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fwmedia

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1

Montag, 10. Juli 2017, 10:38

FEINKOST - ein kulinarischer Kurzfilm von Felix Wollner

Filmtitel:
Feinkost

Beschreibung:
Ein selbstgefälliger Gast treibt die „König Kunde“-Maxime eines Restaurants mit seinen dreisten Forderungen so lange auf die Spitze, bis Köche und Kellner rot sehen...

Infos zur Entstehung:
Im Jahre 2015 habe ich mit einer fantastischen Crew & Cast mein länger geplantes Kurzfilmprojekt "Feinkost" umsetzen dürfen. Gedreht wurde drei Tage in einem Restaurant in Bonn. Obwohl es eine No-Budget Produktion war (die Produktion hat dennoch eine gute Summe gekostet), konnte ich für die Zusammenarbeit gleichgesinnte Profis gewinnen, die in ihrer Freizeit Lust auf dieses Projekt hatten - ich bin allen dafür sehr dankbar.
Der Film lief in den letzten zwei Jahren auf einigen Filmfestivals weltweit und nun kann ich ihn nach der "Festivalsperre" endlich auch online zeigen, damit für jedermann zugänglich ist.
Demnächst folgt noch ein ausführliches Making-Of Video welches noch mehr Einblicke in die Produktion gewährt.

Weiter Infos gibt es auch unter www.feinkostderfilm.de

Technik

Kamera: RED Epic, Ultraprime-Objektive
Sonstiges Equipment: Kameradolly
Schnittsoftware: Avid Media Composer
Sonstige Software: After Effects (SFX), Pro Tools (Audiopostproduktion), Davinci Resolve (Colorgrading)


Filmlänge:
z.B. 13:51 Minuten

Stream:
»fwmedia« hat folgende Bilder angehängt:
  • 3er Küchentotale.png
  • Meier arrogant 2.png
  • Tim Salz.png

Jazzman

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2

Montag, 10. Juli 2017, 15:20

Hallo. Also zuerst mal: Toll gemachter Film! Ein paar Kleinigkeiten sind mir aber aufgefallen. Was da ab ca. 0:35 zu sehen ist, kommt ja recht aufwändig und professionell daher. Die Bilder gefallen mir ausgesprochen gut. Kameraarbeit, Beleuchtung und Nachbearbeitung sehen wirklich toll aus. Was vorher passiert (im Vorspann), bereitet einen irgendwie nicht darauf vor. Die gerenderte Sequenz ganz am Anfang ist sicher gut gemacht, wirkt aber wie "okay, ein 3D-Programm haben sie also auch". In den 90ern beeindruckend, heute eher störend. Das erste Bild mit dem Waschbecken wird irgendwie komisch ausgeblendet. Die Schriftart bei den Einblendungen wirkt wie aus dem Preset des Schnittprogramms. Das sind alles Kleinigkeiten, die aber eben maßgeblich für den visuellen Feinschliff des Films sind. Bei den meisten anderen Filmen, die hier vorgestellt werden, hätte ich das gar nicht erwähnt aber dieser hier ist ansonsten so gut gemacht, dass das etwas ins Gewicht fällt.

Die schauspielerischen Leistungen sind alle okay, ein wenig schwanken sie aber schon. Aber für mich alles im Rahmen, da es sich ja zumindest teilweise um Amateure zu handeln scheint. Das nörgelnde Pärchen am Tisch und der Chefkoch wirken am besten auf mich.

Handlung und Drehbuch finde ich insofern gut, als es einen klaren thematischen Mittelpunkt gibt aber auch inhaltliche Details sorgfältig umgesetzt sind, die nicht unmittelbar dazugehören, z. B. das Gespräch zwischen den Köchen oder die beiden Männer am Nachbartisch. Für meinen Geschmack könnte man aber etwas mehr Arbeitsatmosphäre im Restaurant rüberbringen (die Gemütlichkeit in der hübsch gestalteten Küche und die Ruhe, mit der der Kellner seine Arbeit macht und danach ein Päuschen in der Küche einlegt, sind natürlich völlig off). Käme da etwas mehr rüber (Stress, Geschnippel, schnelle Schnitte im Bild mit Closeups...), würde der Film sicher noch mal etwas mehr Spaß machen. Auf mich hat auch die Attitüde des Pärchens etwas nach deus ex machina ausgesehen. Man fragt sich, warum die beiden so krass drauf sind und landet gedanklich immer nur dabei, dass es eben für den Film notwendig ist. Klar kann man nicht ausführlich darauf eingehen aber zumindest andeuten könnte man etwas mehr, wie die Dynamik zwischen den beiden ist und in welcher Situation sie sich befinden.

Aber das sind natürlich alles nur Kleinigkeiten, die wirklich Meckern auf hohem Niveau und sicher zum Teil auch Geschmackssache sind. Alles in allem wirklich ein guter Film meiner Meinung nach!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jazzman« (11. Juli 2017, 21:23)


Lierov

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3

Montag, 10. Juli 2017, 23:06

Das mit der gerenderten Anfangssequenz und der Typo fand ich auch störend. So gut der Film auch insgesamt ist, so hat er mich zeitweise eher an eine Theaterinszenierung, als an einen Film erinnert. Ihr hab ja nun offensichtlich echt kein Pipifax-Equipment benutzt, aber es trotzdem nur in wenigen Einstellungen hinbekommen Atmosphäre zu schaffen. Die tarantinoeske Unterhaltung in der Küche war zwar sehr kurzweilig, aber ist natürlich dramaturgisch bei ein 10 Minuten Film eher deplatziert und zu lang. Der Kellner war dadurch dann gefühlt viel zu lange unterwegs. Wenn er wirklich so lange unterwegs war, dann hätte er nicht mehr so "verzweifelt" sein dürfen, das passt irgendwie nicht so ganz. Das wäre meiner Meinung ein Fall von "Kill-your-Darlings". Die dann folgende Szene erinnerte mich dann schauspielerisch und von der Inszenierung her voll an alte Filme mit Peter Alexander. Aber wie oben schon erwähnt wurde, das alles ist Jammern auf hohem Niveau. Super Film!
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

Jazzman

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4

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:50

So gut der Film auch insgesamt ist, so hat er mich zeitweise eher an eine Theaterinszenierung, als an einen Film erinnert.
Interessanter Punkt, der mir beim ersten Schauen gar nicht so bewusst aufgefallen ist: Ihr nutzt die meisten Eigenheiten des Films gegenüber der Bühne gar nicht aus. Die Kameraarbeit ist sehr konservativ und unaufdringlich, genauso der Schnitt. Vieles, was ihr dabei mit reinbringen könntet: Perspektiven, Tempo- und Rhythmuswechsel, Detailaufnahmen, ist kaum vorhanden.

fwmedia

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5

Freitag, 14. Juli 2017, 16:37

Interessante Punkte die ihr ansprecht, auch wenn ich die eine oder andere Sache anders sehe.

Aber jetzt zeige ich euch mal noch ein paar Einblicke in die Produktion


L Lawliet

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6

Mittwoch, 19. Juli 2017, 00:54

Da du auf längere Kritiken nicht einzugehen scheinst, nur kurz: schlechter Schnitt am Anfang, durchwachsenes Schauspiel ohne wirklich gute Momente (für Laien wärs aber okay; falls es keine sind, ist es der Regie anzulasten), unspektakuläre Kameraführung mit immerhin kompetenter Lichtsetzung, unsinnige Story (jo Salz verlangen ist schon ultra unverschämt und ganz zufällig gehört es genau bei diesem Restaurant nicht zum Standard, einen Salzstreuer auf dem Tisch zu haben; das mit dem Hausverbot ist auch absolut gerechtfertigt und gar nicht lächerlich), unausgegorene Charaktere (hihi mein Liebhaber ist erfolgreicher Geschäftsmann, da klau ich erst mal zehn Euro weil ich so böse bin), grottiges Pacing (Kopien von Tarantinokopien sollten doch schon 2015 out gewesen sein).

3/10
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

fwmedia

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7

Mittwoch, 19. Juli 2017, 16:20


Da du auf längere Kritiken nicht einzugehen scheinst, nur kurz: schlechter Schnitt am Anfang, durchwachsenes Schauspiel ohne wirklich gute Momente (für Laien wärs aber okay; falls es keine sind, ist es der Regie anzulasten), unspektakuläre Kameraführung mit immerhin kompetenter Lichtsetzung, unsinnige Story (jo Salz verlangen ist schon ultra unverschämt und ganz zufällig gehört es genau bei diesem Restaurant nicht zum Standard, einen Salzstreuer auf dem Tisch zu haben; das mit dem Hausverbot ist auch absolut gerechtfertigt und gar nicht lächerlich), unausgegorene Charaktere (hihi mein Liebhaber ist erfolgreicher Geschäftsmann, da klau ich erst mal zehn Euro weil ich so böse bin), grottiges Pacing (Kopien von Tarantinokopien sollten doch schon 2015 out gewesen sein).

3/10
Alles klar :)

Teil 2 vom Making Of folgt hier


Jazzman

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8

Mittwoch, 19. Juli 2017, 17:38

...
Wurde ein "Verriss" bei dir bestellt? Es scheint nicht so. "Grottig" ist sicher nichts an diesem Film und ohne Not sollte niemand so etwas über sein Werk lesen müssen.

LennO

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9

Mittwoch, 19. Juli 2017, 17:43

Sicher nicht, aber wenn man mal ehrlich ist klingen die Antworten von fwmedia halt einfach etwas ignorant, was wiederum unsympathisch rüberkommt. Sage nicht dass ers so meint, liesst sich halt aber so.

Da angesprochnenen Punkte mit "interessante Punkte" zu übergehen und direkt "So, jetzt aber was ganz anderes…" anzuschliessen, klingt nicht gerade so als hätte man sich mit der Kritik beschäftigt. Das muss man auch nicht, man kann Kritik auch ignorieren, wenn sie einem selbst unbegründet erscheint, man mit ihr nicht übereinstimmt oder ähnliches. Aber man könnte sich die Mühe geben auf Beiträge, die nicht nur negative sondern gar auch positive Kritik äussern, ein bisschen einzugehen. Ansonsten wirkts so als wolle man nur mit seinem Film protzen und ihn nicht wirklich vorstellen, oder sich freuen über gute Kritik, oder meinetwegen sogar wütend werden wegen schlechter. Selbst letzteres wäre ein Reaktion die ein bisschen Interesse am eigenen Werk und der Diskussion darüber ausdrückt. Sollte man natürlich trotzdem nicht erbost drauf reagieren. Ist aber auch mal menschlich. So wie jetzt könnte den Film auch ein Automat gepostet haben ;)

Übrigens hab ich mir den Film tatsächlich erst durch die L Lawliet Kritik durchgeschaut (ein prinzipiell für fwmedia positive Tatsache wenn dadurch Leute gucken) und stimme mit vielen, nicht nur von ihm, genannten Kritikpunkten überein. Schlecht finde ich das Werk nicht, hab aber meine Probleme damit. Ob das Werk insgesamt "gut" oder "schlecht" ist, da hatte ich garkeine Lust mir eine Meinung zu bilden oder mich näher mit zu beschäftigen: Ich hatte noch deutlich davor die Antwort zu den vorherigen Kritiken durchgelesen und dachte mir "What? Was ist denn das für ne Reaktion?" und hätten den Film nicht geguckt wäre es dabei geblieben. Eine Kritik hätte ich selbst nicht formuliert da ich nicht das Gefühl hätte dass darauf eine Antwort kommt oder fruchtbare Diskussion entsteht, weswegen ich jetzt nur den Erklärbärspiele warum Menschen so reagieren ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LennO« (19. Juli 2017, 17:55)


fwmedia

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10

Gestern, 07:40

...
Wurde ein "Verriss" bei dir bestellt? Es scheint nicht so. "Grottig" ist sicher nichts an diesem Film und ohne Not sollte niemand so etwas über sein Werk lesen müssen.
Einen Verriss habe ich nicht bestellt, wenn es ihn aber glücklich macht einen Film zu verreissen, dann soll er das machen. Man muss sich ja nicht davon ärgern lassen.

Mit meiner kurzen Antwort kam es bei euch rüber, dass ich mich nicht mit der Kritik beschäftigt habe, weswegen ich dies jetzt noch einmal ausführlicher machen möchte. Ich bin ja dankbar für euer Feedback, also sorry wenn es nicht so rüber kam.

Ich spreche ein paar Punkte an:

Was die Kameraführung angeht habe ich mich mit meinem Kameramann dazu entschieden, die für die jeweilige Situation - aus unserer Sicht - passende Kameraführung zu wählen. Da haben wir also eine langsame Fahrt bei der Geschichte vom Meerstern, die Tim's Geschichte unterstützt und den Zuhörer in seinen Bann zieht. Oder aber der Wechsel auf Hand/Schulterkamera in dem Moment, als Kellner Peter die Hiobsbotschaft überbringt und die ruhige, entspannte Atmosphäre der Küche stört. In der ersten Traumsequenz dann eine hektische Kamera, schnelle Schnitte, laute Musik - alles Peter's Gefühlen entsprechend.
Oder aber Slow-motion bei Tim's Vorstellung und wieder seine ruhige Art zu erzählen um dann in einem Blutbad zu enden - welches weiterhin in slow-motion bleibt, da er es eben genießt, dem Gast Schmerzen zuzuführen.
Oder aber eine klassische - in manchen Augen konservative - Kameraführung bei der letzendlich "realen" Lösung des Salzkonflikts.

Was das Thema Salz angeht:
Ich habe während der Drehbuchentwicklung recherchiert und mit einigen Köchen und Restaurantpersonal unterhalten und ja, es gibt Restaurant ohne Salz/Pfeffer auf den Tischen und ja, so manches Personal reagiert etwas empfindlicher auf anstrengende Gäste und ja, eine ähnliche Vorstellung den Gast zu behandeln wandert auch schon mal durch die Köpfe der Köche - es sind ja auch nur Menschen :)

Ein Punkt von Lierov den ich interessant finde:
Das Zeitgefühl zwischen der "Salzreaktion" und der Geschichte vom Meerstern. Die hätte man auch nach der Servierung des Essens und vor der Beschwerde reinschneiden können.

Ein Punkt von Jazzman den ich ansprechen möchte:
Die entspannte Atmosphäre in der Küche war für dich unpassend, allerdings ist es genau dieselbe, die das Personal in diesem Restaurant ausmacht. Hier wird sich nicht selbst gestresst, hier macht man sich nicht verrückt, der Laden läuft auch so und genau deswegen ist ein solcher Gast auch ein Dorn im Auge.

Zur Logoanimation:
Bei vielen Filmen ist es üblich im Vorspann die Logos der Produktionsgesellschaften zu zeigen (schließlich haben diese ja auch Geld investiert) und oftmals sind diese Logos animiert. In diesem Falle genauso.


Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Film und glücklich darüber, dass ich mir damit einen lang ersehnten Wunsch erfüllen konnte, da die Idee schon länger existierte. Es gibt einige Sachen, die mich persönlich stören und die ich heute wahrscheinlich anders machen würde aber ich denke so ist das bei jedem Film den man macht.
Ich habe sowohl positive als auch negative Reaktionen auf diesen Film miterlebt und das ist auch gut so. Ich bin glücklich darüber, dass er auch auf einigen Festivals lief und den ein oder anderen Preis bzw. Nominierung erhalten hat, was in meinen Augen auch schön für das ganze Team ist, da es zwar eine teure, aber unbezahlte Produktion war und es somit doch eine Art von Entlohnung gibt.

Jazzman

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11

Gestern, 10:24

Zitat

Die
entspannte Atmosphäre in der Küche war für dich unpassend, allerdings
ist es genau dieselbe, die das Personal in diesem Restaurant ausmacht.
Hier wird sich nicht selbst gestresst, hier macht man sich nicht
verrückt, der Laden läuft auch so und genau deswegen ist ein solcher
Gast auch ein Dorn im Auge.
Jein. An sich gebe ich dir recht, trotzdem wird aber in der Regel in sehr schnellen und ökonomischen Abläufen gearbeitet, jede Fläche und jede freie Minute werden genutzt. Gerade bei gehobener Gastronomie (und wer beleidigt reagiert, wenn der Gast Satz verlangt, befindet sich schon im Gourmetsegment). Das ist für mich aber nur sekundär eine Frage der Realitätstreue sondern primär der Ästhetik: Durch die Eigentümlichkeit in den Arbeitsabläufen und die Intensität wird das Ganze für den Zuschauer interessant. Die Diskrepanz zwischen der Entspanntheit, Sauberkeit und Weitläufigkeit im Gastraum und der Enge, des Schmutzes und der Hektik in der Küche ist etwas, was der Szenerie Spannung verleihen würde. So wirkt doch alles sehr wie eine Bühne und nicht wie ein realer Arbeitsort.

Zitat

Zur Logoanimation:
Bei vielen Filmen ist es üblich im Vorspann die
Logos der Produktionsgesellschaften zu zeigen (schließlich haben diese
ja auch Geld investiert) und oftmals sind diese Logos animiert. In
diesem Falle genauso.
Auf jeden Fall. Die Sequenz ist nur einfach nicht gut für mein Empfinden. Wirkt wie gesagt so, als wollte man unbedingt etwas technisch Aufwändiges in 3D haben. Stell dir mal vor, ein Film von Woodie Allen würde mit so einer Animation beginnen. Undenkbar.

joey23

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12

Gestern, 13:13

Ich unterstütze sowohl die Aussage zur Küchenszene, das ist mir auch direkt aufgefallen, als auch die Meinung zum 2002-3D-Intro. Das ist einfach nicht mehr in, sowas.

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