@NHP
Danke nochmals. So viele gute tips hab ich in der kurzen Zeit noch nie erhalten.

Noch eine allgemeine Frage.
Und zwar gibt es am 22.Oktober im Frankfurter Filmhaus ein Drehbuchseminar für Anfänger.

http://www.filmhaus-frankfurt.de/prod.as…=0&wuid=0&sid=0

War jmd schonmal bei so einem Seminar? Bringt das was? Ich habe bei sowas immer die Befürchtung das man sich für das Geld irgendwo hinsetzt und jmd erzählt was. Ohne dabei eine "individuelle" hilfe zu bekommen. Das ganze also zu allgemein ist. Weil ich denke das jeder anders schreibt anders denkt und so eine "allgemeine Lösung" nur bedingt von nutzen ist und mit einem guten "wie schreibe ich ein Drehbuch" Buch oder mit einem guten Forum :) auch gut wenn nicht sogar besser bedient wäre.

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