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Thom 98

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Mittwoch, 14. Mai 2014, 07:38

Höschen [Wave Pictures, 6min]

Hallo Leute. Es gibt wieder etwas neues aus dem Hause Wave Pictures! Das aktuelle Filmchen heißt "Höschen" und wurde an einem Drehtag in Karlsruhe gedreht. Die Postproduktion, Schnitt, Soundmix, Color Grading nahmen danach dann noch ca. 4 Wochen in Anspruch.

"Höschen" erzählt die Geschichte zweier unterschiedlicher Menschen, die sich auf einem Parkplatz im Nichts Näher kommen. Doch dann läuft alles anders als geplant...

Gedreht wurde auf der Canon 550D mit dem Sigma 30mm 1.4. Der Ton wurde per Funkstrecke mit zwei Sennheiser Ansteckmikrofonen (R10) auf einem Tascam HD-P2 aufgezeichnet. Schnitt in Adobe Premiere, Soundmix in Audition.

Screenshot:


Filmlänge:
6'24" Minuten

Download:
z.B. Download mp4 (202 MB, MP4-HD-720p)

Anschauen:


Alternative:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (12. Oktober 2014, 10:18)


Drehhaus

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Mittwoch, 14. Mai 2014, 10:55

Wow ! Gute schauspielerische Leistung!
Und auch sonst ist der Schnitt gut und die Standorte der Kamera schön ausgewählt (soweit mein Laien-Auge das beurteilen kann).
Mich interessiert es jedoch, wie die beiden Protagonisten überhaupt in ein Auto gelangt sind. Ein kleiner Hinweis darauf fände ich nicht
schlecht.
Insgesamt eine wirklich gute Schöpfung. :)

Selon Fischer

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Mittwoch, 14. Mai 2014, 10:56

Tolles Teil mit einem gewohnt starken Philip Butz und einer schönen Dramaturgie und (bis auf zwei Brüche) authentischer Inszenierung. Runde Sache, wenn der Film mich auch nich so umgehauen hat wie "Malik" oder "Veikko". Oh, und wo is Laurenz Lerch? ;)

joey23

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Mittwoch, 14. Mai 2014, 11:54


Mich interessiert es jedoch, wie die beiden Protagonisten überhaupt in ein Auto gelangt sind. Ein kleiner Hinweis darauf fände ich nicht
schlecht.


Gerade das man nicht weiß, was für eine Situation das eigentlich ist, macht das ganze doch spannend? Und lieber so offen als mit einer völlig banalen Erklärung, die zur Geschichte gar nichts zuträgt. Das wichtige erfährt man meiner Meinung nach ausreichend. Die beiden sind kein Paar, kennen sich wohl nur flüchtig und ihre Verbindung wird ebenfalls klar. Mehr braucht es nicht.

Schönes Ding! Der Ton ist zwar gut aufgezeichnet, pendelt teilweise aber etwas anstrengend von links nach Rechts.

Drehhaus

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Mittwoch, 14. Mai 2014, 12:42

Gerade das man nicht weiß, was für eine Situation das eigentlich ist, macht das ganze doch spannend? Und lieber so offen als mit einer völlig banalen Erklärung, die zur Geschichte gar nichts zuträgt. Das wichtige erfährt man meiner Meinung nach ausreichend. Die beiden sind kein Paar, kennen sich wohl nur flüchtig und ihre Verbindung wird ebenfalls klar. Mehr braucht es nicht.
Ja teilweise stimme ich dir da zu. Ich hing aber ständig an dem Gedanken fest, warum man als Frau zu einem Fremden ins Auto steigt.
Aber gut so hat man was zum Nachdenken und die Protagonistin wird ja auch sehr offen und fast schon naiv dargestellt.

Thom 98

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Sonntag, 18. Mai 2014, 14:53

Freut mich sehr, dass der Film hier so gut ankommt! :)

joey23

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Montag, 19. Mai 2014, 15:04

Kleiner Logikfehler ist aber, dass ...

Spoiler Spoiler

... man Autotüren von innen immer aufmachen kann, auch wenn sie verriegelt sind. Ist so ein Sicherheitsding, damit einen kein verrückter Höschenmörder im Auto einsperren kann.. ;)

BigBaaamTV

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Mittwoch, 21. Mai 2014, 09:34

Also erstmal sehr gelungener Film.

Zu folgendem Punkt:

Kleiner Logikfehler ist aber, dass ...



Spoiler
Spoiler



... man Autotüren von innen immer aufmachen kann, auch wenn sie verriegelt sind. Ist so ein Sicherheitsding, damit einen kein verrückter Höschenmörder im Auto einsperren kann.. ;)
ist nicht ganz richtig. Bei neuen Autos ist es so, das wenn man über den Schlüssel verriegelt, das Auto auch von innen nicht mehr geöffnet werden kann. Es ist zwar kein neues Auto aber die Situation wäre durchaus möglich.

joey23

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Mittwoch, 21. Mai 2014, 11:19

Also alle neueren Autos die ich kenne haben innen einen Schalter, über den man die Türen verriegeln kann bzw machen das bei 20km/h auch automatisch. Trotzdem kann man immer und zu jederzeit aussteigen, egal ob die Tür offen, via Schlüsselfunkfernbedienung, automatisch über die Geschwindigkeit oder manuell über den Taster verriegelt wurde. Welche machen das denn nicht so?

BigBaaamTV

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Mittwoch, 21. Mai 2014, 11:31

Wenn das Auto steht und der schlüssel nicht steckt. Und man über den Schlüssel das Auto verriegelt kann das Auto von innen nicht mehr geöffnet werden auch nicht über eine Taste da das Auto "davon ausgeht" das keiner mehr drinnen ist.

Aber ich glaube wir weichen mit der Diskussion etwas vom eigentlichen Thema ab. :-)

soapbubble

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Samstag, 24. Mai 2014, 19:08

Toller Film, hat mir sehr gut gefallen. Schön "eklige" Situation.

Mich würden ja ein paar Worte zur Entstehung interessieren. Der Text geht den Schauspielern so flüssig über die Lippen, dass es nach Impro aussieht. Hattet ihr ein Drehbuch? Wie wurde mit den Schauspielern gearbeitet?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »soapbubble« (24. Mai 2014, 19:28)


Thom 98

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Montag, 26. Mai 2014, 19:45

Mich würden ja ein paar Worte zur Entstehung interessieren. Der Text geht den Schauspielern so flüssig über die Lippen, dass es nach Impro aussieht. Hattet ihr ein Drehbuch? Wie wurde mit den Schauspielern gearbeitet?

Danke für deine tolle Kritik. Freut mich, dass dir der Film gefällt!

Der Film entstand daraus, dass Philip und Michaela auf mich zukamen, weil sie gerne was zusammen drehen wollten und außerdem Material für ihr Demoreel brauchten. Die Szene stammt ursprünglich aus einem Theaterstück, doch die beiden haben sie ein bisschen umgeschrieben, damit es als eigenständige Situation funktioniert.
Philip und Michaela haben sich dann einen Tag vor dem Dreh zum Proben getroffen und sind das Drehbuch durchgegangen. Die beiden kennen sich schon länger und sind gut befreundet und diese Chemie merkt man einfach.
Wir haben uns außerdem den ganzen Tag Zeit genommen und am Set noch einiges bzgl. der Performance ausprobiert. Am Set selbst waren wir aber nur zu dritt; die beiden Schauspieler und ich. Ich habe mich um Kamera und Ton gekümmert und die beiden Darsteller haben sich gegenseitig inszeniert und quasi die Regie Rolle fast komplett übernommen. So war das eine sehr flüssige und lockere Atmosphäre und die Schauspieler konnten sich ganz auf ihr Spiel konzentrieren!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (27. Mai 2014, 06:42)


freeze

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Freitag, 30. Mai 2014, 13:07

Von beiden eine sehr gute schauspielerische Leistung. Die dramatische Wendung war sehr gut eingebaut- alles in allen hat mir das Filmchen gut gefallen.

Thom 98

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Mittwoch, 10. September 2014, 17:23

Hallo zusammen,
Zuerstmal Danke an freeze für die postive Kritik. Freut mich sehr!

Und nun noch ein paar erfreuliche News für euch: Höschen wird am 23. Oktober bei der 2. Stuttgarter Fillmenacht im CinemaxX Stuttgart gezeigt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (10. September 2014, 17:37)


Selon Fischer

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Mittwoch, 10. September 2014, 17:29

Schöne Sache! Glückwunsch dazu! :)

Thom 98

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Samstag, 11. Oktober 2014, 22:44

Und noch zwei weitere Termine zum vormerken!

"Höschen" läuft am Mittwoch, den 29. Oktober beim Wettebwerb um den Goldenen Hirsch im schnuckeligen Karlstorkino in Heidelberg und ist außerdem im Rahmen des Jugendfilmpreis 2014 in insgesamt fünf Kategorien nominiert und wird dementsprechend am Freitag, den 5. Dezember im Stuttgarter Metropol-Kino gezeigt.

Thom 98

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Dienstag, 9. Dezember 2014, 13:46

Großartige Neuigkeiten!
Unser Film "Höschen" hat am Sonntag beim Wettbewerb um den Jugendfilmpreis 2014 den Preis für die "Beste Schauspielrische Leistung" (Michaela Spänle) gewonnen!

Die Begründung der Jury:
"Höschen" ist ein Film von 6 Minuten Länge. Die Darsteller sitzen im Auto und unterhalten sich. Später wird das Gespräch eine kraftvolle Auseinandersetzung. Ist das filmisch oder doch eher ein Hörspiel? Michaela Spänle gelingt es mit ihrem intensiven Spiel, diese Fragestellung gar nicht aufkommen zu lassen. Ihr spiel ist konzentriert auf die Sprache, die Mimik ihres Gesichtes. Der enge Raum des Wagens lässt wenig Gesten zu und eigentlich keine Bewegung. Wie viel gestalterische Möglichkeiten bietet einem Schauspieler sein Körper, durch seine Haltung kann er seinen Gemütszustand zum Ausdruck bringen - Pantomime beherrschen dies Kunst bis zur Vollendung. Michaela Spänle ist es gelungen uns - trotz dieser reduzierten Mittel - zu interessieren und zu fesseln. Diese darstellerische Leistung hat unserer Meinung nach diesen Preis verdient.



Unser Film Tabellarischer Lebenslauf gewann an dem Abend übrigens den Preis für das "Beste Drehbuch".

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