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Maschi

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  • »Maschi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

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1

Mittwoch, 24. Mai 2017, 13:46

SÜDBRÜCKE - Kurzfilm

Hi,

ich habe einen kleinen Kurzfilm gedreht und würde mich sehr über konstruktive Kritik, außerhalb von Familie und Freunden, sehr freuen!

Vielen Dank schonmal im Voraus! :)

Filmtitel:
SÜDBRÜCKE

Beschreibung:
Die letzten Stunden im Leben eines einsamen Mannes

Infos zur Entstehung:
Kamera: IPhone 6
Sonstiges Equipment: Steadicam Smoothee
Schnittsoftware: Premiere
Sonstige Software: FiLMiC Pro App


Filmlänge:
05:46 Minuten


Stream:
»Maschi« hat folgendes Bild angehängt:
  • FRAME 3 klein.jpg

Christian671

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2

Mittwoch, 24. Mai 2017, 21:52

Fand den Einstieg etwas langatmig.
Weiß auch nicht, ob sich jemand, der so etwas vorhat, sich davor noch Zeit nimmt, die Zähne zu putzen oder sich zu rasieren (kann natürlich sein, kam mir aber etwas seltsam vor)!
Auch die ständig durchlaufende Musik hat mich etwas gestört. Weniger Musik hätte ich für besser
befunden. Auch die kurzen schwarzen cuts haben mir nicht gefallen. Das war m. E. gar nicht notwendig. Das hätte man mit ganz normalen Schnitten lösen können.

Den Schluss hätte ich evtl. versucht, etwas dramatischer zu realisieren, aber das ist Geschmacksache.


Es waren aber auch einige sehr gute Einstellungen dabei. Ich denke da nur an die Szene auf der
Brücke.
Faszinierend finde ich die Tatsache, dass Alles mit
einem iPhone 6 gefilmt wurde!
Auch das Thema regt natürlich zum nachdenken an.
Schon alleine deshalb hat sich die Arbeit gelohnt.

Tiger

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3

Donnerstag, 25. Mai 2017, 00:00

Für einen Eifon Film ist die Qualität sehr ordentlich, ich habe schon schlechtere Bilder aus deutlich besseren Kameras gesehen. Am Anfang wäre etwas mehr Aufwand beim Licht angebracht gewesen, das Licht ist irgendwie da, trägt aber nicht aktiv zum Geschehen bei und oft ist es zu dunkel und das Bild rauscht dadurch zu sehr. Die Außenaufnahmen sind qualitativ deutlich besser, der kleine Kamera-Sensor braucht viel licht um vernünftig zu funktionieren. Inhaltlich kann ich mit dem Film wenig anfangen. Was genau ist die Story? Warum passieren die Dinge, die da passieren? In fünf minuten Film könnte man deutlich mehr von der Geschichte erzählen und dafür belanglose Einstellungen weglassen. Die Schwarzblenden sind mir ebenfalls negativ aufgefallen. Insgesamt sehe ich einige gute Ansätze aber auch noch viel Luft nach Oben. Du solltest auf jeden Fall an der Sache dran bleiben, mit mehr Fleisch an der Story hat das durchaus Potential.

Diramus

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4

Donnerstag, 25. Mai 2017, 10:56

Die positiven Dinge wurden ja bereits genannt. Als ich den Titel gelesen habe, kannte ich leider schon das Ende. Schade. Der Film ist extrem langatmig. Die Einstellungen im Haus hätte ich deutlich kürzer gefasst, wenn nicht sogar weggelassen und dem Film etwas mehr Story verpasst . Klar sind das alles Signale, die einen Abschluss darstellen (Licht aus, alle Türen zu, letzte Kippe, etc.) fand ich jedoch als Alleinstellung eher langweilig. Die Musik ist, für meinen Geschmack, unerträglich.

Maschi

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5

Freitag, 26. Mai 2017, 08:11

Ich danke euch vielmals, dass ihr euch die Zeit genommen habt und für die konstruktive Kritik! Damit kann ich was anfangen! Ich habe vorher noch nie einen Kurzfilm gemacht, für den nächsten versuche ich auf jeden fall eine klarere und etwas tiefer gehende story zu finden.
Vielen Dank nochmal!

Selon Fischer

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6

Freitag, 26. Mai 2017, 11:42

Für einen ersten Kurzfilm sind da wirklich gute Ansätze drin! Die ersten Einstellungen sind sehr gelungen und auch den Kontrast zwischen der bläulichen Umgebung und der dummen roten Mütze am Wasser fand ich super. Bei der Story waren es leider Kurzfilmklischee nach Kurzfilmklischee: Film beginnt mit dem Aufwachen des Protagonisten (Punkt gibt's dafür, dass die erste Einstellung kein Wecker ist!), Zähneputzen als Mittel der Routine und natürlich der Selbstmord (pack ich nicht in Spoiler, weil das aus der Beschreibung und dem Titel offensichtlich wird.).

Was hat eigentlich der Script Supervisor zu dem Film beigetragen?

Jazzman

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7

Samstag, 8. Juli 2017, 21:21

Hi! Erstmal: Gut gemacht meiner Meinung nach. Klare ästhetische Idee und auch im Wesentlichen kompetent umgesetzt.

Zur Kritik:

1. In der Szene in der Wohnung ist das Licht zum Teil nicht besonders. Hier hätte man etwas Aufwand betreiben müssen, dann hätte es aber leicht wesentlich professioneller aussehen können. Man sieht doch sehr, dass ihr genommen habt, was ihr eben an Licht aus den vorhandenen Quellen bekommen konntet. Auch an der Nachbearbeitung mangelt es da doch etwas für mein Auge.

2. Die Kameraarbeit finde ich eigentlich gut, weil sie gut überlegt ist klar kommuniziert, wie wir auf die Szene schauen sollen. An einigen Stellen fällt sie aber etwa ab. Z. B. gibt es einen etwas verwackelten Shot aus einem etwas unüberlegten Winkel auf das Waschbecken mit den Bartstoppeln. Die relativ lange Einstellung an der Tür beim Rausgehen ist irgendwie auch nicht optimal, was aber erst merklich wird, weil die Einstellung eben so lange anhält. Das zieht den eigentlich guten Eindruck von Kamera und Schnitt für mich etwas nach unten.

3. Die Schlussszene finde ich auch etwas effektarm. Hier sieht alles gut aus (klar, mit Tageslicht :P) aber ein bißchen mehr Timing (Suspense beim Stehen auf der Brücke) und visuelle Raffinesse (einen effektvollen Sprung? Okay, das ist schwierig zu machen; oder eben ein paar starke symbolisch ausdrucksstarke Bilder) würden das Finale enorm aufwerten.

HansSchulte

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8

Freitag, 28. Juli 2017, 15:12

Im Prinzip nicht schlecht, aber ich muss euch mit auf den Weg geben (gut gemeint): Es gibt schon viel zu viele (die krasse Mehrheit) an wortlosen oder wortkargen Kurzfilmen. Rechnet bitte damit, daß der Zuschauer irgendwann damit gesättigt ist.

Mag ein heute verbreiteter Trend unter Jungfilmern und Kurzfilmern sein, "einfach die Bilder wirken lassen", aber das nervt beim 2000.Mal einfach nur noch.

maximus63

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9

Freitag, 28. Juli 2017, 21:46

Ist heute Hans Schulte - Tag ?

digitalvlad

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10

Dienstag, 1. August 2017, 15:07

Klare Bilder, klare Handlungen, klar erzählt. Genau so, laut Experten
läuft es ab, alle Geschäfte abschließen, alles was geht in Ordnung bringen, aufräumen, sich Zeit
lassen und dann.... so wie im Film.
Sehr traurig aber leider ist es so. Gute Arbeit.

Dominik H.

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11

Dienstag, 1. August 2017, 23:18

…und man merkt doch, dass die Aufnahmen mit einem Smartphone mehr ruckeln und im dunklen mehr rauschen als die von den Normalen Kamera auf dem Stativ. Aber ansonsten sind die Kameraeinstellungen schon in Ordnung. Für meinen Geschmack bisschen viele Laufszenen bei ein bisschen wenig Handlung. Hätte mir da einfach, wenn der Film schon die Länge hat, noch ein wenig mehr Abwechslung gewünscht. Inhaltlich: Immer traurig und schlimm wenn sich ein Mensch das Leben nehmen will / nimmt. Kann man wenn man die Geschichte weiterdenkt noch hoffen dass er wieder heim geht und so tut als wenn nichts wäre oder ist es wirklich unumstößlich dass er gesprungen ist?

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