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LastLine

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1

Samstag, 27. Mai 2017, 17:52

Ride on Shooting Star (Kurzfilm)

Filmtitel:
Ride on Shooting Star

Beschreibung:

Dies ist der erste richtige Kuzfilm von Huy D. Luu (16) und wurde für den Zeitimpuls Filmwettbewerb 2017, unter dem Thema Democracy Dialog erstellt.

Der Film erzählt die Geschichte von Konrad (Leonid Sander) und Fiona (Paula Becher), welche sich auf einem Spielplatz kennen lernen. Die beiden haben dabei ein Gespräch über ihre
Gefühle und Sexualität.
Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony Alpha 58
Schnittsoftware: Sony Vegas Pro 13


Screenshot(s):


Filmlänge:
7.30 Minuten


Stream:


Lierov

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2

Sonntag, 28. Mai 2017, 11:40

Du bist 16 und das ist dein erster Film?! Respekt! Natürlich gibts an dem Film vieles zu bemängeln. Will hier nicht alles minutiös aufzählen, aber beim ersten Anschauen gab es vereinzelnd Dinge, die mir als störend aufgefallen sind: da gab es Störgeräusche am MIC, Farbtemperatursprünge und unsinnige Schnitte. Das waren Dinge nach denen ich nicht gesucht habe, sondern die mich als Zuschauer aufgrund ihres Vorhandenseins aus dem Film geholt haben. Am dramatischsten waren aber manche Dialoge, die einfach emotional nicht nachvollziehbar sind, wenn bspw. der eine möchte, dass jeweils andere glücklich wird, obwohl sie sich garnicht kennen. Bei den Endcredits solltest du dich entscheiden, ob du deutsch oder englisch schreibst. "Kamera Operator" und "Boom Operator" sind wohl nicht gerade die deutschen Bezeichnungen, wobei "Kamera" aber deutsch ist und du mit "Boom Operator" sicherlich den Tonassistenten meinst. Die Aufzählung der zu verantwortenden Bereiche vor deinem Namen wirkt sehr wie "guckmal, hab ich alles alleine gemacht - toll oder?" Es hätte gereicht, wenn du da geschrieben hättest ein Film von Huy D.
Luu! Im Anschluss hättest du dann alle anderen Personen in ihren Funktionen nennen können und jedem wäre trotzdem klar gewesen, dass du wohl derjenige warst der alles zu verantworten hat. Das letzte was mr negativ aufgefallen ist war der Song zum Ende. Was hat dich dazu veranlasst dieses doch wirklich schlecht gesungene Lied mit in den Film zu
nehmen?
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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LastLine

LastLine

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3

Sonntag, 28. Mai 2017, 12:33

Vielen Dank für die Kritik! Das brauchte ich, denn viele denen ich den Film gezeigt habe, waren nicht in der Lage mir in dieser Form Kritik zu geben. :)
So möchte ich mich wie jeder Filmemacher stetig verbessern.

-Störgeräusche am MIC - lassen sich wahrscheinlich durch ne Deadcat gegen den Wind verbessern
-Farbtemperatursprünge - habe ich große Probleme, hättest du hilfreiche Tipps oder Tutorials zur Farbkorrektur?
-unsinnige Schnitte - ich denke mein Schnittgefühl wird sich mit Zeit und Erfahrung verbessern

Ich muss zugeben, ich war mir nicht sicher, wie die richtigen deutschen Begriffe lauten, obwohl sie recht simpel sind.
Ja ich habe mich aktiv dazu entschieden meine Arbeitsbereiche so hochnäsig zu nummerieren, weil ich mit diesem Film meine Fähigkeiten präsentieren will, um vielleicht
Kunden für neue Projekte zu überzeugen oder anzuziehen.
Dass, der Gesang nicht so schön ist, ist mir klar(trotzdem verletzt es mich ein wenig, weil ich es gesungen habe),aber dieses Lied habe ich gewählt, weil es zum Protagonisten des Filmes
passte "I fell in love with you, madly.."

Lierov

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4

Sonntag, 28. Mai 2017, 18:03

Du bist ja lustig... du willst Werbung für deine Fähigkeiten machen?! Ich weiß ja nicht was für ein Klientel du konkret ansprechen möchtest, aber wenn jemand bspw. explizit auf der Suche nach einem Drehbuchautoren oder einem Cutter oder einem DoP oder einem Regisseur ist, weiß ich nicht ob er dann bei anschauen deines Films das Gefühl hat, dass du sein Mann bist. Versteh mich nicht falsch... dein Film ist, dafür dass es dein erster ist und du noch recht jung bist echt gut geworden. Und du als Filmemacher hast damit eine gute erste Referenz vorgelegt. Aber mit diesem Film zu werben und zu sagen: " hey guck mal ich bin Cutter (oder DoP oder Drehbuchautor)!" Ist glaub ich kontraproduktiv. Es schadet nichts sich in allen Disziplinen auszukennen, aber sich auf eine Sache zu konzentrieren macht meistens mehr Sinn, als alles halbherzig zu machen. Und ich bin mir sicher, dass dein Herz nicht für alle 4 genannten Bereiche gleich stark schlägt. Und die wenig netten Worte zu deinem Lied tun mir leid. Wenn ich gewusst hätte, dass du das selbst gesungen hast, hätte ich natürlich gesagt, dass du super gesungen hast. ;-)
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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LastLine

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5

Sonntag, 28. Mai 2017, 18:12

Es ist nichts professionelles,halt so kleinere Sachen wie Hochzeitsvideos oder Musikvideos, wo ich schon ein paar gemacht habe.
Drehbuch zu schreiben war wirklich nicht spaßig für mich, sollte eigentlich jemand anders übernehmen, aber ich war gezwungen es selbst zu schreiben.

Selon Fischer

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6

Montag, 29. Mai 2017, 09:29

Für einen Erstling ist der vollkommen okay. Ich rate dir aber dringend, von deinem hohen Ross herunterzukommen und dein eigenes Werk kritisch mit Abstand zu betrachten. Da hilft es meist, viele andere Kurzfilme zu schauen und auch mit Feedback zu versehen - dabei hab ich jedenfalls am meisten gelernt (neben dem Umsetzen von Kritikpunkten selbstverständlich). Deine Darsteller haben ihren Job gut gemacht, hatten aber auch echt keine einfachen Zeilen. Der ganzen Film läuft über das gesprochene Wort in einer Art Meta-Diskussion ab. Film ist aber ein visuelles Medium, in dem "show, not tell" meistens die bessere Wahl ist. Dein Film funktioniert für mich immer dann am besten, wenn die Figuren als Figuren oder gar nicht sprechen.

Die technischen Kritikpunkte von Lierov wiederhole ich nicht noch mal, denen schließe ich mich voll an. Auch der Gesang am Ende geht gar nicht. Sorry, wenn ich da so hart bin, aber der Abspann ist das letzte, was ein Zuschauer von deinem Film sieht. Der darf nicht Mist sein.

Das war jetzt ein ziemlicher Verriss, der dich aber nur bestärken sollte, dich intensiv mit der Materie zu beschäftigen und einfach zu üben, üben und üben.

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LastLine

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7

Montag, 29. Mai 2017, 16:33

"Hohes Ross"? Tut mir wirklich leid, wenn das so wirkte.
Mir ist klar, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe.

7River

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8

Freitag, 16. Juni 2017, 11:15

Ich hatte manchmal das Gefühl, ich betrachte eine Aufführung, ein Theaterstück. Liegt aber mehr an den Dialogen und den Laiendarstellern. Für den ersten Kurzfilm aber schon solide.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

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