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WinstonePicture

WinstonePicture

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1

Sonntag, 15. Januar 2017, 15:20

Kurzfilm Pugnator, bitte um konstruktive Kritik

Hey gleichgesinnte, wäre mega dankbar, wenn ihr konstruktiv kritisiert. Vielen Dank im Vorraus

Filmtitel:
Pugnator

Beschreibung:
Pug gab seinen Traumjob auf und arbeitet niedergeschlagen in einer Bar. Doch plötzlich nimmt sein Leben eine Wendung, als ein mysteriöser alter Mann auftaucht und ihm eine Ohrfeige verpasst

Infos zur Entstehung:
Kamera: 5D MK II, 6D + Magic Lantern,
Sonstiges Equipment: Rig
Schnittsoftware: Premiere
Sonstige Software: AfterEffects

Screenshot(s):
mind. 1 aussagekräftiges und ausreichend großes Bild, dazu zählen Screenshots, Filmposter usw. (das Vorschaubild von Videoportalen reicht nicht aus!)
(Einbetten oder Dateianhang)

Filmlänge:
z.B. 5'51" Minuten

Stream:



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/5CLgku1f7EI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

*Video eingebettet. *
»WinstonePicture« hat folgendes Bild angehängt:
  • Standbild Pugnator 2.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Selon Fischer« (15. Januar 2017, 15:53)


Flix.x

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2

Sonntag, 15. Januar 2017, 15:31

Wirklich gute Arbeit!
Ich fand vor allem die verschiedenen Kamereinstellungen, welche bei der Shotszene verwendet wurden, super.

Mr.Freeze

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3

Sonntag, 15. Januar 2017, 16:00

Hat mir gut gefallen.
+Gute,interessante Einstellungen
+passendes Grading
+teilweise starke schauspielerische Leistung
+ (für mich) nicht vorhersehbare Handlung

-etwas künstliche Nachvertonung
-die After-Credits-Szene wirkt trotz der Hinleitung zum Anfang fehl am Platz


Trotzdem Daumen hoch! :thumbsup:




Lierov

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4

Sonntag, 15. Januar 2017, 20:02

Bäm...!!! Schließe mich in allen Punkten Mr.Freeze an. Ich fand die Soundeffekte und Musik zwar schon sehr professionell, aber teilweise ziemlich unpassend und übertrieben. Die After-Credits-Szene wurde ja von Mr.Freeze auch bereits erwähnt. Ich finde sie nicht nur fehl am Platz. Du hast dir ja sicherlich was dabei gedacht, aber ich als Zuschauer hätte es besser gefunden wenn du drauf verzichtet hättest. Der Film hat bei mir ein Gefühl erzeugt, welches durch die besagte Szene wieder komplett neutralisiert wurde. Schade :-/

Trotzdem geiler Film :-)
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tevauloser

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5

Sonntag, 15. Januar 2017, 23:52

Elisabeth Shue aus dem Film *Leaving Las Vegas* kam mir spontan in den Sinn, als ich die Schauspielerin sah. Die hat verdammt nochmal ziemlich Potenzial. Er auch, aber etwas weniger.
Nun, der Hochlader auf YT fragt nach der individuellen Intention. Meine ist die: Da trifft der sterbenskranke Vater seinen Sohn, welchen er seit langem nicht mehr gesehen hat. Die Ohrfeige ist der Weckruf, aus seinem Leben etwas zu machen, bevor es zu spät ist. Könnte mitten aus dem Leben gegriffen sein, darum glaubhaft.
Die Farben sind prächtig, ebenso die Musik. Dialog war nachvertont und allgemein zu laut- dies als nebensächliche Kritik.
Das Werk hat mich total angesprungen und deshalb vergebe ich 9/10. Vielen Dank für solche hochstehenden Beiträge!
Ja, diese Schlussszene war jetzt nicht nötig, holt einem etwa gleich schnell runter, wie das gleissende angeschaltete Licht im Kinosaal nach dem Filmende.
Rauss damit.

HansSchulte

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6

Montag, 16. Januar 2017, 15:37

Gut waren:

Farben
Bildschärfe
Kameraführung
Tonklarheit
Schauspieler
Musik am Schluß
Die Leute sind sehr hübsch


weniger gut waren:

offensichtlich im Studio nachvertont, kein direkter Kameraton
Das Verhältnis zwischen Sätzen und Bildern war (wie bei fast allen Kurzfilmen aus Deutschland) nicht gut. Es wurde prozentueal zur Lauflänge zu wenig gesprochen, dadurch war der Film langsam und etwas träge.
Die Musik am Anfang war lahm.
Man mußte rätseln, was gemeint ist. Zu wenig Aufklärung.



Fazit:
Eine sehr gelungene, aber typische Produktion deutscher Jungfilmer, Kurzfilmer, Amateure, etc. Einfach so, wie man das heute so macht und nicht "erfrischend anders".


Ich gebe 6 / 10
aber vorallem wegen der Technik, nicht wegen dem Inhalt.

Lierov

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7

Montag, 16. Januar 2017, 16:29

Das Verhältnis zwischen Sätzen und Bildern war (wie bei fast allen Kurzfilmen aus Deutschland) nicht gut. Es wurde prozentueal zur Lauflänge zu wenig gesprochen, dadurch war der Film langsam und etwas träge.

oh man... vielleicht solltest du doch lieber weiter Romane schreiben. Ich glaube ich muss dich mal aufklären: Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Buch und einem Film (wer hätte das gedacht?!). Film ist in erster Linie ein visuelles Medium. Die Kamera sollte die Geschichte versuchen in Bildern zu erzählen und Dialog das ganze ergänzen. Natürlich kommt man da oftmals schnell an die Grenze des machbaren.

Ich find deine Aussage echt unglaublich" Kritisierst du doch damit "fast alle Kurzfilme aus Deutschland" weil sie nicht so sind wie du es für richtig erachtest und suggerierst damit dass du einer der wenigen bist, der weiß, wie der Hase läuft.
Ich glaube irgendwer hier im Forum hatte schon mal den Vergleich mit dem Geisterfahrer gebracht...

Ein Tipp an dich (falls du tatsächlich nicht nur trollen willst, wie schon häufiger vermutet wurde) verfasse deine Kommentare als ICH-Botschaft. Nicht "der Film ist schlecht", sondern "ich finde den Film schlecht"! Denn niemand kann etwas gegen einen persönlichen Geschmack sagen. Wenn ich etwas nicht gut finde dann ist das eben so. Wenn ich aber sage etwas ist "gut oder schlecht", dann nimmt dieses Urteil für sich in Anspruch allgemeingültig zu sein.
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HansSchulte

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8

Montag, 16. Januar 2017, 17:17

Ja, okay, das mit den "Ich" kann ich machen. :S

Also ICH finde es eben einfach langweilig, wenn so häufig in so vielen Filmen dieser Art so wenig gesprochen wird. ICH finde, eine Geschichte zieht sich dadurch extrem hin. Für MICH wirken dann 5-Minuten-Filme so wie 90-Minuten-Filme. Es kommt so wenig Info rüber.

Hab doch wohl Zweidrittel bei dem Film gelobt, aber ein Drittel der für MICH auch nicht unwichtigen Aspekte finde ICH eben nicht so gut.

Dieser Film ist doch wieder so ein Beispiel: Ihr lasst euch unheimlich beeindrucken von einer technisch perfekten Machart und von professionell agierenden Schauspielern. Dann ist gleich alles toll und super. Dürft ihr ja auch so finden. Das ist euer verfassungsmäßig garantiertes Recht.

Aber ICH finde eben diemeisten Filme, die ICH in diesem Forum gesehen habe (und mit dieser Aussage will ich den Film in diesem Threat ebenentlasten, weil er es nicht falsch macht, sondern so macht, wie's von einer gewissen Klientel heutzutage gerne gesehen wird), langweilig, langsam, träge und ohne Schwung.

Glaub's oder nicht. Ein flotter Wechsel mit Informationen gesättigter Dialoge bringt mehr Schwung rein.


Und was die beschworene Kraft der Bilder angeht: Die hat schon ihren Wert, richtig (siehe z.B. "Prometheus" oder "Dust Devil") aber ich würde mir bei einem solchen Amateurfilm nicht zu viel versprechen von der Bildaussagekraft. Die hält sich naturgemäß letztendlich doch in Grenzen, bedingt durch Budget und Zeitfaktor.
^^

L Lawliet

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9

Montag, 16. Januar 2017, 21:22

Ich find deine Aussage echt unglaublich" Kritisierst du doch damit "fast alle Kurzfilme aus Deutschland" weil sie nicht so sind wie du es für richtig erachtest und suggerierst damit dass du einer der wenigen bist, der weiß, wie der Hase läuft.

Na ja, aber es sind ja tatsächlich fast alle Kurzfilme aus Deutschland schlecht. ( ͡° ͜ʖ ͡°)
Liegt natürlich nicht an so was Unsinnigem wie nem Wort/Zeit-Verhältnis, das überhaupt kein aussagekräftiges Kriterium ist. Es gibt großartige Filme ohne Dialog, grottige mit viel Dialog und vice versa. Auch das Pacing, auf das er ja wohl eigentlich hinauswill, ist vollkommen dialogunabhängig.

Zitat

Ein Tipp an dich (falls du tatsächlich nicht nur trollen willst, wie schon häufiger vermutet wurde) verfasse deine Kommentare als ICH-Botschaft. Nicht "der Film ist schlecht", sondern "ich finde den Film schlecht"! Denn niemand kann etwas gegen einen persönlichen Geschmack sagen. Wenn ich etwas nicht gut finde dann ist das eben so. Wenn ich aber sage etwas ist "gut oder schlecht", dann nimmt dieses Urteil für sich in Anspruch allgemeingültig zu sein.

Lies mal zehn beliebige Kritiken von Filmkritikern. Es würde mich sehr wundern, wenn nicht mindestens acht, eher aber alle zehn in einem absolutistischen Stil geschrieben sind. Formulierungen wie "ich finde..." wird man so gut wie nie sehen. Das ist einfach Konvention bei Filmkritiken.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

Lierov

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10

Montag, 16. Januar 2017, 23:22


Lies mal zehn beliebige Kritiken von Filmkritikern. Es würde mich sehr wundern, wenn nicht mindestens acht, eher aber alle zehn in einem absolutistischen Stil geschrieben sind. Formulierungen wie "ich finde..." wird man so gut wie nie sehen. Das ist einfach Konvention bei Filmkritiken.


Ich selbst habe hier im Forum bestimmt auch diverse male solch "absolutistische" Formulierungen benutzt. Und grundsätzlich finde ich das auch nicht dramatisch. Und hätte es den Thread von Hans inkl. seiner seitenlangen Erklärungen und Selbstbeweihräucherungen nicht gegeben, wärs mir auch komplett egal gewesen. Apropos:wir warten noch auf einen Kommentar von dir zu dem Film :)
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Jonathan W.

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11

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18:27

Ich habe jetzt mal nicht die Kritiken der anderen gelesen. Also:

+Gute Kameraeinstellungen
+Sehr schöne Musik
+Schöne Farben

-Die Story war ein wenig blass (allerdings gibt es bei 5 Minuten natürlich Grenzen)
-Die Nachvertonung fand ich nicht so gut

Ansonsten muss ich sagen, hat mir der Film ganz gut gefallen. Skipfaktor 0!

Majestic

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12

Mittwoch, 15. Februar 2017, 15:29

Also technisch gesehen fand ich es wirklich gut, story hat mich persönlich jetzt nicht wirklich angesprochen. Da ich persönlich ein totaler Leie bin obwohl ich ab und an mich hier rumtreibe, würde ich gern wissen weshalb die Nachvertonung im Studio bei vielen so unbeliebt ist? Ich würde es gerne verstehen...

joey23

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13

Donnerstag, 16. Februar 2017, 10:08

Zitat

Das Verhältnis zwischen Sätzen und Bildern war (wie bei fast allen Kurzfilmen aus Deutschland) nicht gut. Es wurde prozentueal zur Lauflänge zu wenig gesprochen, dadurch war der Film langsam und etwas träge.


Was ist denn das für eine Formel? 8o

Einfach mal diesen Film schauen, und dann über diese Aussage noch mal nachdenken:


Wenn ein Film _gut gemacht_ ist, braucht er überhaupt keine Sprache. Aber wir drehen uns im Kreis.

Mir sind die Farben zu knallig, zu kontrastig.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »joey23« (17. Februar 2017, 15:45) aus folgendem Grund: typo


HansSchulte

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14

Donnerstag, 16. Februar 2017, 11:37

Zitat


Das Verhältnis zwischen Sätzen und Bildern war (wie bei fast allen Kurzfilmen aus Deutschland) nicht gut. Es wurde prozentueal zur Lauflänge zu wenig gesprochen, dadurch war der Film langsam und etwas träge.
Wenn ein Film _gut gemacht_ ist, braucht er überhaupt keine Sprache. Aber wir drehen uns im Kreis.
Okay, der mit dem schwarzen Loch ist sehr gut gemacht. Würde sagen, daß bei dem sogar Worte stören würden. Hab auch schon andere gesehn, die ohne Worte funktionieren.

Ich stimme dir also in diesem Punkt absolut zu.

Das Mißverständnis zwischen uns besteht darin:
Erstens sage ich ja nicht, daß alle ohne Ausnahme zu wenig Worte haben.
Zweitens ist mir klar, daß einige auch ohne Wort gut oder sogar besser funktionieren.
Drittens ist es aber so, daß es mir generell bei Filmen und Filmgenres darum geht, wenn zu viele das gleiche machen, dann nervt es etwas. Soll heißen, ist schon okay und gut, wenn einige das ohne Worte machen, aber mich stört eben die Tendenz, daß prozentual zu viele das so machen. Da will ich mich jetzt nicht streiten ob das 70 oder 80 oder 90 % sind. Es ist jedenfalls von dem, was mir in den letzten Jahren vor die Augen gekommen ist, die krasse Mehrheit. Siehe auch die lange Kurzfilmnacht mit dutzenden deutscher Kurzfilme.

Ein gutes Beispiel, mal nicht aus dem Kurzfilmbereich, ist das Horror-Genre. Hab prinzipiell nichts dagegen, daß es Schlitzerfilme gibt,. Hab mir sogar die Reihen Freitag, der 13. und Nightmare und Halloween und Scream gekauft. Trotzdem bin ich als Mengenkonsument der Meinung, daß es innerhalb des ganzen Genres prozentual zu viele Slasher-Filme gibt. Mittlerweile über 500 Schlitzerfilme, bei denen ein Unhold viele harmlose Jugendliche abschlachtet. Das wird öde. Genauso wie es mich ärgert, daß Hollywood über 80 Imitatgionen von "Stirb langsam" und 97 Remakes von "Dracula" und 90 Remakes von "Jekyll & Hyde" usw. gemacht hat. Die Eintönigkeit und Uniformität innerhalb bestimmter Bereich nervt. Bei den Kurzfilmen ist es eben die Wortkargheit, die zum "Markenzeichen" geworden ist.

Ich glaub, jetzt verstehen wir uns besser...

Thoma

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Freitag, 17. Februar 2017, 02:35

Tolle Story, gute Schauspieler...

@ Horror-Hans: Bei dir bin ich mir nicht mehr sicher, was du hier treibst?! Ein Fake? Du bist nur hier, um etwas Fun zu haben?
Oder ist das alles dein Ernst, was du hier abläßt? Mir fielen da spontan die impressionistischen und expressionistischen Maler ein,
die ja auch anfangs auf verlorenem Posten standen, aber dann den Durchbruch schafften. Die beherrschten aber alle ihr Metier,
und fingen dann an, ihren Weg zu gehen. Bei dir kommt es mir aber so vor, als beruht deine Vorstellung eines guten Films eher darauf,
dein fehlendes Knowhow zu rechtfertigen.

@Majestic: Ich glaube, daß die Nachvertonung einfach sehr gut gemacht sein muß. Ist jetzt hier nicht so der Fall, weil mein Ohr sagt,
daß der Sprecher so ziemlich immer denselben Abstand zu meinem Ohr hat. Das Bild sagt aber etwas anderes. Man müßte also mit vielen
Hallräumen und Delays arbeiten, die dem Abstand zur Kamera entsprechen, also unterschiedlichen Delays, Höhenanteilen, Predelays, um das einigermaßen realistisch hinzubekommen. Das ist ein immenser Arbeitsaufwand und setzt viel Fachwissen und voraus.
Wenn sich jemand wegdreht und weiterspricht (wie im Film), verändert sich der Klang z.B. drastisch, weil weniger Direktschall an unser Ohr dringt... Ein Mikro vor Ort nimmt solche Nuancen alle auf. Das Problem sind unsere Ohren: Die sind diesbezüglich sehr empfindlich, weil wir in unserem Leben ständig mit solch wandelnden Signalquellen zu tun haben und unsere Ohren dann schnell sagen, daß Bild und Ton nicht übereinstimmen.

HansSchulte

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16

Freitag, 17. Februar 2017, 11:42

Bei dir kommt es mir aber so vor, als beruht deine Vorstellung eines guten Films eher darauf, dein fehlendes Knowhow zu rechtfertigen.
Nun seht doch mal nicht alles was ich schreibe in irgendeinem Bezug zu meinen Filmen. Eine Bewertung über Klischees des Mainstream hat ja nun nicht causal irgendetwas zu tun mit meinem Film. Die steht für sich. Besonders da es unzählige andere Leute gibt, die Klischees durchbrechen und mal was Neues abliefern.

Die Ansichten über ausgelaugte Filmschemata und über Klischees hatte ich schon lange bevor ich Filme machte und unabhängig davon.



@Thoma
Was ist denn das für ein blödsinniges und gehässiges Posting? Sachlich - kein Ansatz.

Ich habe dem sachlichen "joey23" ganz ruhig erklärt, wo da das kleine Mißverständnis zwischen uns liegen kann.
Was ist denn daran so schwer zu begreifen, daß es nervig ist, wenn bestimmte Sorten von Filmen sehr sehr oft eine ähnliche Schiene / Art haben? Der einzelne Film mag dann zwar für sich genommen gut gelungen sein, aber wenn er eine Masche abzieht, die soooo oft gemacht wurde, dann ist ihm das zumindest teilweise vorzuwerfen.

Noch ein paar Beispiele:

Ein B-Picture aus dem Jahre 2014, welches ein Monster zeigt, daß in einer verschlossenen Fabrik eine Gruppe von 8 Leuten killt, ohne allzu harte Effekte, sondern mit teilweise abblenden, wäre im Jahre 1975 vielleicht ein Kracher gewesen, aber heute, nach über 2000 Imitationen von "Alien 1" ist es eher eine Gähn-Nummer, weil das Schema ausgelaugt ist.


Ein Kurzfilm mit sehr wenigen Worten wäre 1950 eine Sensation gewesen (wenn gut gemacht). Heute ist er fast schon der Standard - mehr oder weniger gut gemacht.


Anfangs waren Found-Footage-Filme, bei denen alle Beteiligten incl. dessen, der die Kamera hält, sterben bahnbrechend. (Der erste war überigens im Jahre 1989 "84 - Charlie MoPic" und nicht "Blair Witch Project 1"). Heute fängt das Ganze an, mich aus einem bestimmten Grund zu nerven: Zwar sind die Handlung spannend und die Filme funktionieren weitegehend, aber immer endet es so, daß alle tot sind. Wirklich bei jedem Film, den ich aus diesem Bereich gesehen habe. Vielleicht taucht nun irgendeiner auf und nennt 1 bis 2 Filme, wo das nicht so ist, aber darum geht es gar nicht.

Das worum es grundsätzlich geht ist: Bei einer bestimmten Art Filme soll nicht immer das gleiche Schema abgezogen werden. Ob es oder sie gut sind oder nicht. Man will nicht vorher schon wissen, wie der Hase läuft.


Wieso man mich für diese Meinung anpöbeln muss, verstehe ich nicht. Irgendwie teilt die doch jeder Vielseher unter den Filmfans.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HansSchulte« (17. Februar 2017, 12:25)


joey23

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17

Freitag, 17. Februar 2017, 15:43

Zitat

Was ist denn daran so schwer zu begreifen, daß es nervig ist, wenn bestimmte Sorten von Filmen sehr sehr oft eine ähnliche Schiene / Art haben? Der einzelne Film mag dann zwar für sich genommen gut gelungen sein, aber wenn er eine Masche abzieht, die soooo oft gemacht wurde, dann ist ihm das zumindest teilweise vorzuwerfen.


Mich zum Beispiel lässt der tausendste Amateur-Horror-Film völlig kalt, der mit schwachen Schauspielern, amateurhafter Kamera und einer angeblich total innovativen Story versucht meine Zeit zu stehlen. Den ignoriere ich dann einfach, und gut ist. Weniger gut finde ich, wenn die Diskussion über diesen Film in andere Threads rüberschwappt, die damit nichts zu tun haben. In diesem Sinne: Back to Topic bitte: Pugnator.

@Majestic: Man hört eben oft, dass die Aufnahmen nicht am Set entstanden sind. Es fehlen Hintergrundgeräusche, der Hall fehlt ganz oder passt nicht zum Raum und so weiter. Ton so zu bearbeiten, dass er wie OnLocation-Sound klingt ist eine große Kunst, die gerade im Amateurfilm oft schief geht. Im Zweifel ists mir aber trotzdem lieber die Darsteller zu verstehen, als wenn man nur Nebengeräusche und Genuschel hört.

HansSchulte

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Freitag, 17. Februar 2017, 16:39

Weniger gut finde ich, wenn die Diskussion über diesen Film in andere Threads rüberschwappt, die damit nichts zu tun haben. In diesem Sinne: Back to Topic bitte: Pugnator.
Genau das wollte ich mit meinem letzten Posting ausdrücken. :thumbsup:

Meine Anmerkungen zu einer Machart (wenig Worte) und ich nehme an auch deine Antwort darauf, bezogen sich ja auf "Pugnator".
Darum verstehe ich nicht, weshalb der andere Poster krampfhaft einen Bezug meinem Film herstellen wollte. Das weder in meiner Absicht noch ist es sehr sinnvoll alles, was ich poste sofort damit in Zusammenhang zu bringen.

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